Gina Holmes Wo mein Gestern dein Heute berührt

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Inhaltsangabe zu „Wo mein Gestern dein Heute berührt“ von Gina Holmes

Eigentlich wollte Jenny Lucas nie mehr zurückschauen. Doch als bei der alleinerziehenden Mutter eine lebensbedrohliche Krankheit diagnostiziert wird, kehrt sie mit ihrer kleinen Tochter Isabella ins Haus ihres distanzierten Vaters zurück. Gut, dass es da noch Großmutter Peg gibt, die Jenny und Isabella liebevoll und mit viel Humor willkommen heißt. Wenn Jenny jetzt nur nicht David, ihrer inzwischen verheirateten Jugendliebe, beibringen müsste, dass er Isabellas Vater ist. Und wenn da nur Craig nicht wäre, der fest entschlossen scheint, ihr Herz zu erobern. Eines ist Jenny klar: Nie zuvor war es so wichtig, dass sie die richtigen Entscheidungen trifft – für ihre kleine Tochter, für sich selbst, für die Ewigkeit.

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  • als christlicher Roman leider enttäuschend ...

    Wo mein Gestern dein Heute berührt
    cho-ice

    cho-ice

    04. August 2013 um 19:05

    Jenny ist noch jung, aber bereits alleinerziehende Mutter einer fünfjährigen Tochter. Und todkrank. Um ihrer Tochter Isabella ein neues Zuhause nach ihrem Tod zu verschaffen, kehrt sie in ihr Elternhaus zurück, zu dem sie vor sechs Jahren alle Brücken abgebrochen hatte. Von ihrer Großmutter wird sie herzlich aufgenommen und auch ihr Vater taut langsam auf. Doch wie soll sie in ihrem Heimatort Isabellas Vater aus dem Weg gehen, der inzwischen verheiratet ist und nichts von der Existenz seiner Tochter weiß? Und wie geht sie mit Craig, dem Untermieter ihrer Familie um, der ihr trotz ihrer Situation den Hof macht? Dann geschieht ein Unglück und die Ereignisse überschlagen sich … Gina Holmes ist ein beeindruckender Debütroman gelungen, der durchaus mit einer spannenden Herzschmerz-Geschichte von Nicholas Sparks mithalten kann. Gut gefallen haben mir ihr Schreibstil und ihre authentische Charaktere. Auch die Übersetzung ist in meinen Augen gelungen. Was mich jedoch im Nachhinein sehr ernüchtert hat: Gott spielt in diesem Buch eine absolute Nebenrolle. Die Beziehung, die Jenny zu ihm hat und ihr Bild von Gott sind sehr dürftig. In ihrer doch sehr verkorksten Situation hätte ich erwartet, dass sie sich aktiv im Gebet mit ihrer Wut und ihrer Trauer auseinandersetzt. Doch über ein paar anklagende Worte kommt sie nicht hinaus, da sie sich nahezu ausschließlich mit ihrer irdischen Situation beschäftigt. Ja, in diesem Roman geht es um die Endlichkeit des Lebens - aber in erster Linie aus menschlicher Perspektive. Die Szene, in der Jenny stirbt, bildet hier eine kleine Ausnahme, doch auch hier steht zunächst die verstorbene Mutter im Vordergrund, sodass ich mich fragen musste, ob die Autorin vielleicht doch eher der esoterischen Richtung zugeneigt ist. Erschüttert hat mich auch, wie sie mit ihrer Tochter Isabella über ihren Tod und Gottes Rolle dabei spricht - hier wird am deutlichsten, wie schlecht es um ihre Beziehung zu Gott bestellt ist und in meinen Augen ist durch die Art, wie sie darüber redet, Isabellas Abkehr vom Glauben vorprogrammiert (was natürlich nicht passiert). Zusammenfassend muss ich also leider sagen, dass der Roman mich enttäuscht hat und ich in Zukunft wohl keine Bücher mehr von Gina Holmes lesen werde. Mit einer Autorin wie Karen Kingsbury, bei der der Glaube für die Protagonisten eine große Rolle spielt, kann sie sich in meinen Augen keinesfalls messen. Hier stimmt einfach die Zusammensetzung für einen christlichen Roman nicht: zu viel Mensch, zu wenig Gott. Schade.

