Gillian Flynn Gone Girl - Das perfekte Opfer

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Inhaltsangabe zu „Gone Girl - Das perfekte Opfer“ von Gillian Flynn

›GONE GIRL – DAS PERFEKTE OPFER‹ – Der Megaseller aus den USA –

Nun auch im Taschenbuch!

„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt?

Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. Dann erhält er sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?

Selten wurde so raffiniert, abgründig und brillant manipuliert wie in diesem Psychogramm einer Ehe - ein teuflisch gutes Lesevergnügen.

Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe

— Venetia

Klasse!!

— MissyM

Anfangs eher eintönig, nimmt die Story in der zweiten Hälfte Fahrt auf! Toll!

— Dorina0409

Gone Girl tut von Anfang an das, was ein guter Thriller tun soll - er fesselt. Die Spannung lässt nie nach. Ein wahrer Pageturner.

— BethDolores

Gehyped ... zu Unrecht. Las sich sehr schleppend.

— LarsMielke

Wer ist hier eigentlich das perfekte Opfer? Das habe ich mich die ganze Zeit gefragt und frage mich noch immer.

— DoreenGehrke

Viele Wendungen, dadurch bleibt es bis zum Schluss ungewiss. Auch die Sympathien ändern sich immer wieder, wer ist der Gute, wem glaubt man?

— Perlenkette

Super packend und definitv zu empfehlen. Das Ende fand ich allerdings nicht sonderlich überzeugend.

— Thoemie

Fesselndes Buch, doch schwaches Ende

— synnoeve_norge

Grausamkeit in Perfektion - Nichts für schwache Nerven. Unbedingt lesenswert!

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  • Gone Girl

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    Venetia

    05. January 2018 um 23:30

    Die Frau des amerikanischen Durchschnittsmannes Nick Dunne verschwindet urplötzlich - mehr kann ich fast nicht sagen, da ich sonst die Lawine an Plot Twists offenbaren würde, die das Buch enthält, aber die Geschichte ist so perfide, dass ich beim Lesen teilweise fast lachen musste. Hatte durch den ganzen Medienhype fast keine Lust, das Buch zu lesen, bin aber verdammt froh, dass ich es doch getan habe. Allein psychologisch ist das Buch super raffiniert - man weiß zwischendurch kaum, ob man mit dem Opfer oder Täter (oder beiden) sympathisieren soll. Lest es!

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  • Wer ist das perfekte Opfer in "Gone Girl - Das perfekte Opfer"?

