Gillian White

 3.3 Sterne bei 95 Bewertungen
Autor von Das Ginsterhaus, Hexenwiege und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Gillian White

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Gillian WhiteDas Ginsterhaus
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Das Ginsterhaus
Das Ginsterhaus
 (21)
Erschienen am 01.01.2000
Gillian WhiteEin unheimlicher Gast
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Ein unheimlicher Gast
Ein unheimlicher Gast
 (12)
Erschienen am 01.01.2002
Gillian WhiteDas Familiengrab
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Das Familiengrab
Das Familiengrab
 (10)
Erschienen am 29.11.2016
Gillian WhiteDenn du bist mein
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Denn du bist mein
Denn du bist mein
 (7)
Erschienen am 01.08.2016
Gillian WhiteDer Peststein
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Der Peststein
Gillian WhiteDas Hotel bei den Klippen
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Das Hotel bei den Klippen
Das Hotel bei den Klippen
 (5)
Erschienen am 30.09.2016
Gillian WhiteDer Nachmieter
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Der Nachmieter
Der Nachmieter
 (2)
Erschienen am 01.03.2005
Gillian WhiteDas Ginsterhaus
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Das Ginsterhaus
Das Ginsterhaus
 (2)
Erschienen am 01.07.2016

Neue Rezensionen zu Gillian White

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MeiLingArts avatar

Rezension zu "Das Hotel bei den Klippen" von Gillian White

Faszinierende Idee, die sich für mich zu sehr verrannte
MeiLingArtvor 8 Monaten

Über das Buch: 

"Drei junge Frauen wollen ihre düstere Vergangenheit hinter sich lassen und einen Neubeginn wagen: Kirsty, Avril und Bernadette teilen sich im Personaltrakt des Burleston Hotels in Cornwall ein Zimmer. In der Bibliothek fällt Kirsty ein verstaubtes, aber faszinierendes Buch in die Hände und die Freundinnen entwickeln eine verwegene Idee: Sie werden diesen alten Roman unter ihrem Namen neu veröffentlichen und als Bestsellerautorinnen reich und berühmt werden. Zunächst scheint ihr Plan äußerst erfolgreich zu sein - doch dann scheint das Buch einen gefährlichen Einfluss auf sie auszuüben, dem sich keine der Frauen entziehen kann...."


Meine persönliche Meinung:

Für mich ist Gillian White DIE Autorin schlechthin, die es schafft, in ihren Romanen soziale Brennpunktthemen und auch menschliche sowie gesellschaftliche Abgründe "thrillerig" anzusprechen und zu einer Handlung zu verpacken. Ein großes Talent, bei ihr gibt es keine Tabus, und ich habe größten Respekt vor ihr, wie schonungslos und raffiniert sie Themen angeht, die andere tabuisieren. Ich mag ihre Art sehr.


"Das Hotel bei den Klippen" hat meine Lesefreude leider nicht so ganz zufrieden gestellt. Zu Beginn war ich sehr angetan von der Handlung, wie sich die drei Freundinnen fanden, sich gegenseitig mit ihren Lebenserfahrungen beistanden und Zuspruch gaben. Das gefiel mir und ich fand die Idee der Drei, sich mit einem bereits veröffentlichten Werk nochmal als Autoren an einen Verlag zu wenden, echt verwegen. Ich war richtig gespannt, wie es weitergehen würde. Doch die weiterführende Handlung erschreckte mich zunehmend. Obwohl ich durchschaute, was dieses Buch an dunklen Seiten in den Freundinnen weckte, welche Macht es auf sie ausübte, ging die Befreiung der Frauen aus ihrer Vergangenheit für mich viel zu weit. 


Das Finale und die Auflösung zu dem Buch selbst, das die Freundinnen fanden und faszinierend in ihrem Leben Willkommen hießen, war ein cleverer Plot, echt super. Doch fand ich die Auflösung kompliziert beschrieben und dargestellt, konnte dem ganzen nur schwer folgen.


