Julie weiß, wo die Liebe wohnt

von Gilles Legardinier 
4,1 Sterne bei131 Bewertungen
Julie weiß, wo die Liebe wohnt
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Positiv (98):
Kelo24s avatar

Zum Lachen, zum Weinen, zum Mitleiden, aber dabei immer herzerwärmend.

Kritisch (15):
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Also dieses Buch hätte mich beinahe in eine Leseflaute geführt. Hängt warscheinlich auch damit zusammen dass ich eigentlich Thriller lese.

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Inhaltsangabe zu "Julie weiß, wo die Liebe wohnt"

Julie verliebt sich in ein Namensschild – und eine kleine französische Stadt steht Kopf!

Julie Tournelle hat schon viele verrückte Dinge in ihrem Leben getan. Doch als sie sich in das Namensschild ihres neuen Nachbarn verliebt, wirft sie endgültig jede Vernunft über Bord. Tagelang bezieht sie Posten hinter dem Türspion, um einen Blick auf den Unbekannten zu erhaschen. Dumm nur, dass er gerade dann auftaucht, als ihre Hand in seinem Briefkasten festklemmt. Doch Ricardo befreit sie nicht nur aus der misslichen Lage, sondern lädt sie sogar zum gemeinsamen Joggen ein. Julie weiß, sie sollte zugeben, dass sie nur in Notfällen läuft – wenn es brennt, oder ein kleiner böser Köter sie verfolgt – statt zu behaupten, sie sei begeisterte Langstreckenläuferin. Aber eigentlich ist doch in der Liebe alles erlaubt, oder?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442479009
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:20.05.2013

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    Vampirellas avatar
    Vampirellavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Also dieses Buch hätte mich beinahe in eine Leseflaute geführt. Hängt warscheinlich auch damit zusammen dass ich eigentlich Thriller lese.
    Nicht mein Fall

    Mein Buch war das nicht. Ich hab wirklich lang für diese Buch gebraucht. Der Schreibstil war nicht schlecht aber die Geschichte hat mich nicht interessiert. Hätte beinahe eine Leseflaute bekommen dadurch. Irgendwie ist nicht wirklich was passiert.

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    Herbstapfels avatar
    Herbstapfelvor einem Jahr
    Fing gut an, verlor sich dann in Belanglosigkeiten

    Beschreibung:
    Julie verliebt sich in ein Namensschild – und eine kleine französische Stadt steht Kopf! Julie Tournelle hat schon viele verrückte Dinge in ihrem Leben getan. Doch als sie sich in das Namensschild ihres neuen Nachbarn verliebt, wirft sie endgültig jede Vernunft über Bord. Tagelang bezieht sie Posten hinter dem Türspion, um einen Blick auf den Unbekannten zu erhaschen. Dumm nur, dass er gerade dann auftaucht, als ihre Hand in seinem Briefkasten festklemmt. Doch Ricardo befreit sie nicht nur aus der misslichen Lage, sondern lädt sie sogar zum gemeinsamen Joggen ein. Julie weiß, sie sollte zugeben, dass sie nur in Notfällen läuft – wenn es brennt, oder ein kleiner böser Köter sie verfolgt – statt zu behaupten, sie sei begeisterte Langstreckenläuferin. Aber eigentlich ist doch in der Liebe alles erlaubt, oder?

    Der Autor:
    Gilles Legardinier wurde 1965 in Paris geboren und arbeitete lange Jahre in der Kinobranche. Mit seinen weisen, zauberhaften romantischen Komödien feiert er in Frankreich sensationelle Erfolge und sorgt auch international für Begeisterung. Sein Debüt „Julie weiß, wo die Liebe wohnt“ war 2013 das erfolgreichste Taschenbuch in Frankreich.

