Gilly Macmillan Toter Himmel

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Inhaltsangabe zu „Toter Himmel“ von Gilly Macmillan

Toter Himmel - das große Psychospannungs-Debüt aus England. Was ist der schlimmste Alptraum einer Mutter? Wie so oft ist Rachel mit ihrem achtjährigen Sohn Ben spätnachmittags auf dem Weg zum Waldspielplatz. Heute will Ben allein vorauslaufen – selbstverständlich lässt Rachel ihn ziehen. Und findet Minuten später nur eine leer schwingende Schaukel vor… "Ich blickte mich um, in der Erwartung, dass er lachend auftauchen würde, aber da war nichts als Stille, als habe der Wald die Luft angehalten. Mein Blick folgte den Bäumen in die Wipfel und in den Himmel darüber, und ich spürte, wie Dunkelheit aufzog, unerbittlich wie eine Flamme, die auf einem Stück Papier vorwärtswandert, dessen Ränder sich kräuseln, bis nur Asche zurückbleibt. In diesem Augenblick wusste ich: Ben war nicht mehr da." Doch dies ist nur der Anfang von Rachels Martyrium. Während die Polizei in ihrem Leben das Unterste zuoberst kehrt, ohne eine brauchbare Spur zu finden, hat die Öffentlichkeit ihren Schuldigen längst ausgemacht: Rachel. Geschickt wechselt Gilly Macmillan zwischen der Sicht der verzweifelten Mutter und der des beinahe ebenso verzweifelten Kommissars, dazwischen eingestreut die Hasstiraden der Netzgemeinde. Dabei weiß der Leser von Seite zu Seite weniger, wem er trauen darf. Sicher ist nur eins: Die Uhr tickt.

Es ist ein sehr guter Roman, Rachels Geschichte ist sehr mitreissend. Aber es ist kein Thriller.

— Maki7

Fesselnd und spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen! Unbedingt lesen!

— MissRichardParker

booooah, ich hab ja schon viele thriller gelesen, aber dieser hier berührt mich bis ins mark. grandios dicht u. packend geschrieben. 5sterne

— LeseSprotte

Sehr spannend, tolle Story

— Tamaru

Spannend, bis zur letzten Seite.

— coffeetimelady

Spannendert und kurzweiliger Thriller, ungewöhnlich aufgebaut und voller Wendungen

— Cambridge

spannungsgeladenen Emotionen Thriller mit Suchtgefahr

— chris_ma

Toller Spannungsroman mit interessanter Thematik, 4,5 Sterne

— lenisvea

Spannung ist vorhanden, obwohl es zum Ende hin ein wenig in die Länge gezogen wird. Sehr viele Wendungen und auch Überraschungen!

— Buchstabenwurm

Psychothriller mit Spannung bis zum Schluss

— miss_mesmerized

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  • Sehr guter Roman, aber kein Thriller

    Toter Himmel

    Maki7

    07. August 2017 um 08:35

    Ein ganz normaler Sonntagnachmittag, Rachel ist mit ihrem 8-jährigen und dem Hund, wie schon oft, im Wald unterwegs. Der kleine Ben will zur Schaukel vorausspringen, sie lässt ihn, das macht ihn sicher stolz, selbständiger zu sein.Als sie bei der Lichtung ankommt, sieht sie nur die Schaukel wippen, von Ben und Hund keine Spur. Zunächst denkt sie, er versteckt sich und will sie erschrecken, doch dann realisiert sie, er ist weg.*Die Geschichte hat mich gleich von Anfang an gepackt. Eine ganz normale, vertraute, alltägliche Situation verändert von einer Minute auf die andere das ganze Leben. Als Mutter will man den eigenen Sprössling, auch wenn er zwei Köpfe grösser ist, an die Hand nehmen und nicht mehr loslassen.Als wäre Bens Verschwinden nicht schon schlimm genug, ist die Presse nur auf Sensation aus und jeder Looser kann via Social Media seinen Frust über das eigene Versagen an anderen auslassen. Rachel hat nicht nur ihren Sohn verloren sondern wird als Rabenmutter an den Pranger gestellt. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Rachels Sicht und des Ermittels Jim. Mit Ausschnitten aus Blogbeiträgen, Kommentaren, Zeitungsartikeln und der Einschätzung von Jims Psychiaterin. Die Autorin hat Rachels Geschichte grossartig erzählt. Es ist sehr emotional ohne langweilig oder kitschig zu werden. Die Auszüge der öffentlichen Meinung fand ich auch gut, es ist leider die heutige Realität und zeigt, wie krank die Gesellschaft geworden ist. Den Ermittlerteil fand ich leider nicht gelungen. Nach der Hälfte des Buches hab ich mich gefragt, wann denn dieser Ermittler mal anfangen will, ordentlich zu ermitteln oder hat er vergessen, dass da ein Junge verschwunden ist. Natürlich ist die ganze Bristoler Polizei auf der Suche nach Ben, nur in Jims Erzählung geht es hauptsächlich um ihn und seine persönlichen Probleme, der Fall ist eher ein Lückenfüller.  Erst gegen Ende wird es spannend und dann ist der Fall auch schon gelöst. Nach der letzten Seite sind sehr viele Fragen offen, auch die, weshalb denn genau Jim ein Problem im Bezug auf diesen Fall hat und in Therapie ist? Jims Seite hat die Autorin leider ungenügend umgesetzt.Es ist ein sehr guter Roman, Rachels Geschichte ist sehr mitreissend und nachvollziehbar und dafür würde ich ihr fünf Sterne geben. Aber es ist kein Thriller. Dieses Genre beherrscht die Autorin meiner Meinung nach leider nicht.

