Gina Greifenstein

 4,2 Sterne bei 108 Bewertungen
Autorin von 1 Teig – 50 Kuchen, Metzelsupp und weiteren Büchern.
Autorenbild von Gina Greifenstein (©Simone Jöst)

Lebenslauf von Gina Greifenstein

Nach schulischen und beruflichen Irrwegen macht sie seit ca. 15 Jahren genau das, was sie glücklich macht: SCHREIBEN! Mehrere PIXI-Bücher stammen aus ihrer Feder, ebenso mehrere Bestseller-Kochbücher bei Gräfe und Unzer. Eine weiter große Leidenschaft ist das Schreiben von Krimis - egal, ob Kurzkrimis oder Romane. Ihr bisher einziger Liebesroman schaffte es unter die 8 Finalisten für den DELIA-Preis 2008. Sie ist Mitglied im SYNDIKAT, der größten Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren. Mehr über sie unter www.gina-greifenstein.de

Alle Bücher von Gina Greifenstein

Cover des Buches 1 Teig – 50 Kuchen (ISBN: 9783833866210)

1 Teig – 50 Kuchen

 (32)
Erschienen am 06.08.2018
Cover des Buches Metzelsupp (ISBN: 9783954518036)

Metzelsupp

 (10)
Erschienen am 21.04.2016
Cover des Buches Spectaculum (ISBN: 9783898419260)

Spectaculum

 (9)
Erschienen am 03.06.2016
Cover des Buches Rieslingtrüffel (ISBN: 9783740803193)

Rieslingtrüffel

 (7)
Erschienen am 28.06.2018
Cover des Buches Teufelstropfen (ISBN: 9783740800567)

Teufelstropfen

 (7)
Erschienen am 29.06.2017
Cover des Buches Da machen wir´nen Flicken drauf (ISBN: 9783492502306)

Da machen wir´nen Flicken drauf

 (7)
Erschienen am 11.01.2019
Cover des Buches Katastrophen haben kurze Beine (ISBN: 9783492502870)

Katastrophen haben kurze Beine

 (6)
Erschienen am 06.07.2020
Cover des Buches Quetschekuche (ISBN: 9783740806262)

Quetschekuche

 (5)
Erschienen am 19.09.2019

Neue Rezensionen zu Gina Greifenstein

Cover des Buches Kerscheplotzer (ISBN: 9783740811211)abuelitas avatar

Rezension zu "Kerscheplotzer" von Gina Greifenstein

Amüsant
abuelitavor einem Monat

….wenn auch total unwahrscheinlich. Denn wie real ist es wohl, wenn eine Kommissarin nicht nur im Mutterschutz ermittelt, sondern sogar dann Ihre Nachforschungen mit dem Baby im Gepäck…bzw. der Trage….fortsetzt?

Trotzdem fand ich es ganz lustig. Paula Stern und Matthias kenne ich ja nun schon von den anderen Bänden her und dieses Mal kommt noch Baby Lotta dazu. Ein alter Schulfreund von Matthias wird im gleichen Krankenhaus einer harmlosen OP unterzogen, während Paula in den Wehen liegt. Bei ihr geht alles gut, aber Florian, kerngesund, wacht aus der Narkose nicht mehr auf. Und natürlich sagt Paulas Bauch, dass hier etwas nicht stimmen kann…

Wie gesagt, wirklich an der Realität vorbei, aber die Dialoge und Szenen sind teilweise echt lustig. Die Geschichte selber – nun ja. Was ich allerdings nie verstehen werde: warum soll das ein „kulinarisches“ Krimivergnügen sein? Weil hier das Rezept von einem „Kerscheplotzer“ mit drin ist? Übrigens etwas, das ich überhaupt nicht mag…..

 

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Cover des Buches Kerscheplotzer (ISBN: 9783740811211)twentytwos avatar

Rezension zu "Kerscheplotzer" von Gina Greifenstein

Pfalzmord
twentytwovor 2 Monaten

Wenn eine frischgebackene Mutter sich lieber um die unheimlichen Vorgänge im Krankenhaus kümmert, als um die kleine Tochter, kann es sich eigentlich nur um die Kriminalkommissarin Paula Stern handeln. Aber ein vermutlicher Mord, direkt in ihrem Umfeld, ist zu unwiderstehlich, um sich da nicht einzumischen. Auch wenn ihr Verhalten ziemlich grenzwertig ist, gelingt es ihr den Toten, vor der verdächtig schnell anberaumten Kremierung zu bewahren, und ihm damit die Chance zu geben, dass die wahren Umstände, die zu seinem Tod geführt haben, aufgeklärt werden können. Auch wenn sie mit ihren riskanten Aktionen bei ihrer Familie auf wenig Verständnis trifft, lässt sie sich nicht davon abhalten, ihr Ding durchzuziehen und sich mit der Unterstützung ihres zukünftigen Ehemanns neu zu positionieren. 

Fazit

Eine kurzweilige Kriminalstory die, wenn auch nicht immer ganz realitätskonform, für beste Unterhaltung sorgt.