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    DoreenGehrke

    02. December 2017 um 09:04

    Ein Buch aus der FischerTaschenbibliothek hatte ich zuvor noch nicht in der Hand gehabt, deshalbwar ich auch ganz verblüfft, als mir auffiel, dass es von der Größe hertatsächlich in eine Hosentasche passen könnte – handlich klein, mit so dünnenSeiten, durch die man zwar durchgucken, aber gut blättern kann. Gone Girl - Das perfekte Opferkannte ich zuerst nur als Film mit Ben Affleck und Rosamund Pike in denHauptrollen. Mir gefiel die Idee der betrogenen und vernachlässigten Ehefrau,Amy Dunne, wie sie ihren teuflischen und von langer Hand ausgeklügelten Plan,ihren Ehemann, Nick Dunne, zu verlassen und ihn zudem als ihren Mörder hinterGitter zu bringen, in die Tat umsetzt - bis auf die Stelle im Handlungsplot,als Amy Dunne dann zu ihrem Mann zurückkehrt. Da es sich um eine Verfilmunghandelt, wollte ich wissen, inwieweit die im Film gezeigten Szenen mit denen imBuch übereinstimmen. Man möge mir verzeihen, dass mir die Autorin, GillianFlynn, bis vor ein paar Wochen noch völlig unbekannt war. Während des Lesens habe ich mich oft gefragt, wer von den EheleutenDunnes das perfekte Opfer sein soll – Amy oder Nick? Mit Bezug zum Titel Gone Girl denke ich schon, dass dieAutorin Amy als perfektes Opfer darstellen möchte. Ich finde, das gelingt ihraber nicht. Amy als Opfer ist nicht perfekt, weil sich die Protagonistin inihrem Versteck - diesem Hüttenareal, wo sich nur Loser aufhalten - zu sehrentspannt, Freunde sucht und findet und leider leichtsinnig wird. Hier hätteich die Figur der rachsüchtigen Ehefrau anders entwickelt, damit sie tatsächlichfür die nichtsahnende Öffentlichkeit zu einem perfekten Opfer werden kann. AuchNick Dunne sehe ich nicht als perfektes Opfer. Es sei denn, er wäre in seinemWesen wirklich ein langweiliger Mann, so wie er sich selber sieht, und der außerdemkeine Affäre mit einer viel jüngeren Frau hätte. Er sei Amy überdrüssiggeworden, sie habe sich beengt gefühlt, er habe ihr ihre Freiheit genommen,weil er mit ihr nach North Carthage in Missouri gezogen ist, weit weg von ihremgeliebten New York. Wenn bei diesem Hintergrund Amy ihre Show dann so wie imBuch abgezogen hätte, dann hätte ich Nick Dunne als das perfekte Opferverstehen können, weil er, nach der ganzen Demütigung und Bloßstellung in derÖffentlichkeit, in die Todeszelle gehen müsste, aber auch nur, wenn Amy nichtzurückkommen würde. Gillian Flynn entschied, dass Amy zurückkehren muss, weil DesiCollings - dessen Hilfe sie braucht, nachdem man ihre gesamten Ersparnissegestohlen hat – sie für sich einnehmen und manipulieren will, und von dem sichAmy nicht anders befreien kann, als ihn umzubringen. Desi Collings alsEntführer und Vergewaltiger darzustellen, ist Amys Möglichkeit, ihrVerschwinden zu erklären. Durch Amys Rückkehr fällt der Spannungsbogen der Geschichte aber runterbis in den Keller und mit Blick zum Ende sehe ich nun wirklich kein perfektesOpfer mehr. Vielmehr sind die Eheleute Dunne beide Opfer ihrer Hassliebe undzerstören sich durch ihren unter Zwang gemeißeltes Zusammenleben selbst. Laut meiner Recherche hat die Autorin, Gillian Flynn, am Drehbuchmitgearbeitet – dies tut einer Verfilmung immer gut und erübrigt die Frage, obman sich am Handlungsverlauf im Buch gehalten hat.

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  • Nicht so mein Fall. Facepalm und vorhersehbar für mich...

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    MaRayne

    16. October 2017 um 11:22

    Das Buch ist wirklich gut geschrieben, aber mich persönlich hat es nicht überrascht. Und ich musste mir an einigen Stellen an den Kopf fassen.

  • Gillian Flynn - Gone Girl - Das perfekte Opfer

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    Chrissy87

    23. September 2017 um 10:06

    Amy und Nick sind das perfekte Paar, zumindest nach außen. Was keiner weiß, Nick hat eine Affäre und Amy ist unglücklich in ihrer Ehe. Dann verschwindet Amy und alles deutet auf ein Gewaltverbrechen mit Nick als Täter. Ab der Hälfte des Buches dreht sich das Blatt und der Leser erfährt was wirklich mit Amy passiert ist, wer hier das wahre Opfer ist und wer mit wem spielt.Bei diesem Buch war ich echt hin und her gerissen. Einerseits war es wirklich spannend und die Idee war auch mal wirklich was Neues (zumindest hatte ich noch nichts in die Richtung gelesen), aber andererseits sind mir die Hauptcharaktere, sprich Amy und Nick tierisch auf die Nerven gegangen. Am Ende habe ich mir fast gewünscht das Amy tot ist und Nick der Täter (beim Lesen habe ich beiden, aber vor allem Amy, mehrfach die Pest an den Hals gewünscht).

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    • 2
  • Ein Psychothriller, der sich immer wieder neu erfindet