    Meine Meinung:
    Julie Tournelle verliebt sich in einen Namen. Ricardo Patatras. Dem Mann, der so heißt, ist Julie noch nicht persönlich begegnet, aber sie weiß genau, dass er sicher ein attraktiver Zeitgenosse sein muss. Und so legt sie sich auf die Lauer, verharrt an ihrem Türspion und versucht, mehr über ihn herauszubekommen.
    Bei einer ihrer Stöbertouren verfängt sich ihre Hand in seinem Briefkasten - zu allem Überfluss kommt er gerade ins Haus und hilft ihr aus dieser brenzligen Situation, ohne überhaupt mal nachzufragen, was ihre fünf neugierigen Finger da zu suchen hatten. Äußerst merkwürdig.
    Und natürlich hat Julie recht. Ric ist äußerst ansehnlich und genau ihr Typ. Fortan provoziert sie Treffen, um ihm nahe zu sein.
    Sie fängt sogar an, zu laufen, obwohl sie damit überhaupt nichts am Hut hat. Na ja, Verliebtheit versetzt angeblich Berge.
    Wird er ihr auch verfallen?

    Ehrlich gesagt, bin ich hin- und hergerissen. Einerseits fing die Geschichte ganz witzig an, und der Humor blieb dem Buch auch erhalten, andererseits fand ich es abstrus, was Julie alles macht, nur damit Ric auf sie aufmerksam wird. Dazu kam noch, dass der Story alsbald die Luft ausging, sie plätscherte so vor sich hin, auch wenn man sich wunderbar nach Frankreich versetzt fühlte.
    Die Lebensart der Franzosen hat der Autor bildlich herübergebracht. Aber sonst?
    Auch wenn ich oft lachen musste, hat mich die Handlung nie richtig gepackt. Es fehlte das gewisse Etwas.

    Dieses Geschmachte ging mir zusätzlich auf den Keks, und so toll fand ich den Mann und den Namen nun auch nicht. Alles drehte sich nur noch um ihn.
    Wenn man die Geschichte nicht auf humorvolle Weise betrachtet, könnte man Julie für eine durchgeknallte Stalkerin halten, die ihren Computer außer Gefecht setzt, damit sich Ric ihn ansehen muss, oder die mit ihm morgens mitläuft, natürlich völlig außer Atem, nur damit sie ihm beweisen kann, dass sie etwas gemeinsam haben.
    Dann dieses Auflauern, gesund war das nicht.
    Und das hat mich am Buch gestört. Eine Frau, die wirklich jede Verrücktheit tut, nur um dem männlichen Individuum zu gefallen und es zu bezirzen.

    Alles in allem eine ganz nette und witzige Geschichte, die aber schnell langweilig und belanglos wird.
    Die Figuren sind leider auch nicht gerade sehr sympathisch, sodass man nicht mit ihnen mitfiebert.

    Der Auftakt war leicht und charmant, danach wurde es einfach nur langweilig und ereignislos.

    2 Sterne.

    Kommentare: 3
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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Überdrehter Liebesroman, der mich emotional überhaupt nicht berührte!
    Kein Zauber der Liebe in Sicht

    Der Roman "*Julie weiß, wo die Liebe wohnt*" ist vom französischen Autor "*Gilles Legardinier*". Das Buch erschien 2013 im "*Goldmann Verlag*".

    Julie verliebt sich in das Namensschild ihres neuen Nachbarn und versucht alles, um ihn heimlich zu beobachten. Dabei geschehen einige Missgeschicke, die an Peinlichkeit grenzen.


    Nachdem mir "Monsieur Blake und der Zauber der Liebe" so wunderbar gefallen hat, stand für mich fest, das ich auch dieses Buch ebenfalls wunderbar finden würde. Weit gefehlt! Dabei liegt das nicht etwa am Schreibstil von Gilles Legardinier. Er hat die Gabe, schöne Beschreibungen zu formulieren, die sehr blumig und romantisch sind und den Leser in die Welt der Liebe eintauchen lassen.

