Mami braucht 'nen Drink

von Gill Sims 
4,1 Sterne bei14 Bewertungen
Mami braucht 'nen Drink
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J

Sehr unterhaltsame, humorvolle Story aus dem Alltag einer Mutter. Danach ist man nicht mehr so streng mit sich selbst :)

Gwennileins avatar

Lustiger Klamauk mit Wahrheitsgehalt

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Inhaltsangabe zu "Mami braucht 'nen Drink"

DIE BRIDGET JONES DER 2000ER JAHRE

Das Familien-Tagebuch der etwas anderen Art – witzig, böse, befreiend!

Von der Sunday Times zum »Buch des Jahres« gewählt

Der etwas andere Blick auf die weniger beglückenden Seiten des Familienlebens

Der Überraschungshit aus England

»Perfekter Lesestoff für alle Mamis!« The Sun

Dienstag, 8. September Erster Schultag. Dieses Jahr werde ich meinen Kindern eine absolut mustergültige Mutter sein. Ich werde es schaffen. Ja, dieses Jahr wird alles ganz anders – ich werde meine kleinen Lieblinge keinesfalls anschnauzen, und ich werde verhindern, dass sie den ganzen Tag ungesundes Zeug in sich reinstopfen und nur noch auf ihren Tablets rumdaddeln. Und ganz sicher werde ich abends nicht erschöpft auf dem Sofa zusammensinken und bei einem Glas Wein „Shit, Shit, Shit“ vor mich hin murmeln.

Leider habe ich es noch nicht geschafft, die Tupperdosen für die Lunchpakete zu besorgen oder die Jiu-Jitsu-Kurse zu buchen. An den scheußlichen Geschmack von grünem Tee muss ich mich erst gewöhnen, und das mit den französischen Zöpfen und dem Retro-Lidstrich klappt auch noch nicht so richtig, aber ich gehe mal davon aus, dass das alles vernachlässigbare Details sind, die mich nicht davon abhalten können, meinen großartigen Masterplan umzusetzen.

Mami ist gerade 39 geworden. Mit Schrecken blickt sie einer Zukunft entgegen, in der sie ständig gefragt wird, ob sie nicht auch mal zum Yoga für Fortgeschrittene kommen will, und wo auf Partys alle so tun, als hätten sie nach einem Glas Wein schon „ein Schwipschen“. Aber Mami hat weder Lust auf einen praktischen Haarschnitt noch darauf, nur noch für ihre Kinder zu leben und auf dem Schulhof rumzustehen, während andere Mütter mit den jüngsten außerlehrplanmäßigen Aktivitäten ihres Nachwuchses angeben. Stattdessen greift sie bei jeder Gelegenheit zu einem großen Glas Pinot Grigio, murmelt »F***, f***, f***!« und fragt sich, wo sie selbst bei all dem Familientrubel eigentlich bleibt. Bis sie sich auf eine geniale Idee von früher besinnt, die nur noch darauf wartet, in die Tat umgesetzt zu werden…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961610082
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Eisele Verlag
Erscheinungsdatum:10.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Gwennileins avatar
    Gwennileinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Lustiger Klamauk mit Wahrheitsgehalt
    Lustiger Klamauk mit Wahrheitsgehalt

    An sich weiß ich gar nicht, wie wahr der beschriebene Alltag von "Mami" wirklich ist, denn ich habe keine Kinder. Dennoch konnte ich so einige Situationen lachend abnicken, da ich diese selbst ohne Kinder schon erlebt habe, bzw. mir genauso vorstelle! Das Buch nimmt die sogenannten Helikopter-Eltern aufs Korn, hat den Mut auszusprechen, was in Muttis manchmal wirklich los ist und welche Gefühle immer totgeschwiegen werden, aber in allen vorherrschen. Wären mehrere Eltern so wie die Protagonistin, würden sich viele Mamas wohl auch nicht so unter Druck gesetzt fühlen. Denn ob in Bezug auf die Kinder, den Partner oder Freunde ist doch alles nicht so, wie es scheint. Ein Blick hinter die Fassaden lohnt und ist in diesem Buch zudem äußerst humorvoll und manchmal leicht überzogen dargestellt. Für alle Muttis und Nichtmuttis, die im Alltag mal auf die "Pause"-Taste drücken wollen, um sich herrlich zu amüsieren!

