Gillian Flynn Gone Girl

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Inhaltsangabe zu „Gone Girl“ von Gillian Flynn

GONE GIRL is the story of a previously affluent young couple who through circumstances have had to move back to a small town in Missouri. The book opens on the beautiful summer day of Amy and Nick's five year anniversary. But from the very first moments, even on the very first page, it becomes clear that something sinister lurks in the shadows of this union. So when Amy disappears, vanishes in fact, the hunt is on in Carthage, Missouri. The police immediately suspect Nick. Amy's friends reveal she was pregnant, and that Nick had been furious, which he swears isn't true. And then a police examination of his computer shows strange searches that he also insists weren't his: death by smothering, heavily wooded areas nearby, where to find arsenic. Nick's view of events is very different - clearly disaffected with his marriage, his job and the way his life has turned out, he swears innocence and even does some investigating himself.§Just who can you trust? And what really did happen to Nick's beautiful wife? Did Nick have anything to do with Amy's disappearance or was it one of her many admirers? And what was left in that half-wrapped box left so casually on their marital bed? As the two pitch their different stories, it becomes clear that in this book, the art of marriage truly is the art of war

Abandon all hope of suspense, ye who enter.

— Archer
Archer

Einfach mega spannend!!

— Buchwurm_23
Buchwurm_23

Absolut krasses Buch! So unerwartet! Schockt mich

— Nachteule94
Nachteule94

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  • Abandon all hope (of suspense)

    Gone Girl
    Archer

    Archer

    26. January 2017 um 11:00

    Read this book, it's that good, they say. The addictive No. 1 bestseller, they say. The book you'll beg others to read, they say. The boring thing I say. And thank's god it's over, I say. And now I'll tell you what I think about the story. There are Amy and Nick, wife and husband. And their fifth year anniversary. The day Amy disappears without a trace. Only a few days after that the whole world is convinced of the fact that Nick killed his wife. Why? Because he is a (original quote): cheating, cowardly, selfish shit. I couldn't stand his whiny-tiny storytelling, his dumb attitude, his nonexistent backbone. He deserved everything and more he got and above all he deserved Amy, who is a bitch extraordinaire though this woman is clever and has a backbone. What happened with these two people is such a lot of far-fetched idiocy and puffed-out boredom I had to fight to keep reading. I'm a fast reader, usually, but here I was at a loss: How to stay awake with all this glibberish. So I appreciate the idea (not bad at all), but the implementation was not my cup of tea, something you think is the work of a schoolgirl not a bestseller author.

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  • Spannung pur

    Gone Girl
    Nachteule94

    Nachteule94

    18. September 2016 um 01:20

    Das Buch hat mich total geschockt, Spannung pur. Voellig unerwartete Wendung in der Mitte der Geschichte. Sowas muss man mal gelesen haben. Ende hat wahrscheinlich jeder eine andere Meinung darueber, ich fande es sehr stark doch nicht sehr zufriedenstellend

  • Thriller durch und durch

    Gone Girl
    Schwabenmaedchen

    Schwabenmaedchen

    14. August 2016 um 15:41

    Die Geschichte von Amy und Nick, aufgeteilt in 3 Teile im Buch. Während ich Teil 1 noch recht fad und langweilig fand, muss ich zugeben das ich ab Teil 2 das Buch kaum noch aus der Hand bekam. Die Beziehung von Nick und Amy, so krank und Psycho das selbst ein Neu-Thriller Leser wie ich aufs extremste davon gefesselt ist. Der einzigste Negativ Punkt für mich ist das Ende, denn das kam dann doch zu schnell und für mein Geschmack dann wieder viel zu langweilig wenn man bedenkt wie das Buch so handelt. Den Film darüber kenn ich nicht, daher war ich doch immer sehr aufgeschlossen und neugierig was als nächstes passieren wird.

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  • Total überbewertet! Oder doch nicht?