    Leider fand ich dieses Buch enttäuschend. Das liegt zum Teil an Julie selbst, die mir nicht wie eine erwachsene Frau erscheint, sondern wie ein durchgedrehter, chaotischer Teenie. Sie ist ein wenig verrückt, was man sicher sein muss, um sich in ein Namensschild zu verlieben. Da sie den Unbekannten nicht kennt, lugt sie fast ständig durch ihren Türspion, um ihn endlich zu sehen. Das ist noch verständlich und amüsiert mich, aber sie geht noch weiter und angelt Post aus seinem Briefkasten, leider bleibt sie mit ihrer Hand hängen. Doch Rettung naht, in Person von ihrem Unbekannten, Ricardo Patatras. Bis hierhin war alles noch erträglich, wenn auch sehr übertrieben. Doch dann geht es mit Julie munter so weiter. Sie wechselt sogar ihren Beruf, damit sie ihrer Liebe näher kommt.
    Nun bin ich nicht unbedingt sehr romantisch, kann aber durchaus mit einer guten Liebesgeschichte etwas anfangen. Hier wurde aber die Situation auf die Spitze getrieben und selbst die Liebesszenen sind staubtrocken und ohne Leidenschaft.

    Was mir gut gefallen hat, ist die authentisch beschriebene   Wohngegend von Julies Quartier. Hier merkt man das französische Flair und der Zusammenhalt der Nachbarn untereinander wird sehr gut nachvollziehbar beschrieben. Besonders das Verhältnis von Julie und ihrer kranken Nachbarin ist rührend zu lesen.
    Hier hätte man mehr draus machen können, dann wäre Julie mir wohl auch "normaler" erschienen. So aber war der Roman für mich nur eine etwas langweilige, überdrehte Geschichte, die ohne emotionalen Tiefgang keinen positiven bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Ich muss dazu noch anmerken, dass dieser Roman das Debüt des Autors ist.

    Wer gern französische Liebesromane liest, sollte lieber zu "Monsieur Blake und der Zauber der Liebe" greifen.

    Kommentare: 2
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    Marie1971s avatar
    Marie1971vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kann Liebe verzaubern
    Kann Liebe verzaubern .....

    Julie weiss definitif wo die Liebe wohnt, .........genau über ihr. Sie stellt die unmöglichsten Dinge an um den Mann ihrer Träume auszuspionieren und bringt sich damit in die misslichsten Lagen. Dem Leser werden einige witzige Pointen mit Julie geboten. Dennoch, Gilles Legardinier konnte mich mit " Monsieur Blake und der Zauber der Liebe" verzaubern. Und auch wenn Julie mich über fast alle Seiten hin in ihren Bann gezogen hat, konnte mich das Buch nicht vollends gewinnen. Die Protagonisten sind gut gewählt, aber manchmal etwas zu überspitzt dargestellt. Auch wenn der Schreibstil überzeugt, fehlt es mir etwas an der Leichtigkeit die ich von der Geschichte von Monsieur Blake kenne. Auch das Ende kam etwas zu abgedroschen rüber. Etwas mehr Witzigkeit und Charme hätten sicherlich die Geschichte besser abrunden können. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch aber ein wenig zu viel des Guten.

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    Isaoperas avatar
    Isaoperavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Süß & lustig mit sympathischen Protagonisten. Teilweise etwas überzeichnet, schnelles Ende
    3,5 Sterne für eine süße Geschichte


