Gilles Abier

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La piscine était vide

La piscine était vide

 (1)
Erschienen am 01.10.2008

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Rezension zu "La piscine était vide" von Gilles Abier

Ein spannender Roman über die Frage nach Schuld und Unschuld und vor allem Gerechtigkeit ...
Emotionenvor 3 Jahren

Gilles Abier ist ein französischer Jugendbuchautor und mit "La piscine était vide", zu Deutsch "Das Schwimmbad war leer" ist ihm ein packender Krimi gelungen, der es auf weniger als hundert Seiten schafft, eine Diskussion über die Frage nach Schuld und Unschuld aufzuwerfen.

Inhalt
Célia, die Protagonistin, wird verdächtigt, ihren Freund Alex umgebracht zu haben. Dafür gibt es keine Zeugen, abgesehen von Alex Mutter. Vor Gericht steht Aussage gegen Aussage und und der Leser muss sich entscheiden: Wer ist schuldig und wer ist unschuldig? Wer lügt und wer sagt die Wahrheit?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe und zunächst war ich ob der Kürze des Buches ein wenig skeptisch, da ich der Meinung bin, dass ein gutes Buch lang genug sein muss, damit der Autor alle seine Gedanken und dem Leser mitteilen kann. Da wir das Buch aber in der Schule gelesen haben, noch dazu im französischen Original, war ich dann aber doch froh, dass das Buch eher einfach gestrickt war. Obwohl mein Französisch nicht schlecht ist, so hatte ich doch ab und zu kleinere Problem mit dem Vokabular. Das hat aber meiner Freude an dem Buch keinen Abbruch getan. Die Geschichte wird nur aus der Sicht von Célia erzählt, daher kennt der Leser nur ihren Standpunkt, er weiß genauso wenig oder genauso viel wie sie. Er leidet und freut sich mit ihr und er hofft, dass es ihr gelingen wird, einen Freispruch zu erwirken, denn Alex Mutter bedroht, angetrieben von ihrer rasenden Eifersucht und Abneigung, Célias Zukunft - so scheint es zunächst.

Das Buch ist ganz klar ein Jugendbuch, auch wenn es sich mit Fragen beschäftigt, die durchaus auch für Erwachsene interessant sein können. Grundsätzlich sind das Buch und die Sprache sehr einfach gehalten, aber für Nichtmuttersprachler und Leser, die vielleicht nur in der Schule ein paar Jahre Französisch hatten, ist es bestens geeignet, denn bis auf einige Vokabeln, die man ja nach Kenntnisstand nachschlagen muss, kann man der Geschichte sehr gut folgen. Am Ende des Buches bleibt eine Frage offen: Die Frage nach Schuld und Unschuld und nach Gerechtigkeit.

Das Buch kann ich allen Jugendlichen empfehlen, die ihr Französisch verbessern wollen und nach einer Lektüre suchen, die nicht ihre Fähigkeiten übersteigt. Bei einem Niveau von B1 sollte man keine Schwierigkeiten mit dem Buch haben. Ich würde auf jeden Fall noch weitere Bücher von Gilles Abier lesen.

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