    Gone Girl
    radmoth

    radmoth

    11. August 2016 um 10:34

    3,5 SterneAmy und Nick sind verheiratet, doch eines Tages verschwindet Amy. Mord?! War es der Ehemann? Könnte tatsächlich eine spannende Story werden und immerhin haben alle so von diesem Buch geschwärmt. Das Buch ist in drei Teile aufgebaut, wobei Teil eins der größte, aber auch langweiligste Teil ist. Ich habe so viele Pausen gemacht, weil es so träge war, doch da ich dem Buch eine Chance geben wollte, las ich fleißig weiter. Und ich wurde belohnt. Wie sich die Story in Teil zwei entwickelte, wow, damit habe ich echt nicht gerechnet! Teil drei hat mich ebenfalls gefesselt.So viele haben für dieses Buch geschwärmt und es wurde mir so odt empfohlen. Ich kam ins Grübeln. Teil eins war öde, also die Hälfte des Buches, da kann ich keine 4 oder 5 Sternebewertung geben.Ich würde das Buch nur jemandem empfehlen, der die Ausdauer hat, einen trägen langen Anfang zu lesen, bevor etwas wirklich spannendes passiert.

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  • Es lässt einen nicht mehr los!

    Gone Girl
    Nadl17835

    Nadl17835

    03. August 2016 um 13:32

    Amy und Nick führen von außen hin eine gute Ehe, bis Amy eines Tages spurlos verschwindet und das gerade an ihrem 5.Hochzeitstag. Sie hinterlässt ein verwüstetes Wohnzimmer und eine mutmaßliche Blutlache in der Küche. Alles deutet auf einen Kampf hin und die Polizei ist in höchster Alarmbereitschaft. Bald schon sucht die ganze Stadt nach Amy und regional sowie überregional senden die Nachrichten ständig über den Fall Amy. Es geschehen merkwürdige Dinge und Beweise werden gesichtet, die nur auf einen möglichen Täter rückschließen lassen. Desto weiter die Polizei gräbt, desto mehr Leichen im Keller findet sie. Es wird eng für ihn. Nachdem ich den Film gesehen habe und von dem schon begeistert war, versuchte ich mich an dem Buch. Bis zur Hälfte ungefähr plätschert die Geschichte vor sich hin und wird abwechselnd von Nick erzählt und man liest Tagebucheinträge von Amy. Bis dahin ist es etwas zäh und ereignislos, aber nach und nach nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf, also das Weiterlesen lohnt sich in jedem Fall. Nach der Hälfte erfährt man auch über die momentane Situation von Amy und was ihr wirklich geschehen ist, aber das heißt nicht, dass alles vorbei ist. Da fängt es gerade erst an und wird richtig thriller-psychomäßig und hält sich bis zum Ende. Sowas habe ich noch nie gelesen und fiebert richtig mit und hofft so, dass der Schuldige/die Schuldige seine gerechte Strafe bekommt, weil das wirklich Psychoterror zum Feinsten ist. Auch wenn der Anfang schleppend ist, das Durchhalten lohnt sich und offenbart die dunklen Abgründe eines Menschen. Toller Thriller, wenn auch auf andere Art als man es häufig gewöhnt ist.

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  • Unglaublich gut durchdacht!

