Gillian Flynn Gone Girl

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Inhaltsangabe zu „Gone Girl“ von Gillian Flynn

Völlig überhypt! Zäh und langweilig, ein Plot-Twist, der keine Überraschung war, primitive Sprache - eine riesige Enttäuschung, Jahresflop!

— Ladyoftherings

Perfide Story. Am Anfang etwas langatmig, nimmt aber dann an Fahrt auf.

— black_horse

Analyse einer Ehe, messerscharf gezeichnete Figuren, Motive, die an Katzenbach erinnern, eines der stärksten Bücher des Jahres

— WolfgangB

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Der Freund

Sehr spannend, trotz ein paar Ungereimtheiten...

Pippo121

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twentytwo

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  • Wie perfide kann ein Mensch sein?

    Gone Girl

    black_horse

    08. May 2015 um 21:58

    Als die berühmte Amy an ihrem 5. Hochzeitstag verschwindet, beginnt für ihren Mann Nick ein Spießrutenlauf. Nicht nur, dass seine Frau weg ist, die Polizei (und auch die Öffentlichkeit) schießt sich auch immer mehr auf ihn als Täter ein. Denn zwischen Nick und Amy gab es ziemliche Spannungen ... Das Buch, das abwechselnd aus Sicht von Nick und aus Amys Perspektive (in Tagebuchform) geschrieben und auch von zwei Sprechern sehr gut gelesen wird, baut die Spannung langsam auf. So ist es zu Beginn etwas langatmig. Als jedoch Amys Rolle immer deutlicher wird, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Eine wirklich perfide Story. Ich fand es insgesamt hörenswert. Es hat meinen Erwartungen entsprochen. Den Film kenne ich (noch?) nicht.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Amazing Amy dunkele Seite

    Gone Girl

    momkki

    04. November 2014 um 21:36

    Erst war ich sehr skeptisch als ich Gone Girl von Gillian Flynn in den Händen hielt. Ich bin ja eigentlich gar kein Krimi-Hörer/-Leser! Aber dann habe ich den Trailer zum Kinofilm gesehen und wollte unbedingt noch das Hörbuch hören bevor ich in den Film gehe:) Inhalt Was denkst du gerade, Amy? Das habe ich sie so oft gefragt. Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?” Genau das fragt sich Nick Dunne an diesem sonnigem Morgen seines fünften Hochzeittages. An diesem Morgen verschwindet seine Frau Amy spurlos. Die Polizei verdächtigt sofort Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. In seinem Computer entdeckt die Polizei merkwürdige Mails. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy? Lesegefühl Am Anfang hatte ich wie alle anderen dirket im Gefühl: Nick hat seine Frau umgebracht! Gerade durch die Flashbacks und die vielen verwirrenden Gewaltvorstellungen von Nick und natürlich Amys Tagebuch!!! Dann gegen Mitte des Buches kommt zum Vorschein das Amy nicht tot ist – sie tritt als zweiter Protagonist in das Handlunggeschehen mit ein und berichtet über ihre Gefühle. Ich finde das Buch echt Wahnsinn – viele überraschende Wendungen und tolle ausgearbeitete Charaktere, selbst die Nebenfiguren wie die Detektive sind super in die Handlung eingefügt. Die psychischen Abgründe von Nick und Amy werden glasklar beschrieben. Der Rechtsanwalt von Nick sagt irgendwann sowas wie “Sie sind die abgefucktesten Leute die ich kenne”! Da musste ich dann doch sehr lachen, das gleiche hab ich während des Hörens auch immer wieder gedacht. Das Buch/Hörbuch kann ich also auch für Nicht-Krimi-Fans nur empfehlen und bewerte es mit: 5/5!! Verfilmung Ich war diese Woche auch schon in der Verfilmung. Ich war wirklich total angetan von der schauspielerischen Leistung von Rosamund Pike. Sie ist so eine schöne Frau und hat diese Zerissenheit und dieses Schizophräne so unendlich gut gespielt!!! Wahnsinn fand ich auch auch wie verunstaltet sie aussah als sie im in diesem Ferienpark sich versteckt hält – so schnell kann man sich also auch als schöne Frau verunstalten. Auch Nick wurde von Ben Affleck toll gespielt. Allerdings muss ich sagen, dass einige Details , die für die Handlung wichtig waren nicht ganz so gut raus kamen. Wie zum Beispiel das Amy am Schluss als Schutz vor Nick schwanger wird – mit dem eingefrorenen Samen von Nick, der ,wie er glaubt, zerstört wurde, Amy diesen aber in Wahrheit bei der Agentur verlängert hat ( kann man das so sagen :D ?). Meine Freundin, mit der ich den Film gesehen hatte, hat das überhaupt nicht geblickt. Auch der Desi-Teil war nicht ganz sooo gut, er wirkt im Film eher überbesorgt als besessen. Alles in allem war es aber trotzdem ein guter Film und eine tolle Buchverfilmung! Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog: http://momkki.wordpress.com.