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  • Was für ein spannendes Buch...!

    Toter Himmel

    MissRichardParker

    28. June 2017 um 16:14

    Ich muss sagen, dass mich schon länger kein Buch mehr so beschäftigt und in den Bann gezogen hat wie dieses. Der kleine Ben verschwindet beim Spaziergang mit seiner Mutter Rachel im Wald spurlos. Nur ein kurzes Stück hat Rachel ihn vorlaufen lassen und nun ist Ben wie vom Erdboden verschluckt.Der Polizei wird schnell klar, dass es sich um eine Entführung handelt und Rachel fällt in ein tiefes Loch. Denn die Ermittler graben in Ihrer Vergangenheit und bald ist Rachel für die Öffentlichkeit eine Rabenmutter und wird verfolgt. Dieser Thriller ist durch und durch gelungen. Die Spannung ist von Anfang bis Ende da. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Die verschiedenen Erzähler machen es umso interessanter und als Lester tappt man lange im Dunkeln. Es gibt so viele Leute im Umfeld der Mutter, die sich verdächtig verhalten. Jeder könnte der Täter sein. Neben der ganzen Spannung ist das Buch ausserdem noch sehr gefühlvoll. Man kann sich richtig in Rachel hineinversetzen und doch ist man sich nicht sicher ob man auch Ihr trauen kann.Ein super tolles Buch welches ich absolut empfehlen kann! 

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    07. January 2017 um 18:11
  • Ein Kind verschwindet.....

    Toter Himmel

    Igela

    02. January 2017 um 19:11

    Rachel Jenner ist wie so oft mit ihrem 8 jährigen Sohn Ben auf dem Weg zu dem Waldspielplatz. Als Ben mit seinem Hund voraus rennt , verschwindet der Junge spurlos, nur der Hund wird später verletzt aufgefunden. Trotz sofortiger Suche, an der sich Freiwillige und die Polizei beteiligen ,bleibt Ben wie vom Erdboden verschluckt. Für die Ermittler beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn mit jedem Tag an dem Ben nicht wieder auftaucht, sinken die Chancen ihn lebend zu finden. Der Start in die Geschichte empfand ich als etwas schwierig, denn noch bevor die Tat beschrieben wird und man als Leser weiss, wie alles zusammen hängt, erfährt man sehr viele Gefühle aus der Sicht der Mutter. Dies hat bei mir Unverständnis ausgelöst, denn ich habe zu dem Zeitpunkt noch nicht das Leid der Mutter nachvollziehen können. Ich war froh, als danach erstmal die Tat ,das Verschwinden von Ben, erläutert wurde. Allerdings waren auch danach und bis Mitte Buch Erinnerungen, Gefühle und die Hoffnung der Mutter zu einem grossen Teil Mittelpunkt der Geschichte. Die Handlung hat dadurch zwar nicht unbedingt geplätschert, doch hier haben mir ein paar einschneidende Höhepunkte, die die Story mitreissender gemacht hätten, gefehlt. Zudem wird das Leben der Hauptprotagonisten erklärt ,was mir die Figuren sehr schnell sehr nahe kommen liess. Die Kapitel aus der Sicht von Rachel wechseln sich ab mit Kapiteln, in denen ein Ermittler, Jim Clemo ,zu Wort kommt. Durch die beiden Perspektiven, zu denen noch Emails, Protokolle, Auszüge aus Chatrooms und Zeitungsartikel dazukommen, wird die Story sehr abwechslungsreich. Einzige Kritikpunkte hier sind die Protokolle, die die Gespräche von Jim Clemo mit einer Aerztin, widergeben. Die waren meiner Meinung nach langweilig und langatmig . Dazu die Auszüge aus den Chatrooms, die ich als reine Seitenfüller empfunden habe. Die Autorin begnügt sich nicht nur mit dem Verschwinden von Ben...Nein. Wir Leser können auch noch über die Beweggründe einer Indiskretion von einer Ermittlerin rätseln. Etwas, das der Geschichte noch einen zusätzlichen Reiz eingehaucht hat. Absolut überraschend und ein Höhepunkt der Schluss, als die Identität des Täters aufgedeckt wird. Hervorheben möchte ich den Schreibstil von Gilly MacMillan. Sehr detailliert beschreibt sie Umgebung, Figuren und Handlung und rutscht praktisch nie in die Langatmigkeit oder in langweilige Ausführungen und /oder Wiederholungen ab.