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    Auroria

    07. August 2017 um 20:10

    Unter ominösen Umständen ist Amy Dunne an ihrem fünften Hochzeitstag aus ihrem Haus und dem ihres Ehemannes, Nick Dunne, verschwunden. Die Spuren weisen eindeutig darauf hin, dass Amy das Haus nicht freiwillig verlassen hat. Die Suche nach ihrem Verbleib beginnt und bald schon wird auch ihr Ehemann verdächtigt. Was ist mit Amy geschehen? Wo ist sie? Ist sie noch am Leben oder am Ende sogar schon tot? Eines möchte ich zu Beginn gleich voranstellen: ich werde so gut wie keine Ausführungen zur Handlung machen, um nicht Gefahr zu laufen, zu viel zu verraten. Dadurch wird meine Rezension recht komprimiert ausfallen. Denn dieses Buch sollte völlig unvoreingenommen und mit möglichst wenig Vorwissen Seite um Seite erkundet und erschlossen werden. Wer noch nie, so wie ich, ein Buch von Gillian Flynn gelesen hat, der macht sicherlich keinen Fehler, sich zunächst diesem Thriller zu widmen, der in Bezug auf unterschiedliche Aspekte seinesgleichen sucht. Wer bei „Gone Girl“ ein Buch mit viel Blut erwartet, dem sei gesagt, dass dies auf den knapp 600 Seiten nicht zu finden ist. Stattdessen spielt die Autorin mit vielfältigen Möglichkeiten und Andeutungen. Das unausgesprochene Wort, das zwischen den Zeilen bedrohlich lauert wie ein Raubtier, das zum Sprung bereit ist, von dem man aber nicht weiß, wann es den Satz zu seiner Beute macht, lässt die Phantasie auf Hochtouren laufen. "Was haben wir einander angetan? Was werden wir noch tun?" (S. 9) Sehr schnell wird deutlich, dass so manches Geheimnis im Leben der Ehepartner existiert und die Ehe nicht unbedingt als mustergültig zu betrachten ist. Doch welche Ehe ist dies am Ende? Das Geheimniskrämerische, das immer wieder zum Vorschein kommt, machte es mir nicht leicht, zu beurteilen, wo die Wahrheit versteckt liegt. Die unterschwelligen Befürchtungen, die dadurch beim Lesen entstanden, machen einen Reiz dieses Buches aus, durch den ich dieses kaum aus der Hand legen konnte. Drohte der Handlungsverlauf in absehbarer Zeit ins Langatmige abzurutschen, hat Gillian Flynn auch dafür immer wieder eine Lösung parat – und zwar eine unvorhergesehene. Durch ihre durchdachten und klaren Handlungsverläufe gelingt es ihr, Wendungen und Überraschungsmomente einzubauen, die tatsächlich als solche bezeichnet werden können, weil ich sie nicht habe kommen sehen. Dadurch erschien das Vorangegangene in einem neuen Licht, ein neuer Thrill entstand, der mich dazu brachte, das bereits Bekannte in einem neuen Blickwinkel zu sehen und neu bewerten zu müssen. Einzig in der Schlussphase ließ das Buch in meinen Augen etwas nach. Diese hätte für meinen Geschmack durchaus etwas kürzer ausfallen können. „Gone Girl“ ist ein Psychothriller, der mich mit seinen unvermittelten und überraschenden Wendpunkten überzeugen konnte. Durch den kleinen „Makel“ auf der Zielgeraden fehlt allerdings ein Quäntchen zum perfekten Thriller. Trotzdem bin ich sehr begeistert von diesem Buch und kann es jedem Thrillerliebhaber nur empfehlen. Vielleicht habe ich mit „Gone Girl“ sogar eine neue Lieblingsautorin für mich entdeckt.

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  • Maipulierte Spannung

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    Jane1990

    12. July 2017 um 10:54

    Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt? Eine Frage die sich Nick fast täglich gestellt hatte. Denn von heute auf morgen verschwand seine Frau Amy spurlos. Doch irgendetwas stimmte da nicht. Die Puzzelstücke fügten sich viel zu schnell und viel zu leicht zusammen. Und alles deutete darauf hin, dass Nick seine Frau getötet hatte. Doch er schwört das er nichts damit zu tun hatte. Dann kamen sonderbare Anrufe, die seine Unschuld beweisen könnten. Ein manipuliertes Spiel von "liebenden" Ehepartnern.   Als erstes ich kann Amy nicht ausstehen, und zweitens Nick ist auch ein Arsch. Das Buch ist der Wahnsinn. Wie sehr muss man sich hassen, um so ein Spiel zu spielen? Denn mehr ist es ja nicht. Und Opfer gibt es nur eins, und das ist nicht Amy. In meinen Augen ist sie eine Psychopathin die nur auf ihren Vorteil bedacht ist und ihn mit jedem Mittel habe möchte. Viel kann man zu der Geschichte gar nicht sagen, ohne alles zu verraten. Das Buch ist voll mit Geheimnissen, die alle nacheinander aufgedeckt werden. Ich selbst klebte förmlich an dem Seiten. Keine Woche habe ich gebraucht. Jeder Schritt ist bis ins kleinste Detail geplant und auch spontane Eingriffe werden vorbereitet. Gillian Flynn ist eine Meisterin was das manipulieren angeht. Wie kommt sie nur auf solche Ideen? So wie Amy denkt, denkt kein Mensch. Flynns Schreibstil ist ebenso gut wie die Geschichte selbst. Für jeden zu empfehlen, der mal ein etwas anderes Buch sucht, ein eher psychologisches. Ich freue mich jetzt auf die anderen Bücher von Flynn, in der Hoffnung das diese ebenso gut sind und mich um hauen. Es wird schwer meine Erwartungen runter zu schrauben, nach diesem Einschlag. Wer eine Frau wie Amy hat, braucht keine Feinde, der lauert im Ehebett...

