Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

von Gilly Macmillan 
4,0 Sterne bei157 Bewertungen
Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit
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Positiv (110):
kekse4evers avatar

Perfektes Familiendrama. Leider vorhersehbar und mit einem erwarteten Ende. Dennoch gute Figuren und super Schreibstil.

Kritisch (12):
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Unglaublich langweilig und gleichzeitig überzogen

Alle 157 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit"

Raffinierte britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vergangenheit – von der Autorin des New York Times-Bestsellers „Toter Himmel“.

Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis hütet.

In nur 24 Stunden bricht eine scheinbar heile Welt zusammen: Gilly Macmillan enthüllt ein Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen, die es unmöglich machen, diesen Thriller aus der Hand zu legen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426520567
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    kekse4evers avatar
    kekse4evervor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Perfektes Familiendrama. Leider vorhersehbar und mit einem erwarteten Ende. Dennoch gute Figuren und super Schreibstil.
    Familiendrama vom Feinsten

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch die Handlung laufend durch einen Aspekt oder eine Ansicht ergänzt wird. Dabei erfährt man als Leser viel von der Vergangenheit, die als Zoes „erstes Leben“ dargestellt wird. Hierbei ist es sehr gelungen, dass nicht nur die damaligen Ereignisse in den Mittelpunkt gestellt werden, sondern auch das „zweite“ Leben in der neuen Familie, die nicht so perfekt ist, wie es Anfangs scheint. Zu Beginn des Buches pendelt die Geschichte zwischen Sonntagabend und Montagmorgen, was recht ungewöhnliche Zeitsprünge sind, aber dennoch gut in die Handlung verlaufen und nicht fehl am Platz wirken. Hinzu kommen eingeschobene Auszüge eines Drehbuches, das von dem vergangenen Leben von Zoes Stiefvater und ihrem Stiefbruder, Lucas, erzählt. Dadurch wird es leider schnell klar, worauf die Geschichte hinausläuft, weshalb die finalen Ergebnisse nicht sonderlich überraschend sind. Die Spannung insgesamt ist zwar da, aber wird nicht aufrechterhalten. An einigen Stellen steigt sie leicht an, endet aber mit einer recht enttäuschenden Auflösung. Deshalb würde ich das Buch nicht umbedingt als „Thriller“ bezeichnen. Dazu fehlt deutlich die Spannung. Was mir sehr gefällt, sind die Ausarbeitungen der Figuren. Alle von ihnen wurden glaubhaft und anschaulich dargestellt, wobei die Beschreibungen an einigen Stellen zu ausschweifend waren und man sie ruhig hätte kürzer fassen können. Interessant an den Figuren war, dass man schon recht schnell merkt, dass nicht nur Zoe ein Geheimnis hat, sondern auch alle anderen Beteiligten, die diese Geheimnisse mehr oder weniger geschickt zu verbergen versuchen. Dabei ist schade, dass das Geheimnis des Anwalts, Sam, an wenigen Stellen erwähnt wird und, wie seine Perspektive, die Geschichte nicht sonderlich vorantreibt. Diese Stellen hätte man ruhig in anderen Perspektiven erzählen können und sie hätten den selben Effekt. Insgesamt war es ein recht zufrieden stellendes Familiendrama, das sich, trotz der Perspektivwechsel, gut und flüssig lesen ließ und ein schlüssiges, aber erwartetes Ende mit sich brachte.

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    Ameliens avatar
    Amelienvor 8 Monaten
    Streckenweise ganz gut... aber nicht wirklich gelungen.

