Gilles Legardinier Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

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Inhaltsangabe zu „Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe“ von Gilles Legardinier

Als der Arzt Thomas Sellac erfährt, dass er eine inzwischen 20-jährige Tochter hat, fällt er aus allen Wolken. Wie soll er Emma nach so langer Zeit ein guter Vater sein? Hals über Kopf kehrt er in seine Pariser Heimat zurück und nimmt einen Posten an, den keiner haben will, um in Emmas Nähe zu leben: Er wird Direktor eines kleinen Altenheims mit nur fünf schrulligen Bewohnern und der wunderbaren Krankenschwester Pauline. Doch die älteren Herrschaften stellen sich als Glücksfall heraus – denn schnell kommen sie hinter das Geheimnis ihres liebenswürdigen Leiters und tun daraufhin ihr Möglichstes, um Vater und Tochter zu vereinen ...

Eine besondere und sensible Geschichte, die mit witzigen Dialogen, lustigen Streichen und viel Einfühlungsvermögen überzeugt.

— talisha

Diese Geschichte ist ein Geschenk - wundervoll!

— Kelo24

Ein warmherziger und humorvoller Wohlfühlroman

— dermoerderistimmerdergaertner

Zum Wohlfühlen

— raven1711

Schöne, wärmende Geschichte

— marpije

Diese Geschichte packt Dein Herz in ein duftendes Stück Seide.

— MargareteRosen

Wieder eine warmherzige Geschichte des Autoren

— lenisvea

So eine wunderschöne Geschichte & die alten Leute erheitern mich immer & immer wieder ;)

— sunnybookloverin

Berührend, zauberhaft und mit viel Liebe zum Detail, so habe ich diesen Roman sehr genossen!

— sommerlese

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    Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

    talisha

    04. October 2017 um 12:07

    Gilles Legardinier konnte mich mit "Julie, weiss, wo die Liebe wohnt" nicht überzeugen, umso mehr mit "Monsieur Blake und der Zauber der Liebe". In seinem neuen Roman spielt erneut ein Mann die Hauptrolle, so dass ich gespannt war. Hier erzählt der Autor von Thomas, der seit 20 Jahren humanitäre Arbeit in verschiedenen Ländern, zuletzt 12 Jahre in Indien, leistet. Er erfährt eher nebenbei, dass er eine Tochter hat - seine damalige Partnerin hat es ihm verschwiegen. Thomas will seine Tochter unbedingt kennenlernen. Deshalb zieht  er zurück nach Paris und hat erst mal einen Kulturschock, so viel hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Statt als renommierter Arzt in einem Krankenhaus zu arbeiten, übernimmt er eine Stelle in einem kleinen Altersheim mit nur sechs Patienten - einzig und allein, weil es nahe am Wohnort seiner Tochter liegt und er so hoffentlich Zeit findet, um sie zu sehen.Kaum hat er sich im kleinen Altersheim ein wenig eingearbeitet, spioniert er schon seine unbekannte Tochter Emma aus und ergeht sich in Fantasien, was sie denkt, was sie tun könnte und beginnt ihr Umfeld zu beeinflussen. So begibt er sich in Situationen, die man einem gestandenen Arzt gar nicht zutraut. Aber was macht ein Vater nicht alles um seine Tochter zu beschützen! Sogar seine Patienten helfen mit, denn sie lieben ihren neuen Arzt, der sich Zeit nimmt für sie - der auch schnell hinter ihre Geheimnisse kommt. Ihm zur Seite steht die gewiefte allein erziehende Krankenschwester Pauline. Sie und ihr achtjähriger Sohn Théo sind das Herzstück der ungewöhnlichen Wohngemeinschaft im Altersheim. Der Autor versteht es grossartig den Vaterstolz von Thomas wie auch den Kulturschock zu beschreiben, wie zum Beispiel seine Überforderung angesichts der immensen Auswahl im Supermarkt. Keine Figur kommt zu kurz bei Gilles Legardinier. Sie sind alle liebenswürdig und schrullig zugleich. Sei es Chantal mit den blauen Haaren, Jean-Michel Ferreira, der viel zu gerne Süsses isst und sich ab und zu einen elektrischen Schlag verpasst, der im Garten um sich schiessende Oberst Francis Lanzac, Hélène, die Stimmen hört oder Michael mit der tollen Stimme und seinem Hund Attila. Man muss sie einfach alle gerne haben!Mir scheint, mir liegen die "Monsieur"-Bücher viel mehr als die Frauengeschichten des Autors. Dieses Wohlfühlbuch weist zwischendrin zwar einzelne Längen auf, aber diese warmherzige Geschichte, in der sich die Alten mit dem Arzt und der Krankenschwester zusammen schliessen, wird dermassen charmant und zutiefst menschlich erzählt, so dass ich über die Längen leicht hinweg sehen kann.Fazit: Eine besondere und sensible Geschichte, die mit witzigen Dialogen, lustigen Streichen und viel Einfühlungsvermögen überzeugt.4 Punkte.