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  • Gone Girl

    Gone Girl

    Themistokeles

    10. October 2013 um 08:40

    Auch ich bin vor allen Dingen, durch die vielen positiven Stimmen und die Werbung im Internet auf dieses Buch aufmerksam geworden und war ehrlich einfach neugierig, worum es genau gehen wird, denn ich gebe ehrlich zu, der Titel hat mich weniger angesprochen, dann schon viel eher der doch sehr kurze Klappentext. Und irgendwie war ich auch froh, dass ich das Buch nicht als Printexemplar, sondern als Hörbuch erhalten habe, da ich zunächst noch dachte, dass es bei dieser Konstellation in der Geschichte und auch einfach der Auswahl mit zwei Sprechern, sehr interessant werden würde und vielleicht sogar besser, als es einfach nur zu lesen. Zudem handelt es sich bei dieser Fassung auch noch um eine ungekürzte Lesung, was ich einfach noch toller fand, da auch wirklich nichts Gutes hätte weggelassen worden sein können. Jedoch war es einfach so, dass ich schon relativ bald einfach nur noch am Hoffen war, dass dieses Hörbuch schnell zu Ende sein wird. Es lag zum einen daran, dass mir die Stimme der Sprecherin von Amy irgendwie einfach irgendwann sehr auf die Nerven ging. Warum ich ihre Stimme so wenig mochte, kann ich gar nicht genau sagen, nur dass es so ist. Dazu kam dann auch noch, dass mir diese beiden Charaktere, die für mich eindeutig beide psychisch ziemlich einen weg zu haben scheinen, von Abschnitt zu Abschnitt, nur immer unsympathischer wurden. Am Anfange hätte ich echt noch gedacht, dass ich mich mit den beiden oder zumindest einem von ihnen noch anfreunden könnte, aber ich fand beide einfach nur grausam. Amy hatte von Beginn an eine Art, die ich gar nicht leiden konnte und auch vor allen Dingen die Wortwahl, die ihr in den Mund gelegt wurde, schließlich handelt sich ihre Erzählweise um Tagebucheinträge, fand ich ganz grausig. Es wollte für mich einfach alles nicht richtig zusammen passen, das worüber sie berichtet, welche Wortwahl sie dazu nutzt und auch ihre Erzählstimme kreieren einfach einen Menschen, der für mich nicht passen will. Bei Nick ist es ähnlich, wenn auch nicht ganz so schlimm. Dazu kommt auch noch, dass mir die Wortwahl und der Stil des Romans einfach nicht sonderlich liegen. Hätte ich ihn selbst lesen müssen, wäre es mir wohl unendlich schwer gefallen, da die Sätze oft seltsam strukturiert sind. Entweder lang und verworren oder extrem kurz. Zudem wird einfach extrem viel geflucht, seltsame Aussagen gemacht, bei denen ich mich beim Hören glatt fremdschämen musste und ähnliches, was mir einfach nicht wirklich gefallen wollte. Das Einzige, was ich ein bisschen interessant fand, war die psychologische Komponente hinter der Geschichte, da die alles ein bisschen interessanter gemacht hat, auch wenn ich die Handlungen beider Protagonisten trotzdem oft einfach noch so dämlich fand, dass sie zwar ein bisschen mehr Logik und Verständnis von mir in alles hineinbringen konnte, aber es trotzdem nicht wirklich viel besser wurde. Dazu kam dann leider noch, dass der Anfang einfach sehr langwierig war, wenig passierte und mir langweilig wurde, dann wurde es plötzlich ein wenig spannender, aber immer noch mit so vielen Längen in dem Ganzen, was vermute ich auch von der Geschichte kam, nicht nur von den Sprechern, die teils wie eingeschlafen wirkten, und die Spannung wieder schnell herausnahmen, da man sich auch irgendwann eh denken konnte, was kommen würde. Dem Ganzen dann die Krone aufgesetzt, hat nur noch das Ende, das für mich zum einen sehr unverständlich war und zum anderen auch durch die Lesung schlimmer gemacht wurde, da ich ehrlich, durch die Betonung der Sprecher davon überzeugt war, dass sie gleich weiterreden, nie mit dem Ende gerechnet hätte und so wirklich etwas verwirrt war, als plötzlich der Abspann kam. Allgemein auf jeden Fall eine gute Idee, die mir nur von der Umsetzung her einfach nicht gefallen wollte, zum einen viel wegen der Sprecher, wobei mir die Sprecherin von Amy einfach gar nicht gefallen hat, zum anderen aber auch sehr wegen der Handlung an sich, die teils langatmig und an vielen Punkten einfach zu konstruiert wirkte, zumindest so, dass ich es extrem unglaubhaft fand. Eindeutig nicht mein Buch, auch wenn es ja sichtbar auch viele Fans hat.

