Gillian Flynn Finstere Orte

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Inhaltsangabe zu „Finstere Orte“ von Gillian Flynn

Sie war sieben, als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren Bruder für immer hinter Gitter brachte. Jetzt, 24 Jahre später, ist aus Libby Day eine einsame Frau geworden. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr – so wie damals. 6 CD, Gekürzte Lesung

Einfühlsam gelesen, spannend.

— Gruenente

Interessante Handlungsstruktur, wunderbar gelesen von Anna Thalbach und Adam Nümm

— Devona

Das Buch an sich hat mich nicht vom Hocker gerissen, aber die Schauspielerin Anna Thalbach liest diese Geschichte einfach wunderbar und außergwöhnlich!

— Saari

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    Finstere Orte

    Steffi_Leyerer

    07. July 2017 um 20:01

    Finstere Orte von Gillian Flynn, gelesen von Anna Thalbach und Adam NümmInhalt (Klappentext): Sie war sieben, als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren Bruder für immer hinter Gitter brachte. Jetzt, 24 Jahre später, ist aus Libby Day eine einsame Frau geworden. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr – so wie damals.Persönliche Zusammenfassung: 1984 spielte sich ein Drama ab, das eine ganze Familie zerstörte. Libby’s Mutter und ihre beiden älteren Schwestern werden brutal ermordet, ihr Bruder Ben der Tat beschuldigt und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Nach 24 Jahren steht Libby, die in den letzten Jahren nur von den Spendengeldern, die durch das Mitleid der Bevölkerung zusammengekommen sind, gelebt hat, vor dem finanziellen Ruin. Als der„ Death Club“ (Ein „Fan-Club“, der sich mit allen möglichen Verbrechen beschäftigt) an sie heran tritt und ihr Geld bietet, um nochmal mit Beteiligten von damals in Kontakt zu treten damit vielleicht neue Beweise zu Tage treten, sieht sie einen kurzfristigen Ausweg aus ihrer finanziellen Situation. Doch damit tritt sie eine Lawine los…Fazit:Während Anna Thalbach die Kapitel liest, die in der Gegenwart und aus Libby’s Sicht spielen, wird in einem 2. Handlungsstrang die Vergangenheit bis zum Tag der Katastrophe – überwiegend aus der Sicht des Bruders Ben – von Adam Nümm gelesen. Die beiden Handlungsstränge nähern sich einander an, denn immer wenn man wieder etwas aus der Vergangenheit erfährt, wird auch von Libby wieder eine neue Spur verfolgt.Das Hörbuch ist spannend und wird vor allem durch die hervorragende Leseleistung von Anna Thalbach zum wahren Hörvergnügen. Die Geschichte ist wunderbar konstruiert, so dass man bis zum Schluss nicht weiß, was ist Realität, was nur eine falsche Erinnerung und wem kann man glauben.Alles in allem gute 4 Sterne für das Hörbuch.