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  • Zurecht gehypt

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    NaddlDaddl

    03. July 2017 um 13:39

    Dieses Buch hat mich geflasht! Überall hört man von „Gone Girl“, sieht man das Buch, den Film und so musste ich es endlich auch lesen – was ich nicht bereut habe. Ich will hier nicht zu viel verraten, der Klappentext ist auch mit Absicht so kurz gehalten, damit wirklich nichts vorweggenommen wird. Dadurch wird man immer wieder von der Geschichte überrascht.Ich muss zugeben, ich hab ein wenig zögerlich angefangen, wusste nicht, ob ich in der Stimmung für so einen düsteren Thriller war. Trotzdem, ich wollte das Phänomen "Gone Girl" endlich selbst erleben und habe begonnen zu lesen. Zuerst bin ich nicht ganz so reingekommen, musste mit den Personen warm werden und damit, wie alles geschrieben ist. Doch es hat nicht lange gedauert, bis ich total süchtig nach dem Buch war. Der Schreibstil ist von Anfang an sehr gut, lässt sich schön leicht lesen. Das Buch ist ja aus zwei Sichten erzählt: Einmal ist da Nick, der Ehemann, dessen Geschichte an dem Tag anfängt, an dem seine Frau verschwindet, ihrem fünften Hochzeitstag. Ihn begleitet man während des gesamten Prozesses der Suche nach Amy. Und dann ist da Amy, die verschwundene Ehefrau. Ja, man bekommt auch von ihr eine Geschichte erzählt, beziehungsweise die Hintergründe, Einträge aus ihrem Tagebuch. Durch diese beiden Sichtweisen - eine in der Gegenwart, eine in der Vergangenheit - werden immer mehr Puzzleteilchen an seinen Platz gesetzt. Die Geschichte fängt vielleicht ein bisschen langsam an mit der Suche nach Amy, nimmt aber schnell Fahrt auf, als Nick und die Polizei Hinweise zu Amys Verschwinden finden oder Amys Tagebucheinträge Dinge über eine Ehe aufklären, die man so vorher nicht erwartet hätte.Zugegeben, das Buch macht es einem nicht leicht, seine Charaktere zu mögen. Nick ist alles andere als der perfekte Ehemann, das merkt man schon von Anfang an und wird auch immer klarer, je weiter die Geschichte voranschreitet. Seine Schwester Margo ist mir auch nicht besonders ans Herz gewachsen. Die Polizisten, die sich dem Fall annehmen, Boney und Gilpin, sind ebenso wenig das, was man nette Menschen nennt. Und Amy kennt man nur aus dem Tagebuch. Genau das macht es aber auch so interessant, man hat hier keine Person, die das Gute verkörpert, nur welche, die Grau sind und eher ins Schwarze gehen. Das führt vielleicht nicht dazu, dass man besonders mit den Hauptfiguren mitfühlt, aber doch -fiebert. Manches gönnt man ihnen, anderes nicht.Am krassesten finde ich nach wie vor, wie die Autorin es schafft, die Leser zu manipulieren. Man liest das Buch und hat sich vielleicht eine Meinung über Ereignisse oder Charaktere gebildet und dann - BÄMM!! Ein Schocker. Und immer so weiter und weiter. Dauernd bin ich zu Leuten gerannt, die das Buch noch nicht gelesen haben, hab ihnen gesagt, dass sie es lesen müssen, weil es so krass ist, so verrückt, so krank. Am Ende saß ich dann da und dachte "Wow, ja, das Buch hat es verdient, so gehypt zu werden!"