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  • John Katzenbach und die Dialektik

    Gone Girl

    WolfgangB

    ***** Achtung: Spoiler enthalten ***** ********************************** Als Nick Stone an seinem fünften Hochzeitstag nach Hause kommt, stellt er mit Schrecken fest, daß seine Frau Amy verschwunden ist. Das Wohnzimmer ist verwüstet, alles deutet auf einen Kampf hin. Auch die Polizei geht von einem Verbrechen, vorerst von einer Entführung aus. Aber genausogut könnte doch Nick seine Frau umgebracht haben. Immerhin hat sich ihrer beider Ehe nur mehr an der Oberfläche harmonisch gestaltet, zu unüberbrückbar waren die Abgründe, die in der Ehe aufgebrochen sind. Auf der einen Seite das mondäne New Yorker Upperclass-Mädchen, dem die Übersiedlung ins ländliche Missouri einen ihr ungewohnten Lebensstil aufgezwungen hat, auf der anderen Seite Nick, der Sproß einer irischen Arbeiterfamilie, der sich ständig unter Duck sieht, den Ansprüchen seiner Frau zu genügen. Und was, wenn es weder Entführung, noch Mord ist ...? Mit dieser Ausgangssituation ersinnt die amerikanische Autorin Gillian Flynn einen in drei Teile gegliederten Roman, in dem in zahlreichen Unterkapiteln die Geschehnisse jeweils aus der Sicht von Nick und Amy erzählt werden. Während in Nicks Teilen die relative Gegenwart in der dritten Person geschildert wird, verbleibt es die Aufgabe der Amy-Teile, als Erzählerin in der ersten Person in der Form eines Tagebuchs die in der Vergangenheit liegenden fünf Ehejahre aufzurollen. Wie viel ist in den vergangenen Jahrhunderten bereits gedichtet, als Theater oder Oper auf die Bühne gebracht und verfilmt worden über die Stürme des Lebens, denen das Schiff der Ehe (die wohl beliebteste Metapher) auf seiner Reise standhalten muß. Wie viel Dramatik bietet es doch, das Boot im Happy-End-Sonnenuntergang zu bestaunen, um es mehrere Szenen später an den scharfkantigen Klippen zerschellen zu lassen. Wie viel Kreativität und Kunstfertigkeit entwickeln die Autoren aller Jahrhunderte, um das alte Erzählmuster vom Scheitern der Harmonie anwenden zu dürfen. Auch Gillian Flynn gesellt sich in diese illustre Gesellschaft, indem sie den Untergang nicht wie Billy Wilder mit dem siebten Jahr, sondern schon mit dem fünften Hochzeitstag markiert. Im ersten Moment ist jedoch lediglich das Gefährt erkennbar, das vom Ballast der Jahre nach unten gezogen wird, erst nach und nach lenkt die Autorin den Blick des Lesers auf die vielen kleinen Löcher, durch die ebenso langsam wie unaufhaltsam das Wasser in den Kahn eindringt. Wo es heißt, daß Gegensätze einander anziehen, ist hier das Gegenteil der Fall. Geprägt durch die unterschiedlichen Biographien von Nick und Amy bringen beide grundverschiedene Erwartungshaltungen in die Ehe mit. Anstatt jedoch tolerant ein Gleichgewicht zwischen ihrer beider Ansprüche zu schaffen, reiben