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Cover des Buches Kerscheplotzer (ISBN: 9783740811211)Alexander_Ballys avatar

Rezension zu "Kerscheplotzer" von Gina Greifenstein

Mördejagd mit Baby
Alexander_Ballyvor 3 Monaten

Ich habe ja schon Spectaculum von Gina Greifenstein vorgestellt, in der die Kommissarin Paula Stern in der Pfalz ankommt.
Im siebten Band der Krimireihe kommt nun Lotta in Landau an. Paula Stern ist hochschwanger und inzwischen mit einem Kollegen liiert. Ausgerechnet beim titelgebenden süßen Auflauf der Schwiegermama, im Beisein aller werdenden Großeltern setzen massiv die Wehen ein. Rasch geht es ins St. Vinzenz, einer Klinik in Landau und bald darauf hat Paula ein kleines Mädchen geboren. Das Kind stresst unsere toughe Ermittlerin weniger als die Großeltern, die alles besser wissen und ebenso fröhlich wie ungefragt jede Entscheidung der jungen Mama kritisieren. Die nämlich will nicht stillen und nach Möglichkeit weiterarbeiten. (Das lässt uns nebenbei auf die Fortsetzung der Reihe hoffen.)

Im Krankenhaus treffen Paula und Matthias, der Papa, unvermutet auf Flo, seinen Freund aus Jugendtagen. Die Freundschaft endete vor einer kleinen Ewigkeit in bitterem Streit, nachdem Flo Matthias eine Freundin ausgespannt hatte. Danach verlor man sich aus den Augen. Flo wurde ein Fitnesstrainer der Schönen und Reichen in Florida, ist aber seit einem Jahr wieder im Lande und hat ein paar Orte weiter eine Muckibude eröffnet. Das Wiedersehen ist kurz und friedlich, auch wenn Matthias recht reserviert reagiert. Als Paula später am Abend von Flo auf dem Zimmer besucht wird – ihm ist am Abend vor seiner Knie-OP ein wenig langweilig – lernt sie ihn als charmanten Mann kennen, aber allzu anziehend findet sie ihn nicht. Aber unsympathisch ist er auch nicht. Am nächsten Tag will sie ihm nach einem Besuch im Klinik-Café einen kurzen Gegenbesuch abstatten und landet im Aufwachraum. Sie erfährt, dass der Patient die OP gut überstanden hat, kurz wach war und nicht mehr am Monitor hängt. Im Moment schlummert er, er soll ja auch Zeit haben, um wach … Und dann wird es plötzlich hektisch um das Bett des Fitnesstrainers … Herzmassage, Defibrillator … die Anästhesistin und der orthopädische Chefarzt bemühen sich aufs Heftigste um dem Mann … aber er ist nicht wiederzubeleben.

Es spricht zwar kein harter Beweis für ein Verbrechen, doch die Umstände findet Paula reichlich mysteriös. Ihr Instinkt lässt die Alarmglocken schellen und sie beginnt sofort herumzuschnüffeln. Das darf sie nicht. Sie kann sich noch nicht einmal als Kriminalbeamtin ausweisen. Doch als der nette Kollege Keeser sie besucht, „leiht“ sie sich einfach dessen Ausweis und beginnt im Trüben zu stochern. Viel findet sie nicht heraus. Die Schwester weiss nicht viel, die Anästhesistin meint, dass auch bei gut verlaufenen OPs manchmal danach plötzliche Todesfälle vorkommen und der Chefarzt lässt sie aalglatt abblitzen. Ohne handfeste Hinweise auf ein Verbrechen ist aber weder die nette Staatsanwältin noch Kollege Keeser bereit, Ermittlungen aufzunehmen. Was also bleibt Paula da? Die Leiche! Die zumindest will sie in Augenschein nehmen und begibt sie sich, als alle Besucher des Abends gegangen sind in die kühlen Keller, wo die Leichen verwahrt werden.
Hier beginnt mit Auftreten von "Tobi, der Kellerassel", das Highlight des Buches. Dieser Student schiebt hier gemütliche Nachtwachen und ist eine herrlich schräge Figur, witzig, intelligent, aber auch lausbubenhaft neugierig und begeisterungsfähig. Ein echter Schatz, von dem man mehr lesen will. Die beiden finden Hinweise auf einen Erstickungstod – möglicherweise künstlich herbeigeführt. Endlich wird der Todesfall zu einem Kriminalfall. Als nun in einer Nacht- und Nebel-Aktion die Leiche ungewöhnlich rasch in ein Krematorium überführt werden soll, um tags darauf eingeäschert zu werden, gelingt es Paula mit Tobi, die Rechtsmedizin zu verständigen und zu einem "Hausbesuch" im nächtlichen Klinikkeller zu überreden. Als am morgen als erstes die Leiche überführt werden soll, gelingt es Tobi die Leiche und auch deren Bett als Beweismaterial zu sicher, auch wenn noch kein richterlicher Beschluss vorliegt. Ab hier übernimmt dann die Kripo den Fall. Zumindest offiziell, denn Paula kann das inoffizielle Ermitteln natürlich nicht lassen und am Ende ist sie es, die den Fall löst.
Wie schon im Auftakt der Reihe ist die Geschichte schön und in sehr angenehm zu lesender Sprache eingefangen. Der pfälzische Dialekt ist selten, aber sorgt für ausreichendes Lokalkolorit. Nur in  diesen Szenen und an den den erwähnten Schauplätzen kann man Geschichte in der Pfalz verorten. Die spielt nämlich überwiegend zuhause oder im Krankenhaus. So ist es eher ein Krimi aus der Pfalz als ein pfälzischer Lokalkrimi. Das ist dem Plot geschuldet und kann der Geschichte kaum vorgeworfen werden. Ein paar Kleinigkeiten sind auch sachlich nicht ganz richtig. Auch hier erkenne ich, dass dieses Verbiegen der Wirklichkeit den Notwendigkeiten der Geschichten geschuldet ist. Natürlich es es wünschenswert, dass Geschichten wirklichkeitsgetreu und spannend zugleich erzählt werden. Doch wenn sich ein Autor bei Kleinigkeiten für die Spannung und gegen absolute Realitätstreue entscheidet, habe ich Verständnis. Ich gehe ja in den selben Schuhen.