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  • Das Geschenk der Liebe

    Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

    dermoerderistimmerdergaertner

    05. June 2017 um 15:57

    Inhalt: Thomas Sellac ist Arzt und hat vor zwanzig Jahren seine Freundin verlassen, um ganz für die Ärmsten und Hoffnungslosesten der Welt da zu sein. In den letzten acht Jahren hat er in einem Dorf in Kaschmir gelebt und dort viele Freunde gefunden. Als er völlig überraschend erfährt, dass er eine 20-jährige Tochter - Emma - hat, reist er überstürzt nach Paris zurück und nimmt die erste Stelle an, die ihm angeboten wird: Er wird Direktor in einem Altenheim mit fünf schrulligen Bewohnern und der Krankenschwester Pauline. Dann macht er sich auf die Suche nach Emma.Meine Meinung: Der Schreibstil von Gilles Legardinier ist ruhig, flüssig und leicht zu lesen. Das Buch überzeugt vor allem durch seine sorgfältig und liebevoll ausgewählten Protagonisten.Die fünf Bewohner des Seniorenheims sind mit all ihren Schrullen liebenswert und warmherzig beschrieben und genauso wie Thomas ihnen helfen kann, so können auch sie ihm durch ihre Lebenserfahrung und ihre Lebensweisheiten helfen. Mir hat das Zusammenleben aller Bewohner des Heims gut gefallen. Alle gehen achtsam und liebevoll miteinander um. Kleine Zankereien gehören einfach dazu. Über die vielen schrägen Ideen und Äußerungen der Älteren musste ich häufig lachen. Im Laufe des Buches sind mir alle Charaktere sehr ans Herz gewachsen und ich habe mich gefreut, als ich im Nachwort noch ein PS als kurze Ergänzung zu einer alten Dame gefunden habe. Eine schöne Idee.Nicht so gut gefallen hat mir die Art, wie Thomas versucht, seiner Tochter nahe zu sein. Das grenzte schon an Besessenheit. Mir wäre eine ehrliche und direkte Konfrontation lieber gewesen, wenigstens nach einer Weile.Das Ende der Geschichte ist für mich nicht völlig zufriedenstellend, die Entwicklung mit Emma hätte ich mir anders gewünscht.Fazit: Mit einigen kleinen Abstrichen hat mir das Buch aber ganz gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Gilles Legardinier.