sich Nick und Amy aneinander, scheuern sich in beinahe masochistischer Weise ihre Seelen wund. Nick, wiewohl ein brillianter Kopf, fühlt sich der scharfsinnigen Amy intellektuell unterlegen, sie hingegen macht ihn wehmütig für die an sich beobachtete Entwicklung vom Großstadt-Partygirl zur Hüterin eines durchschnittlichen Südstaatenherdes verantwortlich. Wie jedoch erzählt man vom langsamen Scheitern einer Ehe, an dem wohl beide Partner einen Teil der Schuld tragen? Anstatt sich der Gefahr der Nüchternheit auszusetzen, die eine neutrale Perspektive bietet, entscheidet sich Gillian Flynn dafür, beide Beteiligten zu Wort kommen zu lassen. Dabei macht sie sich geschickt den Umstand zunutze, daß der Leser Sympathien für die erzählende Figur entwickelt, deren Sicht für bare Münze nimmt, um sich anhand ein und desselben Ereignisses bei einem Wechsel der Perspektive auf die andere Seite zu schlagen. Flynn läßt dem Leser dabei allerdings wenig Entscheidungsfreiheit, treibt ihn regelrecht von der Rolle als Nicks Kumpel in Amys Arme und wieder zurück. Welches seltsame Verständnis der Ehe trägt Nick in sich, wenn er es als lästige Pflicht empfindet, seiner Gattin Freude zu bereiten und es stattdessen vorzieht, sein männliches Ego anhimmeln zu lassen? Und warum ist umgekehrt Amy nicht in der Lage, das Ich in ihrem Leben durch ein großes Wir zu ersetzen, wenn sie anläßlich der Hocnzeitstage Schnitzeljagden veranstaltet, die nur dazu dienen, das Licht, in dem sie erstrahlt, noch heller scheinen zu lassen? Indem die Autorin den Leser für beide Figuren abwechselnd Sympathie und Antipathie empfinden läßt, unterstreicht sie die ganze Tragweite menschlicher Beziehungen und die emotionale Knochenarbeit, die vollbracht werden muß, um das Ehe-Schiff auf Kurs zu halten. Und wenn der Leser das virtuose Navigieren der Autorin auf der Skala der Grauschattierungen bewundert, setzt sie am Beginn des zweiten Teils eine Zäsur, mit der sie ihn regelrecht verspottet, ihm zu erkennen gibt, daß die wahre Geschichte noch gar nicht begonnen hat. Indem sich nämlich Amys Tagebuch als großangelegte Fälschung entpuppt, wird auf einen Schlag ihre Erzählung aus dem ersten Teil nicht nur relativiert, sondern für nichtig erklärt, ihre gesamte mühsam entworfene Persönlichkeit nicht nur infrage gestellt, sondern in ihre Einzelteile zerlegt. Doch bevor der Leser Gelegenheit hat, das wahres Ausmaß dieser Enthüllung zu begreifen, reißt ihn eine komplett neue Amy mit sich. Wenn nun allerdings die Tagebuch-Identität bloß als Beweismittel konstruiert wurde, um Nick des Mordes überführen zu können, bricht dem Leser ein Stück des so sicher geglaubten Bodens weg, er ist nunmehr einzig auf Nicks Version der Geschichte als glaubhafte Quelle angewiesen. Wenn es der Autorin jedoch gelingt, mit einem kurzen Kunstgriff die Situation so radikal neu zu ordnen, kann man ihr als