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  • Toter Himmel

    Toter Himmel

    Kleine8310

    05. October 2016 um 00:02

    "Toter Himmel" ist ein Thrillerdebüt der Autorin Gilly Macmillan. Der Grund warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, war der spannende, grausige Klappentext. Ich wollte ganz dringend wissen, ob die Spannung dieser wenigen Sätze sich auch im Inhalt des Buches niederschlagen würde.    In diesem Thriller geht es um die Protagonistin Rachel. Rachel und ihr achtjähriger Sohn Ben sind eines Nachmittags auf dem Weg zu einem Waldspielplatz, als Ben seine Mutter bittet schon vorauslaufen zu dürfen. Schweren Herzens erfüllt Rachel sein Bitte und gibt ihr Okay. Doch als sie nur Minuten später ebenfalls auf dem Spielplatz ankommt ist eine leer schwingende Schaukel alles was Rachel vorfindet und nirgends kann sie eine Spur von Ben entdecken.  Aber nicht nur, dass ihr Sohn ohne eine Spur zu hinterlassen verschwunden ist lässt die junge Mutter leiden, sondern auch die Tatsache, dass die Öffentlichkeit, noch während der polizeilichen Untersuchungen, eine Schuldige ausgemacht hat - und das ist niemand anders als Rachel selbst!    Der Einstieg in diesen Thriller ist mir gut gelungen. Gilly Macmillan hat einen angenehm zu lesenden Schreibstil und sie hat ein Talent dafür Emotionen rüberzubringen. Für mich war schon die Ausgangsthematik kein einfaches Thema, beziehungsweise keins, was mich so kalt lassen würde, aber die Autorin schafft es auch im Verlauf immer wieder emotionale Passagen einzubauen, ohne zu sehr ins klischeehafte abzurutschen. Die Handlung ist interessant aufgebaut und durch die verschiedenen Erzählstränge bekommt der Leser/die Leserin einen guten Einblick in die Gedanken von dem ermittelnden Beamten und natürlich auch in die von Ben's Mum Rachel. Die Wechsel der Erzählstränge haben mir sehr gut gefallen und ich hatte auch den Eindruck, dass die Autorin damit den Spannungsbogen immer ein kleines bisschen mehr erhöht hat.    Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und wirkten authentisch auf mich, was mir gut gefallen hat. Das Einzige was mich nicht ganz überzeugen konnte war der Thrill bei diesem Buch. Der hat mir leider gefehlt. Es war interessant und teilweise auch spannend, aber als Thriller hätte ich es jetzt gar nicht eingeordnet.    Positiv:  * tolle, wenn auch nicht neuartige Buchidee * geschickter Aufbau durch wechselnde Erzählstränge * die Emotionen rund um Ben's Verschwinden wurden toll rübergebracht   Negativ:  * mir fehlte die hohe Spannung, die einen richtigen Thriller für mich ausmacht   "Toter Himmel" wirkte auf mich eher wie ein Spannungsroman statt wie ein Thriller, hat mich aber dennoch mit der interessant aufgebauten Geschichte gut unterhalten!

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  • Genialer gefühlsstarker Entführungsthriller