    Von mir gibt es für die zauberhafte Julie und ihre liebenswerten Kollegen und Nachbarn 3,5 Sterne. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase hatte ich mit diesem Buch sehr viel Spaß, denn immer wieder gab es richtig lustige Szenen. Die Geschichte von Julie und ihrem Nachbarn ist dabei sehr unterhaltsam und es gibt sogar einen kleinen Kriminalfall, der auf dem Klappentext verschwiegen wird (der Klappentext bezieht sich irgendwie eh nur auf die ersten 100 Seiten und nicht auf die Gesamthandlung).
    Das Verhältnis von Julie und ihrer kränklichen Nachbarin hat mich sehr berührt. Ansonsten hat mich die Geschichte gut unterhalten, aber sie las sich nicht immer 100% flüssig. Daher gibt es hier leichte Abzüge, ebenso für die Glaubwürdigkeit, denn manche Handlungsstränge und Ereignisse sind einfach ein wenig dick aufgetragen oder überzeichnet. Da wird ein Date mal eben nicht nur durch eine, sondern direkt durch zwei Katastrophen am Stück gestört, etc.
    Das Ende kam recht schnell, das fand ich auch ein bisschen schade.

    Insgesamt war es aber eine wirklich süße, unterhaltsame und liebenswerte Geschichte mit französischem Charme :)

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    gomezg100s avatar
    gomezg100vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Herrlich!
    Liebe, Humor, bisserl Spannung.

    Atmosphärisch liebevoll wird die Gedankenwelt einer jungen Frau erzählt, die sich in den Namen des neuen Nachbars auf dem Briefkasten verguckt. Was sie alles anstellt, Missgeschicke inklusive, um den Begehrten endlich mal zu Gesicht zu bekommen, wie das Kennenlernen, sich Näherkommen und noch einige geheimnisvolle Vorfälle passieren. Auch die Personen in ihrem Leben wachsen einem beim Lesen sofort ans Herz. Da ist die Bäckerin die immer mit dem Typ aus dem Nachbarladen Territorialkämpfe austrägt, die Mädchenclique und ihre Freuden und Leiden, der Jugendfreund im Nebenhaus der an einem besonderen Auto werkt und dem dabei ein Missgeschick passiert, und noch einige mehr. Nicht umsonst hat Legardinier gute Kritiken für dieses Buch geerntet. Für jeden der gerne Humor, Liebe, Abenteuer liest zu empfehlen. Ich mache mich jetzt an den nächsten Roman von Legardinier... ganz anderes Thema, aber die ersten Seiten haben mich schon fest im Griff.

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 3 Jahren
    Leider nicht so gut

    Es wurde so sehr gelobt und gefeiert, dass ich natürlich bestimmte Erwartungen hatte, doch „Julie weiß, wo die Liebe wohnt“ von Gilles Legardinier hat mich sehr enttäuscht. Ich hatte vorher das Buch „Monsieur Blake und der Zauber der Liebe“ gelesen und war begeistert. Mit dieser Begeisterung habe ich mich auf sein Erstlingswerk gestürzt und bin bereits nach wenigen Seiten unsanft gelandet.  
    Die blasse und wenig ansprechende Julie ist das ganze Gegenteil von Monsieur Blake. Auch die anderen Charaktere sind eher fantasielos und langweilig geraten. Madame Bergerot von der Bäckerei ist hier noch die einzige Ausnahme. Ihren kleinen Bordsteinkrieg, den sie mit Hingabe mit dem Gemüsehändler führt, ist witzig und sticht bei dieser Geschichte hervor. 
    Julie weiß, relativ schnell, wo ihre Liebe wohnt und versucht nun an ihn heranzukommen und ihn für sich zu gewinnen. Die Ansätze für ein humorvolles Buch sind da (z.B. der Briefkasten, das Joggen), aber leider wurden sie nur wenig ausgebaut bzw. fortgeführt. Häufig wurden Szenen/Handlungen künstlich in die Länge gezogen und verloren dabei ihren Witz und Charme. Auch hatte man nicht das Gefühl, dass sich die Figuren im Laufe der Geschichte weiterentwickeln. Die Geschichte rund um das Auto von Xavier empfand ich als überflüssig und zog die Geschichte in die Länge. Einige Handlungen wirkten verkrampft, sehr bemüht und am Ende wurde es leider recht zäh. Schade.
    Generell hätte die Geschichte kürzer gefasst werden können, denn durch das künstliche Aufblähen verliert man das Interesse an der Grundgeschichte. Leider hat dieses Buch so gar nichts von dem Humor, dem Charme und der französischen Leichtigkeit vom zweiten Buch und Monsieur Blake. 
    Wer Gilles Legardinier noch nicht kennt, dem kann ich das zweite Buch gern empfehlen. Bei dem ersten Buch scheiden sich die Leser und für mich war es nichts.

