Gillian White Ein unheimlicher Gast

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Inhaltsangabe zu „Ein unheimlicher Gast“ von Gillian White

Rose und Michael Redfern sind seit dreissig Jahren glücklich verheiratet: Michael gibt seiner Frau die Geborgenheit, die sie in ihrer Kindheit so schmerzlich vermisste. Doch eines Tages beobachtet Rose ihren Mann mit einer jungen Frau - und schmiedet einen Racheplan gegen den vermeintlich untreuen Michael, dessen Auswirkungen sie bald nicht mehr kontrollieren kann...

Nicht so mein GillianWhite-Favorit, allerdings mit brillianten Wendungen!

— MeiLingArt
MeiLingArt

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    Ein unheimlicher Gast
    MeiLingArt

    MeiLingArt

    29. June 2017 um 13:29

    Wieder mal zu Gillian White gegriffen und wieder mal der Auffassung, diese Autorin schreibt keine Romane sondern Psychothriller!Die Inhaltsangabe wie folgt: Ein perfektes Paar mit dunklen Abgründen … Es soll ein Romantikurlaub werden – denn wo kann man den 30. Hochzeitstag besser feiern als in Venedig? Doch kurz vor der Abreise entdeckt Rose, dass Michael sie mit einer jüngeren Frau betrügt. Die heile Welt, die vielen glücklichen Jahre – soll das alles nur ein Traum gewesen sein? Zuerst bricht Rose zusammen. Doch dann zeigt sie, dass sich in jeder liebenden Ehefrau auch etwas anderes verbirgt. Etwas Kaltes. Etwas Brutales. Etwas höchst Gefährliches …~*~Meine persönliche Meinung:Ich würde ja nicht bereits das x-te Buch von Gillian White lesen, wenn es mir ihre Art zu schreiben nicht so angetan hätte. Sie nimmt einen einfach von Anfang an des Buches in Beschlag. Das liegt wahrscheinlich zum einen an den uns allen so nahe liegenden Themen, die sie für ihre Bücher wählt. Dieses Alltägliche in der Handlung, diese Themen, die in uns allen etwas berühren, das macht uns zum Lesejunkie, sobald wir ihre Bücher begonnen haben. Mir geht es dann so, dass ich dran bleiben muss, ich lege das Buch kaum weg. Die Kapitel sind klug geschnitten, die Cliffhanger und Überleitungen zum nächsten sehr spannend und doch oft um 180° Grad drehend. Man weiß eigentlich nie, was in der nächsten Sekunde passiert und dennoch wissen wir tief in uns, dass wir dem Geschehen in unserem eigenen Leben so nahe sein könnten.In "Ein unheimlicher Gast" treffen wir auf sehr charakterstarke Protagonisten. Rose, die durch ihre Geschichte so tief in ihrer Gefühlswelt lebt und dort nur von wenigen abgeholt und verstanden werden kann. Ihre Mutter, von der ich nicht weiß, ob ich sie mögen soll oder verwünschen. Ihre zwei Töchter, die ihre eigenen Verzweiflungen und Sorgen mit in diese Handlung bringen. Und dann noch Rose´ Ehemann Michael, der uns am meisten hilft die Geschichte aufzulösen, obwohl er doch am wenigsten dazu in der Lage ist. Menschen, die es mit anderen gut meinen, kriegen die größte Klatsche - das Spiel kennen wir ja zu Genüge, oder!? Eifersucht löst größte Dramen aus - auch das ist uns bekannt. Ungenügend Kommunikation führt zu schrecklichen Missverständnissen und vielleicht auch Tragödien - auch das gab es schon viel zu oft.... Auch wenn mich dieser Band von Gillian White im Allgemeinen nicht ganz so abholte, riss mich das Ende richtig vom Hocker!!! Mit offenem Mund saß ich da, das Buch auf einmal auf Augenhöhe gerissen und konnte es kaum glauben! All meine Spekulationen waren für´s Klo, ich hatte mich komplett verschätzt... Dieses Ende war fulminanter und undurchschaubarer als alle anderen Finale meiner bisher gelesenen White-Romane! TOP!Und ich bleibe dabei: Sie schreibt Psychothriller!!! 