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  • Rezension zu "Gone Girl - Das perfekte Opfer"

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    ElkeK

    02. July 2017 um 06:51

    Inhaltsangabe: Es ist der 5.te Hochzeitstag, als Amy Dunne plötzlich verschwindet. Ihr Ehemann Nick ruft die Polizei, da er sich keiner Schuld bewußt ist. Die Ehe steht nicht zum Besten, doch er will sie irgendwie wohlbehalten zurück haben. Es tauchen jedoch Indizien auf, die darauf schließen lassen, dass Amy Opfer eines Gewaltverbrechen wurde. Weggewischte Blutspuren, umgestürzte Möbel und eine verheimlichte Schwangerschaft. Um die Verwirrung perfekt zu machen, hat Amy anlässlich des 5.ten Hochzeitstages Hinweise verteilt, wo ihr Geschenk zu ihrem Ehrentag versteckt sein könnte – ein Spiel, welches sie immer gern gespielt hat. Nick merkt sehr schnell, dass an der Sache was faul ist. Die Polizei ist jedoch anderer Meinung – genauso wie die Medien. Sie stempeln Nick sehr bald schon als Mörder ab, obwohl noch keine Leiche gefunden wurde. Nick hat kaum noch Verbündete und doch ist er sich ziemlich sicher, das hinter all dem Amy steckt. Nur wie kann er es beweisen? Mein Fazit: Das Buch kaufte ich damals, als es in aller Munde war bzw. der Hype darum schon langsam wieder abflaute. Es musste trotzdem noch zweieinhalb Jahre waren, ehe ich es endlich gelesen habe und ich muss sagen, schade, das ich es so lange warten ließ. Die Verfilmung dazu sah ich kürzlich im Fernsehen, mit zwei großartigen Schauspielern und ich war neugierig, wie das Buch nun sein würde. Der Film hat die Geschichte schon sehr gut umgesetzt. Ziemlich gut sogar! Beim Lesen gab es für mich kaum Überraschrungen. Trotzdem habe ich mich in die Geschichte von Amy und Nick vertieft, zwei so unterschiedliche Charaktere, die einander irgendwann natürlich geliebt haben und sich nun doch regelrecht zu hassen schienen. Der Lauf der Dinge hatte sie verändert, die Arbeitslosigkeit, der Umzug von New York nach Missouri und ein Haus, was in Amy nur Hassgefühle auslöste. Aus dem einstigen Liebespaar waren Kriegsgegner geworden und Nick wollte eigentlich an diesem Morgen, als Amy verschwand, um die Scheidung bitten. Denn es ging eben nicht mehr so weiter. Die Geschichte wird aus Nicks Sicht erzählt, zwischendurch tauchen Tagebuch-Einträge von Amy auf, wie sie ihre Beziehung sieht. Dem Leser soll eine liebende Ehefrau suggeriert werden, aber zwischen den Zeilen erkennt man deutlich eine hyperintelligente Frau, die eiskalt im Herzen ist – selbst ihren Eltern gegenüber, die sie als Vorlage für ihre Kinderbuch-Figur Amazing Amy benutzt haben. Amy denkt nur an sich und kann kaum Empathie für ihre Mitmenschen entwickeln. Obwohl ich die Geschichte durch den Film schon kannte, faszinierte sie mich. Amys Handeln ist so ungeheuerlich, dass natürlich niemand Nick glaubt außer seine Schwester. Die Autorin ist in ihrer Ausdrucksweise ziemlich direkt vorgegangen und hat sehr vielschichtige Personen beschrieben. Überhaupt ist die Autorin sehr tief in die Persönlichkeiten eingedrungen und hat das Innerste nach Außen gekehrt. Die Sympathien wanken, je nachdem, was gerade wieder aufgedeckt wurde. Aber kann man Amy wirklich glauben? Oder ist Nick tatsächlich so unschuldig, wie er es den Lesern weismachen will? Ein spannender Thriller, der Seinesgleichen sucht! Ich vergebe fünf Sterne und mit Sicherheit werde ich noch weitere Romane dieser Autorin lesen!

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  • ...absolut spannend...

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    Lesebegeisterte

    01. July 2017 um 15:54

    Manipulation, Gewalt und psychologische Hochspannung. Am Anfang weiß man als Leser nicht, wem man glauben soll: Amy oder Nick? Überraschende Wendungen, kurze Kapitel, sehr spannend.
    Viel zu schnell war dieser Thriller zu Ende.