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    Julia2610s avatar
    Julia2610vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein unfassbar langweiliges Buch ohne Höhen, dafür aber mit vielen Tiefen.
    Unfassbar langweilig

    Klappentext 

    Julie Tournelle hat schon viele verrückte Dinge in ihrem Leben getan. Doch als sie sich in das Namensschild ihres neuen Nachbarn verliebt, wirft sie endgültig jede Vernunft über Bord. Tagelang bezieht sie Posten hinter dem Türspion, um einen Blick auf den Unbekannten zu erhaschen. Dumm nur, dass er gerade dann auftaucht, als ihre Hand in seinem Briefkasten festklemmt. Doch Ricardo befreit sie nicht nur aus der misslichen Lage, sondern lädt sie sogar zum gemeinsamen Joggen ein. Julie weiß, sie sollte zugeben, dass sie nur in Notfällen läuft – wenn es brennt, oder ein kleiner böser Köter sie verfolgt – statt zu behaupten, sie sei begeisterte Langstreckenläuferin. Aber eigentlich ist doch in der Liebe alles erlaubt, oder?


    Meine Meinung

    Ich habe schon lange kein so schlechtes Buch mehr gelesen. Die Story soll lustig sein, wird von dem Autor aber so platt erzählt, dass das Buch einfach nur schwachsinnig ist. Ich habe zwischendurch mehrfach überlegt das Buch nicht zu Ende zu lesen, hatte aber immer noch die Hoffnung, dass das Ende einiges rausholen würde, aber auch das war purer Quatsch. Ich hätte mir das schon denken können, denn wer verliebt sich schon in den neuen Nachbarn aufgrund des Namenschildes?! Aber es hätte ja humorvoll und lustig sein können, war aber einfach nur lächerlich. 

    Leider wurde ich mit der Protagonistin Julie überhaupt nicht warm. Das lag vielleicht auch an den ultrakurzen Kapiteln, durch die ich es schwer fand, mich in die Geschichte einzufinden. 

    Fazit

    Ich kann das Buch absolut nicht weiterempfehlen, da es für mich keine interessante und humorvolle Geschichte bietet, sondern nur schwachsinnig ist. 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Leider absolut nicht mein Buch. Hab es abgebrochen, weil es mich über Wochen nur noch langweilte. Schade!
    Leider langweilig

    (Achtung: Ich habe dieses Buch abgebrochen!)

    Inhalt:

    Als Julie Tournelle das Namensschild ihres neuen Nachbarn an dessen Briefkasten entdeckt, ist sie sofort hin und weg. Ab sofort tut sie alles Mögliche, um einen Blick auf den Unbekannten erhaschen zu können, bezieht sogar Stellung hinter dem Türspion. Mist nur, dass sie ihm gerade dann das erste Mal begegnet, als sie mit ihrer Hand in seinem Briefkasten feststeckt. Doch Ricardo Patatras ist ein Gentleman und hilft ihr aus ihrer misslichen Lage und damit nicht genug. Er lädt sie zum Joggen ein, worauf sie ohne nachzudenken eingeht, denn Julie war noch nie laufen.

    Meine Meinung:

    Julie weiß, wo die Liebe wohnt wird aus Sicht der jungen Frau Julie Tournelle erzählt. Zwar hat der Autor einen recht guten, locker flockigen Schreibstil, der ab und an durchaus spritzig und humorvoll daher kommt, dennoch konnte mich das Buch absolut nicht packen, weshalb ich es auf Seite 130 abgebrochen habe.