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  • "Ein unheimlicher Gast" und viele unheimliche Missverständnisse

    Ein unheimlicher Gast
    sternblut

    sternblut

    05. June 2014 um 14:09

    Rose und Michael sind seit 30 Jahren glücklich miteinander verheiratet und haben zwei erwachsene Kinder. Aufgrund ihrer schweren Kindheit wurde Rose von Michael schon immer in Schutz genommen – sehr zum Leidwesen ihrer Kinder. Doch dann geschieht etwas, das ihre unerschütterliche Liebe zerbrechen lässt: Michael hat eine Affäre. Damit bricht für Rose eine Welt zusammen. Nach ihrer Reise nach Venedig wird Michael dann urplötzlich krank und Rose kümmert sich aufopferungsvoll um ihn. Doch ein Unglück bleibt selten allein, so wird Jessie von einer vergangenen Begegnung eingeholt und in Angst und Schrecken versetzt.   Ich hab ja wirklich nicht viele Bücher schon ewig im Regal stehen, die ich noch nie gelesen, geschweigedenn angefangen habe. Dieses Buch hier ist eines davon. Ich weiß nicht, was mich immer dagegen aufbegehren hat lassen, aber ich habe es einfach nie ernsthaft in der Hand gehabt. Wahrscheinlich war das auch ein Grund, warum ich es dieses Jahr auf meine SuB-Liste gesetzt und mich damit gezwungen habe, es endlich mal zu lesen. Ich muss ja schon sagen… Irgendwie scheine ich einen “doofes Buch”-Radar zu haben. Als ich das Buch angefangen habe dachte ich mir erstmal: Oh Gott, was hab ich mir da schon wieder angetan. Die Geschichte erscheint total merkwürdig und vor allem nicht sehr zusammenhängend. Alles dreht sich immer wieder im Kreis und es passiert einfach nicht viel Neues. Man erfährt einiges aus der Vergangenheit beinahe jedes Charakters, weil einfach jeder Mal zum Zuge kommt in den einzelnen Kapiteln,  ein Zusammenhang ist aber nicht wirklich zu erkennen. Der erste zusammenlaufende Strang scheint nun also der von Belinda zu sein. Und in dem Moment, in dem der Name dieses Mädchens nicht nur im Zusammenhang mit der Affäre aufkommt, sondern auch in der Vergangenheit von Jessie, scheint irgendwie alles viel zu vorhersehbar. Man glaubt als Leser sofort zu wissen wie alles enden wird und langweilt sich. Erst in etwa 50 Seiten vor Ende des Buches nimmt die Geschichte für mich wirklich an Fahrt auf und kann mich mitreißen – und vor allem überraschen. Ich meine… Besser spät als nie, aber von der Geschichte hätte man sich auf jeden Fall mehr versprechen können. Was bestimmt aber auch daran liegt, wie die Autorin den Stoff verarbeitet hat. Diese ständig Wiederkehrende, vor allem bezüglich der Kindheit Roses, gingen mir nach einer Weile gehörig auf die Nerven, aber auch andere Aspekte. Alles scheint zu offensichtlich, auch wenn es am Ende ganz anders ist als man denkt. Allein dieser Gedanke, DASS es eben so offensichtlich ist, macht weite Teile des Buches natürlich überaus langweilig. Die Charaktere scheinen hier irgendwie beinahe alle irgendwas an der Klatsche zu haben. Es wird ja auch behauptet, dass es eine vererbte Störung innerhalb der Familie sei, was aber auch erst gegen Ende verständlich wird. Da wären Dinah, die Großmutter, die sich über jedes kleine Leid beschwert, vor allem gegenüber ihrer Tochter, weil sie vermutet, Rose die Schuld am Tod ihres Zwillingsbruders und dem Verschwinden ihres Vaters trage. Rose ahnte, dass ihre Mutter so denken könnte, hat dieses Geheimnis aber strengstens gehütet und nie darüber gesprochen, immerhin hat sie genug Ängte und Zwänge, die ihr näheres Umfeld in den Wahnsinn zu treiben scheint. Besonders Verlustängste scheinen ihr innerer Antrieb und so zögert sie auch nicht, Michael physisch an sich zu binden. Ihre beiden Töchter, Daisy und Jessie erscheinen relativ vernünftig, aber zu stark abhängig von ihrem Vater und zu nachlässig gegenüber ihrer Mutter, die