Leser wohl nur mehr so weit vertrauen wie jemandem, der mit süßen Versprechungen in einen unheimlichen Keller lockt und dann in der Mitte des Raumes das Licht auslöscht. Aus der antiken Rhetorik stammt der als "Kunst der Gesprächsführung" bekannt Begriff der Dialektik. Dabei wird eine gängige Auffassung (These) mit ihrem Widerspruch (Antithese) konfrontiert und daraus eine Lösung (Synthese) entwickelt. Dieser dreiteilige Aufbau ist nun auch in "Gone Girl" wiederzufinden. Legt man die Struktur der Dialektik auf die Handlung des Romans um, ergibt sich folgende Entsprechung: Teil 1, These: Amy inszeniert ihre Ermordung, um anhand der gestreuten Indizien Nick in jeder Hinsicht zu vernichten. Teil 2, Antithese: Nick erkennt die Täuschung und schmiedet seinerseits Rachepläne gegen Amy. Teil 3, Synthese: Amy kehrt zurück, beide begreifen, daß sie als Gegensatzpaar aufeinander angewiesen sind. Interessanterweise birgt die Synthese in diesem Fall keine Lösung des Konflikts, sondern drängt danach, ihrerseits wieder als neuerliche These, als Auftakt einer weiteren Kontroverse zu fungieren. Da nämlich Amy das erreichte und mühsam aufrecht erhaltene Gleichgewicht wieder durchbricht, indem sie eine Schwangerschaft bewußt herbeiführt, erzeugt sie eine Situation, die als nächsten logischen Schritt eine Aktion von Nick in vergleichbarer Intensität erfordern würde. Indem dieser jedoch klein beigibt, sich den Gegebenheiten fügt, durchbricht er diesen Zirkel, seine scheinbare Niederlage wird zum eigentlichen Sieg. Damit verweigert er sich nicht nur einer weiteren Runde gegenseitiger Aufreibung, sondern findet durch die Verantwortung für sein Kind ein Mittel gegen die schwärende Misogynie in seiner eigenen Familie. Neben der Behandlung lebensgroßer Themen gelingt es der Autorin en passant noch, Seitenhiebe auf die amerikanische Medienkultur anzubringen. Nach dem Motto "Schuldig ist, wer für schuldig befunden wird", durchläuft Nick ein professionelles Coaching, wie er sich zu verhalten hat, um die Öffentlichkeit nicht gegen sich aufzubringen. Da gemäß der Thesen von Neil Postman der Fernsehzuschauer nicht mehr zwischen Realem und Fiktivem unterscheiden kann, muß sich die Realität der Dramaturgie der Fiktion unterwerfen. Da durch die Medien als Multiplikator dem Konsument die Macht des Caesaren in der Glatiatorenarena gegeben ist, nehmen die nach oben zeigenden Daumen für den im Rampenlicht Gefangenen das Urteil vorweg. Fazit: Die Widrigkeiten des ehelichen Alltagslebens, John Katzenbachs Lieblingsthema des Opfers, das die Initiative ergreift und den Spieß umdreht, die Negierung einer absoluten Moral durch die Relativierung von Perspektiven ... Gillian Flynn hat durch die Vielzahl an Motiven einen mehrschichtigen Roman geschaffen, der seine Faszination vor allem daraus bezieht, daß er sich einer eindeutigen Kategorisierung verweigert.