    Gone Girl
    sassthxtic

    sassthxtic

    28. July 2016 um 12:38

    Klappentext: "Was denkst du gerade, Amy?" Das habe ich sie oft gefragt. "Was denkst du? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?" Genau das fragt sich Nick Dunne an diesem sonnigen Morgen seines fünften Hochzeitstages. An diesem Morgen verschwindet seine Frau Amy spurlos. Die Polizei verdächtigt sofort Nick. AmysFreunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy? Meinung: Ich sage hierzu nur drei Dinge: Manipulativ. Gemein. Unglaublich nervenaufreibend. Dieses Buch ist einfach nur der wahnsinn, im wahrsten Sinne des Wortes! Von Anfang an, riss mich der spannende und wunderschöne Schreibstil der Autorin einfach nur mit! Gillian Flynn kann unheimlich gut mit Worten und Sätzen umgehen und verpackt alles so gut, dass man immer nur weiterlesen will, auch wenn die Schrift im Buch (einziges Manko) sehr, sehr klein war und ich mehrmals aufhören musste zu lesen. (Auch wenn ich eigentlich gar nicht aufhören wollte). Die Autorin muss einen sehr wachen Geist haben um dieses Buch geschaffen zu haben, denn sie musste so unglaublich viele Details mit einbauen und an so viel denken! Anfangs brauchte die Geschichte ein bisschen, ehe sie dann in fahrt kam, dennoch liebte ich es weiterzulesen, weil die Geschichte detailgetreu war und ich sowas in Büchern immer wieder toll finde. Die Tagebucheinträge machen alles nur noch realistischer, weil man sie liest und die Polizei sie später auch findet... Die Charaktere wurden auch alle super beschrieben, die Personen hatten wirklich einen Charakter, in dem man sich sehr gut hineinversetzen konnte. Zum Beispiel: Amy, die verschwunden ist, dennoch ihren Mann liebt (und eigentlich ein totaler Psycho ist), die besorgten Eltern, bei denen man nie weiß ob sie die Tochter oder die von ihnen geschaffene Figur vermissen und natürlich auch der Ehemann Nick, von dem man weiß, dass er unschuldig ist, aber trotzdem von Anfang an das Gefühl hat, dass er miesen Dreck am stecken hat. (Nick wirkte auch irgendwie immer total unsympathisch und Amy fand ich trotzalldem einfach nur schlau und AMAZING!) Dieses Buch ist nun einer meiner lieblingsbücher geworden, weil diese Geschichte einfach nur perfekt ist. Sie ist detailgetreu, spannend und hat unvorhergesehene Wendungen ACHTUNG SPOILER (obwohl ich schon manchmal das Gefühl hatte, das Amy nur simuliert). Ich konnte mich immer wieder für die Geschichte begeistern und freue mich gleich noch mehr auf die anderen Bücher von Gillian Flynn!

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  • Tiefenpsychologischer und detailverliebter Thriller

    Gone Girl
    Soeren83

    Soeren83

    25. July 2016 um 08:46

    Der Ruf eilte diesem Buch voraus und somit konnte auch ich "Gone girl" irgendwann nicht mehr widerstehen. Ich würde es sofort weiterempfehlen. Die Handlung ist mit dem schlichten Satz "Nicks Ehefrau Amy verschwindet" zutreffend zusammengefasst; sie legt aber schnell ein so atemberaubendes Tempo vor und erfährt so viele Wendungen, dass man am Ende einen geradezu tiefenpsychologischen Thriller der Extraklasse gelesen hat. Die Charaktere sind für die Leser am Ende nicht mehr die gleichen wie am Anfang - dafür enthüllen sie "unterwegs" zu viele Geheimnisse. Amy und Nick erzählen abwechselnd: Sie zunächst in Form von älteren Tagebucheinträgen, weil ja noch nicht klar ist, ob sie noch lebt, er mit Blick auf die aktuelle Lage im Vermisstenfall Amy Elliot Dunne, der schnell Polizei, Nachbarschaft, Familie, Ex-Freunde und Journalisten beschäftigt. Durch diese Erzählstruktur kann die Autorin ihre gleichberechigten Hauptfiguren immer weider ihre jeweils konträre Sicht auf Geschehnisse beschreiben lassen. Wem soll der Leser bloß glauben? Die vordergründige Lösung deutet sich recht schnell an (ein Kapital heißt verräterischerweise "Boy gets girl back"), es ist aber ohnehin viel spannender zu lesen, wie "alles" entstanden ist. Aber was ist "alles"?