An den Verlag möchte ich mich auch richten, denn ich fand die Lektorenarbeit wirklich mega schlecht. Ganze Worte waren falsch abgedruckt wie zB statt "Hause" jedesmal "Flause" oder statt "darum" immer "dämm". Das ist schon enttäuschend, wenn ich mir ein Buch kaufe und wirklich so gravierende und sich durch das ganze Buch ziehende Fehler wiederfinden. Macht einen wirklich schlechten Eindruck und ist schade für die Autoren, die ihr Buch diesem Verlag anvertrauen. 


All diese Punkte lassen mich dem Buch 3 von 5 Sternen geben. Dem Zustand mit den vielen Fehlern geschuldet, wären es sogar nur 2 Sterne, doch ich möchte die Raffinesse des Plots einfach doch mit einem Stern belohnen, auch wenn es für mich zu sehr ausuferte. 

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MeiLingArts avatar

Rezension zu "Ein unheimlicher Gast" von Gillian White

Nun traue ich niemandem mehr!!! ;-)
MeiLingArtvor einem Jahr

Wieder mal zu Gillian White gegriffen und wieder mal der Auffassung, diese Autorin schreibt keine Romane sondern Psychothriller!
Die Inhaltsangabe wie folgt: Ein perfektes Paar mit dunklen Abgründen … Es soll ein Romantikurlaub werden – denn wo kann man den 30. Hochzeitstag besser feiern als in Venedig? Doch kurz vor der Abreise entdeckt Rose, dass Michael sie mit einer jüngeren Frau betrügt. Die heile Welt, die vielen glücklichen Jahre – soll das alles nur ein Traum gewesen sein? Zuerst bricht Rose zusammen. Doch dann zeigt sie, dass sich in jeder liebenden Ehefrau auch etwas anderes verbirgt. Etwas Kaltes. Etwas Brutales. Etwas höchst Gefährliches …

~*~
Meine persönliche Meinung:Ich würde ja nicht bereits das x-te Buch von Gillian White lesen, wenn es mir ihre Art zu schreiben nicht so angetan hätte. Sie nimmt einen einfach von Anfang an des Buches in Beschlag. Das liegt wahrscheinlich zum einen an den uns allen so nahe liegenden Themen, die sie für ihre Bücher wählt. Dieses Alltägliche in der Handlung, diese Themen, die in uns allen etwas berühren, das macht uns zum Lesejunkie, sobald wir ihre Bücher begonnen haben. 

Mir geht es dann so, dass ich dran bleiben muss, ich lege das Buch kaum weg. Die Kapitel sind klug geschnitten, die Cliffhanger und Überleitungen zum nächsten sehr spannend und doch oft um 180° Grad drehend. Man weiß eigentlich nie, was in der nächsten Sekunde passiert und dennoch wissen wir tief in uns, dass wir dem Geschehen in unserem eigenen Leben so nahe sein könnten.


In "Ein unheimlicher Gast" treffen wir auf sehr charakterstarke Protagonisten. Rose, die durch ihre Geschichte so tief in ihrer Gefühlswelt lebt und dort nur von wenigen abgeholt und verstanden werden kann. Ihre Mutter, von der ich nicht weiß, ob ich sie mögen soll oder verwünschen. Ihre zwei Töchter, die ihre eigenen Verzweiflungen und Sorgen mit in diese Handlung bringen. Und dann noch Rose´ Ehemann Michael, der uns am meisten hilft die Geschichte aufzulösen, obwohl er doch am wenigsten dazu in der Lage ist. 


Menschen, die es mit anderen gut meinen, kriegen die größte Klatsche - das Spiel kennen wir ja zu Genüge, oder!? Eifersucht löst größte Dramen aus - auch das ist uns bekannt. Ungenügend Kommunikation führt zu schrecklichen Missverständnissen und vielleicht auch Tragödien - auch das gab es schon viel zu oft.... 


