Gill Paul

 4,1 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor*in von Die Affäre, Ich geh nicht ohne dich und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Gill Paul, geboren in Schottland, studierte Medizin sowie englische Geschichte und Literatur. Ihre historischen Romane feiern internationale Erfolge.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Gill Paul

Cover des Buches Die Affäre (ISBN: 9783746625447)

Die Affäre

 (30)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches Die Geschichte der Medizin in 50 Objekten (ISBN: 9783258080192)

Die Geschichte der Medizin in 50 Objekten

 (1)
Erschienen am 02.10.2017
Cover des Buches Jackie und Maria (ISBN: 9783458683025)

Jackie und Maria

 (1)
Erschienen am 08.10.2023
Cover des Buches Pilates 50 plus (ISBN: 9783809433736)

Pilates 50 plus

 (1)
Erschienen am 09.02.2015
Cover des Buches Ich geh nicht ohne dich (ISBN: 9783836927505)

Ich geh nicht ohne dich

 (7)
Erschienen am 01.01.2013

Neue Rezensionen zu Gill Paul

Cover des Buches Ich geh nicht ohne dich (ISBN: 9783836927505)
Lesendeabenteurerins avatar

Rezension zu "Ich geh nicht ohne dich" von Gill Paul

Eintauchen anhand der Beispiele
Lesendeabenteurerinvor einem Jahr

In dem Buch werden mehrere Paare betrachtet, die 1912 auf der Titanic gereist sind, als diese gesunken ist. Die unterschiedlichen Verhaltensweisen in der Ausnahmesituation als Paar miteinander zeigt einen guten Schnitt durch den Umgang als Liebespaar mit einer absoluten Katastrophe. Dabei werden Paare aller Klassen betrachtet und auch hier die unterschiedlichen Verhaltensweisen durch die Sozialisation deutlich.

Cover des Buches Pilates 50 plus (ISBN: 9783809433736)
K

Rezension zu "Pilates 50 plus" von Alan Herdman

gut durchdacht und erklärt - für 70+
katze102vor 7 Jahren


Das Buch „Pilates 50 plus“ bietet neben Pilates-Übungen auch zusätzliche, grundlegende und wichtige Informationen, die hier mit „Pilates-Lebensstil“ bezeichnet werden; hierzu gehören Übungen und Beschreibungen aus der klassischen Rückenschule, wie z.B. Haltungsbeobachtung oder Körperhaltung beim Anheben von Lasten, aber auch Betrachtungen zur Ernährung oder Umgang mit körperlichen Einschränkungen durch z.B. steife Hände und Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern können.

Die Pilatesübungen selber sind gut durchdacht und erklärt, sowie durch viele aussagefähige Fotos ergänzt. Der Schwerpunkt der Übungen richtet sich meines Erachtens aber an die Generation 70+, denn die Übungen werden sitzend auf dem Stuhl oder liegend mit Lagerungskissen einfachst modifiziert durchgeführt. Mich hatte der Titel sehr angesprochen, da ich mich für eher untrainiert gehalten hätte und stellte mit Freude fest, dass ich zumindest von dem Fitnesszustand, der in den Übungen zugrunde gelegt wird, noch Jahrzehnte entfernt zu sein scheine. Die Übungen und Betrachtungen zur Rückenschule und Verspannungen im Alltag waren für mich trotzdem sehr hilfreich; die vorgestellten Übungen halte ich für die Mobilisation von Senioren, insbesondere auch bettlägrigen, äußerst geeignet. Dabei finde ich es sehr erfreulich, dass in etlichen Übungen auf künstliche Hüftgelenke, Schlaganfall, Osteoporose und weitere altersbedingte Einschränkungen eingegangen wird. Am Ende des Buches finden sich „anspruchsvolle Workouts“, die etwas schwieriger, dennoch keine große Herrausvorderung sind.

Stünde auf dem Cover statt der 5 eine 7, würde ich das Buch als perfekt bezeichnen; so muß ich einräumen, dass es für einen guten Teil der erklärten Zielgruppe viel zu einfach gehalten ist.