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    • 2
  • Psycho-Thriller der besonderen Art

    Gone Girl
    Sonne63

    Sonne63

    22. July 2016 um 17:45

    Die wunderbare und von allen geliebte Amy Dunne verschwindet an ihrem fünften Hochzeitstag spurlos. Schnell wird ihr Mann Nick mit dem Verschwinden seiner Frau in Verbindung gebracht. Alles deutet darauf hin, dass er sie ermordet hat. Doch ist das wirklich die Wahrheit?Schwarzes Cover mit großen, leuchtend , pinkfarbenen Buchstaben und ein paar Haarsträhnen, die der Wind auf das Cover geweht zu haben scheint. Das Cover scheint die Frage zu stellen: Wo ist Amy? War sie ein perfektes Opfer? Erst nachdem man die Geschichte gelesen hat, interpretiert man das Cover anders. Und ist gleichzeitig erstaunt, dass es trotzdem perfekt ist.Die ersten Seiten fielen mir schwer, denn es wird vieles aus dem kurzen Eheleben von Amy und Nick erzählt. Ich hatte das Gefühl, das das Buch insgesamt zu langatmig geschrieben sein könnte. Doch zum Glück habe ich durchgehalten, denn diese Seiten werden zum Verstehen der Story, die immer mehr an Fahrt aufnimmt, gebraucht. Die Geschichte zeigt, wie kompliziert und schwer durchschaubar die menschliche Psyche sein kann. Ist man nach dem ersten Teil davon überzeugt, mit Nick einen absoluten Macho, Tagträumer und Langweiler vor sich zu haben, erscheint er im zweiten Teil plötzlich in einem ganz anderen Licht. Dabei wurde der Ablauf der Handlung immer abwechselnd aus der Sicht von Nick und dann wieder von Amy geschildert. Lange Zeit tappt man im Dunkeln und weiß nicht, was man glauben soll. Als man dann das Ende erahnt und auf ein Happy End hofft, kommt alles ganz anders als man denkt.Fazit: Ein anspruchsvoller Psychothriller, der glaubwürdig aufzeigt, dass man mit Schlauheit, Geduld und einem ausgeklügeltem Plan Menschen nach eigenen Wünschen manipulieren kann.

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  • Psycho

    Gone Girl
    Book_Bug

    Book_Bug

    06. July 2016 um 19:15

    Ein wirklich spannender Thriller, der mich sehr zum Nachdenken über zwischenmenschliche Beziehungen angeregt hat. Die Ehe von Amy und Nick scheint ganz zu Beginn zu sein wie jede andere, mal abgesehen davon, dass sie an ihrem 5. Hochzeitstag spurlos verschwindet. Langsam taucht man tiefer ab in die Geschichte des Paares und die Dinge, die zwischen ihnen passiert sind, die sie sich gegenseitig angetan haben. Während des Lesens war ich stets hin- und hergerissen zwischen "Oh mein Gott, sind die verrückt!" und "Oh mein Gott, das mache ich doch auch!" Flynn nimmt die Alltagsprobleme, die jeden in einer Beziehung früher oder später treffen, kombiniert sie mit Schicksalsschlägen, die im Leben vorkommen, und fügt eine Ehefrau hinzu, die ihren Plan vom perfekten Leben gemacht hat und ihn sich nicht von ihrem unfähigen Mann nehmen lassen will. Das Buch ließ mich mit einer Gänsehaut zurück - bis zum Schluss sehr fesselnd.

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  • ich mochte es

    Gone Girl
    Aleena

    Aleena

    29. June 2016 um 16:05

    In die Geschichte reinzukommen musste ich mir erst erarbeiten,da doch erstmal sehr viel erzählt wurde,was mit der Story an sich nichts weiter zutun hatte,doch auf einmal war man drin.Ich mochte die Schreibweise und auch die Handlung.Es wird auch von Seite zu Seite immer spannender und auch wie diese Amy alles geplant und durchgeführt hat,war einfach nur großartig.Da ich den Film noch nicht kannte muss ich ihn nun unbedingt noch sehen.

