Gilles Legardinier Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

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Inhaltsangabe zu „Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug“ von Gilles Legardinier

Marie hat von den Männern genug – bis sie die Briefe eines heimlichen Verehrers erhält.

Nachdem Marie Lavigne von ihrem langjährigen Freund verlassen und aus der gemeinsamen Wohnung geworfen wurde, ist sie am Boden zerstört. Als ihr Scheusal von Chef sie am nächsten Tag auch noch demütigt, werden Marie zwei Dinge klar: Nicht nur ist die Liebe Quelle allen weiblichen Unglücks, sondern es wird auch höchste Zeit, der Männerwelt an sich abzuschwören. Doch das Leben ist voll Zauber, und Maries wunderbare Freunde lassen sie nicht lange an Bitterkeit festhalten. Und als sie geheimnisvolle Briefe von einem charmanten Verehrer bekommt, gerät ihr Entschluss, der Liebe zu entsagen, bedenklich ins Wanken.

Wunderschöne Geschichte zum Träumen in Paris.

— Naturchind

Mich konnte weder die Geschichte, die einige Längen aufweist, noch die Charaktere überzeugen. Schade!

— tinstamp

Partnersuche auf französisch

— Pippilotta_Langstrumpf

So ein schönes Buch! <3

— Shaushka

Einmal mehr garantiert Legardinier ein absolutes Lesevergnügen

— Samtpfote

Sehr schön, aber nicht so gut wie der Vorgänger

— sternchennagel

Einfach zauberhaft! Zum Brüllen komisch und zu Herzen gehend romantisch - große Leseempfehlung!

— Ladyoftherings

Quirlig und verrückt, aber voller kleiner Lebensweisheiten

— raven1711

Wunderbares Buch! <3

— Patricia1

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Leider genau wie auch Band 4 der Reihe eher eine Enttäuschung. Ich mochte zwar die Personen, aber die Liebesgeschichte war zu unglaubwürdig

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  • Der Zauber der Liebe hat ein wenig gefehlt..

    Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

    anra1993

    17. January 2017 um 08:50

    Von Gilles Legardinier habe ich bereits Monsieur Blake und der Zauber der Liebe gelesen. Da mir sein Schreibstil dort sehr gut gefallen hatte, wollte ich noch ein weiteres Buch von ihm lesen. Leider überzeugt er mich diesmal nicht ganz. Zwar schreibt er immer noch sehr verständlich und ohne große Stolpersteine, jedoch blieb der Verzauberungseffekt, wie im ersten Teil, bei mir aus.Die Charaktere waren gut gestaltet. Gilles Legardinier gibt seinen Charakteren ein authentisches Auftreten und lässt sie als "normale" Menschen wirken, eben nicht der perfekte Mensch. Marie, die Protagonistin des Buches, ist eine junge Frau, die vor kurzem von ihrem Freund verlassen und aus der gemeinsamen Wohnung rausgeschmissen wurde. Aber das lässt sie nicht so auf sich sitzen und möchte sich bei ihm rächen. Gleichzeitig versucht sie Machenschaften in der Firma, in der sie arbeitet, zu unterbinden. Am Anfang durfte ich Marie begleiten und erfuhr von ihrer Lage, in der sie sich aktuell befindet. Mir hat der Einstieg sehr zugesagt und ich wurde neugierig auf den Inhalt des Buches. Leider konnte dieser mich nicht komplett überzeugen. Ich hatte an vielen Stellen das Gefühl, dass sich das Buch sehr stark in die Länge zieht. Der Autor schmückt viele Handlungen aus, die nicht unbedingt relevant sind. Zudem waren für mich einige Handlungen von Marie nicht ganz nachvollziehbar. Der Autor hat ihr den Gedanken eingepflanzt, dass alle Männer schlecht sind, nachdem ihr Exfreund sie betrogen hatte. Hätte Marie die Rosabrille abgenommen, hätte sie sicherlich schon einige Jahre gemerkt, wer ihr Freund wirklich ist. Aber das Mal so dahingestellt. Viel mehr dankt sie der Männerwelt ab, bekommt aber von einem heimlichen Verehrer diese geheimnisvollen Liebesbriefe und scheinbar imponieren ihr diese so sehr, dass sie Männerwelt doch nicht schlecht ist. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, wenn einem das Herz gebrochen wird, so schnell wieder zu lieben und zu vertrauen, vor allem, wenn man nicht weiß, ob es ernst gemeint ist. Allerdings muss ich dazu sagen, dass trotz allem diese Stellen mir am besten gefallen haben. Hier kam wirklich die Liebe durch, die mir das Herz erwärmen ließ. Davon hätte ich mir viel mehr gewünscht.Mein FazitLeider war das Buch dieses Mal für mich enttäuschend und kommt für mich an Monsieur Blake und der Zauber der Liebe nicht ran. Zwar hat mir Marie als Protagonistin gut gefallen, jedoch hat es mir an Spannung gefehlt. So gibt es knappe 3 Sterne von mir.