Cover des Buches Ich geh nicht ohne dich (ISBN: 9783836927505)
peedees avatar

Rezension zu "Ich geh nicht ohne dich" von Gill Paul

Eine sehr berührende Zeitreise
peedeevor 7 Jahren

Die Fakten rund um die „praktisch unsinkbare“ Titanic, dem Luxusschiff jener Zeit, wo 1‘495 Menschen ihr Leben verloren, sind vielen bekannt. In diesem Buch begleitet der Leser 13 Hochzeitspaare, die diese Reise voller Träume und Hoffnungen unternahmen; nicht alle der porträtierten Paare haben das Unglück im April 1912 überlebt.

Erster Eindruck: Das Cover zeigt die Titanic und eines der 13 Hochzeitspaare. Im Buch hat es sehr viele Bilder (Fotos, Zeichnungen, Zeitungsausschnitte, Schiffspläne) – sehr schön gestaltet.

Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen Menschen, die noch nie den Kino-Film Titanic mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet gesehen haben (obwohl ich natürlich Ausschnitte davon kenne). Zudem habe ich auch noch nie ein Buch über diese Tragödie gelesen. Dieses Buch war für mich daher eine sehr berührende Zeitreise, da das Unglück durch den Einblick in die Leben dieser Menschen so viel persönlicher wurde. Mir hat an diesem Buch der Mix aus Fakten rund um das Schiff bzw. die Erzählungen rund um die Hochzeitspaare (Hintergrund, Kennenlerngeschichte, Hochzeit, weiterer Verlauf) sehr gefallen.

Hier ein paar Beispiele zu Informationen über das Schiff:
- Wer hätte gedacht, dass der Schaden am Schiff durch die Kollision mit dem Eisberg kaum einen Quadratmeter gross war? Das Schiff sank in weniger als drei Stunden auf den Meeresgrund.
- Eine „Millionärssuite“ kostete 945 Pfund (heute etwa 65‘400 Euro), eine komfortable Kabine in der 1. Klasse rund 57 Pfund (heute etwa 3‘900 Euro), eine Kabine der 3. Klasse rund 15 Pfund (heute etwa 1‘020 Euro).
- Die 1. Klasse hatte eigene Badezimmer (mit fliessendem Wasser!), in der 3. Klasse gab es jedoch nur zwei Badewannen für 710 Passagiere.
- Wer 3. Klasse fuhr, musste sich zuerst medizinisch untersuchen lassen!
- 710 Menschen überlebten die Tragödie, aber manche konnten dieses Trauma nie überwinden; es kam zu Selbstmorden.

Beispiele über drei Paare:
- John & Lizzie Chapman: „So viele Jahre hatten sie gewartet, um endlich zusammen sein zu können. Nun hatte ihre Ehe gerade einmal 15 Wochen gedauert.“
- Henry & Clara Frauenthal: Beide haben überlebt, aber Clara wurde später geisteskrank und Henry wurde aufgrund der Situation mit seiner Frau depressiv und hat sich Jahre später das Leben genommen.
- Lucian & Eloise Smith: Nach einer stürmischen Romanze hat Eloise geheiratet und bereits zwei Wochen später war sie verwitwet, sieben Monate später Mutter von Lucian jr. Sie heiratete später einen anderen Überlebenden des Unglücks. Doch ihre Enkelin sagt, dass sie das Trauma nie überwinden konnte und an gebrochenem Herzen (mit nur 46 Jahren) starb.

Wie bekannt ist, gab es zu wenig Rettungsboote. Das Tragische daran ist, dass ursprünglich 64 Boote vorgesehen waren, aber diese Anzahl auf die vom britischen Handelsministerium vorgeschriebene Mindestanzahl von 16 reduziert wurde! Es kamen dann noch 4 Faltboote dazu, so dass die vorgeschriebene Zahl sogar um 17 Prozent überschritten wurde. Und dennoch… es waren zu wenig Boote. Was mich wirklich sehr betroffen gemacht hat, dass so viele der überlebenden Männer sodann zeitlebens Probleme hatten, da ihnen die Gesellschaft vorwarf, keine Gentlemen gewesen zu sein („Frauen und Kinder zuerst“) und sie sich zum Teil gewaltsam Zugang zu den Rettungsbooten verschafft hätten.

Ich wiederhole mich hier, aber das Buch ging mir wirklich sehr zu Herzen. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, Fakten und Emotionen zusammen zu verpacken – vielen Dank dafür.

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