  • Nach anfänglichen Längen ziemlich gut

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    lyydja

    30. June 2017 um 21:48

    Gone Girl hat mich eigentlich durch den ganzen Hype nie so angesprochen und nachdem ich dann die Handlung schon so in etwa gekannt habe, hatte ich eigentlich gar kein Interesse mehr an dem Buch, habe es mir dann aber doch mal ausgeliehen, da mir Dark Places sehr gut gefallen hat. Ich habe lange gebraucht um in das Buch hineinzufinden und am Anfang fand ich es wirklich ziemlich fad und langweilig, ich war sogar kurz davor abzubrechen, da mich die Protagonisten Amy und Nick, aus deren Perspektive abwechselnd geschrieben wird, wahnsinnig genervt haben und mir so ganz und gar unsympathisch waren und Nick völlig kopflos gehandelt hat (was in der Situation ja durchaus normal ist, aufgeregt hat es mich dennoch) und irgendwie kam einfach keine Spannung rein. Doch zum Glück hatte ich es mir dann doch noch anders überlegt, denn ab der Hälfte ist es wirklich gut geworden, richtig spannend und überraschend. Auch der Schreibstil hat mir gefallen und auch dafür gesorgt, dass ich weitergelesen haben und die Charaktere haben sich auch wirklich sehr interessant entwickelt. Insgesamt hat mir auch Gone Girl trotz anfänglicher Schwierigkeiten ziemlich gut gefallen, denn die Autorin hat es mit Raffinesse und einem gekonnten Psychospiel doch noch geschafft mich zu fangen und dann konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Gone Girl

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    Laralina

    05. June 2017 um 21:36

    Einer meiner Lieblinge, da ich sowohl den Schreibstil und die Erzählweise als auch den Überraschungseffekt liebe.

  • Leider nicht ganz mein Fall

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    lwielara

    05. June 2017 um 08:49

    Leider hat mich das Buch nicht so begeistert, wie es die Rezensionen vermuten ließen. Die Geschichte ist etwas schleppen und das Ende meiner Meinung nach enttäuschend. Hätte man etwas knackiger und realistischer umsetzten können.

  • Manchmal ist der Film eben doch besser

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    LilaDine

    24. May 2017 um 11:51

    Auf den ersten paar 100 Seiten passiert einfach gar nichts, nur langweiliges bla bla. Dann wird es sehr spannend mit vielen Wendungen, die man nicht erwartet, man fiebert richtig mit den Protagonisten mit. Und dann ist das Ende halb offen, der letzte Satz lässt erahnen das etwas passiert sein könnte, aber ob es wirklich passiert ist muss der Leser für sich selbst entscheiden. Alles in allem ist der Film mehr zu empfehlen als das Buch.

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  • Spannender Psychothriller über eine fadenscheinige Ehe

