Gilles Paris Autobiographie einer Pflaume

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Inhaltsangabe zu „Autobiographie einer Pflaume“ von Gilles Paris

Ein gewitzter Waisenjunge boxt sich durch. Er hat versehentlich seine fernsehsüchtige Mutter erschossen. Im Kinderheim erfährt der kleine Icare dann zum ersten Mal Zuneigung und Freundschaft. Nicht so sehr von Erwachsenen. Die müsste man mal richtig schütteln, damit sie verstehen und liebevoll und ehrlich sein können, findet Icare, den alle nur Pflaume nennen. Der wilde kleine Junge erlebt jede Menge lustiger und auch gefährlicher Abenteuer, und schließlich wird sogar sein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehen ... eine Mutter für ihn!

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    Autobiographie einer Pflaume
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    03. December 2014 um 14:44

    Icare wird von seiner Mutter Pflaume genannt. Bald wird er von allen Pflaume genannte. Er wird von seiner Mutter vernachlässigt. Sie verbringt ihre Tage lieber vor der Glotze mit Bier.  Viele Dinge, die für einen Neunjährigen normal sind, kennt er nicht. Eines Tages, seine Mutter nimmt von ihm keine Notiz, durchsucht er das Schlafzimmer seiner Mutter und findet einen Revolver. Versehentlich erschiesst er seine Mutter.  Da Pflaume noch nicht strafmündig ist, landet er im Kinderheim. Da trifft er auf andere Kinder mit ähnlichen Schicksalen. Da geht   endlich sein grösster Wunsch in Erfüllung. Er hat Spielgefährten und findet in Camilla eine Freundin.    Der Autor hat versucht das Buch aus der Sicht eines Neunjährigen zu schreiben. Manchmal allerdings übertreibt er es. Zwischendurch wird es ermüdend immerzu diese kindliche Sprache zu lesen. Manche Szenen werden zu ausufernd beschrieben.    Pflaume  wirkt auf  mich unglaubwürdig. Einerseits weiss der Junge grundlegende Sachen nicht. Dies lässt ihn manchmal debil aussehen. Doch ich habe das immer auf seine Vernachlässigung zurückgeführt. Anderseits lässt ihn Gilles Paris altklug, manchmal etwas überheblich wirken. In dem er ihn die Welt der erwachsenen Figuren erklären lässt.   Beim Lesen habe ich mich wie auf einer Achterbahn gefühlt. Mal habe ich vor mich hin lächelnd gelesen, dann habe ich wieder mich gelangweilt , dann war ich wieder gerührt, dann den Kopf geschüttelt wegen den Worten, welche Pflaume in den Kopf oder Mund gelegt werden usw.. Leider kann ich nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen. Leider ist die Umsetzung nicht wirklich gelungen.

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  • Das Leben aus der Sicht eines Kindes

    Autobiographie einer Pflaume
    herzle

    herzle

    22. July 2014 um 18:34

    Aus dem Französischen von Melanie Walz. Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Der neunjährige Icare, Spitzname Pflaume, lebt allein mit seiner Mutter, seit sich sein Vater mit einer anderen davon gemacht hat. Da seine Mutter nur Bier trinkt und mit dem Fernseher spricht, muss Icare den Äpfeln auf dem Speicher seinen Kummer erzählen. Eines Tages entdeckt er beim Spielen einen Revolver. Ein Schuss löst sich - und Pflaume ist ein Waisenkind. Doch das Kinderheim erweist sich als überraschendes Glück. Begeistert entdeckt er eine Welt jenseits von Fernsehen und Langeweile. Zum ersten Mal hat Pflaume Freunde, auch wenn der coole Simon, der weinerliche Ahmed, die ängstliche Alice oder der immer hungrige Jujube von den Dramen ihrer Kindheit gezeichnet sind. Sie alle bilden eine verschworene Gemeinschaft, die ihre Erwachsenen beim Wort nimmt und sie, wenn nötig, mit Indianerlist der Unwissenheit überführt. Und Pflaumes Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit .... Gilles Paris einfühlsam aus der Sicht eines Neunjährigen erzählter Roman ist eine wunderbare Liebeserklärung an die Kinder - an ihre unsentimental klare Weltsicht, ihren geradlinigen Mut und ihre Bereitschaft vorbehaltlos zu lieben. Eine Geschichte voller Poesie, fein changierend zwischen Humor, Nachdenklichkeit, Situationskomik und Hoffnung. Dieses lebenskluge Buch erinnert daran, wie großmütig und nachsichtig die Kinder dieser Welt mit den Erwachsenen sind. Ein Buch das man lesen und genießen kann, allerdings nur einmal...

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