    Der Roman hat kaum Absätze, wenn auch recht kurze Kapitel, und lässt nur wenig Zeit zum durchatmen, dafür fiel es mir aber schwer, nach einer tatsächlichen Pause, wovon ich viele machen musste, wieder in die Geschichte hinein zu finden. Diese empfand ich als sterbenslangweilig. Zwar passiert eine Menge, vor allem durch Julies Tollpatschigkeit, aber dennoch nichts von Bedeutung. So konnte mich die Story jedenfalls absolut nicht mitreißen. Weder fand ich die Geschichte spannend, noch emotional, noch wahnsinnig witzig. Über ein Schmunzeln hin und wieder kam ich leider nicht hinaus, dafür war ich ganz oft kurz davor, mir die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen. Natürlich ist es gut möglich, dass sich die Intensivität der Handlung noch steigert, aber das herauszufinden, dazu hatte ich irgendwann einfach keine Lust mehr. Selbst bis Seite 130 habe ich mich regelrecht quälen müssen.

    Was mir den Lesegenuss aber letztendlich zunichte gemacht hat, waren die Charaktere. Gerade mit der Protagonistin Julie wurde ich so gar nicht warm. Ich weiß ja, dass sich Menschen für die Liebe schon so manch es Mal lächerlich machen, doch sie fand ich einfach nur dumm und teilweise kindisch. Ricardo Patatras war mir zwar auf eine Art sympathisch und dennoch wurde ich auch mit ihm nicht warm. Ansonsten waren die Charaktere aber durchaus okay, wenn auch nicht mehr. So richtig begeistern konnte mich leider keiner von ihnen.

    Alles in Allem ist Julie weiß, wo die Liebe wohnt wohl absolut nicht mein Buch, was nicht heißt, dass es gar keine Qualitäten hat. Jedoch bekommt es von mir leider nur 1,5 Tatzen. Ich bin mir aber sicher, dass es ganz vielen anderen Lesern und vor allem Frauen sehr gut gefallen wird.

    1,5/5 Sterne

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    S
    Samtpfotevor 4 Jahren
    Julie weiss, wo die Liebe wohnt

    Julie weiss, wo die Liebe wohnt - Gilles Legardinier

    Julie Tournelle hat schon viele verrückte Dinge in ihrem Leben getan. Doch als sie sich in das Namensschild ihres neuen Nachbarn verliebt, wirft sie endgültig jede Vernunft über Bord. Tagelang bezieht sie Posten hinter dem Türspion, um einen Blick auf den Unbekannten zu erhaschen. Dumm nur, dass er gerade dann auftaucht, als ihre Hand in seinem Briefkasten festklemmt. Doch Ricardo befreit sie nicht nur aus der misslichen Lage, sondern lädt sie sogar zum gemeinsamen Joggen ein. Julie weiß, sie sollte zugeben, dass sie nur in Notfällen läuft - wenn es brennt, oder ein kleiner böser Köter sie verfolgt - statt zu behaupten, sie sei begeisterte Langstreckenläuferin. Aber eigentlich ist doch in der Liebe alles erlaubt, oder?