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  • Gone Girl

    Gone Girl
    Prinzesschn

    Prinzesschn

    Am Morgen seines fünften Hochzeitstages verschwindet Nicks Frau Amy ohne jede Spur. Sofort gerät Nick ins Visier der Polizei, obwohl er beteuert nichts mit ihrem Verschwinden zu tu zu haben. Doch wo ist Amy?Der Schreibstil las sich sehr flüssig. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Sichten erzählt - aus der von Nick & aus der von Amy - was die Sache ein wenig lebendiger gestaltet.Am Anfang hatte ich wirklich große Hoffnung in das Buch, aber je länger ich las, desto länger zog sich auch der Inhalt. Zwar waren ein paar Elemente dabei, die Spannung hätten erzeugen können, wie die Schatzsuche, jedoch wurde nicht das komplette Potenzial ausgeschöpft. An vielen Stellen hätte die Geschichte schneller vorankommen können, stattdessen wurde sie künstlich in die Länge gezogen. Auch war der Verlauf ziemlich schnell vorhersehbar.Mich überzeugte das Buch leider nicht, obwohl die Grundidee nicht schlecht gewesen ist.

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    • 5
  • Gone Girl

    Gone Girl
    rallus

    rallus

    Was soll man zu Gone Girl noch viel schreiben? Herrlich böse und zynisch ist das schon verfilmte Werk von Gillian Flynn aus dem Jahre 2012. Auch die Verfilmung fängt, gerade wegen ihrer passenden Hauptfiguren, den Charakter des Buches sehr gut ein. Nick, ein wenig naiv, bodenständig und eigentlich ein Landei, lernt Amy, ein Psychologenkind, verwöhnt und aus New York City kennen und lieben. Amy ist 'Amazing Amy' eine erfolgreiche Buchfigur ihrer Eltern. Beide sind arbeitslose Journalisten, wegen der Krise der Printmedien. Das auf einem Treuhandkonto angesparte Geld von Amy gibt sie ihren Eltern, da diese sich an der Börse verspekuliert haben. Nach der Krebserkrankung von Nicks Mutter überedet Nick Amy nach Missouri zu ziehen. Mit dem letzten Geld eröffnet Nick eine Bar mit seiner Schwester. Amy ist unglücklich auf dem Land und ihre Ehe kriselt. Am fünften Hochzeitstag verschwindet Amy plötzlich und Nick gerät in den Verdacht sie umgebracht zu haben. Der Leser erfährt aus der Ich-Sicht von Nick das Verschwinden von Amy und das langsame Zuziehen der polizeilichen Ermittlungen. Ist er der Täter? Doch es gibt noch viele erzählerische Kniffe im Buch, die den Leser in Atem halten. Zu viel soll nicht verraten werden. Gillian Flynn ist ein zu Recht hoch gelobter Thriller über so verschiedene Themen gelungen. Da wäre einmal die bitterböse Kritik an den Medien, die alles glauben was ihnen präsentiert wird und die man als manipulatives Mittel verwenden kann, wenn man nur geschickt ist. Daneben kommt noch der Star-Verteidiger von Nick ins Spiel, der diese manipulative Macht für seine Zwecke ausnutzt. Als Hauptthema steht hier aber die Liebe, die Ehe und wie halte ich diese trotz Abnutzung noch spannend, vital und lebendig. Die Hauptcharaktere bedienen sich auch hier absolut unüblicher Mittel, aber es macht einfach Spaß diese hinterlistigen Intrigen und Machtspiele zu verfolgen. Bei diesem Buch weiß man bis zum Ende nicht, woran man ist. Ein Urtypisch amerikanischer Roman, der laut Kritiken zu den größten literarischer Phänomene unserer Zeit gehört. Mich hat er auch begeistert und vor allen Dingen Spaß gemacht. Eine bitterböse zynische Abrechnung von allen seichten Liebesromanen.  