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  • Es macht Spaß ihn zu lesen

    Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

    annabells_bookdreams

    07. August 2016 um 12:58

    Das ist mein erster Roman von Gilles Legarinier und auch mein erstes Buch, dessen Originalsprache Französisch ist.Ich finde dass man schon erkennt das es aus dem Französischen übersetzt. Allerdungs wird hier nicht mit irgendwelchen Klischees gespielt, was ich als sehr angenehm empfinde.Das ganze Buch ist sehr witzig was vor allem an Marie liegt, die manchmal (sehr oft) etwas schräge3 Ideen hat (Wer bitte klaut die Katze seines Ex-Freundes und benennt diese dann nach einem Medikament?!). Aber auch Maries Umfeld ist nicht zu verachten, da gibt es zum Beispiel die Rezeptionistin, die im Eingangsbereich tanzen übt.Um es kurz zu fassen, ich musste während des Lesens sehr häufig lachen, was mir manchen schrägen Blick in der U-Bahn eingebracht hat.Zu Maries Briefschreiber muss ich sagen das die Briefe sehr süß geschrieben sind und das mein erster Verdacht wer es sein könnte sich auch bestätigt hat.Wenn ihr das Buch gelesen habt, könnt ihr gerne schreiben ob ihr auch richtig vermutet habt.FazitEin sehr witziger Roman, bei dem man einfach Spaß beim Lesen hat