    Zitat:
    "Wir tanzen herum, und vermuten, im Kreis, Das Geheimnis doch sitzt in der Mitte und weiß."
    (Robert Frost, Das Geheimnis sitzt, 1942) Seite 7
    Mit einer Bewertung habe ich mich hier ziemlich schwer getan. Einiges hat mir wirklich gut an dem Buch gefallen, anderes wiederum war mir dann doch zu offensichtlich.
    Kurz zum Inhalt:
    Zoe ist eine begabte Pianistin doch ein selbstverschuldeter Autounfall, wobei drei andere Teenager starben, verändert ihr Leben schlagartig. Damals war Zoe fünfzehn Jahre alt und nachdem sie ihre Haftstrafe abgesessen hat, inzwischen also drei Jahre später lebt sie ein neues Leben. Ihre Mutter Maria hat einen neuen Mann Chris, der einen Sohn Luca hat und dann ist da noch das neue Baby Grace. Doch ab hier wird es merkwürdig. Zoe hat einen neuen Namen, ihr neuer Stiefvater darf nichts von dem Unfall wissen. Zudem agiert Maria wie eine Marionette, die alles für Chris macht was er von ihr verlangt. Zoe avanciert eher zur Randfigur, sie existiert nur noch schattenhaft.
    Zitat:
    "Du denkst, du hast das Schlimmste hinter dir,
    Du denkst, du hast dir eine zweite Chance verdient,
    Doch die Vergangenheit vergibt nie."
    (Klappentext)
    Ein Psychothriller, fein konstruiert, detailreich, melancholische Atmosphäre... teilweise ein bisschen verträumt.
    Ich fand Zoe als Hauptcharakter gut gewählt, sie hatte mehrere Facetten und handelte glaubwürdig. Jedoch hat mich dieses im Selbstmitleid suhlen ein wenig gestört. Maria war mir als Mutter ziemlich unsympathisch, sie hatte nur Augen für das Talent ihrer Tochter, ansonsten schien sie ihr völlig egal zu sein. Zudem störte mich, dass sie zunächst als sehr eigenständiger Charakter bezeichnet wurde, dann aber in der Beziehung mit Chris als ein solcher gar nicht agierte. Sie wirkte beinahe mechanisch, verstellt und irgendwie falsch. Ich konnte sie während des Lesens nicht wirklich einordnen, irgendetwas hat mich die ganze Zeit gestört.
    Den Schreibstil der Autorin fand ich ziemlich gelungen, detailreich und Atmosphärisch. Das Buch hatte durchweg etwas beklemmendes. In der Geschichte entwickelte sich alles ziemlich langsam, was vorallem wohl den sonderbaren Zeitsprüngen geschuldet war, welche insbesondere Sonntagabend nach dem Konzert stattfanden. Jedoch war das Buch eher spannungsarm und vorhersehbar, so dass es eher den Eindruck eines Familiendramas vermittelte, als eines Thrillers.
    So wirklich überzeugen konnte mich die Geschichte um Zoe im Nachhinein nicht. Das Buch war streckenweise sehr gut, doch zu viele Probleme der Nebencharaktere und wenig bis gar keine spannenden Wendungen ließen den Plot letztlich sehr schwach wirken, so dass ich hier nur drei Sterne vergeben kann.
    Randnotiz: Was mir besonders gefallen hat, war die Wahrnehmung von Luca. Ich mochte seine Vorstellungen und Gedanken über Kameraführungen in Filmen. Wie bestimmte Ansichten gefilmt werden, um den Zuschauer bestimmte Eindrücke zu vermitteln. Wie Perspektiven Wahrnehmungen verändern und schon kleine Details Großes bewirken können.
    ***

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    __buecherliebe__s avatar
    __buecherliebe__vor 9 Monaten
    Nicht schlecht!

    + Die Idee
    + Personenwechsel
    - Zu wenig Spannung


    Bei den ersten 30 Seiten wusste ich nicht so recht, was ich von der Geschichte halten sollte..das hatte sich aber schnell erledigt. Denn danach bekam ich wirklich Lust auf das Buch und die Story. Das halbe Buch hat sich bei mir etwas gezogen und die andere Hälfte habe ich innerhalb einer Stunde fertig gelesen, weil es wirklich Spaß gemacht hat.
    Der Schreibstil ist okay, auch wenn die Sätze manchmal sehr lange sind. Aber das störte mich absolut nicht. Ich kam gut voran!
    Die Charaktere sind allesamt verschieden und jeder von ihnen hat etwas eigenes Besonderes. Anfangs hatte ich die Angst, dass es vielleicht zu viele sind für's Lesen, aber da hatte ich mich geirrt. Das war genau richtig.
    Schnell war mir der eine sympathisch und auch umgekehrt und schnell lernte ich auch die Stärken und Schwächen der Protagonisten kennen und das finde ich wichtig, um in die Geschichte so richtig eintauchen zu können.
    Die Spannung war meiner Meinung nach nicht kräftig genug, hier hätte man es gut ausbauen können und manche Details in der Geschichte waren, wie ich finde, überflüssig. Es passiert etwas und kommt nie wieder zu Sprache, was ich dann schade finde.
    Das Ende war okay, aber nicht gut, denn ich weiß nicht, was nun ist, wo bleibt die Familie, was ist mir Richard und Sam? (Ich spoiler nicht weiter). Aber zumindest haben sich alle Ereignisse geklärt und man bleibt nicht mit offenen Fragen stehen!
    Alles in einem eine gute und düstere Familiengeschichte, die einem Thriller-Fan Spaß macht!

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Das unperfekte Leben einer augenscheinlich perfekten Familie ...
    Eine perfekte Familie ...