    Toter Himmel

    chris_ma

    21. August 2016 um 19:37

    Spannungsreicher Thriller um ein verschwundenes, entführtes Kind und das Gefühlschaos der Mutter und des Ermittelten Polizisten. Um es vorwegzunehmen, diesen Thriller hier kann ich nur weiterempfehlen. Um was geht’s in diesem Thriller. Es ist ein schöner Tag Rachel ist mit ihrem achtjährigen Sohn spazieren. Ihr Ziel ein Waldspielplatz auf dem sie schon öfters waren. Ihr Sohn Ben kann es nicht mehr erwarten und läuft das letzte Stück nach Rücksprache mit Rachel voraus. Als Rachel dort ankommt ist ihr Sohn unauffindbar. Zuerst glaubt sie noch, das sich ihr Sohn einfach versteckt, leider ist dem nicht so. Was dann beginnt ist ein Albtraum dem wohl keine Mutter miterleben möchte. Während die zugeschaltete und ermittelnde Polizist Jim in alle Richtungen ermittelt, ist in der Öffentlichkeit die zur Suche ebenfalls hinzugeschaltet wird, Rachel die schuldige. Womöglich sogar die Mörderin. Am Anfang stehen viele in der Familie als auch Freunde hinter Rachel am Ende ist sie völlig alleine. Auch die Beziehung zu Ihrer Schwester wird auf eine harte Probe gestellt. Die Ermittlungen erfordern auch, dass die gesamte Familiengeschichte aufgearbeitet werden muss. Was ist passiert ? Warum findet die Polizei den Jungen nicht? Warum glaubt niemand Rachel? Und warum wird sie als Schuldige und Mörderin hingestellt ? Wenn ihr das herausfinden wollt, dann taucht ein in einen Thriller der ganz anderen Art. Ich fand es ganz besonders beklemmend das aus zwei Ich-Strängen erzählt wird. Einmal von Rachel und dann von den Psychologischen Protokollen des Polizisten JIM. Man taucht dadurch so sehr in die jeweiligen Personen ein, das man meint direkt mit ihnen verbunden zu sein. Das sich der Polizist nach diesem Fall psychologische Hilfe suchen muss ist auch ein Thema das ansonsten eher verschwiegen wird. Auch die “Helfer” haben oft Schwierigkeiten damit klarzukommen. Fand ich sehr gut, das dies so eingebaut wurde. Diese beiden Stränge verdeutlichen und beleuchten noch intensiver was jeder an der Suche nach dem Kind miterlebt, durchmacht und erfahren muss. Außerdem sind Zeitungsberichte und Facebook- Kommentare im Buch miteingebaut, man hat den Eindruck als ist man plötzlich in einer Entführung und der jetzigen Welt mitdabei. Die Autorin hat hier einen Thriller geschaffen der sehr glaubhaft darstellen kann wie es in Wirklichkeit bei einem ähnlichen Fall ablaufen könnte. Sehr leicht zu lesen und gleichzeitig so spannungsreich aufgebaut, dass man diesen Thriller nur schwer aus der Hand legen kann. Dieser Thriller hat mich erschüttert und bewegt zugleich. Die Wahrheit ist noch viel schlimmer, die dann zum Vorschein kommt. Ich vergebe 5 von 5 Punkte für diesen spannungsgeladenen Emotionen Thriller der dringend zum lesen empfehlt werden kann.

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  • Toter Himmel

    Toter Himmel

    lenisvea

    31. July 2016 um 21:09

    Klappenbroschur, Knaur TB 02.05.2016, 544 S. ISBN: 978-3-426-51747-5 Diese Ausgabe ist lieferbar 14,99 € Zum Buch: http://www.droemer-knaur.de/buch/8221361/toter-himmel Toter Himmel - das große Psychospannungs-Debüt aus England. Was ist der schlimmste Alptraum einer Mutter? Wie so oft ist Rachel mit ihrem achtjährigen Sohn Ben spätnachmittags auf dem Weg zum Waldspielplatz. Heute will Ben allein vorauslaufen – selbstverständlich lässt Rachel ihn ziehen. Und findet Minuten später nur eine leer schwingende Schaukel vor… Meine Meinung: Ich bin durch den sehr interessant klingenden Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden. Als mir das Buch dann unaufgefordert vom Verlag zugeschickt wurde, habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Es steigt direkt mit Rachel und Ben und dem mysteriösen Verschwinden an. Dadurch wurde direkt Spannung erzeugt und konnte meiner Meinung nach sehr gut gehalten werden. Vor allem im weiteren Verlauf gab es Wendungen, bei denen sich die Spannung dann noch steigern konnte. Zum Schluss hin musste ich dann in einem Rutsch durchlesen. Es wurde sehr realistisch aufgezeigt, wie es einer Mutter in der Situation ergeht, wie die Vorgehensweise der Polizei ist und auch, wie schnell eine Hetzjagd der Medien in Gang kommen kann. Die Geschichte wird abwechselnd erzählt, zum einen aus Rachels Sicht (die Mutter des verschwundenen Jungen) und aus Jims Sicht (ermittelnder Polizeibeamter, mit eigenen psychischen Problemen). Aus Sicht einer Mutter (wie ich es bin) konnte ich mich total in Rachel hinein versetzen, sie tat mir total leid. Die anderen Charaktere waren auch sehr gut ausgearbeitet, der Verdacht fiel auch zwischenzeitlich auf verschiedene Personen in dem Buch, die Auflösung war für mich bis zum Schluss nicht vorhersehbar, aber dennoch sehr interessant gestaltet. Ich kann hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen, mir hat dieser Spannungsroman mit interessanter Story sehr gut gefallen. Es wurde mit Gone Girl und Girl on the Train vergleichen. Von den drei Büchern hat mir dieses noch am besten gefallen. Ich möchte dieses Buch mit 4,5 Sternen bewerten.

