Gawain wird in eine Königsfamilie geboren, ist aber nicht in der Lage, die kriegerischen Erwartungen seines Vaters und seines älteren Bruders zu erfüllen. Da er lieber andere Sachen macht lehrt seine Mutter ihm das Lesen und später dunkle Magie. Aufgrund eines Zerwürfnisses flieht Gawain, wird aber verfolgt. Auf magische Weise wird er vor diesem Verfolger gerettet und danach verändert sich sein Leben grundlegend.
Er geht u.a. auf eine Reise, um König Artus zu finden und sich dessen Heer anzuschließen, stößt dabei aber immer wieder auf Misstrauen und auch König Artus hegt Vorbehalte. Dabei zeigt sich, wie hartnäckig sich Vorurteile halten können und wie schwierig es zum einen für den Beurteilten ist, immer wieder erfolglose Versuche zu unternehmen, um sich zu beweisen und wie schwierig es für den Urteiler sein kann, sich von seinen Vorurteilen zu lösen und sich ggf. auch einzugestehen, dass man ein größeres Problem mit sich selber als mit der anderen Person hat und diese deshalb unfair behandelt hat. Und dass es manchmal trotz aller Anstrengungen nicht möglich ist, sich vollständig von seiner Vergangenheit zu lösen, da einen immer wieder alte "Laster" einholen können.
Für mich war es teilweise etwas anstrengend, den Orten bzw. Ortswechseln zu folgen, da es zum Teil zu viele ungenaue Beschreibungen in zu kurzer Zeit gewesen sind. Davon abgesehen ist der Schreibstil aber angenehm gewesen und es hat Freude gemacht zu lesen.
Vier Sterne gibt es, weil die Orte zum Teil schwierig zu verfolgen gewesen sind, die Handlung aber solide war und mir das Ende wirklich gut gefallen hat und der Schreibstil angenehm war.



