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    Karschtls avatar
    Karschtlvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Klasse Bericht einer berufstätigen Mutter mit 2 Kindern, die Job, Haushalt und Kinderbetreuung wuppen muss ohne völlig durchzudrehen!
    Déjà-Vu ohne Ende

    Besonders im ersten Drittel des Buches hatte ich ständig ein Déjà-Vu. Die Beschreibung eines normalen Morgens im Hause Russell. Check! Die Tests, ob das Kind wirklich krank ist oder doch lieber nur den ganzen Tag Pokemon spielen will? Check! Die Annahme der Männer, dass Mütter mit Halbtagsjobs eh den ganzen Nachmittag frei haben. Check! Mitteillungen aus der Schule zu spät finden oder vergessen was man angekreuzt hatte? Check! Hochtrabende Pläne für Ausflüge oder Feiertage haben, für die sich die lieben Kleinen dann aber so gar nicht interessieren. Check! Versuchen, ein paar schöne Fotos fürs Familienalbum (oder Facebook) zu schießen, und nach 15 Versuchen ist immer noch kein einziger passabler Schnappschuss dabei? Check!
    Snacks (und möglichst gesunde, um nicht negativ aufzufallen!) für einen einstündigen Spielplatzbesuch, weil die armen Kinder zu Hause nie trinken aber kaum fällt die Haustür hinter einem zu sofort am verdursten sind. Check! Check Check! - Ich hab schon längst ein Bingo.

    Aber nicht nur, dass mir die Anekdoten von Ellen so vertraut waren (später als die Familiengeschichten hinzu kamen, nahmen die Parallelen dann eh wieder ab). Das ganze war auch noch so herrlich amüsant geschrieben. Mit genau der richtigen Prise an Humor und witzigen Metaphern. Dass solche sprachlichen Bilder, wenn sie im Übermaß gebraucht werden, sehr rasch nervend sein können, habe ich kürzlich mehrfach erfahren. Hier aber passte für mich und meinen Sinn für Humor alles. Gratulation auch an die Übersetzerin, die es geschafft hat den britischen Witz toll ins Deutsche zu übertragen! 

    Ich habe gesehen, dass kürzlich auch der 2. Teil im Original erschienen ist. Muss ich unbedingt lesen! Erfindet Ellen vielleicht ein Add-On zu ihrer App? Kann sie sich doch noch den Traum von einem Cottage auf dem Lande verwirklichen? Und wie geht es mit ihrer absolut unerträglichen Schwägerin weiter? Ich freue mich schon auf weitere vergnügliche Stunden mit Familie Russell. Am besten bei einem schönen Drink! Ich hab zwar ein ganz anderes Verhältnis zu Alkohol (und vor allem Gin, bähh!), als die Briten offensichtlich generell haben. Aber trotzdem fand ich es durchaus passend, gestern Abend zur Lektüre mir den letzten Rest vom Hugo zu gönnen. Der soll ja nicht schlecht werden übern Winter, ne.

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 2 Monaten
    Unterhaltung für Zwischendurch

    Tagebuch einer gestressten Mutter. Dieser Satz sagt schon Alles und Nichts, um was es in diesem Buch und der Geschichte darin geht.

    Die 39. jährige Ich-Erzählerin hängt fest im eigenen Leben, samt dazu gehörigen Familienwahnsinn und Eigenheiten. Sei es ausgehendes Klopapier, der Besuch der Schwiegereltern, dem Kampf mit den anderen Mütter und wie man die perfekte Lunchbox packt.  

    Das dies nicht immer ganz glatt läuft ist klar, aber Hauptsache es gibt einen Drink zum Abschluss des Tages.


    Fazit:

    Neu ist dies nicht, weder die Idee eines Romans in Tagebuchform noch aus dem „wahren Leben“ mit samt ganz normalen Chaos und Wahnsinn darin eine Geschichte zu bauen. 

    So gibt es auch hier, einige Verstrickungen und Kommentare der Erzählerin, die das  Lesen des Buches kurzweilig und teilweise lustig machen. Vor allem weil man sich, wenn man selbst Mutter ist und solch ein Leben führt, an vielen Stellen denkt, das kenne ich, so habe ich das auch schon erlebt. Familienleben ist nie ganz ordentlich, gerade und geordnet, sondern wird bestimmt durch Chaos + kleine Katastrophen, die in ihrer eigenen Struktur ablaufen.

    Die Charaktere sind sympathisch und lebensnah, doch das war es für mich dann  auch schon.