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  • Überraschender Verlauf

    Toter Himmel

    Buchstabenwurm

    27. June 2016 um 00:20

    Unter dem Titel und der Beschreibung vermutete ich wieder ein Buch, welches ähnlich wie viele anderen verläuft. Irrtum, viele Wendungen, somit fiel es mir schwer, innerhalb des Romans für ihre Schuld oder Unschuld zu stimmen. Ob dies nun ein realistisches oder auch glaubwürdiges Geschehen ist, vermag ich nicht zu sagen. Auf jeden Fall ist es sehr interessant und man legt das Buch ungern zur Seite.

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  • Unbedingt!

    Toter Himmel

    michael_lehmann-pape

    10. June 2016 um 12:28

    Unbedingt!„Toter Himmel“ ist der erste Thriller aus der Feder Gilly Macmillans und wer sich auf den ersten Seiten, zu Beginn, jene Schilderungen des ermittelnden Polizisten über seine Schlaflosigkeit zu Gemüte führt, der spürt umgehend, dass Macmillan klar, empathisch und mit intensiver Bildsprache den Leser emotional tief mit hineinzuziehen versteht.Ein Talent, das im gesamten Thriller maßgeblich die Spannung und den Aufbau betrifft.Rachel wurde vor Kurzem von ihrem Mann John verlassen (wegen einer anderen Frau) und lebt nun alleinerziehend mit der „Sonne ihres Lebens“, Ben.Bei einem Waldspaziergang erlaubt sie dem 8jährigen, zum Spielplatz vorzulaufen. Wie ein Vater, der seinem Sohn erste, eigene, kleine, überschaubare Abenteuer gönnt, dazu ermutigt.Mit bitteren Folgen, denn Ben ist plötzlich verschwunden und taucht nicht wieder auf. Zunächst zumindest nicht. Und das ist dann, natürlich, die Frage, um die sich alles drehen wird. Lebt das Kind noch? Wer könnte in diesem einsamen Stück Wald Ben mitgenommen haben, so unbemerkt, ohne Geräusche, ohne Geschrei?Die Polizei schaltet sich ein und aus der Sicht des Ermittlers Jim und aus jener der Mutter Rachel wird nun aus zwei Zeitperspektiven (nach den Ereignissen in Form von Therapiestunden des Polizisten) nicht nur die Fahndung mit allem, was dazu gehört erzählt, sondern, vor allem, tauch Macmillan tief in die Seelen ihrer Protagonisten ein.Sei es die „opferbeauftragte“, die noch eine ganz eigene Geschichte in sich trägt, sei es Jim, der Ermittler, der nicht mehr weiß, was schlafen überhaupt ist, sei es, vor allem, Rachel, an deren Figur Macmillan sämtliche Zustände, zunehmende Verzweiflung, Trauer, Wut, Ohnmacht erarbeitet, die ungeheuer realistisch das Bild der Mutter eines entführten Kindes umfassend in den Raum setzt.Zudem tauchen (allerdings in diesem komplizierten Fall erst nach einiger Zeit), zaghafte Spuren, Verdächtige auf. Könnte es sein, dass Ben gar nicht von einem völlig Fremden entführt wurde? Immer für Überraschungen gut stattet Macmillan auch völlig harmlose, vertraut wirkende Figuren mit Seiten und inneren Problemen aus, die ebenso immer wieder den Ereignissen eine ganz neue Wendung geben könnten.Oder täuschen all diese Spuren und die „zerbrochenen“ Lebensgeschichten, die Schritt für Schritt in überraschenden Wendungen zu Tage treten?Bis hin zum, noch einmal ein überraschendes Ausrufezeichen setzendes, Ende ist der Leser daher gefangen in einer sehr lebendigen Welt von Figuren, die alle hinter den Fassaden noch ganz anderes in sich tragen, das Macmillan geschickt und in ihrem klaren und direkten Stil einführt.Fast durchgehend bleibt das Tempo hoch, immer neue Richtungen lassen den Leser die Seiten voranblättern und, das gelingt Macmillan in vielen Szenen im Buch, auch emotional mitfiebern.Ein hervorragender Thriller zum Thema Kindesentführung, bei der der Himmel nur mehr eine tote, graue Masse ist und das Leben wie erstarrt nur mehr erlitten wird