Auch wenn mich dieser Band von Gillian White im Allgemeinen nicht ganz so abholte, riss mich das Ende richtig vom Hocker!!! Mit offenem Mund saß ich da, das Buch auf einmal auf Augenhöhe gerissen und konnte es kaum glauben! All meine Spekulationen waren für´s Klo, ich hatte mich komplett verschätzt... Dieses Ende war fulminanter und undurchschaubarer als alle anderen Finale meiner bisher gelesenen White-Romane! TOP!


Und ich bleibe dabei: Sie schreibt Psychothriller!!! 

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MeiLingArts avatar

Rezension zu "Das Familiengrab" von Gillian White

Mit wem identifiziere ich mich am ehesten?
MeiLingArtvor einem Jahr

Gucken wir mal die Inhaltsangabe an:

"Der kleine Joey gerät in den Verdacht, ein Baby getötet zu haben. Schnell wird der Junge von der Umwelt als Mörder abgestempelt, und selbst seine Mutter Shelley zweifelt an seiner Unschuld. Als die Familie Bolton Joey´s Geschwister bei sich aufnimmt, zieht auch Shelley auf deren Hof in Dartmoor. Allerdings wächst ihr Unbehagen von Tag zu Tag, denn besonders Mrs. Bolton lässt keinen Zweifel offen, dass Joey das Böse verkörpert - und das Böse muss mit der Wurzel ausgerottet werden...."


Meine persönliche Meinung:

Ganz ehrlich? Wenn ich die Inhaltsangabe lese, denke ich es, es handelt sich um einen Thriller. Tatsächlich ist "Das Familiengrab" ein Roman. Doch so geht es mir mit den Büchern von Gillian White oft, denn sie kombiniert alltägliche fiese, immer wieder stattfindende, wirklich sehr präsente und teils doch noch tabuisierte Themen mit dem gewissen Nervenkitzel. Und dann sitze ich da und lese eins ihrer Bücher innerhalb eines Tages! Und bin geschockt.... Über die grausame Wahrheit, denn Gillian White zeigt uns echt die Grausamkeit der Gesellschaft auf. 


Wer also lieber "wegschaut", der sollte ihre Bücher nicht lesen. Der bleibt am Besten bei GZSZ und denkt sich: "Ist ja alles nicht real und nur ein Film!", um dann getrost wieder abschalten zu können.


Wir erleben hier Joey, einen 11-jährigen Jungen, der als ältester von sechs Kindern bei seiner Mutter Shelley aufwächst. Würde ich ihn als gut erzogen beschreiben? Aber Hallo, nein! Und doch kämpft seine Mutter wie eine Löwenmutter für ihn, als der Verdacht des Babymordes auf ihn fällt. Dabei zweifelt sie doch selbst.... Shelley ist früh Mutter geworden, sechs Kinder von drei Vätern, die Nachbarn sind ihr nicht wohlgesinnt, doch natürlich liegt das an den Nachbarn, dass sie sie nicht leiden können. Und auch wenn mal was schief geht, gibt es dafür triftige Gründe, auch das ist wohl klar. Doch Shelley erscheint mir nicht dumm, ich denke, Erziehung, falsche Freunde, der falsche Weg, eine Abwärtsspirale - all das trugen zum Hier und Jetzt bei. Und es wird Zeit aufzuwachen... 

Sehr gut skizziert fand ich Mrs. Bolton, die von allen für ihre Art und Leistung so geschätzte Mrs. Bolton, vor der es mich einfach nur gruselte. Aber es gab einige toll gezeichnete Charaktere, die mir hier im Kopf blieben.


Der Plot ist grausam, ganz ehrlich. Das ist für mich kein Roman sondern ein Thriller. So sehr gefesselt, wie die bisherigen Gillian White Bücher, die ich lesen durfte, hat mich dieses hier nicht, weil sich einfach viele Gedanken von Shelley drehten, viele Gespräche stattfinden mussten... Es gab keinen Spannungsaufbau, eher fand erst alles auf einem Level statt und nach 2/3 des Buches gab es dann eine Kehrtwendung und die nahm Fahrt auf, als dann schon alles vorbei war.

"Das Familiengrab" ist nicht mein Gillian White - Favorit, ich vergebe dafür 3 von 5 Sternen. 



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