Gilles DelPappas

 2.5 Sterne bei 2 Bewertungen

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Der Kuss der Muräne

Der Kuss der Muräne

 (2)
Erschienen am 11.08.2008

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Rezension zu "Der Kuss der Muräne" von Gilles DelPappas

Rezension zu "Der Kuss der Muräne" von Gilles DelPappas
Sternenstaubfeevor 8 Jahren

Constantin war ein erfolgreicher Fotograf, doch nachdem er seinen Beruf aufgegeben hat, ist er nun ein leidenschaftlicher Fischer. Gemeinsam mit seinem Freund Féfé fischt er im Mittelmeer vor der Küste von Marseille. Eines Tages taucht wie aus dem Nichts ein schöne junge Frau im Wasser auf und bittet um Hilfe. Constantin und Féfé ziehen die Frau, die sich ihnen als Juliette vorstellt, in ihr Boot und bringen sie nach Marseille zurück. Juliette wird verfolgt und Constantin und Féfé bieten ihr an, eine Nacht bei ihnen zu bleiben. Constantin hat sich bereits in Juliette verliebt, und die beiden kommen sich schnell näher. Schon am nächsten Tag geschieht etwas Schreckliches. Die beiden Frischverliebten finden die Freundin von Féfé tot in der Wohnung. Ihr wurde der Kopf vom Rumpf getrennt und falsch herum wieder aufgesetzt. Juliette weiß sofort, daß ihr Verfolger der Mörder sein muß. Gemeinsam mit Constantin und Féfé versteckt sie sich vor dem Mann, der sie verfolgt und der eine Schatzkarte bei ihr vermutet…

Es fällt mir schwer, dieses Buch zu beurteilen. Im Großen und Ganzen finde ich es gar nicht mal so schlecht, aber es gibt einige Punkte, die mich gestört haben. Zum einen waren das die zahlreichen französischen Begriffe, die immer wieder auftauchten. Für Personen, die kein Französisch verstehen, beeinträchtigt das den Lesefluß doch sehr. Man kann zwar alle Wörter hinten im Buch nachschlagen, aber irgendwann wird es nervig, immer wieder nachschlagen zu müssen.

Dann kam mir einiges auch sehr sonderbar und wenig nachvollziehbar vor. In diesem Roman spielt zum Beispiel ein Polizist eine wichtige Rolle, der ganz offensichtlich korrupt, gewalttätig und wahnsinnig ist. Er ist ein Mörder, und jeder scheint es zu wissen, aber niemand macht etwas dagegen. Vielleicht bin ich ja zu naiv, aber das kam mir zu realitätsfern vor.

Und dann war dieser Roman, der ja eigentlich ein Krimi sein soll, nicht wirklich spannend für mich. Zwar gab es mehrere Morde und eine wilde Verfolgungsjagd, die Charaktere waren schön ausgearbeitet und nicht oberflächlich, und doch hat mir einfach das gewisse Etwas gefehlt. Schade!

Was ich aber sehr schön fand, waren die immer wieder in das Geschehen eingeflochtenen Informationen über die Stadt Marseille. Da ich selbst schon mehrere Male in Marseille war, konnte ich mich noch mal richtig gut in die Stadt zurückdenken. Trotzdem; mehr als zwei Sterne kann ich leider nicht vergeben.

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