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  • Ein bewegender Thriller

    Toter Himmel

    Krimine

    05. June 2016 um 23:02

    An einem schönen Herbstnachmittag macht sich Rachel gemeinsam mit ihrem Sohn Ben und seinem Hund Skittle auf den Weg, um im Wald spazieren zu gehen. Doch kaum sind sie in der Nähe eines kleinen Waldspielplatzes angelangt, bettelt Ben darum, vorauslaufen zu dürfen. Eine Bitte, die Rachel ihrem Sohn nur schwer abschlagen kann. Schweren Herzens stimmt sie seinem Versuch selbstständig zu werden zu, ohne zu ahnen, dass dieser für immer hinter den Bäumen verschwinden wird. Denn kaum ist Rachel an der Lichtung angekommen, findet sie nur noch eine schwingende Seilschaukel vor. Von Ben allerdings fehlt jede Spur. Eine groß angelegte Suche bringt keinen Erfolg, und noch während die Polizei versucht, das Verschwinden des achtjährigen Jungen aufzuklären, steht für viele Menschen der wahre Schuldige schon fest. Ein wahrer Shitstorm bricht über Rachel herein, obwohl niemand weiß, was an dem verhängnisvollen Tag im Wald wirklich geschehen ist.„Toter Himmel“ ist das Debüt der britischen Autorin Gilly Macmillan, das ein wahres Feuerwerk an Gefühlen in sich birgt. Angefangen mit Bens Mutter Rachel, die aufgrund eines Fehlers ein unglaubliches Martyrium durchleben muss, über ihren Ex-Mann John, der nach Bens Verschwinden sein neu geschaffenes Familienglück infrage stellt, bis hin zu dem ermittelnden Detective Jim, der nach Beendigung des Falls nicht mehr schlafen kann, sind eine Reihe von Menschen in die Ereignisse involviert, die mit ihren Emotionen zu kämpfen haben. Ein nervenaufreibender Fall, der sich über neun Tage erstreckt und das Leben aller Beteiligten durcheinanderbringt. Doch bis es so weit ist und Licht in das Dunkel der Ermittlungen kommt, weiß niemand wirklich, wem er glauben kann und wer sich hinter einem Berg an Lügen versteckt. Die ergreifende Geschichte wird von Gilly MacMillan mit einem untrüglichen Gespür für menschliche Schwächen und gefühlsmäßige Zwischentöne erzählt und dermaßen ergreifend dargestellt, dass es den Leser förmlich mitreißt. Dabei erfährt er die wichtigen Details zum einen von Rachel selbst, die ihre Sicht der Dinge als Icherzählerin schildert, zum anderen von dem ermittelnden Detective Jim, der ebenfalls in der ersten Person erzählt und schließlich auch aus Gesprächsprotokollen von Jim und seiner Therapeutin Francesca Manelli, die ein Jahr nach den Ermittlungen entstanden sind. Darüber hinaus wird ein Einblick in diverse Beiträge auf Facebook und auf eine eigens für das Verschwinden von Ben ins Leben gerufene Internetseite gewährt, sowie in ausgewählte E-Mails der Ermittler und in zahlreiche Schlagzeilen der Presse. Dabei wird sehr anschaulich das ganze Ausmaß der Hetzkampagne dargestellt, dem Rachel seit dem Verschwinden ihres Sohnes ausgesetzt ist.Fazit:„Toter Himmel“ ist ein bewegender Thriller, der den Leser von der ersten Seite an in einen emotionalen Strudel reißt, dem er erst ganz zum Schluss wieder entkommen kann. Ein wirklich lesenswertes Buch für alle, die auf blutige Szenen und actionreiche Verfolgungsjagden verzichten können.

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  • Gilly Macmillan - Toter Himmel

    Toter Himmel

    miss_mesmerized

    28. May 2016 um 05:41

    Ein typischer Sonntagnachmittag, den die alleinerziehende Rachel mit ihrem Sohn Ben im Wald verbringt. Als er schon zur Schaukel vorauslaufen will, lässt sie den 8-jährigen, er kennt den Weg. Doch als sie an der Lichtung ankommt, ist Ben nicht da. Erst denkt sie an ein Spiel doch als sie ihren Sohn nicht findet und bald darauf ihr Hund verletzt aufgefunden wird, ahnt Rachel Schreckliches. Die Polizei arbeitet auf Hochtouren, eine Kindesentführung ist immer ein heikler Fall. Aber die Presse hat schnell schon die wahre Täterin gefunden: eine Hetzjagd auf die verzweifelte Mutter beginnt.Ein gelungener Thriller, der geschickt zwischen den Versionen von Rachel und dem ermittelnden Beamten wechselt, dazwischen immer wieder auch Einschübe von Polizeidokumenten und aus der Presse. So gesteht ein Gesamtbild, was einen an vielen Figuren zweifeln lässt. Obwohl zunächst klar ist, dass die Mutter das Opfer ist, kommen doch zunehmen Irritationen auf, hat sich dem Leser etwas nicht berichtet und ist gar nicht unschuldig? Auch ihr Umfeld verhält sich verdächtig – geschickt werden unzählige Spuren gelegt, die einem bis zuletzt miträtseln lassen und die Spannung auf entsprechendem Niveau bleibt.

