Manchmal sind es die stillen Orte, an denen es am lebendigsten wird. Ein kleines Café, ein Friedhof – und drei alte Damen, die mehr wissen, als sie preisgeben. Was harmlos beginnt, entwickelt schnell eine ganz eigene Sogwirkung. Ich wollte nur kurz hineinlesen … und war einen Tag später am Ende angekommen.
Zwischen schiefen Blicken, trockenem Humor und einem Hund, der mindestens so eigenwillig ist wie seine Besitzerinnen, entfaltet sich ein Krimi, der leise daherkommt und doch tief sticht. Denn hinter Spitzenhäubchen und Kaffeetassen lauern Abgründe – tödliche Geheimnisse, die man diesen Damen nie zugetraut hätte.
Das Schöne ist nicht nur das Rätsel selbst, sondern das Vergnügen, ihm zuzusehen, wie es sich langsam öffnet. Mit viel Charme, feinem Witz und einem Erzählen, das immer wieder zum Schmunzeln einlädt. Köstliches Beileid eben – denn nicht jede Leiche liegt brav im Sarg, und nicht jede Wahrheit will begraben bleiben.
Ein Krimi, der lächelt, während er Gänsehaut verursacht. Und der zeigt, dass Alter keineswegs harmlos sein muss.
