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    • 2
    thursdaynext

    thursdaynext

    07. March 2016 um 13:55
  • *Gähn*

    Gone Girl
    Alira

    Alira

    27. January 2016 um 19:17

    Ich habe mit dem (geliehenen) Buch auf “wärmste Empfehlungen” begonnen und mich durch die ersten 100 Seiten gekämpft. Als ich erfahren habe, dass der Film noch (!) besser als das Buch sei, habe ich hoffnungsvoll zur optischen Version gewechselt. Fazit: Obwohl ich öfter versucht war, vorzeitig abzubrechen, habe ich bis zum Schluss durchgehalten. Gottseidank gibt es bessere Psychothriller. Mit weniger “dummen” Personen und wesentlich weniger Längen.

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  • Gillian Flynn spielt mit dem Leser

    Gone Girl
    leserattebremen

    leserattebremen

    20. November 2015 um 08:41

    Gillian Flynns Thriller "Gone Girl" ist für den Leser wirklich ein kleiner Psychotripp. Zu Beginn erscheint einem alles logisch, eine Frau ist verschwunden, die Ehe war unglücklich, ihr Mann wirkt wie ein egoistischer Rüpel, der Fall ist klar: Sicher hat er sie umgebracht, wie unspannend doch das Buch beginnt. Doch dann beginnt Flynn mit uns als Leser zu spielen, uns Hinweise hinzuwerfen, die uns Zweifeln lassen, bis sie uns mit der weiteren Entwicklung völlig jede Sicherheit und den Glauben an unser Urteilsvermögen nimmt. War doch alles ganz anders als gedacht? Schon durch diese Konstruktion und die Perspektivwechsel nimmt "Gone Girl" einen als Leser völlig gefangen, man ist hin und her gerissen zwischen Zuneigung und Abneigung für die Personen und traut seinem eigenen Urteil nicht mehr. Lässt man sich als Leser gerade hinters Licht führen, hat man die Hinweise richtig gedeutet? Die Autorin schafft ein psychologisches Spiel mit den Figuren, so dass ich das Buch am Ende nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wie sollte diese Geschichte denn noch ausgehen, so ausweglos und verworren wie sie war? Die Autorin hat dafür dennoch einen verstörenden und beeindruckenden Schluss gefunden. Und hat uns allen gezeigt, wie leichtgläubig wir als Leser manchmal sein können. Meiner Meinung nach ist ihr ein wirklich herausragender Thriller gelungen!

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  • Gone Girl.

    Gone Girl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2015 um 22:18

    Überraschend war an diesem Buch wenig.  Die Puzzleteile lagen ziemlich offensichtlich da und als Leser konnte man sie ganz gut zusammen setzen. Die Personen waren zwar einerseits gut durchdacht, andererseits wusste man aber auch gleich, was passieren würde, als sie die Bühne betraten.Trotzdem gefiel mir das Buch. (Ich hänge immer noch gerne in kranken Köpfen rum. Und hier hatte ich sogar einen Sonderbonus!) Der Schreibstil war ansprechend, und es hat sich alles zu gegebener Zeit gut zusammen gefügt. Dennoch muss ich sagen, dass ich nach einer Zeit vor allem deshalb weiter gelesen habe, weil ich wissen wollte, wie es endet. Die Story an sich hatte ich mir ja schon zurecht gelegt. Aber der Schluss, wie das enden kann, der war kniffelig. Und die Autorin hat einen Weg gewählt, der einleuchtend ist und passt, aber nicht normal (an diesem Buch ist wenig normal) oder ausgelutscht erscheint. Dabei ist auch ein gut gewähltes, aber nicht alltägliches Stilmittel, dass sich sowhl Erzähler Nick, als auch Amy, die rückblickend in Tagebuchform von ihrer Ehe berichtet, so gar nichts nehmen. Beide sind kranke Individuen, die sich nur gegenseitig das Wasser reichen können. Die beiden sind wie Ying und Yang sind, nur dass beide schwarz sind. Oder grau. Das ist dem Leser überlassen. Für Fans von: Psychopathen allgemein, Und da gabs keine mehr von Agatha Christie und dem Film The Orphan.

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