    Ist das erste Drittel noch lustig und kurzweilig wird das Buch ab der Mitte storytechnisch  langweilig. Es passiert zu wenig, keine Wendungen oder Überraschungen, einfach nur normales Familienleben.


    Nett, für mich leider nicht mehr. 

    3STERNE.

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    Yennys avatar
    Yennyvor 2 Monaten
    Leicht und unterhalsam


    Mami braucht nen Drink ist das Tagebuch einer erschöpften Mutter, die ihr nicht immer glückliches Leben mit uns teilt. Ich habe viel gelacht, wie die Teilzeit-Mami Ellen den morgendlichen Spießrutenlauf mit den perfekten Müttern der perfekten Kinder absolviert, die Schwiegereltern oder die Großfamilie ihrer Hippie-Schwägerin beherbergt. Ellen fühlt sich komplett überfordert mit ihrem Leben und ertränkt ihren Kummer mit Wein und Gin. Dabei hat sie den wohl dümmsten Gedanken ihres Lebens und aus reiner Langeweile entwickelt sie eine App. Dass sich diese als Verkaufsschlager entwickelt und Ellen damit ein kleines Vermögen verdient, damit hat wirklich niemand gerechnet. Und schnell stellt sich heraus, dass die perfekten Mütter gar nicht so ein perfektes Leben führen.

    Dies ist eine unterhaltsame Geschichte mit viel Herz und Humor. Sie ist witzig und böse und herrlich befreiend.

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    Priseas avatar
    Priseavor 2 Monaten
    Leseempfehlung

    Mami braucht 'nen Drink
    Tagebuch einer erschöpften Mutter
    von Gill Sims
    Eisele Verlag
    Cover: 
    Witzig und dennoch sooooo realistisch, was ich als Mama sagen kann.
    Rezension:
    "DIE BRIDGET JONES DER 2000ER JAHRE
    Das Familien-Tagebuch der etwas anderen Art – witzig, böse, befreiend!
    Von der Sunday Times zum »Buch des Jahres« gewählt
    Der etwas andere Blick auf die weniger beglückenden Seiten des Familienlebens
    Der Überraschungshit aus England"
    Mama sein, ist und bleibt ein Fulltime Job, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen und als ich dieses Buch las fand ich mich selbst wieder. Auch ich versuche perfekt zu sein und denke oft andere schaffen das besser als ich und ich muss mich mehr anstrengen. Eigentlich hätte ich das Buch nicht lesen müssen um zu wissen wie es abläuft, aber es ist dennoch eine Art Befreiung für jede Mama zu lesen, dass es nicht nur ihr allein so geht. Dabei erzählt das Buch diese Geschichte auf eine so einzigartige und witzige Weise, dass man seinen eigenen Alltag vergessen kann und sich entspannen und zurück lehnen kann und einfach nur lesen. Der Unterschied zu ihr ist nur ich trinke keinen Alkohol, nicht mal wenn der Tag es vielleicht erfordern würde. Meine Art den Tag zu retten ist ein gutes Buch und eben dieses hier ist ein solches. Ein wundervolles Buch, das einen mit Witz und Charme die Zeit vergessen lässt. und ich habe teilweise Tränen gelacht. Der Schreibstil der Autorin ist herrlich. Leicht, locker und flüssig zu lesen. Auch der Humor von Gill Sims gefällt mir außerordentlich gut. Die gesamte Geschichte wirkt authentisch einschließlich der Charaktere. Man fühlt sich nicht nur mittendrin sondern auch mit dabei. Das Fazit des Buches, egal wie es scheint, am Ende sind wir alle gute Mütter und müssen uns mit niemandem messen oder gleichstellen. 
    Nicht nur für Mütter und angehende Mütter empfehlenswert, sondern für alle Frauen. 4/5 Sterne
    Danke an den Eisele Verlag und Netgalley für das kostenlose Rezensionsexemplar

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    xena2412s avatar
    xena2412vor 2 Monaten
    Für alle Mamas und Frauen.....

    BEWERTUNG VON MAMI BRAUCHT NEN DRINK:

    Mamas ihr werdet dieses Buch lieben. Meine Kinder schauten mich ein paar Mal fragend an und meinten, warum ich den so lache. Ich konnte an manchen Stellen wirklich nicht mehr. Sogar meinem Mann habe ich ein paar Passagen vorgelesen, in denen es um die Ehemänner ging und es war so treffend. Ich sah mich in vielen Szenen selber. Natürlich war alles etwas überspitzt geschrieben, aber trotzdem traf es den Nagel auf den Kopf.