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  • Überragend gelesen

    Finstere Orte

    Devona

    15. December 2015 um 20:08

    “Finstere Orte” wurde hörtechnisch stark in Szene gesetzt und zumindest bei mir ist das Konzept voll aufgegangen. Eine grandiose Anna Thalbach, die ich schon mehrfach als Ausnahmesprecherin wahr genommen habe, wechselt sich beim Lesen mit dem stimmlich gut zu ihr passenden Adam Nümm ab, was dem Hörbuch Dynamik verleiht und kleine Längen zuverlässig kaschiert. Sie beherrscht eine wahnsinnige Bandbreite stimmlicher Darstellungsmöglichkeiten von “leise-schüchtern” bis “verraucht-rotzig”, die sie gezielt und punktgenau einsetzt. Ich glaube nicht, dass man mit irgendeinem von Anna Thalbach gelesenem Hörbuch etwas verkehrt macht. Auch die unterschiedlichen Erzählformen verleihen der Handlung Abwechslung: während Anna Thalbach die Libby-Passagen im Jetzt in der Ich-Form liest, werden im Wechsel dazu die in der Vergangenheit liegenden Abschnitte von Adam Nümm in der personalen Erzählform -wechselweise aus Pattys und Bens Sicht- vorgetragen. Ich habe das insgesamt als sehr stimmig empfunden, obwohl dem Hörbuch eine der Druckversion gegenüber gekürzte Fassung zugrunde liegt. Die Grundstimmung von “Finstere Orte” ist durchgängig düster und teilweise bedrückend, was  zum Einen an den umfangreichen Milieustudien in der Vergangenheit liegt – Patty muss als völlig verarmte und alleinerziehende, ewig an sich zweifelnde Farmersfrau in den 80ern 4 Kinder groß ziehen, die aufgrund der ärmlichen Herkunft schon bei ihrer Geburt im sozialen Abseits stehen und deren Vater Runner ein Spieler und Trinker ist, von dem Patty sich getrennt hat – zum Anderen ist auch die Beschreibung der gegenwärtigen Situation, in der Libby perspektiv- und antriebslos vor sich hin vegetiert, eher völlig destruktiv. Keine der Hauptpersonen taugt zum Sympathieträger für den Leser, auch das fand ich sehr spannend. Die Handlung von “Finstere Orte” beginnt an dem Punkt, an welchem Libby -mittlerweile 31 Jahre alt- das Geld ausgeht, von dem sie bisher lebte: Spenden mitleidiger Menschen für die kindliche Überlebende eines Familien-Massakers. Libby ist aber nun nicht mehr sieben, es sind 24 Jahre vergangen und es geschehen neue Familientragödien, es gibt neue Kinder, mit denen man Mitleid haben kann. Libby hat nichts gelernt, nie gearbeitet, ihre Meinung von sich selber tendiert gegen Null, sie ist komplett antriebslos, sich ihrer eigenen Nutzlosigkeit aber durchaus unsentimental bewusst. Libby beschließt das Angebot eines etwas bizarren Fanclubs für diverse Morde und Verbrechen anzunehmen, dessen Mitglieder an die Unschuld ihres Bruders glauben und die ihr Geld bieten, wenn sie die Familientragödie neu aufrollt. Nur um des Geldes Willen fängt sie lustlos an, zu recherchieren und lässt sich sogar auf einen Besuch bei Ben im Gefängnis ein, obwohl sie ihn nie wiedersehen wollte. Bald geht es aber nicht mehr nur um Geld, da auch Libby spürt, dass ihr Bruder nicht der Schuldige ist. Von da an erhält die Handlung einen Schub, denn Libby wird aktiv und streift die Lethargie nach und nach von sich ab. Sie will der Wahrheit nun unbedingt auf die Spur kommen. Parallel zu Libbys Ermittlungen werden in den Rückblenden die letzten 24 Stunden von Patty und ihren Kindern rekonstruiert. Nur hier ist die Wahrheit zu finden, denn wiewohl Libby in der Gegenwart alle unmittelbar Beteiligten findet und hartnäckig zur Rede stellt, ist schnell klar, dass Keiner ihr die volle Wahrheit sagen mag: selbst Ben und ihr mittlerweile völlig dem Alkohol verfallener Vater Runner schweigen. Und so kann dann nur der für Libby gefährliche Showdown Aufklärung bringen. Vergangenheit und Gegenwart werden schlüssig zusammen geführt. Keiner der Protagonisten ist am Ende irgendwie sympathischer geworden, allenfalls Libby kann man etwas wohlwollender betrachten. Sie hat diese Sache für sich abschließen können und lässt den Leser -beginnend mit der Versöhnung mit ihrer Tante Diane- in der Hoffnung auf einen weiteren positiven Lebensweg doch recht zufrieden zurück. Fazit: „Finstere Orte“ überzeugt mit einer interessant strukturierten Handlung mit durchweg negativen, aber glaubwürdigen  Charakteren und ist brillant gelesen. Anfangs etwas zäh, gegen Ende durchaus rasant. Empfehlenswert für Krimi- und Thrillerfans.  

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  • Rezension zu "Finstere Orte" von Gillian Flynn