    „Perfect Girl“ beginnt mit einem Konzert, das Zoe mit ihrem Stiefbruder Lucas geben soll, das dann aber von einem Mann gestört wird, der sie schmerzhaft an ihr „erstes Leben“ erinnert. Nach und nach wird jetzt in der ersten Hälfte des Buches aufgedeckt, was damals passiert. Dabei betrachten wir als Leser unterschiedliche Zeitebenen und erfahren das Geschehen aus der Sicht von vielen verschiedenen Personen.


    So gibt es beispielsweise Abschnitte aus der Sicht von Sam, den Anwalt, der Zoe damals geholfen hat, der aber auch heute noch in die ganzen Familienangelegenheiten verstrickt ist. Wir lernen hier auch Tessa, Marias Schwester und damit Zoes Tante kennen, die selbst ein recht schwieriges Leben führt und Richard, Tessas Mann, der eigene Probleme hat. Es war ungemein interessant, das Geschehen aus den verschiedenen Blickwinkeln zu erfahren.


    Häppchenweise bekommen wir immer ein Stückchen der Wahrheit präsentiert und das hat mir hier absolut gut gefallen, denn das ganze Geschehen scheint sehr mysteriös zu sein und immer wieder wird angedeutet, das auch in der Gegenwartssicht, also direkt nach dem Konzert, etwas schreckliches passieren wird.


    Die ganze Stimmung in „Perfect Girl“ ist sehr ruhig gehalten. Die Autorin konzentriert sich auf ihre Charaktere und gibt Einblick in die verschiedenen Leben. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn schnell wird klar, dass hier niemand so recht „perfekt“ ist und dass sie alle ihre Lasten zu tragen haben.


    Äußerlich mag die die ganze Familie wie eine Bilderbuchfamilie wirken, doch diese Idylle zerbricht sehr schnell.  Zoe bekommt ein sonderbares, selbstverfasstes Drehbuch von Lukas, das ebenfalls nach und nach das Puzzle dieser zerbrochenen Menschen zusammensetzt. Zwar gibt es einige Wiederholungen, besonders was Zoes Gedanken betrifft, aber dennoch ist Gilly McMillan mit „Perfect Girl“ ein vielschichtiger und ungemein fesselnder Roman gelungen!

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    Ernie1981s avatar
    Ernie1981vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung kam leider nicht auf
    Langweilig

    Inhalt:

    Raffinierte britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vergangenheit – von der Autorin des New York Times-Bestsellers „Toter Himmel“. Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis hütet ... In nur 24 Stunden bricht eine scheinbar heile Welt zusammen: Gilly Macmillan enthüllt ein Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen, die es unmöglich machen, diesen Thriller aus der Hand zu legen.


    Persönliche Meinung:

    Oh man ... war das Buch langweilig.... leider konnte mich die Handlung nicht mitreißen... ehrlich gesagt, habe ich die letzten 50 Seiten nur noch quer gelesen …

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    ManuelaBes avatar
    ManuelaBevor einem Jahr
    Was ist geschehen?

    Perfect Girl Nur du kennst die Wahrheit ist ein Psycho-Thriller aus der Feder der Autorin Gilly MacMillan. Zoe hat eine dunkle Vergangenheit von der ihr Stiefvater nichts weiß. Ihre Mutter hat ihr eingeschärft das sie niemanden davon erzählen darf, um ihr zweites Leben nach dem was damals passiert ist nicht zu gefährden. Doch dann beschimpft ein Mann Zoe als Mörderin und die dunkle Vergangenheit kommt ans Licht und das zweite Leben wird nie wieder so sein wie zuvor, denn Zoes Mutter überlebt die Nacht nicht.


    Die Autorin baut eine spannungsgeladene Atmosphäre auf, die sich immer mehr zuspitzt. Die Geschichte selber wird aus den Perspektiven der verschiedenen Akteure erzählt und lässt deren Gedanken und Gefühle die Geschichte weiter tragen. Nach und nach enthüllen sich die Ereignisse der Nacht und die ganze Tragweite wird spürbar. Der Erzählstil spielt mit dem Leser und führt ihn behutsam durch den Erzählstrang um dann am Ende mit einer überraschenden Wendung die Ereignisse auf den Gipfel zu treiben.


    Insgesamt fand ich das Buch spannend und das Ende überraschend. Der Schreibstil ist schnörkellos und gut lesbar und die Spannung wird geschickt gehalten. Selbst bei alltäglichen Kleinigkeiten scheint immer etwas im Hintergrund zu lauern das nicht raus darf.