    Ellen ist eine ganz normale Mama mit einer ganz normalen Familie. Ein Ehemann, 2 Kinder, einen Teilzeitjob und einem schönen Häuschen. Manchmal aber verzweifelt sie an der ganzen Situation. Sie weiß nicht mehr, warum sie das eigentlich alles macht und für wen, sie fühlt sich als schlechte Mutter, weil sie nicht so perfekt ist, wie die Mamas die morgens immer pünktlich am Schulhof stehen und aussehen wie aus dem Ei gepellt. Sie selber schafft es meistens nicht pünktlich und auch die Sache mit dem Stylen klappt meistens nicht so perfekt.

    Im neuen Schuljahr will sie alles anders machen, doch das ist leichter gesagt als getan. Ihr Mann trägt mittlerweile „Pantoffel“ und schläft regelmäßig auf dem Sofa ein. Ihre Kinder haben manchmal überhaupt keine Manieren und der Kredit des Hauses zahlt sich auch nicht von selber ab. Ansonsten geht auch meistens alles schief, was nur schief gehen kann und Ellen fühlt sich immer noch wie die junge wilde Studentin und nicht wie eine Ehefrau und Mutter.

    Das einzige was hier noch hilft ist Alkohol. Alkohol geht immer. Ein Gläschen Wein zur Beruhigung, ein Gläschen Blubberwasser zum Abschalten, was gibt es Besseres? Ich mochte Ellen, denn ich selber fühle mich manchmal auch noch eher wie die junge, wilde Mitzwanzigerin. Manchmal glaube ich mein Leben zieht an mir vorbei und ich merke es nicht mal und genauso geht es auch Ellen. Einzig und allein ihre beste und langjährige Freundin und ein homosexueller Vater aus der Schule verstehen sie. Die beiden sind ihre Verbündeten und mit ihnen lässt sich das Leben leichter leben.

    Allerdings muss sie auch einsehen, dass ihr Mann gar nicht so verkehrt ist und sie ja eigentlich froh sein kann, dass sie ihn hat. Als ihr auch noch die Idee mit der App kommt, geht es wieder bergauf und am Schluss muss sie feststellen, dass auch die perfekten Mamis auf dem Schulhof nicht so perfekt sind, wie sie geglaubt hat. Sie merkt, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und jede Mutter lenkt sich auf eine andere Art und Weise ab.

    Fazit der Geschichte ist es, dass am Ende doch nicht alle so verkehrt ist wie man meint. Jeder glaubt, dass es dem anderen bestimmt besser geht, dass der andere glücklicher ist und er ein besseres Leben hat. Doch meistens trügt der Schein und jeder hat seine Probleme. Trotzdem sind wir alle gute Mütter. Die eine kann jenes besser und die andere dieses. Aber im Endeffekt geht es doch überhaupt nicht darum, sondern nur, das wir uns wohl fühlen, bei dem was wir machen und unsere Kinder zufrieden und glücklich aufwachsen.

    Danke an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

    Die komplette Bewertung gibt es auf meinem Blog Hexen und Prinzessinnen.

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    SanneLs avatar
    SanneLvor 2 Monaten
    Manchmal braucht man einen Drink

    Da ist also Ellen, frustrierte und chaotische Vorstadtmutti. Starke Selbstzweifel an ihrer Attraktivität, Effizienz und an ihrem Status als perfekter Mami deprimieren sie. Wie schaffen es nur die anderen Mütter, so perfekt zu sein? Sehr selbstkritisch und amüsant schildert sie ihren nervenaufreibenden Alltag zwischen Kindererziehung, Job, Ehefrau. Obendrauf gibt es noch die dauerbesuchende Öko-Schwester mit Mann und sechs Kindern. Die vorzugsweise keine Toilette benutzen. Und ihre perfekte, sich jeden Stress abwimmelnde Schwester mit höchsten Ansprüchen. Alle laden sich wiederholt bei ihr ein und schmarotzen sich durch ihr ohnehin mit Schulden belastetes Heim. Kein Wunder, dass sie Halt bei Freunden und einem öfter als gelegentlichem Drink sucht. Wenigstens ist ihr Mann Simon nicht immer ein A... und liebt sie unerschütterlich. Eines Tage hat sie eine geniale Idee: sie programmiert eine App und dann.....Sehr unterhaltsam, Mitgefühl erregend überspitzt, schonungslos selbstironisch, tröstend; ein Buch, was ich unbedingt - weil zeitweise Ähnlichem ausgesetzt- guten Gewissens empfehlen kann.