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    • 7
  • Hält nicht was es verspricht.

    Gone Girl

    RinoaHeartilly

    01. October 2013 um 16:10

    Inhalt: Am Morgen seines 5. Hochzeitstages verschwindet Nick Dunnes Frau Amy plötzlich spurlos. Hinweise, die wie inszeniert erscheinen, lässt die Polizei schnell den Ehemann verdächtigen. Doch Nick schwört das er nichts mit dem Verschwinden von Amy zu tun hat. So macht er sich selbst auf die Suche nach seiner Frau und versucht verzweifelt seine Unschuld zu beweisen. Oder hat er doch etwas mit dem Verschwinden von Amy zu tun?  Meinung: Nachdem ich so viel Gutes über dieses Buch gehört habe und der Klappentext sehr interessant klingt, habe ich mich richtig darauf gefreut das Hörbuch zu hören. Leider konnte mich dieses Buch nicht so sehr überzeugen wie manch andere.  Die Geschichte wird aus zwei Erzählperspektiven erzählt. Nick erzählt aus der Gegenwart und seine Frau Amy liest aus ihrem Tagebuch vor, was in der Vergangenheit passiert ist. Schnell erfährt man, dass das Ehepaar typische Eheprobleme hatte und sich immer mehr in Richtung Trennung bewegt haben. Als Amy an ihrem 5. Hochzeitstag spurlos verschwindet, zeigen die Beweise der Polizei immer mehr auf Nick. Dieser beteuert aber nichts mit ihrem Verschwinden zu tun zu haben und legt alle Hebel in Bewegung zu beweisen, das er unschuldig ist.  Der Anfang war für mich ein kleiner Kampf. Ich kam nicht so richtig in die Geschichte rein und Spannung hat sich erst sehr langsam aufgebaut. Ungefähr in der Mitte der Geschichte konnte mich die Story dann doch packen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und was mit Amy passiert ist. Leider fand ich das Ende dann wieder sehr enttäuschend. Die Grundidee war super, nur leider hat es meiner Meinung nach an der Umsetzung etwas gehapert. Schade! Fazit: 3 Sterne, wobei ich dabei noch recht großzügig war. 

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  • Szenen einer Ehe

    Gone Girl

    MelE

    27. September 2013 um 19:29

    An diesem Hörbuch habe ich eine ganze Weile geknackt, da 14 Stunden ja doch schon eine recht lange Zeit sind. Ich durfte an einer Leserunde auf Lovelybooks.de teilnehmen und für mich war es die erste Hörbuchrunde an der ich mich beteiligte. Ich hörte ehrlich gesagt etwa 3 Wochen, da ich im Auto auf meinem Arbeitsweg hörte. Es waren gute 3 Wochen und die letzten Kapitel hörte ich heute am PC über Kopfhörer. Ich wollte es einfach endlich abschließen, nicht weil ich es so schrecklich fand, sondern weil ich einfach auch mal wieder Radio oder auch ein anderes Hörbuch hören will. Die Stimmen von Christiane Paul und Matthias Koberlin gingen mir jetzt schon irgendwie auf die Nerven ☺ Es war einfach Zeit, das die Geschichte von Amy und Nick ein Ende findet in meinem Kopf. "Gone Girl" ist kein typischer Thriller, eher Szenen einer Ehe, die mich wirklich sprachlos vor Entsetzen machten. Wie kann man sich so hassen, das man sich solche Dinge antun möchte? Für mich wirklich unfassbar. Weder Amy noch Nick bekleckern sich mit Ruhm und die Sympathie schwindet von Kapitel zu Kapitel. Auch jetzt nach Beenden des Hörbuchs kann ich nicht sagen, wer mir unsympathischer ist. Wahrscheinlich Amy, denn sie ist wirklich skrupellos und ihr ganzes Getue mir wirklich unerträglich. Ich fand die Sprache die teilweise durch mein Auto wehte, wirklich unter aller Kanone und sobald eines meiner Kinder mitfuhr musste ich auf Radio umschalten, denn eine Fünfjährige muss solche Worte noch nicht kennen, zumal sie schon Penis (was ja schon recht harmlos ist) zum Schreien komisch fand. So schnell habe ich noch nie einen Volumenknopf betätigt und mich irgendwie fremd geschämt. Die anderen Worte will ich nicht wiederholen und ehrlich gesagt sind es auch keine, die ich verwenden würde, geschweige denn hören möchte. Manchmal war mir das echt too much. "Gone Girl" ist wie gesagt die Geschichte von Amy und Nick, wobei mir Amy doch sehr psychopathisch erscheint. Vielleicht liegt es in ihrer Vergangenheit? Ihre Eltern haben "Amazing Amy" geradezu erschaffen. Vielleicht liegt es auch daran, das Nick nicht gehalten hat, was er versprochen hat? Warum ist sie wie sie ist? Kann man da überhaupt von Schuld sprechen? Es beginnt mit Tagebucheintragungen, die uns Amy als Person näherbringen, zumindest hat es den Anschein, denn es ist alles nur ein Spiel - Eine Schatzsuche. Irgendwann ist man nur noch verwirrt und selbst ich hänge Nick einen Mord an. Der Hörer wird ganz geschickt auf immer wieder andere Fährten geschickt und da es dann doch noch blutig wird, verdient dieses Hörbuch auch Thriller genannt zu werden. Eine kranke Schatzsuche mit einem eher offenen Ende. Die beiden Sprecher sind gut gewählt und auch wenn ich am Ende hin froh war sie nicht mehr hören zu müssen, haben sie mich nett in meinen Arbeitstag hinein und hinausgeführt. Besonders die Stimme von Nick hat mich sehr entspannt. Vielen Dank dafür. Eine Hörempfehlung!