    Inhalt:
    Julie hat bis jetzt nicht viel Erfolg in der Liebe gehabt und möchte deshalb ihr Glück nicht überstrapazieren. Als sie jedoch einen neuen Namen auf den Briefkästen in ihrem Haus bemerkt und als dieser dann auch noch so lustig klingt, dass sie ihn ganz sicher nicht wieder vergisst, weiss sie noch nicht, dass der Besitzer dieses Namens ihr Leben so richtig auf den Kopf stellen wird. Die Bäckersfrau des Dorfes macht Julie nämlich darauf aufmerksam, dass dieser neue Nachbar ein sehr gutaussehender junger Mann ist. Dies will Julie persönlich überprüfen und von da an verbringt sie jede freie Minute hinter ihrer Tür, um durch den Türspion einen Blick auf "den Neuen" zu erhaschen. Dies gelingt ihr aber sehr lange Zeit nicht. Also muss sie wohl oder übel seinen Briefkasten überprüfen und schauen, ob er die Post schon abgeholt und somit das Haus verlassen oder betreten hat, oder nicht. Dabei passiert ihr aber eines schönen Tages ein kleines Missgeschick, aus dem sie dann der neue Nachbar Ricardo persönlich und mit Hilfe eines guten Freundes befreit. Julie realisiert, dass er wirklich so absolut gutaussehend ist, wie die Bäckersfrau ihr gegenüber bereits erwähnt hat. Nun muss sie aber versuchen, diesen schönen Mann näher kennen zu lernen. Julies Einfälle sind dabei sehr fantasievoll, überraschend und schon fast ein bisschen kriminell. Zum Glück hat sie aber noch gute Freundinnen und einen tollen besten Freund. Von diesen lieben Mitmenschen wird sie mit Rat und Tat unterstützt und da kann ja eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

    Meine Meinung:
    Ich habe bemerkt, dass ich in der letzten Woche gleich drei in Frankreich spielende Bücher gelesen habe und diese Frankreich-Stimmung hat mich total erfasst. Am liebsten würde ich gerade wieder durch Paris schlendern und mich verzaubern lassen.
    Julie ist eine absolut sympathische und chaotische Protagonistin und sie erinnert mich mit ihrer schusseligen Art sehr stark an mich selbst. Ausserdem hat sie ein grosses Herz, sie verfügt über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und sie ist immer für ihre Freunde da. Ihre Lebens- und Liebesgeschichte ist sehr abenteuerlich und liest sich in einem Atemzug. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie es weiter gehen wird und wurde fast jedes Mal überrascht. Eigentlich mag ich es nicht so sehr, wenn zwei, die offensichtlich etwas füreinander empfinden, ihre Gefühle nicht einfach thematisieren und ihre Situation klären können. In der Geschichte um Julie hat es mich aber überhaupt nicht gestört. Es passt einfach so sehr zu ihr, dass sie irgendwie anders und kompliziert ist, dass sie sich alles tausenmal überlegt, bevor sie eine Entscheidung trifft und dass sie sich immer wieder in die unmöglichsten Situationen manövriert. Darum passt das alles sehr gut zusammen, ist in sich stimmig und garantiert auf jeden Fall viel Lesespass.
    Absolut fantasievoll und unglaublich einfallsreich geht der Autor mit seinen Figuren um. Jedes Detail passt und von Julie bis hin zur Bäckersfrau sind alle Figuren so wunderschön beschrieben und gestaltet, dass man sie sich sofort vorstellen und sie gern haben kann, zumindest fast alle davon.
    Dieses Buch hat mich in die Welt von Julie entführt und verzaubert. Ausserdem passt dieses Buch einfach zu jeder Frau und sicher auch zu vielen Männern, weil es überhaupt nicht kitschig, zu verklärt oder in irgend einer Form aufgesetzt wirkt. Auch wenn Julies Erlebnisse ein wenig aus der Luft gegriffen zu sein scheinen, so überspielt dies der Autor mit seinem Charmanten Schreibstil. Man muss ihm einfach glauben, dass diese Geschichte genau so oder ähnlich hätte passiert sein können weil seine grosse Lust am Erzählen absolut überwältigend ist.

    Fazit:
    Dieses Buch habe ich an zwei Abenden gelesen und war dann fast ein wenig traurig, als ich es durch hatte.

    Zusätzliche Infos:
    Autor: Gilles Legardinier
    Taschenbuch: 381
    Verlag: Goldmann
    Sprache: Deutsch
    Originalsprache: Französisch
    Übersetzt von: Karin Ehrhardt
    ISBN 978-3-442-47900-9

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