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    STEFANIE608s avatar
    STEFANIE608vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr lustig, ich habe Tränen gelacht.
    Sehr unterhaltsam

    Dies war mein erstes Buch der Autorin Gill Sims das ich gelesen habe.Mit ihrem tollen flüssigen und anschaulichen Schreibstil hat sie mich so gut unterhaltenIch habe wirklich Tränen gelacht.Ellen ist Ehefrau und Mutter von zwei Kindern oder Gören wie sie sie eher bezeichnen würde.Sie ist davon überzeugt im neuen Jahr endlich alles perfekt im Griff zu haben was Familie und Beruf betrifft. Denn schließlich können andere Familien (Frauen) das auch und scheinen perfekt zu sein, warum dann nicht auch sie und ihre Familie. Bei einem solchen Vorhaben ist Chaos vorprogrammiert und leichter gesagt als getan.Mit viel Witz, Ironie und Humor hat mich die Autorin dem Familienalltag entfliehen lassen. Ich musste oft herzhaft lachen und so manches mal habe geschmunzelt und gedacht "Ja so ist es, das Gefühl kenne ich". Danke für die tollen Lesestunden.

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    Kikis_Buecherkistes avatar
    Kikis_Buecherkistevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wundervolles Buch, das einen mit Witz und Charme die Zeit vergessen lässt.
    Nicht nur für Mütter geeignet!

    Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, was aber in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.

    Klappentext:
    DIE BRIDGET JONES DER 2000ER JAHRE

    Das Familien-Tagebuch der etwas anderen Art – witzig, böse, befreiend!

    Von der Sunday Times zum »Buch des Jahres« gewählt

    Der etwas andere Blick auf die weniger beglückenden Seiten des Familienlebens

    Der Überraschungshit aus England

    »Perfekter Lesestoff für alle Mamis!« The Sun

    Dienstag, 8. September Erster Schultag. Dieses Jahr werde ich meinen Kindern eine absolut mustergültige Mutter sein. Ich werde es schaffen. Ja, dieses Jahr wird alles ganz anders – ich werde meine kleinen Lieblinge keinesfalls anschnauzen, und ich werde verhindern, dass sie den ganzen Tag ungesundes Zeug in sich reinstopfen und nur noch auf ihren Tablets rumdaddeln. Und ganz sicher werde ich abends nicht erschöpft auf dem Sofa zusammensinken und bei einem Glas Wein „Shit, Shit, Shit“ vor mich hin murmeln.

    Leider habe ich es noch nicht geschafft, die Tupperdosen für die Lunchpakete zu besorgen oder die Jiu-Jitsu-Kurse zu buchen. An den scheußlichen Geschmack von grünem Tee muss ich mich erst gewöhnen, und das mit den französischen Zöpfen und dem Retro-Lidstrich klappt auch noch nicht so richtig, aber ich gehe mal davon aus, dass das alles vernachlässigbare Details sind, die mich nicht davon abhalten können, meinen großartigen Masterplan umzusetzen ...

    Mami ist gerade 39 geworden. Mit Schrecken blickt sie einer Zukunft entgegen, in der sie ständig gefragt wird, ob sie nicht auch mal zum Yoga für Fortgeschrittene kommen will, und wo auf Partys alle so tun, als hätten sie nach einem Glas Wein schon „ein Schwipschen“. Aber Mami hat weder Lust auf einen praktischen Haarschnitt noch darauf, nur noch für ihre Kinder zu leben und auf dem Schulhof rumzustehen, während andere Mütter mit den jüngsten außerlehrplanmäßigen Aktivitäten ihres Nachwuchses angeben. Stattdessen greift sie bei jeder Gelegenheit zu einem großen Glas Pinot Grigio, murmelt »F***, f***, f***!« und fragt sich, wo sie selbst bei all dem Familientrubel eigentlich bleibt. Bis sie sich auf eine geniale Idee von früher besinnt, die nur noch darauf wartet, in die Tat umgesetzt zu werden…

    Mein Eindruck:
    Zitat (Pos. 1047):
    „Und das Klopapier ist auch schon wieder alle. Wohin verschwindet das bloß immer in so kurzer Zeit? Wie kann es sein, dass unser wöchentlicher Verbrauch derart hoch ist? Fressen es die Kinder auf? Oder schmuggeln sie es aus dem Haus und verticken es auf einem geheimen Klorollenschwarzmarkt? Sehr rätselhaft. Vielleicht ist ja Simon der notorische Verschwender? Zeit verbringt er jedenfalls genug auf dem Lokus.“

    Wem kommt das nicht bekannt vor, der eine Familie zu Hause hat? Jedem, oder? Es ist nicht nur dieser Abschnitt, bei dem ich die Autorin gefeiert habe, denn solche Dinge, die mitten aus dem Leben gegriffen sind, gibt es in diesem Buch zu Hauf.