    Finstere Orte

    Lesefee86

    29. December 2011 um 13:19

    Libby Day, eine Frau in der Blüte ihres Lebens, die das Trauma ihrer Kindheit bis heute immer wieder versucht hat zu vergessen, welches sie aber doch immer wieder einholt. Mittlerweile Mitte 30, bleibt ihr kaum noch etwas anderes übrig, als sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen, denn sie weiß sonst wird ihr der Geldhahn abgedreht und sie muss anfangen zu arbeiten. Als kleines Mädchen musste Libby miterleben, wie ihre Mutter und ihre Schwestern getötet worden sind. Abgeschlachtet wie Tiere - von dem eigenen Bruder. Ihre Aussage war es die ihren Bruder vor einem viertel Jahrhundert hinter Gittern brachte, doch ist sich Libby heute selbst nicht mehr sicher, was sie in der kalten Nacht, mit Ohren und Augen voller Angst, wirklich gehört hat. Nie hat sie Ben im Gefängnis besucht, doch nun ist es ihre einzige Möglichkeit an Geld zu kommen, doch während sie Ben immer öfters besucht und sich auf die Suche nach dem wahren Täter macht, gerät sie immer tiefer in ihre eigene Vergangenheit, muss sich grausigen Dingen stellen und muss erfahren, dass ihre Familie doch nicht mehr nur aus einem Überlebendem besteht. Doch je tiefer sie in die Vergangenheit dringt, desto näher kommt sie den wahren Täter - und somit in große Gefahr... Lange hatte dieses Buch auf meiner Wunschliste gestanden, ertauschte es dann aber vor kurzem als Hörbuch. Die Geschichte nimmt den Hörer gleich zu Anfang an die Hand, zieht einen erst leicht hiter sich her um dann mit voller Kraft zu ziehen und nicht mehr los zu lassen. Die Geschichte um ein Mädchen, dass als Einzige ein Massaker überlebt und die nebenher laufende, wahre Geschichte um Ben, ist spannend. Flynn erzählt aus den Perspektiven der beiden Haupfiguren und deckt immer mehr Vergangenheit und Gegenwart auf. An sich ist einem schon klar, dass wahrscheinlich nicht alles zu Anfang so ist wie es scheint, doch ist man auch immer wieder überrascht, wie sich das Blatt wendet und neue Details ans Licht kommen. Die Erzählerin Anna Thalbach passt meiner Meinung nach sehr gut zu Libbys Person, bzw so wie man sie sich vorstellt. Mir hat das Hörbuch gut gefallen und die Geschichte mit immer wieder neuen Wendungen und einem halben Happy End empfehle ich gerne weiter

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  • Rezension zu "Finstere Orte" von Gillian Flynn

    Finstere Orte

    dyabollo

    02. June 2010 um 10:34

    Ich habe mich bewusst für die Hörbuchversion des Buches "Finstere Orte" entschieden, denn ich liebe die Thalbachs, ob Tocher oder Mutter, sie sind beide gut! Und so wurde ich auch in diesem Fall nicht enttäuscht! Das Buch ist unheimlich spannend aufgebaut. Die Erzählung beginnt bereits sehr ungewöhnlich. Man erfährt von einer jungen Frau, die seit 25 Jahren von Spendengeldern lebt und es nun nicht wahrhaben will, dass dieser Geldstrom versiegen soll, denn sie hatte es nicht geschafft etwas aus sich und ihrem Leben zu machen. Man kann sie jedoch gut verstehen. Als sie 7 Jahre alt war, ermordete ihr eigener Bruder die komplette Familie, nur sie Libby konnte entkommen. Wer würde da nicht einen Schaden davon tragen? Doch was nützt Selbstmitleid? Nichts - und Libby braucht Geld. Da kommt ihr die Einladung in einen "Kill Club" sehr gelegen. Nichtsahnend geht Libby dorthin. Eigentlich erwartet sie nichts anderes als ein paar Freaks die sich an ihr ergötzen wollen und eine Überlebende eines Massakers sehen möchten. Es kommt jedoch ganz anders. Vorwürfe, Wut und all das richtet sich gegen sie, Libby - das Opfer. Warum? Ist ihr Bruder wirklich unschuldig und sie ist daran Schuld, dass er nun 25 Jahre im Gefängnis sitzt? Wurde ihr eingeredet, dass er es war? Wenn das stimmt, was ist dann in der Nacht passiert? Wer ist der Mörder und warum ist das alles passiert?? Eine spannende Suche beginnt... Und ich muss sagen, die Spannung hält fast bis zum Schluss an! Nur eine Sache stört mich wobei ich gar nicht weiß ob es nur im Hörbuch durch die Kürzung so kommt oder auch im Buch genau so passiert...Am Ende kommen unerwartet und völlig Grundlos Informationen ans Licht, die alles verändern und ein völlig anderes Licht auf die Sache werfen. Im Hörbuch kommt es total unrealistisch rüber....Dafür also einen Stern Abzug!

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  • Rezension zu "Finstere Orte" von Gillian Flynn

    Finstere Orte

    JuliaO

    27. May 2010 um 14:49

    Mir hat es ganz gut gefallen - vor allem das Springen zwischen heute und der Zeit des Mordes (gut 20 Jahre unterschied!). Ich fand es spannend und wollte unbedingt wissen wie es denn jetzt genau gelaufen ist damals! Und das obwohl ich echt kein Krimi-Leser bin ;) Aber es gibt nur 3 Sterne, da mir das Ende zu "offen" war und etwas zu flott. Erst weiß man nichts und dann ist alles innerhalb kürzester Zeit fertig... Da hätte man noch ein wenig dran arbeiten können ;) Mit der Lesung war ich durchaus zufrieden!

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