Was ich eher schade fand, war, dass aufmerksamer Leser den Mörder schon recht früh identifizieren konnten. Es ist eine Figur, die ein wenig detaillierter beschrieben wurde, als es die Szene erforderte.

Das Schreiben von Krimis hat auch immer ein wenig von einem Zaubertrick. Man zeigt etwas, versteckt es dann und lenkt zugleich die Aufmerksamkeit des Zuschauers wieder auf etwas ganz anderes, damit er nicht mitbekommt, dass der Magier den Elefanten heimlich in die Jackentasche steckt. Das heimliche Verbergen nennt man „Palmieren“. Und ganz ähnlich muss auch oft ein Autor arbeiten. Er lenkt die Aufmerksamkeit des Lesers auf eine Figur, damit er sie kennenlernt und gleichzeitig lenkt er sein Interesse wieder ab, versteckt diese Info unter einer Fülle anderer Eindrücke wieder. Wo versteckt man am einfachsten einen Apfel? Im Obstkorb. Wo am besten eine Figur? In einer Szene, in der mehrere Figuren beschrieben werden. Dies ist an dieser recht wichtigen Stelle Frau Greifenstein nicht ganz so gut gelungen. Zumindest ich wusste sofort, woran ich war.

Ist das ein Schnitzer? Nur weil ich dieses Problem anders gelöst hätte und meine Lösung vielleicht besser finde, kann ich das dem Buch kaum allzu sehr vorwerfen. Es ist zwar ein kleiner Mangel, aber – es ist nicht mein Buch. Und der hinreißende Tobi sowie einige andere sehr schön getroffene Figuren werfen ihr ganzes Gewicht in die andere Waagschale.

Was mir auch noch angenehm auffiel, war die Tatsache, dass die Kulinarik weniger Raum im Buch hatte als bei Spectaculum. Ausufernde Schlemmerei ließ der Plot nicht zu. Auch wenn ich Saumagen und Co sehr mag, begrüße ich diesen Rückbau, weil es die Geschichte nicht nötig hat, sich damit künstlich aufzuwerten. Nett aber ist, dass die im Buch erwähnten Lokale im Anhang noch einmal aufgeführt wurden.

"Pfalz Krimi" steht auf dem Umschlag. Pfalz ist drin. Guter Krimi ist drin, viel guter Lesespaß dazu. Ein Ensemble sympathischer und markanter Figuren rund um die unbremsbare Kommissarin und ein süßer Wonneproppen – Lotta Stern –obendrein. Die Serie dieser Wohlfühlkrimis ist gut weitergeführt worden. Gerne gebe ich meine Leseempfehlung.

Meine Rezensionen stehen unter www.perspektivwechsel.webador.de

   


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Gespräche aus der Community

Liebe Leser/innen,

"Spectaculum", der erste Teil meiner südpfälzischen Krimireihe geht nach nur einem Jahr soeben in die 3. Auflage und gleichzeitig erscheint Teil 2.

"Paparazzo" gefällt hoffentlich genauso gut, zumal ja das gleiche humorvolle Ermittlerteam wie in Teil 1 (Paula Stern und Bernd Keeser) für Recht und Ordnung sorgt. Auch hier werden wieder alle Tatorte im Anhang genau beschrieben, ein paar Rezepte sind auch wieder reingepackt - eines aus meinem funkelnagelneuen Backbuch "1 Teig - 50 Kuchen" (Gräfe und Unzer).

 

Viel Spaß beim Lesen - vielleicht ja demnächst in einer gemeinsamen Leserunde - wünscht 

Gina Greifenstein

 

 

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Zusätzliche Informationen

Gina Greifenstein wurde am 10. Juli 1962 in Nürnberg (Deutschland) geboren.

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