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  • Zum Wohlfühlen

    Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

    raven1711

    01. June 2017 um 10:28

    Klappentext:Als der Arzt Thomas Sellac erfährt, dass er eine inzwischen 20-jährige Tochter hat, fällt er aus allen Wolken. Wie soll er Emma nach so langer Zeit ein guter Vater sein? Hals über Kopf kehrt er in seine Pariser Heimat zurück und nimmt einen Posten an, den keiner haben will, um in Emmas Nähe zu leben: Er wird Direktor eines kleinen Altenheims mit nur fünf schrulligen Bewohnern und der wunderbaren Krankenschwester Pauline. Doch die älteren Herrschaften stellen sich als Glücksfall heraus – denn schnell kommen sie hinter das Geheimnis ihres liebenswürdigen Leiters und tun daraufhin ihr Möglichstes, um Vater und Tochter zu vereinen ...Meinung:Gilles Legardinier ist mit dafür verantwortlich, warum ich französische Literatur so mag. Auch in seinem neuen Roman Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe lässt der Autor wieder eine bunte Mischung an skurrilen Figuren aufeinander treffen.Diesmal steht der Arzt Thomas im Mittelpunkt. Sein Leben lang hat er in Krisengebieten Menschen geholfen, nun kehrt er in seine Heimat zurück, denn er hat erfahren, dass er eine fast 20-jährige Tochter hat. Diese möchte er nun näher kennen lernen, doch wie nähert man sich jemanden, der einen nicht kennt? Ob seine Tochter Emma ihn überhaupt jemals vermisst hat? Thomas verfolgt Emmas Leben daher erst mal nur im Geheimen und versucht das Schicksal so zu lenken, dass es Emma gut geht. Dabei kommt ihm sein neuer Posten als Direktor eines kleinen Altenheims sehr entgegen, denn die rüstigen Senioren sind nicht nur immens neugierig, sondern auch tatkräftig in der Unterstützung bei Thomas Zielen.Wie schon erwähnt sind Gilles Legardiniers Protagonisten wieder einmal etwas skurril, leicht spleenig aber sehr liebenswert in ihren jeweiligen Eigenheiten. Manchmal zerrt das aber auch ein wenig an den Nerven des Lesers, wenn so manche Figur übers Ziel hinauszuschießen scheint. Aber ich mochte die Figuren wieder einmal sehr und habe Thomas und seine Rentner und Mitmenschen ins Herz geschlossen.Auch inhaltlich ist das Buch wieder ein Wohlfühlroman. Die Handlung ist originell, ein wenig vorhersehbar, aber wunderbar unterhaltsam. Der angenehme Schreibstil, hier übersetzt von Doris Heinemann, lässt das Buch kurzweilig und unterhaltsam werden. Die zum Teil sehr kurzen Kapitel sorgen für einen guten Lesefluss. Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person, wobei der Blickwinkel auf Thomas gerichtet bleibt. Fazit:Gilles Legardinier hat mit Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe wieder einmal einen Wohlfühlroman geschaffen, der mit einem feinen Humor, etwas überdrehten Protagonisten und einer schönen Geschichte punkten kann.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Ein Geschenk

    Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

    marpije

    20. May 2017 um 14:02

    Thomas arbeitet als Arzt in Indien in einem , kleinen Dorf wo der Armut gut spürbar ist, dort erreicht ihn eine überraschende Nachricht, er hat eine Tochter, Emma , sie ist zwanzig Jahre alt und lebt in Paris. Thomas mit viel Vorfreude aber auch Angst reist nach Paris , er will unbedingt in der Nähe von seiner Tochter sein, ihm ist gelungen eine Stelle als Direktor von Altenheim bekommen ganz nah von Emma. Thomas will sich Emma nähern aber er macht das auf merkwürdige Weise, sein Angst erlaubt ihm keine offene  Treffen vereinbaren , Thomas stalkt eigene Tochter.....Schöne warme Geschichte wo die Personen sehr klare Charakteren haben und das Gefühlswelt kommt gut zum Vorschein. Der Autor beschreibt ganz genau die viele Zweifeln und der große Angst von Thomas , aber auch die Freude und die Fröhlichkeit sind gut spürbar. Die Fröhlichkeit ist besonders gut gezeichnet bei den Altenheimbewohnern , die fünf sind humorvoll und bringen die heitere und witzige Note in die Geschichte. Die Flohmarktaktion ist die beste Beispiel , beim lesen muss ich ständig grinsen . Die Schwester Pauline ist ein "Goldstück " und ich habe sie genauso in Herz geschlossen wie die Senioren .der Schreibstil ist flüssig und einfach zum lesen , einige Kapiteln haben mehr witzige Stimmung und andere bringen mir viel Stoff zum nachdenken , z.Bsp. wie gut uns geht und wie arm sind Leute woanders auf der Welt .Das Buch sorgt für gute Unterhaltung und wärmt das Herz beim lesen, darum ich sage  - LESENSWERT

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  • Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

    Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

    MargareteRosen

    19. May 2017 um 14:51

    Sanft und zart spinnt sich die Geschichte an. Der leise Erzählstil harmoniert sehr mit dem männlichen Aktionismus der Hauptfigur Monsier Thomas. Denn Thomas, Mitvierziger und ledig, lebte acht Jahre in hintersten Indien um die Menschen in einem abgelegenen Bergdorf ärztlich zu versorgen. Dort fand er so etwas wie Familie. Diese Familienbande zeigen ihm jedoch unbewußt, das ihm im Leben etwas fehlt. Als er erfährt, dass er Vater einer 20jährigen Tochter ist, reist er sofort nach Paris und nimmt eine Stelle als Direktor in einem kleine Seniorenheim an. Die fünf schrulligen Alten bringen ihn genauso auf Zack, wie die Krankenschwester Pauline, eine alleinerziehende Mutter mit ihrem pfiffigen Sohn. Thomas versucht auf recht merkwürdige Weisen seiner Tochter nahe zu sein. Dabei verstrickt er sich immer mehr in abenteuerliche Methoden. Sogar den Freund der Tochter spannt er für seine Zwecke ein. Die noch richtig hellen SeniorInnen bringen ihm viele Lebensweisheiten bei. Und so wird der Arzt zum Bedürftigen, die Senioren zu weisen Alten, das Kind zum Sonnenschein, die Krankenschwester zur Vertrauten und Thomas kommt seiner Tochter immer näher. Es ist ein ruhiges, spannendes, gefühlsbetontes Buch. Der Schreibstil ist liebevoll, achtsam und manchmal gänzlich unerwartet direkt. Gilles Legardinier schafft es, dem Leser kleine Lektionen des Lebens liebevoll zu vermitteln. Meine Lektion in diesem Buch ist: Wenn man seine Alten achtsam behandelt, einen wertschätzenden Umgang mit allen Generationen lebt, dann ist Pflege plötzlich auf einem sehr hohen Level möglich., nämlich auf dem höchsten Level - dem menschlichen! Die Liebe wird in diesem Roman auf vielerlei Arten gezeigt, gelebt und somit auch für den Leser möglich. Das Ende des Buches wartet noch mit zwei kleinen Wendungen auf, die Thomas noch liebenswürdiger machen, als er so schon ist. Ganz wunderbar hat mir das Nachwort gefallen. Auch ich lege meine Hände neben die Tastatur und atme erst einmal tief ein, wenn meine Arbeit erledigt ist. Danke Gilles für diese berührende Geschichte.

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  • Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

    Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

    lenisvea

    15. May 2017 um 10:54

    € 9,99 [D] inkl. MwSt. € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48531-4 NEU Erschienen: 20.03.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Monsieur-Thomas-und-das-Geschenk-der-Liebe/Gilles-Legardinier/Goldmann-TB/e502953.rhd Als der Arzt Thomas Sellac erfährt, dass er eine inzwischen 20-jährige Tochter hat, fällt er aus allen Wolken. Wie soll er Emma nach so langer Zeit ein guter Vater sein? Hals über Kopf kehrt er in seine Pariser Heimat zurück und nimmt einen Posten an, den keiner haben will, um in Emmas Nähe zu leben: Er wird Direktor eines kleinen Altenheims mit nur fünf schrulligen Bewohnern und der wunderbaren Krankenschwester Pauline. Doch die älteren Herrschaften stellen sich als Glücksfall heraus – denn schnell kommen sie hinter das Geheimnis ihres liebenswürdigen Leiters und tun daraufhin ihr Möglichstes, um Vater und Tochter zu vereinen ... Meine Meinung: Ich habe damals Monsieur Blake und der Zauber der Liebe gelesen und war vom sehr warmherzigen Schreibstil begeistert. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass mir das neue Werk des Autoren zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt wurde. Auch dieses Buch ist von Warmherzigkeit umgeben, so dass man sich in der Geschichte einfach nur wohlfühlen konnte, als wenn man selbst dabei ist. Man lernt Thomas kennen, der nach einem langen berufsbedingten Auslandsaufenthalt nach Hause zurückkehrt, als er erfährt, dass er eine Tochter hat, die mittlerweile schon 20 Jahre alt ist. Anstatt sie direkt aufzusuchen, sucht er sich einen Job und beobachtet sie permanent, so dass er ihr Leben besser kennen lernen kann. Er arbeitet in einem kleinen Altenheim, in dem es nur fünf Bewohner gibt. Mit der Pflegerin Pauline kommt er direkt gut zurecht. Die Charakter waren wieder sehr besonders, so dass man sie gleich ins Herz schließen konnte. Dieses stalkinghafte Verhalten hat mir nicht ganz so gut gefallen, das fand ich etwas unrealistisch und es führt ja auch zu nichts. Mit dem Ende der Geschichte komme ich gut zurecht, hätte mir aber etwas anderes gewünscht. Alles in allem ist dem Autoren wieder ein Wohlfühlbuch gelungen, auch wenn ich Monsieur Blake und der Zauber der Liebe noch etwas besser fand. Ich kann hier aber dennoch eine klare Kauf- und Lesempfehlung aussprechen, von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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  • Eine leichte Sommerlektüre

    Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

    Ritja

    04. April 2017 um 18:48

    Eine leichte Sommerlektüre mit einem Hauch Sozialkritik, die aber leider etwas untergeht, da der Hauptcharakter einfach zu glatt war und dadurch die Geschichte etwas zu oberflächlich wurde. Für mich waren die älteren Herrschaften und Pauline die tragenden Charaktere. Sie hatten mich schnell eingefangen und gut unterhalten. Die vielen kleinen Spitzen, die sich die Bewohner immer wieder gegenseitig zuwarfen, haben zwar das Klischee der schrulligen Bewohner bedient, waren aber auch witzig und unterhaltsam. Wunderbar waren der Flohmarktbesuch und das gegenseitige Überbieten, um als Beste hervorzustechen und natürlich das begehrte Objekt zu erhalten. Dabei haben sie fast das eigentliche Ziel aus den Augen verloren, aber dafür an Vitalität und Spaß zugelegt.  Die Tochter-Geschichte war okay, aber nicht überzeugend und auch etwas unglaubwürdig. Auch Thomas, die eigentliche Hauptfigur, war für mich zu glatt. Es fehlte ihn an Farbe und Esprit. Neben Pauline und den Bewohnern wirkte er blaß und wie eine Nebenfigur. Er hatte nicht den Charme und das Auftreten, dass ich erwartet hätte.  Insgesamt eine Sommergeschichte mit etwas Romantik und Humor und französischen Flair.

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  • Die Liebe ist der Funke, der aus der Dunkelheit führt

    Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe

    sommerlese

    20. March 2017 um 18:11

    "Monsieur Thomas und das Geschenk der Liebe" schrieb der französische Autor Gilles Legardinier. Der Roman erscheint 2017 im Goldmann Verlag. Thomas Sellac ist Arzt und hilft den Ärmsten der Armen in Indien, dort erfährt er überraschend von der Existenz seiner 20-jährigen Tochter Emma. Er reist nach Paris, um in ihrer Nähe zu sein und wird Direktor eines kleinen Altenheims mit fünf sonderbaren Senioren und der netten Krankenschwester Pauline. Wird es eine glückliche Familienzusammenführung geben? "Wer betet und bewundert, legt die Hände zusammen, doch wer liebt, öffnet sie." Zitat S. 431 Nach "Monsieur Blake und der Zauber der Liebe" habe ich eine Schwäche für Gilles Legardinier. Deswegen war klar, diesen Roman musste ich lesen. Dieser Roman erzählt von der Liebe zur Familie und den Menschen und hat mir sehr gut gefallen. Man erlebt eine reizende Geschichte, die durch den wunderbaren Erzählstil des Autors und die vielfältigen und liebenswürdigen Charaktere zum Leben erweckt wird. Das Buch zieht mich mit auf eine Reise, bei der mein Herz berührt wird und ich die Figuren des Romans ins Herz schließe.Thomas ist ein liebenswürdiger Mann, der eigentlich nur Gutes für seine Mitmenschen tun möchte. Als er jedoch erkennt, dass seine Tochter einen Freund hat, wird er eifersüchtig wie wohl jeder Vater es schon einmal erlebt hat. Wie Thomas weiter agiert, ist interessant und unterhaltsam zu beobachten. Auch wenn das Thema: Vater erfährt von 20-jähriger Tochter und stalkt sie, anstatt sich zu erkennen zu geben, reichlich klischeehaft wirkt, so kann man sich dem Zauber dieser Personen nicht entziehen. Ganz im Gegenteil, in diesem Roman wird man angesteckt von der Sehnsucht Thomas nach seiner Tochter. Man bangt mit ihm und hofft auf einen glücklichen Ausgang seiner Versuche, ihr nahe zu sein. Ein paar humorvoll anmutende Ereignisse und Vorhaben sorgen für einige Überraschungsmomente und gute Unterhaltung. Eine sehr humorvolle Aktion ist der Flohmarktverkauf von Emmas Spielsachen, bei der die "Altentruppe" für ordentlich Furore sorgt.Besonders der poetische Schreibstil und die liebevoll ausgewählten Charaktere bezaubern und machen den Reiz des Buches aus. Es sind die kleinen Lebensweisheiten (siehe Zitat oben), die ganz bezaubernd klingen und dem Roman damit Tiefe verleihen. Solche Anekdoten finden sich überall und beim Lesen muss man kurz innehalten, um sie richtig auf sich wirken zu lassen. Es ist ein echter Glücksroman, bei dem mich dann nur das Auftauchen von Michael ein wenig irritiert hat. Er spielte letztendlich nur eine Nebenfigur, von der ich mir mehr Bedeutung für den Roman erhofft hatte.   Wer den Schreibstil von Legardinier liebt, sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen. Ich hatte damit schöne Lesestunden und habe die eingebauten Lebensweisheiten genossen. 

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