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    schnaeppchenjaegerin

    22. May 2017 um 17:52

    "Gone Girl - Das perfekte Opfer" ist ein Thriller, der polarisiert und sehr kontrovers diskutiert wurde. Selten hat ein Buch so viele gute, aber auch so viele schlechte Bewertungen erhalten. Auch ich muss zugeben, dass ich lange gebraucht habe, um mich in den Roman hineinzufinden, was vor allem daran liegt, dass die handelnden Protagonisten grundlegend unsympathisch dargestellt sind. Der Thriller gliedert sich in drei Teile: 1. Junge verliert Mädchen, 2. Junge trifft Mädchen, 3. Junge bekommt Mädchen zurück (oder andersherum). Amy Dunne, die durch die Kinderbuchreihe "Amazing Amy" landesweit bekannt geworden ist, wird vermisst. Das Wohnzimmer ist verwüstet und in der Küche findet die Polizei Blutspuren von ihr, die aufgrund des erheblichen Blutverlusts auf ein Verbrechen hindeuten. Eine Leiche wird nicht gefunden, auch gibt es keine Lösegeldforderung, die eine Entführung belege würde. Die Polizei verdächtigt ihren Ehemann Nick, Amy getötet zu haben, da alle Indizien gegen ihn sprechen. Am Abend zuvor hatte sich das Paar gestritten, was von Nachbarn bezeugt werden kann. Als dann auch noch bekannt wird, dass Nick eine deutlich jüngere Geliebte hat und ein fast verbranntes Tagebuch von Amy gefunden wird, in welchem sie ihre Angst vor ihrem Ehemann schildert, wird es immer enger für Nick, der beteuert, nichts mit dem Verschwinden seiner Ehefrau zu tun zu haben. Ganz im Gegenteil - er versucht die Polizei davon zu überzeugen, dass Amy selbst ihr Verschwinden inszeniert hat, um sein Leben zu zerstören. Für ihn ist aus "Amazing Amy" "Avenging Amy" geworden. Und dann steht Amy vier Wochen nach ihrem Verschwinden wieder vor ihrem Zuhause..."Gone Girl" ist ein Psychothriller, bei dem der Leser zunächst von einem Mord an einer Frau ausgeht, der vermeintlich von ihrem Ehemann verübt wurde. Bald zeichnet sich allerdings ab, dass das Vorbild aus den Kinderbüchern "Amazing Amy" zu perfekt ist und das Leben des Ehepaars eine reine Fassade ist. Statt mit einem unberechenbaren Ehemann, der seine Frau auf dem Gewissen hat, hat man es mit einer Frau zu tun, die seit Monaten einen stillschweigenden Rosenkrieg gegen ihren betrügerischen Ehemann führt. Durch Rückblenden und Tagebucheinträge aus Erinnerungen erhält der Leser ein ganz anderes Bild der Ehe als das Paar vorgegeben hat zu sein. Wer letztendlich "der Böse" ist, lässt sich nicht festmachen. Warum die beiden (noch) verheiratet sind, ist wohl  nur auf ihre selbstzerstörerischen Charaktere zurückzuführen. Während ich zu Beginn lange gebraucht habe, um mich in den Roman hineinzufinden, konnte mich die Handlung nach und nach aufgrund der unheimlichen Bösartigkeit der Protagonisten doch noch packen. Spannend ist bis zum Schluss - gerade nach dem ominösen Auftauchen von Amy - wie der Thriller ausgehen mag. Auch wenn das Ende dann unbefriedigend ist, passt es in den Gesamtzusammenhang, denn irgendwie haben es Nick und Amy genauso verdient. 

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  • Erschreckend und faszinierend

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    annsophiemue

    01. May 2017 um 19:28

    Alle sagen, Nick und Amy Dunne seien das perfekte Ehepaar. Er, ein gutaussehender Journalist, sie, das Vorbild der Bestseller-Buchreihe "Amazing Amy". Am Tag ihres fünften Hochzeitstages findet Nick nach seiner Heimkehr von der Arbeit ein verwüstetes Wohnzimmer vor. Mit Schrecken stellt er fest, dass Amy verschwunden ist. Die Polizei startet ihre Ermittlungen und sämtliche Menschen wollen helfen, "Amazing Amy" zu finden. Doch nach und nach bekommt das perfekte Bild des Ehepaars Risse und Nick rückt mehr und mehr ins Visier der Ermittlungen...Das Buch ist in drei große Teile eingeteilt, die wiederum aus vielen Kapiteln bestehen. Abwechselnd wird die Geschichte aus Nicks und aus Amys Sicht erzählt. Nicks Sichtweise verläuft chronologisch ab dem Tag von Amys Verschwinden. Amys Sicht wird im ersten und zweiten Teil in Rückblenden erzählt, zunächst durch ihr Tagebuch, dann ist es ihre reale Ansicht. Im dritten Teil läuft ihre Sicht parallel zu der von Nick ebenfalls chronologisch. Der Schreibstil ist schlicht, was mir persönlich sehr gut gefällt. Obwohl ich die Handlung durch den zugehörigen Film bereits kannte, hat mich das Buch bis zur letzten Seite gefesselt. Ständig taten sich neue Abgründe im Leben zweier so "perfekten" Menschen auf, die dafür sorgten, dass ihr Leben völlig aus dem Ruder läuft. Es ist faszinierend und erschreckend zugleich, zu lesen, wozu ein Mensch, der auf den ersten Blick vollkommen erscheint, in der Lage sein kann, wenn ihm Dinge in seinem Leben nicht so passen wie sie sind, und mit welcher Gleichgültigkeit er handelt. Deswegen gibt es für "Gone Girl - Das perfekte Opfer" fünf Sterne!!!

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