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

    tinstamp

    11. July 2016 um 14:07

    Nachdem mir das erste Buch von  Gilles Legardiniers, "Julie weiß, wo die Liebe wohnt", sehr gut gefallen hat, wollte ich auch die anderen beiden Bücher des Autoren gerne kennenlernen. Während "Monsieur Blake und der Zauber der Liebe" noch immer in meinem SuB Regal vor sich hin dämmert, habe ich endlich mein Rezensionsexemplar "Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug" gelesen und ich muss zugeben, ich habe mich leider richtig durchgequält. Ich legte den Roman immer wieder zur Seite und musste mich aufraffen weiter zu lesen und bin deswegen auch kaum vorwärts gekommen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht, wie aus dem Titel bereits ersichtlich, Marie Lavigne. Sie ist gerade erst von ihrem Freund verlassen worden, der längst eine Neue hat, während Marie noch fassunglos vor den Trümmern ihrer Liebe steht. In ihrem Inneren hat sie bereits gespürt, dass die Beziehung in letzter Zeit nicht mehr das ist, was sie einmal war.....und trotzdem trifft es sie hart. Sie verliert aber nicht nur ihren Lebensgefährten, sondern wird auch noch aus der gemeinsamen Wohnung geworfen. Auch im Job gibt es einige Probleme, denn Marie's Chef scheint einige Umstrukturierungen in der Firma zu planen und als Personalchefin ist sie eine der ersten Ansprechpersonen. Als sich Marie gegen ihren Chef stellt und sich für ihre Kollegen einsetzt, steht auch ihr Job auf wackeligen Beinen. Doch Marie rechnet nicht mit ihren Mitarbeitern und plötzlich wird aus der unscheinbaren Marie eine Kämpferin... Ich liebe französische Romane und den laissez-faire Stil, doch dies ist nun bereits der zweite französische Roman innerhalb von wenigen Monaten, der mich nicht überzeugen konnte. Woran liegt es? So ganz weiß ich es nicht, aber ich fand die Figuren ziemlich klischeehaft und auch die Geschichte ist relativ vorhersehbar. Maries Ex-Freund ist ein typisches Ekel, ein Mann, der auch noch Lügen über sie verbreitet. Und Marie lässt dies alles geschehen bzw. über sich ergehen. Das konnte ich gar nicht verstehen, vorallem weil in der Geschichte immer wieder daraufhingewiesen wird, dass sie genug von den Männern habe und Rache üben wird. Sie kommt zwar manchmal etwas zornig rüber, aber im Endeffekt wird mehr darüber geschrieben, als Marie auch wirklich danach handelt. Als sie plötzlich anonymen Liebesbriefe erhält, bemerkt man nichts mehr von ihrer Wut gegen die Männerwelt. Im Gegenteil - sie checkt alle Männer in ihrer Umgebung ab und stellt sich die Frage, wer der heimliche Verehrer sein könnte. Sie beginnt sich schon eine gemeinsame Zukunft mit dem momentanen Hauptverdächtigen auszumalen, bis sie entdeckt, dass es dieser Mann doch nicht sein kann. Kurz darauf beginnt das Spiel mit dem Nächsten von vorne und gerade das finde ich sehr unglaubwürdig! Erstens ist Marie keine 13 mehr, sondern 30 und zweitens schwört sie ein paar Seiten zuvor gänzlich der Männerwalt ab, um sich dann einen Mann nach dem anderen als zukünftigen Partner vorzustellen. Dies entzieht sich meiner Logik - sorry! Und das ist eigentlich der ganze Inhalt zu diesem Roman, der für mich ziemliche Längen hatte. Ich musste mich teilweise richtig durch die Handlung durchkämpfen... Als Katzenmama muss ich noch sagen, dass der Autor wohl noch nie ein Kätzchen besessen hat, denn sonst würde er wohl dieses kleine Lebewesen in seinem Roman nicht einen ganzen Tag und eine Nacht ohne Fressen und Toilette in ein Zimmer einsperren und danach einfach zum nächsten Thema übergehen! Charaktere: Marie war für mich nicht unbedingt ein Sympathieträger. Sie wirkt chaotisch, unüberlegt und flatterhaft. Ihr Benehmen ist nicht mit einer lebenserfahrenen Mittdreißigerin und Personalchefin im Einklang zu bringen. Auch die anderen Charaktere wirken überspitzt und oberflächlich. Wie bereits oben beschrieben, erschienen mir die Figuren zu klischeehaft und eindimensional, außerdem stark überzeichnet. Einige Aktionen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen Schreibstil: Erzählt wird der Roman in der Ich-Perspektive und aus Maries Sicht. Das sollte eigentlich ihre Gefühlswelt dem Leser besser rüberbringen, jedoch hatte ich nicht das Gefühl sie von Seite zu Seite besser zu kennen. Die Kapitel sind kurz gehalten, der Schreibstil des Autors ist teilweise sehr knapp und dann wieder sehr ausgeschmückt und verspielt. Einige Lebensweisheiten sind besonders zu Beginn der Geschichte eingestreut und motivieren zum Niederschreiben. Cover: Das französiche Originalcover gefällt mir leider gar nicht. Es ist aber den anderen Büchern angelehnt, auf denen sich ebenfalls eine Katze befindet. In diesem Roman spielt wenigstens auch eine mit, was ja im ersten Band z. Bsp. nicht der Fall war. Der französische Titel heißt so in etwa übersetzt: Nicht zu verfehlen.....ja, die arme Katze wird auf dem Cover wohl vom Kaktus getroffen.....was es mit dem Inhalt des Buches zu tun hat, erschließt sich mir allerdings nicht ganz. Fazit: Nachdem mir der erste Roman des Autors sehr gut gefallen hat, bin ich von "Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug" sehr enttäuscht. Mich konnte weder die Geschichte, die einige Längen aufweist, noch die Charaktere überzeugen. Der Roman wird sicher seine Fans haben, ich gehöre leider nicht dazu.