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    steinchen80s avatar
    steinchen80vor einem Jahr
    Perfect Girl

    Inhalt:

    Raffinierte britische Psycho-Spannung um eine junge Pianistin mit dunkler Vergangenheit – von der Autorin des New York Times-Bestsellers „Toter Himmel“. Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis hütet. In nur 24 Stunden bricht eine scheinbar heile Welt zusammen: Gilly Macmillan enthüllt ein Familiendrama in perfiden, elegant verschachtelten Häppchen, die es unmöglich machen, diesen Thriller aus der Hand zu legen.

    Meinung:

    Zoe ist hochbegabt und auf dem Wege eine sehr gute Pianistin zu werden. Jedoch hat sie eine dunkle Vergangenheit. Vor drei Jahren war sie durch einen Autounfall Schuld daran, dass drei Jugendliche ums Leben gekommen sind. Dafür war sie im Jugendarrest. In der Zeit des Arrestes ist die Ehe ihrer Eltern zerbrochen und die Mutter hat in einer neuen Stadt ein neues Leben aufgebaut. Sie lernt einen neuen, reichen Mann namens Chris kennen und zieht mit Zoe zu ihm und seinem Sohn Lucas. Die beiden bekommen eine kleine Tochter namens Grace. In diesem „neuen Leben“ baut die Mutter das perfekte Bild einer Vorzeigefamilie auf. Doch sie hält die Vergangenheit von Zoe vor allen geheim.  Lucas ist ebenso ein guter Pianist wie Zoe und die beiden geben ein Klavierkonzert. Bei diesem Konzert wird Zoe durch das Auftauchen eines Mannes vor allen als Mörderin bloßgestellt. Ihr Geheimnis kommt ans Licht und selbst ihre Mutter kann nichts mehr vor ihrem neuen Mann geheim halten. Einige Stunden nach dem Konzert wird die Mutter tot aufgefunden. Die Suche nach dem Mörder beginnt also.

    Das Buch wird aus der Sicht von fast allen Beteiligten in der Ich-Form erzählt. Man erfährt also Häppchenweise was an diesem Abend, am darauffolgenden Tag und an dem Abend des Unfalls geschehen ist. Dadurch, dass es einen ständigen Perspektivwechsel gibt, ist die Geschichte sehr spannend aufgebaut. Man muss jedoch gut aufpassen, denn es gibt auch einige Zeitsprünge. Jeder in dieser Familie trägt ein Geheimnis mit sich herum. Und man erhält ganz langsam und Stückchen für Stückchen eine Sicht hinter die Kulissen der perfekten Familie. Man erfährt zusätzlich noch ein wenig über Zoes Verhandlung nach dem Unfall und dem Leben im Jugendarrest.

    Fazit:

    Ein sehr gutes, spannendes Buch. Jedoch würde ich dieses Buch eher als spannendes Familiendrama einordnen und nicht als Thriller. Um das Puzzle das die vielen Erzählperspektiven hinterlässt zusammensetzten zu können, möchte man das Buch fast gar nicht aus der Hand legen.

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    J
    Julianchenvor einem Jahr
    Durch und durch spannend

    Das Buch lag recht lange in meinem Bücherregal. Das Cover zog mich nicht wirklich an. Irgendwo zwischen Teenie-Liebesroman und Fantasy flüsterte es mir zu. Doch weit gefehlt. Der Thriller von Gilly Macmillan ist wirklich spanend. Schon das erste Kapitel fesselt mich. Die junge, zerbrechliche Zoe ist gerade wieder aus dem Jugendarrest entlassen, nachdem sie nach einer Party einen Unfall verschuldet bei dem drei junge Menschen sterben. Heute soll ihr neues, ihr zweites Leben beginnen. Die talentierte Pianistin gibt ihr erstes Konzert nach der Freilassung. Alles scheint perfekt. Zoes Mutter hat das perfekte zweite Leben aufgebaut. Neuer Mann, neues Haus, neues Baby. Doch die Idylle trügt und der Traum vom neuen Leben endet jäh. Der Vater eines der beim Unfall getöteten Mädchen stört laut schreiend das Konzert und das Unheil nimmt seinen Lauf. Zoes Mutter stirbt noch in der gleichen Nacht. Wer ist der Täter? Und was ist nach dem Konzert passiert? Der Leser erfährt die Geschehnisse aus verschiedenen Perspektiven im Laufe eines Tages. Am häufigsten aus Zoes, aber auch aus der ihrer Tante Tessa, die ein Verhältnis mit Sam, Zoes ehemaligem Strafverteidiger hat. Auch Richard, Tessas Mann, Sam und Lucas, Zoes Stiefbruder, kommen zu Wort. Doch ist alles so wie es scheint? Alle haben etwas zu verbergen. Was hat es mit Lucas geheimnisvollem Drehbuch auf sich, das tief in die Vergangenheit seiner Eltern eintaucht? Wer ist Chris, der Stiefvater von Zoe wirklich? Durch die verschiedenen Perspektiven lernt man die Figuren kennen, die trotz ihrer Verstrickungen ungemein sympathisch sind. Die Handlung eines Tages wird so besonders spannend und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Man erfährt die Tragik um Zoes Prozess, der leider nicht vollständig aufgelöst wird. Aber ein kleiner Zweifel bleibt immer. Wer ist schuldig und wer unschuldig? Was ist ein Unfall und wer verdient welche Strafe? Ein wirklich gelungener Thriller, der nur zwei klitzekleine Minuspunkte hat: das kitschige Cover und der zweimal verwendete Verweis auf Vampirromanfans. Das passt irgendwie nicht ins Gesamtbild und wirkt fehl am Platz, ist aber schnell vorbei und deshalb keinen Punktabzug wert.