    Kennt ihr das, wenn ihr endlich jemanden trifft, der euch versteht? Der als Mutter nachempfinden kann, wie es euch mit euren Kindern und eurer Familie geht und nicht so tut, als wäre sie die perfekte Mutter bzw. Ehefrau? Nicht? Dann könnte das Buch vielleicht etwas für euch sein, denn endlich ist da jemand, der einen versteht, der euch das Gefühl gibt, dass ihr nicht alleine seid, auch wenn es sich hier um eine fiktive Geschichte dreht.

    Das Buch beginnt damit, wie Ellen am Anfang des Schuljahres vor hat, eine „perfekte“ Mutter zu werden, die alle Aufgaben mit Leichtigkeit schafft und sich dafür extra einen Plan zurechtgelegt hat. Aber wie das so mit Plänen ist, kommt es meist anders, als gedacht. Es wird chaotisch…

    Der Schreibstil der Autorin ist herrlich. Leicht, locker und flüssig zu lesen. Auch der Humor von Gill Sims gefällt mir außerordentlich gut. Sie versteht es, den Leser mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht durch das Buch zu führen und neugierig zu machen, was Ellen wohl am nächsten Tag so erlebt.

    Auch wenn das ein fiktives Buch ist, war es einfach herrlich zu lesen, dass es mir als Mutter nicht alleine so geht. Das es irgendwo da draußen noch andere Mütter gibt, die nicht perfekt sind und auch zugeben, dass sie froh sind, wenn ihre Kinder mal nicht in der Nähe sind. Dass sie ein Problem mit dem älter werden haben und sich mehr Freizeit wünschen.

    Die Protagonisten sind gut dargestellt, authentisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Aber nicht nur die Protagonisten waren authentisch und wie aus dem Leben gegriffen, sondern auch die Geschichte. Das Buch hat mich die ganze Zeit mehr als nur gut unterhalten, mir während des Lesens ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert und es war schwer, es aus der Hand zu legen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so einen Lesespaß hatte.

    Fazit:
    Ein wundervolles Buch, das auf witzige und ironische Weise den Alltag einer Mutter mit all ihren Gefühlen widerspiegelt. Nicht nur für Mütter und angehende Mütter empfehlenswert, sondern für alle Frauen. Ganz klare Leseempfehlung. 

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsames Buch für entspannte Stunden.
    Perfekte Mutter?

    Muttersein ist ein Fulltime-Job. Dass muss auch Mami erleben, die gerade 39 geworden ist. Dabei steht sie im Wettbewerb zu anderen Müttern, denen alles scheinbar leichter von der Hand geht, während Mami abends erschöpft auf dem Sofa zusammensinkt.

    Dieses Tagebuch einer gestressten Mutter liest sich sehr locker. Minutiös können wir miterleben, wie so der Tag einer gestressten Mutter verläuft. Sie hat keine Lust darauf, perfekt zu sein, aber steht im Wettbewerb zu anderen Müttern und versetzt sich damit zusätzlich in Stress. Sie nimmt sich vor:

    „Ich habe mir fest vorgenommen, meinen Kindern dieses Jahr eine absolut mustergültige Mutter zu sein. Ich werde es schaffen.“

    Ich glaube, dass jede Frau denkt, alles perfekt machen zu müssen. Sie betrachten sich und ihre Leistung oft mit den Augen der Anderen und vergessen häufig dabei, dass auch sie Bedürfnisse habe. Mit Kindern bringt der Tag nun einmal Chaos und es hilft nicht, ihn sich manchmal schön zu trinken, wie es Mami macht. Eine gewisse Organisation ist erforderlich und wenn’s dann trotzdem nicht hinhaut, dann ist das eben so.

    Es macht viel Spaß, zu lesen, wie Mami ihr Leben meistert oder auch nicht. Jeder wird sich in der ein oder anderen Situation wiedererkennen und man ist froh, dass es anderen auch so geht.

    Ein unterhaltsames Buch für entspannte Stunden.

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