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  • viel Klischee, aber gut

    Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

    Pippilotta_Langstrumpf

    29. June 2016 um 14:56

    meine Meinung: Marie erzählt uns die Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Form. Dies ist die dritte Geschichte des Autors und für mich leider auch die Schlechteste. Sein Erstling „Julie weiß, wo die Liebe wohnt“ ist genial und auch „Monsieur Blake und der Zauber der Liebe“ hat mir noch sehr gut gefallen. Aber leider muss ich bei der hier vorliegenden Geschichte einige Abstriche machen. Marie ist Anfang/Mitte 30, Personalchefin in einem mittelgroßen Unternehmen und von der Liebe schwer enttäuscht. Sie will der Männerwelt abschwören. Klar, dass dies mit einer ebenfalls Single-Freundin und vielen knackigen männlichen Kollegen nicht so einfach geht. Als sie dann auch noch Liebesbriefe eines Unbekannten bekommt, geht das Pärchen-Karussell so richtig los. Um den Unbekannten zu enttarnen legt sie eine Liste mit potentiellen Verdächtigen an. Hier fängt die Geschichte leider an, etwas unglaubwürdig zu werden. Ständig ist Marie neu verliebt in den nächsten Hauptverdächtigen und malt sich mit jedem aufs Neue eine gemeinsame Zukunft aus. Dies passt doch eigentlich nur zu Teenagern. Außerdem springt sie voller Elan in fast jedes Fettnäpfchen, ohne vorher mal nachzudenken. Auch ihre Racheaktionen ihrem Ex gegenüber sind schon reichlich übertrieben! Lustig, aber für mich doch etwas „too much“. Das passt alles nicht so richtig zu einer einigermaßen lebenserfahrenen Mittdreißigerin und Personalchefin. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte leicht wegzulesen. Leider besteht die Geschichte phasenweise lediglich aus einer Mischung von Glückskeks-Sprüchen und Lebensweisheiten. Dies zieht die Geschichte ohne erkennbare Handlung unnötig in die Länge. Runtergekürzt hätte der Autor hier sicherlich 50 Seiten sparen bzw. mit tiefergehender Handlung vollpacken können.   Bewertung: Eine Liebesgeschichte voller französischem Flair und mit sehr viel Zuckerguss. Am Schluss bleibt nichts offen und jeder (wirklich jeder!) bekommt das Ende, welches er verdient hat (für mich leider ohne große Überraschung und teilweise wieder übertrieben klischeehaft). Wer eine leichte und lockere Sommerlektüre oder mal was fürs Herz für Zwischendurch lesen möchte, ist mit dieser Geschichte gut beraten. Wer allerdings von dem Autor noch nichts gelesen hat, dem empfehle ich, sich zuerst die anderen beiden Geschichten anzuschauen. Eigentlich hätte die Geschichte von mir 3 Sterne bekommen. Doch dank „Paracetamol“, dem Kater (oder Katze?), gibt es noch einen Stern mehr.

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  • So ein schönes Buch! <3

    Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

    Shaushka

    08. May 2016 um 22:24

    Mich hat dieses Buch so sehr interessiert und doch war ich etwas skeptisch, da die Bücher von französischen Schriftstellern mir nicht immer so gut liegen. Aber Gilles Legardinier hat mich überzeugt! Sein Schreibstil ist unglaublich unterhaltsam und er hat so viel Witz. Das macht seine Figuren wahnsinnig lebendig und authentisch. Marie zum Beispiel. Sie wird von ihrem Partner verlassen und leidet unter dieser Trennung. Aber ganz typisch Frau schmiedet sie natürlich Rachepläne und setzt diese wahnsinnigerweise auch in die Tat um. Und ihre Aktionen haben es wirklich in sich. Aber Marie macht im Laufe des Buches auch einige große Entwicklungsschritte und es macht sehr viel Spaß, sie auf diesem Weg zu begleiten. Aber auch sonst kommen die Protagonisten sehr lebendig und real rüber. Man hat sozusagen das Gefühl, man ist Teil der ganzen Verschwörung und das hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht! Im Großen und Ganzen passiert in dem Buch nur Alltag. Menschen, ihre Beziehungen zueinander, ihre Probleme miteinander, Arbeitskollegen, die Probleme an der Arbeitsstelle, die Nachbarn, die Freunde, die Familie. Also alles nichts Unbekanntes und doch mit soviel Liebe und Humor erzählt, dass das Lesen ein reines Vergnügen ist. Und habt ihr euch mal das Buchcover angesehen? Ist das nicht unglaublich schön? Ich liebe es!Ich habe dieses Buch so sehr genossen! Komischerweise brauche ich für Bücher von französischen Schriftstellern immer etwas länger bei der Lektüre, aber es gibt trotzdem keinen Moment, in welchem ich mich bei diesem Buch gelangweilt hätte. Ich habe mich von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt und werde mir auch Gilles Legardiniers andere Werke einmal genauer ansehen müssen ;) Also langer Rede kurzer Sinn: besorgt euch das Buch, macht es euch gemütlich und lasst euch nicht beim Lesen stören ;)