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  • Opfer oder Täterin?

    Toter Himmel

    c-bird

    26. May 2016 um 17:43

    „Darf ich schon vorlaufen?“ fragt der achtjährige Ben auf dem Weg zum Waldspielplatz. Seine Mutter Rachel Jenner erlaubt es erst nach Zögern und es sind die letzten Worte die sie von ihrem Sohn hören wird. Denn als sie auf dem Spielplatz ankommt, ist ihr Sohn spurlos verschwunden. Entführt? Verlaufen? Was geschah an jenem Nachmittag?Sehr schnell gerät Rachel selbst in den Focus der Presse. Man verdächtigt sie, ihr Kind selbst entführt zu haben. Die Polizei mit dem ermittelnden Kommissar James (Jim) Clemo wühlt in Rachels Vergangenheit und fördert das Unterste nach oben. Hinzu kommen noch Hasstiraden der Netzgemeinde, die sich auf Rachel einschießt. Ein regelrechter Shitstorm entsteht…Die Handlung wird abwechselnd erzählt aus der Perspektive Rachels und Jims. So wird manche Situation aus zwei Perspektiven beleuchtet und gewinnt neue Aspekte. Als Leser ist man zunächst unschlüssig, was man glauben soll. Darf man Rachels Sicht vertrauen oder ist das alles eine einzige Lüge? Ist sie Täterin oder Opfer? Hinzu kommen noch Gesprächsprotokolle von Jim und einer Psychotherapeutin, ein Jahr nach dem Verschwinden Bens. Und da stellt sich natürlich gleich die Frage, was damals geschehen ist, dass Jim nun eine Therapie nötig hat.Es gibt viele Verdächtige und deren mögliche Motive. Und fast jeder Protagonist hat irgendwie ein Kindheitstrauma. Das fand ich dann etwas zu übertrieben.Beworben wird das Buch mit „Tritt in die Fußstapfen von „Gone Girl“ und Girl on the Train“. Dem kann ich nicht so ganz zustimmen. Ich habe beide Bücher gelesen und fand diese um einiges besser und raffinierter.Dennoch ist „Toter Himmel“ ein gut geschriebener Thriller, der den Leser erst im Dunkeln tappen lässt und erst ganz am Schluss für Aufklärung sorgt. Die Spannung liegt hoch und natürlich fiebert man der wirklichen Lösung entgegen. Und die ist dann wirklich überraschend!

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  • Toter Himmel

    Toter Himmel

    niklas1804

    22. May 2016 um 12:33

    Was ist der schlimmste Alptraum einer Mutter?Wie so oft ist Rachel mit ihrem achtjährigen Sohn Ben spätnachmittags auf dem Weg zum Waldspielplatz. Heute will Ben allein vorauslaufen – selbstverständlich lässt Rachel ihn ziehen. Und findet Minuten später nur eine leer schwingende Schaukel vor…"Ich blickte mich um, in der Erwartung, dass er lachend auftauchen würde, aber da war nichts als Stille, als habe der Wald die Luft angehalten. Mein Blick folgte den Bäumen in die Wipfel und in den Himmel darüber, und ich spürte, wie Dunkelheit aufzog, unerbittlich wie eine Flamme, die auf einem Stück Papier vorwärtswandert, dessen Ränder sich kräuseln, bis nur Asche zurückbleibt. In diesem Augenblick wusste ich: Ben war nicht mehr da."Doch dies ist nur der Anfang von Rachels Martyrium. Während die Polizei in ihrem Leben das Unterste zuoberst kehrt, ohne eine brauchbare Spur zu finden, hat die Öffentlichkeit ihren Schuldigen längst ausgemacht: Rachel.(Quelle: Amazon) Wow - das war wirklich ein spannendes Buch! Am Anfang hatte ich noch gewisse Startschwierigkeiten und fand nicht so gut in diesen Thriller hinein. Ich musste mich erst an den Anfang, an die Story und an den Stil gewöhnen.Apropos Stil: Der sollte wohl noch etwas genauer beschrieben werden. Denn die Erzählweise ist reichlich ungewöhnlich, der Schreibstil an sich dennoch angenehm und flott zu lesen. Aber es wird eben nicht im klassischen Stil durchgehend aus Protagonistensicht erzählt, sondern die Stroy wird immer mal wieder durch Emails, Internetberichte, Blogbeiträge, Chatverläufe, etc. aufgepimpt, was mir persönlich etxrem gut gefallen und zur Geschichte ungemein beigetragen hat. Ich habe stellenweise sogar immer mal etwas vorgeblättert, nur um zu sehen, wann mal wieder ein Chatverlauf erzählt wird. Wer das Buch liest, weiß sicherlich, was ich meine ^^.Auch die gesamte Geschichte wird exzellent beschrieben. Die Art und Weise, die Atmosphäre ist sehr bedrückend und man kann sehr gut mit Rachel mitfühlen, aber auch die Ermittlungsarbeiten der Polizisten nachvollziehen. Einfach eine sehr gelungene Mischung aus allem! Fazit: Eine wirkliche Überraschung und Leseempfehlung meinerseits.