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  • sehr gute Sprecher

    Gone Girl

    silkedb

    18. September 2013 um 13:40

    Amy Dunne verschwindet an ihrem fünften Hochzeitstag aus ihrem Haus in Missouri am Mississippi. Ihr Ehemann Nick Dunne gerät ins Fadenkreuz der Ermittler, nachdem er sich immer mehr in Wiedersprüche verstrickt. Die einst glückliche Ehe der Dunnes hat unter dem Verlust ihrer beider Arbeitsstellen und dem Umzug von New York nach Missouri gelitten, doch Nick als Mörder kann sich niemand vorstellen. Eine andere Sicht der Dinge bringt Amys Tagebuch und das zeigt einen anderen Menschen, als Nick selber dem Leser weiß machen will. Was geschah wirklich an diesem sonnigen Morgen, als Amy verschwand? Ich habe "Gone Girl - Das perfekte Opfer" von Autorin Gillian Flynn als Hörbuch gehört, was meiner Meinung im Vergleich zur Printausgabe auch die bessere Entscheidung war. Gelesen wird das Buch von Matthias Koeberlin und Christiane Paul, die mit ihrem Stimmen Nick und Amy großartig verkörpern. Auf diese Art und Weise wirkt die Lesung sehr nah am Leser und bildet so einen stimmigen Rahmen für die Geschichte. Beworben wurde "Gone Girl" als Thriller des Jahres, was meine Erwartungen entsprechend hochgeschraubt hat. Im Rückblick muss ich jedoch sagen, dass ich die Handlung sehr viel vorhersehbarer fand als erwartet und daher von echter Spannung nicht viel zu spüren war. Dazu kommt noch das Problem, dass wir es hier mit ziemlich unsympathischen Figuren zu tun haben, was einerseits die Unschlüssigkeit des Lesers verstärken kann, andererseits aber dazu führt, dass man emotional kaum dabei ist. Was genau mir inhaltlich nicht gefallen hat ist schwierig zu erklären ohne zu viel vorweg zu nehmen. Ich werde es daher darauf reduzieren, dass Irrungen und Wendungen in einem Thriller zwar mit das Interessanteste ausmachen, es aber lächerlich wird, wenn man es damit übertreibt. Nun soll das Buch auch noch verfilmt werden, aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass das erfolgreich wird. Kennt man erst mal die Auflösung, dann ist auch aus diesem Thriller irgendwie die Luft raus. Hätte ich nicht das Hörbuch gehört, sondern das Buch gelesen, so würde meine Wertung sicherlich schlechter ausfallen. Empfehlen kann ich "Gone Girl" an alle Leser/Hörer die Lust auf einen Thriller haben, in dem die psychische Komponente eine große Rolle spielt und die auch ohne Sympathieträger gut klarkommen. An Gillian Flynns "Finstere Orte" reicht es für mich nicht heran.

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