Gillian White Das Familiengrab

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Inhaltsangabe zu „Das Familiengrab“ von Gillian White

Der kleine Joey gerät in den Verdacht, ein Baby getötet zu haben. Schnell wird der Junge von seiner Umwelt als Mörder abgestempelt, und selbst seine Mutter Shelly zweifelt an seiner Unschuld. Als die Familie Bolton Joeys Geschwister aufnimmt, zieht auch Shelly auf deren Hof in Dartmoor. Allerdings wächst ihr Unbehagen von Tag zu Tag, denn vor allem Mrs. Bolton lässt keinen Zweifel offen, dass Joey das Böse verkörpert - und das Böse muss mit der Wurzel ausgerottet werden ...

Wieder Realität pur, Gesellschaftsportrait erster Sahne, allerdings nicht mein Favorit von Gillian White

— MeiLingArt

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    Das Familiengrab

    MeiLingArt

    20. June 2017 um 18:04

    Gucken wir mal die Inhaltsangabe an: "Der kleine Joey gerät in den Verdacht, ein Baby getötet zu haben. Schnell wird der Junge von der Umwelt als Mörder abgestempelt, und selbst seine Mutter Shelley zweifelt an seiner Unschuld. Als die Familie Bolton Joey´s Geschwister bei sich aufnimmt, zieht auch Shelley auf deren Hof in Dartmoor. Allerdings wächst ihr Unbehagen von Tag zu Tag, denn besonders Mrs. Bolton lässt keinen Zweifel offen, dass Joey das Böse verkörpert - und das Böse muss mit der Wurzel ausgerottet werden...." Meine persönliche Meinung: Ganz ehrlich? Wenn ich die Inhaltsangabe lese, denke ich es, es handelt sich um einen Thriller. Tatsächlich ist "Das Familiengrab" ein Roman. Doch so geht es mir mit den Büchern von Gillian White oft, denn sie kombiniert alltägliche fiese, immer wieder stattfindende, wirklich sehr präsente und teils doch noch tabuisierte Themen mit dem gewissen Nervenkitzel. Und dann sitze ich da und lese eins ihrer Bücher innerhalb eines Tages! Und bin geschockt.... Über die grausame Wahrheit, denn Gillian White zeigt uns echt die Grausamkeit der Gesellschaft auf.  Wer also lieber "wegschaut", der sollte ihre Bücher nicht lesen. Der bleibt am Besten bei GZSZ und denkt sich: "Ist ja alles nicht real und nur ein Film!", um dann getrost wieder abschalten zu können. Wir erleben hier Joey, einen 11-jährigen Jungen, der als ältester von sechs Kindern bei seiner Mutter Shelley aufwächst. Würde ich ihn als gut erzogen beschreiben? Aber Hallo, nein! Und doch kämpft seine Mutter wie eine Löwenmutter für ihn, als der Verdacht des Babymordes auf ihn fällt. Dabei zweifelt sie doch selbst.... Shelley ist früh Mutter geworden, sechs Kinder von drei Vätern, die Nachbarn sind ihr nicht wohlgesinnt, doch natürlich liegt das an den Nachbarn, dass sie sie nicht leiden können. Und auch wenn mal was schief geht, gibt es dafür triftige Gründe, auch das ist wohl klar. Doch Shelley erscheint mir nicht dumm, ich denke, Erziehung, falsche Freunde, der falsche Weg, eine Abwärtsspirale - all das trugen zum Hier und Jetzt bei. Und es wird Zeit aufzuwachen...  Sehr gut skizziert fand ich Mrs. Bolton, die von allen für ihre Art und Leistung so geschätzte Mrs. Bolton, vor der es mich einfach nur gruselte. Aber es gab einige toll gezeichnete Charaktere, die mir hier im Kopf blieben. Der Plot ist grausam, ganz ehrlich. Das ist für mich kein Roman sondern ein Thriller. So sehr gefesselt, wie die bisherigen Gillian White Bücher, die ich lesen durfte, hat mich dieses hier nicht, weil sich einfach viele Gedanken von Shelley drehten, viele Gespräche stattfinden mussten... Es gab keinen Spannungsaufbau, eher fand erst alles auf einem Level statt und nach 2/3 des Buches gab es dann eine Kehrtwendung und die nahm Fahrt auf, als dann schon alles vorbei war. "Das Familiengrab" ist nicht mein Gillian White - Favorit, ich vergebe dafür 3 von 5 Sternen. 

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  • Rezension zu "Das Familiengrab" von Gillian White

    Das Familiengrab

    Monika Jary

    26. March 2011 um 18:16

    Ein Buch, bei dem man sich wirklich fragt, wie kann so etwas geschrieben werden.
    Ist die Geschichte "nur" der Schreibfeder des Autors entsprungen, oder ist ein klein wenig Realität dahinter?
    Wie kann eine Mutter glauben, dass ihr kleiner Sohn ein kaltblütiger Mörder sein soll?

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