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    meppe76s avatar
    meppe76vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Geschichte mit am Ende einigen offenen Fragen
    Moralisch verständlich, aber gerecht???

    Die künstlerisch hoch begabte  Zoe gibt gemeinsam mit ihrem Stiefbruder Lucas ein Konzert, als plötzlich im Zuschauerraum ein Mann aufsteht und sie wutentbrannt  und lautstark als  ‚Mörderin‘ bezeichnet.

    Der Leser erfährt gleich zu Beginn, dass Zoe einen Autounfall unter Alkoholeinfluss verschuldet hat, bei dem drei junge Leute starben, eines der Opfer war die Tochter des Mannes, der das Konzert zum Platzen gebracht hat. Zoe wurde schuldig gesprochen und zu Jugendarrest verurteilt, obwohl sie angeblich nur eine Weinschorle getrunken hatte und ihr – so ihre Version der Geschichte -  jemand heimlich Alkohol in ihre Cola gemischt haben muss.

    Den Arrest hat sie überstanden und ihr ‚Zweites Leben‘ begonnen. Mit neuem Namen, an einem neuen Wohnort und in einer ‚neuen‘ Familie, denn ihre Eltern haben sich nach der Tragödie getrennt und Maria, ihre Mutter, hat in der Zwischenzeit Chris und dessen Sohn Lucas kennengelernt und geheiratet. Die Mutter ist ängstlich bemüht, die Ereignisse der Vergangenheit vor Chris und ihren neuen Freunden zu verheimlichen und baut sich eine fast klinisch saubere Umgebung, in der sich alle irgendwie verstellen und in künstlich aufrechterhaltener Harmonie nebeneinander leben.

    Bis Maria eines Morgens tot aufgefunden wird.

    Aus der Perspektive verschiedener Protagonisten wird die Geschichte erzählt und vor allem Lucas scheint ein Geheimnis zu kennen, über das er ein Drehbuch verfasst hat und das letztlich zur Aufklärung beiträgt.

    Zoe, die aus ihrem Prozess gelernt hat, dass es vor Gericht nicht unbedingt gerecht zugeht,  konstruiert ihre eigene Geschichte, um diesmal der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen.

    Zurück bleibt bei mir ein ungutes Gefühl, weil am Ende doch wieder die Wahrheit verdreht wird.

    Moralisch verständlich, aber Gerechtigkeit sieht anders aus.

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    privatesecretsophies avatar
    privatesecretsophievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Packend und einfach grandios...
    Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

    Zoe und ihre Mutter verbergen ein Geheimnis. Niemand weiß von dem. Als dann aber ein Mann während Zoe's Konzert hereinplatzt und sie als Mörderin beschimpft, geht alles drunter und drüber, denn wenige Stunden um Mitternacht ist ihre Mutter tot...

    Ich fand das Buch mega gut. Es war spannend und für mich auch mein erster Thriller. Da ich ziemlich schreckhaft bin, war dieses Buch echt gut, da das ein eher softes Buch ist. Also gut für Anfänger.
    Ich fand es auch mega spannend, weil ich von Anfang an einer Verdacht hatte, wer der Mörder ist, dieser hatte sich dann aber nicht bestätigt und ich hätte es niemals gedacht, dass der Mord so abgelaufen ist...

    Auch interessant war es, sobald Zoe's Vater da war, da dann noch mehr Chaos war, da dieser ebenfalls von dem Geheimnis bescheid weiß und mit diesem nicht klar kommt... Allein deshalb finde ich, dass er kein guter Vater ist, da er Zoe in der Situation unterstützen sollte...

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