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  • Humorvoll und romantisch

    Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

    Samtpfote

    23. April 2016 um 00:48

    Meine Meinung: Man braucht hier noch nicht lange mitzulesen, um meine Begeisterung für die Bücher von Gilles Legardinier zu kennen. Ich bin ein riesiger Fan von seinem poetischen Schreibstil, seinen liebevoll gewählten Sujets, Protagonisten und Handlungsorten und dem subtilen und intelligenten Humor seiner Werke. Wenn ich meine drei bisher von ihm gelesenen Bücher kategorisieren müsste, wäre "Julie weiss, wo die Liebe wohnt", das vielseitigste, "Monsieur Blake und der Zauber der Liebe" das poetischste und "Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug" das humorvollste seiner Bücher. Ich habe alle drei geliebt und könnte mich nicht entscheiden, welches mir am besten gefallen hat. Bei "Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug" habe ich aber definitiv am meisten gelacht. Und zwar schallend. Schreibstil und Handlung: Die Idee von der verletzten Marie, die sich an ihrem affigen Ex rächen will und dies auf unkonventionelle Weise tut, hat mir sehr gut gefallen. Dank ihrer besten Freundin Emilie gelingen diese Aktionen ziemlich gut oder ihr wird im letzten Moment der Kopf gerettet. So wird Marie nach und nach selbstbewusster und wagt es sogar, gegen ihren Sklaventreiber von Chef aufzubegehren und wird kurzerhand zur Anführerin einer Protestbewegung, die sich gewaschen hat. So stürzt Marie sich in immer neue Abenteuer, bezieht eine traumhafte Wohnung, wird zur Diebin und muss sich vor allem immer wieder fragen, was genau sie im Leben noch erreichen will und was die Liebe eigentlich ist und so zauberhaft macht. All diese witzigen und klugen Ideen des Autors sind in einer märchenhaft schönen Sprache erzählt, die einfach Lust auf mehr macht und mich das Buch - obwohl ich eigentlich keine Zeit für so ziemlich nichts hatte - fast gar nicht mehr aus der Hand legen liess. Ich war richtig traurig, dass ich mich von Marie verabschieden musste und als dann auch noch das Rätesl um die rätselhaften Briefe gelöst wurde, war die Geschichte für mich einfach nur perfekt. Meine Empfehlung: Wie ihr aus meiner Rezension erkennen könnt, kann ich gar nicht anders, als euch dieses Buch von Herzen zu empfehlen. Es eignet sich für triste Stunden, damit die wieder fröhlicher und mit Leben gefüllt werden, für alle, die bereits gute Laune haben und noch besser Laune haben möchten und für Fans von intelligentem Witz, spannenden Handlungen und sympathischen Protagonisten. Zusätzliche Infos: Titel: Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug Originaltitel: Ça peut pas rater Autor: Gilles Legardinier Taschenbuch: 448 Seiten Sprache: Deutsch Originalsprache: Französisch Übersetzt von: Karin Ehrhardt Erscheinungstermin: 18. Januar 2016 Verlag: Goldmann ISBN: 978-3-442-48368-6

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  • Gelungenes Buch

    Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

    AntjeDomenic

    ein wirklich gelungenes buch finde ich. lässt sich gut lesen und die geschichte dahinter erinnert mich ein bisschen an das wirkliche leben.

    • 2
  • Die Liebe ist ein seltsames Spiel...

    Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

    Kerstin2505

    26. February 2016 um 10:53

    Ach ja, wer kennt sie nicht: diese Momente, in denen man beschließt, nun endgültig genug zu haben vom Männerzirkus und ab sofort glücklich alleine durchs Leben zu wandeln? Der Pariserin Marie geht es da nicht anders. Sie schließt ein für alle Mal ab mit der Männerwelt – bis sie die Briefe eines heimlichen Verehrers erhält ... Worum geht’s? Von ihrem langjährigen Freund frisch verlassen und ohne Dach über dem Kopf ist Marie Lavigne zunächst einmal am Boden zerstört. Als ihr Scheusal von Chef sie am nächsten Tag auch noch demütigt, werden ihr zwei Dinge klar: Nicht nur ist die Liebe Quell allen Übels, sondern es wird auch höchste Zeit, der Männerwelt an sich abzuschwören. Doch das Leben steckt voller Zauber, und Maries wunderbare Freunde lassen sie nicht lange an ihrer Bitterkeit festhalten. Und als sie geheimnisvolle Briefe von einem charmanten Verehrer bekommt, gerät ihr Entschluss, der Liebe zu entsagen, bedenklich ins Wanken... Nachdem ich die ersten beiden Romane von Gilles Legardinier, „Julie weiß, wo die Liebe wohnt“ und „Monsieur Blake und der Zauber der Liebe“ regelrecht verschlungen habe, war ich natürlich sehr gespannt und voller Vorfreude auf sein neuestes Buch. Das Setting ist wie bei den beiden Vorgängerromanen wunderbar französisch (wir befinden uns direkt in Paris) und die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet. Jeder ist mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet und kann sein eigenes Wesen entfalten, kleine Macken und Schrullen inklusive. Noch dazu strotzt der Roman von Situationskomik – wenngleich Legardinier an manchen Stellen ein wenig übers Ziel hinausschießt. Marie selbst ist eine sehr liebenswerte junge Frau, die manchmal dazu neigt, ihr Licht ein wenig unter den Scheffel zu stellen. Kein Wunder hatte ihr Exfreund leichtes Spiel, sie klein zu halten – im Laufe des Romans jedoch blüht sie zunehmend auf, gewinnt an Mut und Selbstvertrauen. Das merkt man besonders auch in den vielen Szenen in Maries Firma. Dort liegt einiges im Argen und Marie macht sich gemeinsam mit ein paar Kollegen daran, nach Lösungen zu suchen. Doch trotz aller positiver Vorrede konnte es dieser Roman nicht in gleichem Maße schaffen, meine Begeisterung zu wecken, wie seine beiden Vorgänger. Es war eher wie ein Strohfeuer: ich war sehr schnell angetan von Handlung und Charakteren – aber leider wurde mir beides auch relativ schnell zäh. 100 Seiten weniger und eine etwas straffere Handlung hätten dem Buch meiner Meinung nach gut getan. Nichtsdestotrotz werde ich die Augen weiterhin offen halten, was Gilles Legardinier so treibt und bin bereits gespannt auf seinen nächsten Roman. 

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  • Quirlig und verrückt, aber voller kleiner Lebensweisheiten

    Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

    raven1711

    03. February 2016 um 15:18

    Inhalt aus dem Klappentext: Nachdem Marie Lavigne von ihrem langjährigen Freund verlassen und aus der gemeinsamen Wohnung geworfen wurde, ist sie am Boden zerstört. Als ihr Scheusal von Chef sie am nächsten Tag auch noch demütigt, werden Marie zwei Dinge klar: Nicht nur ist die Liebe Quelle allen weiblichen Unglücks, sondern es wird auch höchste Zeit, der Männerwelt an sich abzuschwören. Doch das Leben ist voll Zauber, und Maries wunderbare Freunde lassen sie nicht lange an Bitterkeit festhalten. Und als sie geheimnisvolle Briefe von einem charmanten Verehrer bekommt, gerät ihr Entschluss, der Liebe zu entsagen, bedenklich ins Wanken ... Meinung: Monsieur Blake und das Wunder der Liebe hat mich vor gut 2 Jahren stark beeindruckt. Als ich dann entdeckte, dass ein neuer Roman des Autors erscheint, habe ich mich sehr gefreut und konnte es kaum erwarten, dass das Buch erscheint. In diesem Roman begleiten wir Marie, die gerade von ihrem Freund vor die Tür gesetzt wurde. Und das auf ziemlich unfreundliche Art und Weise. 10 Jahre Beziehung und Marie steht plötzlich mit leeren Händen da. Marie hat die Nase voll von Männern, denn auch ihr Vorgesetzter auf der Arbeit macht ihr das Leben nicht leicht. Eigentlich Grund genug zum Verzweifeln und den Männern abzuschwören. Doch Marie hat die Rechnung ohne ihre Freunde gemacht, die ihr nach und nach die schönen Seiten des Lebens wieder aufzeigen. Und dann ist da noch dieser geheimnisvolle Briefeschreiber, der Marie umwirbt, sich aber noch nicht zeigen möchte. Marie hat sehr lange Zeit unter der Fuchtel ihres Ex-Freundes gestanden und scheint viel von ihrer Persönlichkeit zurück gehalten zu haben, denn im Verlauf des Buches entpuppt sie sich als ziemlich überdrehte Person, die so schnell nichts stoppen kann, wenn sie sich einmal einen Plan zurecht gelegt hat. Stellenweise war sie wirklich anstrengend und ich dachte mir immer wieder: Oh nein, Marie. Bitte mach das nicht! Aber Romanfiguren hören ja bekanntlich nicht auf einen und so musste ich durch einige recht peinliche Episoden durch. Aber ich konnte Maries Drang nach Entfaltung auch nachvollziehen. Die Figuren wirken insgesamt sehr stark überzeichnet, haben die eine oder andere Macke und bringen so viel frischen Wind in die Handlung, teilweise aber schon hart an der Schmerzgrenze. Dafür steckt dieses Buch wieder voller kleiner Lebensweisheiten, die einem beim Lesen immer wieder entgegenspringen und das Herz berühren. Diese Passagen haben mich über die quirlige Hauptfigur ein wenig hinweggetröstet, denn die Grundthematik des Buches ist stimmig und gut ausgearbeitet. Auf so vielen Seiten fand man immer wieder kluge und beeindruckende Anekdoten und Zitate, man hätte ein eigenes Buch damit füllen können. Allein diese kleinen Schätze zu entdecken hat mir unheimlich viel Freude beim Lesen bereitet. Erzählt wird der Roman in der Ich-Perspektive und aus Maries Blickwinkel verfolgen wir die Ereignisse. Die Kapitel sind kurz und knackig, der Erzählstil wundervoll französisch, leicht verspielt und sehr berührend. Die Grundgeschichte ist charmant und obwohl sich die eine oder andere Länge ins Buch eingeschlichen hat, bin ich doch gerne dran geblieben und habe Maries Geschichte verfolgt. Fazit: Voller kleiner Lebensweisheiten erzählt dieser Roman eine Geschichte über Liebe und Einsamkeit, die mit einer sehr anstrengenden und quirligen, aber auch liebenswerten Hauptfigur aufwartet. Wundervoll Französisch und verspielt. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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  • Leichte und witzige Geschichte

    Mademoiselle Marie hat von der Liebe genug

    Ritja

    01. February 2016 um 18:29

     Marie, Marie...eine liebenswerte Chaotin, die gerade aus der Wohnung ihres Ex-Freundes geflogen ist und auch auf Arbeit jede Menge Stress und Ärger hat. Sie spricht ganz gern mit sich selbst, wenn sie das Für und Wider abwägt. Ihre Rachepläne gegen ihren Freund sind schräg und abenteuerlich und doch sehr unterhaltsam. Sie kann aber auch ernst und schlagfertig sein. Dies beweist sie im Unternehmen, denn der bösartige Chef regiert mit eiserner Hand und wenig Sozialkompetenz. Und so ganz langsam kommen die Mitarbeiter ihm auf die Spur. Marie und ihre Kollegen tüfteln einen Plan aus, der sie und die Firma retten soll. Damit hätte Marie natürlich genug zu tun, aber nicht doch, es gibt noch einen unbekannten Briefeschreiber, der Marie verwirrt macht und verunsichert und sie immer wieder zum Nachdenken bringt. Des Rätsels Lösung kommt spät, aber sie kommt und versöhnt mit so mancher überdrehter Passage. Legardinier schafft es nicht ganz an sein erstes Buch heranzukommen, aber es war gut und unterhaltsam. Ich musste ab und an über Marie oder die anderen Charaktere schmunzeln. Er beschreibt wieder seine Charaktere liebevoll bis ins kleinste Detail und lässt sie trotz Tolpatschigkeit, Chaos und Sinnkrise nie im Regen stehen. Der Schreibstil hat etwas leichtes und beschwingtes. Selbst ernste Themen ziehen den Leser nicht herunter, sondern zeigen andere Möglichkeiten und Wege auf.   Es ist eine runde Geschichte, die humorvoll und leicht ist und sich somit wunderbar als Schlechtwettercouchlektüre oder Strandbuch eignet.

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