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  • Toter Himmel

    Toter Himmel

    Landbiene

    29. April 2016 um 18:33

    Cover: Das Cover fand ich bei Erhalt des Buches sehr schön und interessant. Nach Beendigung des Buches, verstehe ich jedoch weder das Cover noch den Titel. Eigene Inhaltsangabe: Rachel macht wie so oft mit ihrem Sohn Ben und dem Familienhund Skittle einen Waldspaziergang. Ben fragt seine Mutter ob er schon zur Schaukel vorlaufen darf. Rachel gibt ihrem Sohn diese Freiheit, doch als sie selbst bei der Schaukel ankommt, ist Ben nicht dort. Vorerst denkt sie ihr Sohn habe sich versteckt, doch schnell kommt ihr die Erkenntnis, dass etwas nicht stimmt! Ben ist wie vom Erdboden verschluckt und Rachel packt die nackte Angst.. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Gilly Macmillan ist wirklich großartig. Er lässt sich flüssig lesen und obwohl nicht wirklich etwas passiert und ihr Schreibstil sehr detailliert ist, was die Gefühle anbetreffen, kommt keine Langeweile auf. Das ist meiner Meinung nach eine wahre Kunst des Schreibens. Das Buch berichtet meist abwechselnd  aus der Ich-Perspektive von Rachel und dem ermittelnden Detektiv Jim. Jedoch streut die Autorin auch Gesprächsprotokolle von Jim und seiner Psychotherapeutin Dr. Manelli ein, da er nach diesem Fall an Schlafstörungen leidet und eine Therapie von seinem Arbeitgeber verordnet bekommen hat. Weiterhin werden zu dem ein Blog, Zeitungsartikel und ausgetauschte Emails bildlich im Buch dargestellt. Das hat mir sehr gut gefallen und hat das Buch richtig aufgepeppt und dem Leser eine gewisse Nähe zum Fall ermöglicht. Allgemeine Meinung: Wie schon beschrieben ist der Schreibstil der Autorin einfach bombastisch gut und hat mich gefesselt. Jedoch hat die Geschichte an sich mich nicht so sehr gepackt, weil einfach nichts passiert! Das klingt nach einem Widerspruch in sich und es ist kaum erklärbar, aber so war es eben. In den ersten 250 Seiten ist es so, dass es eigentlich nur um Rachels Gefühle geht, ihre Angst und ihre Sorgen. Jeder der selber Mutter ist, kann sich bestimmt gut in Rachel reinversetzen und fiebert mit ihr. Jemand wie ich der kinderlos ist, berührt es nicht ganz so stark und es fehlt die Spannung! Sie hat sich auf der Pressekonferenz leider nicht so verhalten wie abgesprochen und hat daher leider die Öffentlichkeit gegen sich aufgebracht. Die Ermittlungen kommen kaum weiter und eigentlich geht das Ganze sehr ins familiäre und die Gefühlsebene. Auch bei Jim dem Ermittler. Erst die letzten 150-200 Seiten hatten dann so richtig Schwung, in denen ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Es hätte sicherlich einiges an Spannung rein gebracht, wenn auch noch aus der Sicht von Ben oder des Entführers berichtet worden wäre. Denn das Ende war leider für mich unbefriedigend und ließ viele Fragen offen, was die Autorin bewusst gemacht hat. Ob sie selber dazu keine Geschichte im Kopf hatte und es deshalb nicht niedergeschrieben hat oder dem Leser Raum für Spekulationen geben wollte, kann ich leider nicht sagen. Ich fand es jedoch schade. Ich gebe dem Buch gute 3 Sterne und hoffe das die Autorin einen weiteren Thriller mit besserer Geschichte und mehr Spannung schreiben wird!

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