sie immer wie ein rohes Ei zu behandeln scheinen. Jessie ist ein Problemkind gewesen, das viel ausprobiert hat, während Daisy als Erstgeborene die “Normale” und Ruhige der Kinder war. Erstaunlich ist, dass die Männer dagegen irgendwie alle normal sind – nur die Frauen sind Furien, Bestien und irgendwie nicht ganz normal. Michael ist ruhig, besonnen und treu und Willian ist beständig, eine Quelle der Vernunft und auch wenn er seine Unabhängigkeit wahren möchte irgendwie ein wahrer Schatz. Faszinierende Feststellung irgendwie, wenn man bedenkt, dass die Männer in der Familie praktisch immer das Symbol der Verlassens darstellten. Sprachlich hat sich mir in diesem Buch eine Neuheit offenbart, über die ich mich jedes Mal wieder köstlich amüsieren konnte. Michael, der ja ruhig gestellt wird, wird verniedlicht als “Gemüse” bezeichnet. Ich habe diesen Ausdruck so noch nie gehört und fand ihn sehr erheitern sobald ich ihn mal wieder gelesen habe. Klar ist der Umstand nicht so toll und ich weiß nicht, ob es so optimal ist, diesen auf solch belustigende Art und Weise zu beschönigen, aber der Ausdruck war einfach nett. Leider haben sich mir noch einige Fragen aufgedrängt, die ich gerne noch beantwortet gewusst hätte und die mir vermutlich nicht so bald aus dem Kopf gehen werden. Vor allem in den letzten Kapiteln kommen einige Wendungen vor, die sich mir nicht ganz erschlossen haben. Besonders die Stelle am Ende zwischen Michael und Sheila fand ich verwirrend, weil es so vertraut klang als habe Michael wirklich eine Affäre gehabt. Der Wortlaut allein hat mich schon irgendwie stutzig gemacht, sowie das alles drumherum als hätten die beiden nur darauf gewartet, dass etwas passiert und sie beide zueinander finden könnten, zumal ich inzwischen das Gefühl habe, dass Sheila den Eindruck einer Affäre mit Belinda aufrechtzuerhalten statt das Problem aufzuklären versucht als sie mit Rose spricht. Aber auch die abschließenden Worte aus Roses Tagebuch… Sie scheint zu gestehen… Aber was ist wirklich passiert? Fragen, die sich mir wahrscheinlich nie erschließen werden – leider.   Obwohl das Buch so verwirrend und nichtssagend angefangen hat, muss ich doch sagen, dass sich die Geschichte im Laufe des Buches gesteigert hat. Die letzten 50 Seiten waren die spannendsten und haben mich wirklich überrascht. Leider war ich zuvor recht wenig davon zu überzeugen, dass ich ein gutes Buch in der Hand halten würde und am Ende hat sich das auch nicht hundertprozentig bewahrheiten können, aber zumindest hat White es geschafft, gegen Ende noch etwas Besonderes daraus zu machen, was meine Bewertung des Buches auch noch ein bisschen hochgezogen hat. Ich weiß nicht, ob ich es wirklich weiterempfehlen würde – vermutlich weniger – zumindest war es kein vollkommener Fehlgriff und gegen Ende doch ganz in Ordnung.

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  • Rezension zu "Ein unheimlicher Gast" von Gillian White

    Ein unheimlicher Gast
    Smeralda

    Smeralda

    11. October 2012 um 17:19

    Inhalt: Rose und Michael Redfern sind seit dreissig Jahren glücklich verheiratet: Michael gibt seiner Frau die Geborgenheit, die sie in ihrer Kindheit so schmerzlich vermisste. Doch eines Tages beobachtet Rose ihren Mann mit einer jungen Frau - und schmiedet einen Racheplan gegen den vermeintlich untreuen Michael, dessen Auswirkungen sie bald nicht mehr kontrollieren kann... Meine Meinung: Ein absolut lesenswertes Buch! Das Buch ist verliert nie die Spannung. Man denkt immer wieder man kennt den Übeltäter aber am Ende ist es doch jemand an dem man nie gedacht hat. So müssen Bücher geschrieben werden! Ich ziehe nur deshalb einen Stern ab, weil Krimis normalerweise nicht meine Sparte sind.

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