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  • Rezension zu "Wo mein Gestern dein Heute berührt" von Gina Holmes

    Wo mein Gestern dein Heute berührt
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    22. February 2013 um 22:01

    Aufgrund einer unheilbaren Krankheit kehrt die alleinerziehende Mutter Jenny nach fünf Jahren Stillschweigen in das Haus ihres Vaters zurück. Sie muss Vorkehrungen treffen, damit sie ihre kleine Tochter Isabella nach ihrem Tod gut versorgt weiß. Nachdem Jenny ihrer inzwischen verheirateten Jugendliebe David von der gemeinsamen Tochter erzählt hat, versucht sie, sich von Isabella loszulösen. Davids egoistisches und unsensibles Handeln erleichtern die Aufgabe nicht. Und die Gefühle, die sie in den letzten Lebensmonaten für ihren ehemaligen Mitschüler Craig entwickelt, kommen auch sehr ungelegen. So muss Jenny sich nicht nur fragen, was die richtige Entscheidung für Isabella ist, sondern auch für ihr eigenes Leben Entschlüsse treffen... Wie der Inhalt des Buches schon andeutet, handelt es sich um eine emotionale und traurige Geschichte, die so realistisch geschrieben ist, dass sie mich wirklich bedrückt hat. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen. Jennys Stärke und das Auskosten des Lebens trotz der knappen Zeit sowie die selbstlose Liebe zu ihrer Tochter sind mir beim Lesen zu einem Vorbild geworden. Was emotional oft nicht leicht zu lesen war, ließ sich sprachlich schnell lesen und hat das Lesen dadurch zur Entspannung gemacht. Gut gefallen hat mir auch die Balance zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit, die sehr authentisch gewirkt hat. Fazit: Ein sehr gelungener, trauriger Debütroman über das Abschiednehmen und über die Stärke, die aus Liebe entstehen kann.

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  • Rezension zu "Wo mein Gestern dein Heute berührt" von Gina Holmes

    Wo mein Gestern dein Heute berührt
    heaven4u

    heaven4u

    11. February 2013 um 13:21

    Jenny kehrt nach 6 Jahren mit ihrer 5jährigen Tochter in ihr Elternhaus zurück - weil sie sterbenskrank ist und nicht mehr lange Zeit leben wird. Sie sucht eine Bleibe für ihrer Tochter, wenn sie nicht mehr da ist. Kann sie sich mit ihrem Vater versöhnen und wird sie David sagen, das Isabella seine Tochter ist? Und da ist noch Craig, ein ehemaliger Schulfreund, der sich rührend um Jenny kümmert, mehr als ihr lieb ist. Dieser Roman ist sehr traurig, das weiß man, bevor man das Buch aufschlägt. Dennoch ist es ein sehr berührendes Buch, was sich mit einem Thema beschäftigt, was sonst so detailiert lieber umgangen wird. Der eigene Tod. Was geschieht mit meinen Kindern und Angehörigen, wenn ich nicht mehr da bin? Wie gestalte ich meine noch verbleibende Zeit? Das Buch ist aus Jennys Sicht geschrieben, was ich ungewöhnlich fand, eben weil man weiß, sie wird sterben. Sprachlich ist der Roman ein wahrer Genuss. Man hängt an jedem Satz, weil jeder neue sehr schön ist. Was mir nicht so gefallen hat, wie David - Jennys Ex-Freund und Isabellas Vater - mit allen umgeht. Was er der Mutter seiner Tochter an den Kopf wird. Da musste ich mehr als einmal durchatmen. Geht man so mit einem Menschen um, der bald stirbt? Allerdings ist es doch realistisch. Im richtigen Leben sind nicht immer alle nett. Daher passte es doch irgendwie. Der Glaube kommt für meinen Geschmack etwas kurz bzw. wird nicht immer besonders erwähnt. Dennoch bemerkt man ein Gottesvertrauen vor allem bei Jenny. Wie sie ihrer Tochter erzählt, dass sie zu Jesus geht fand ich berührend. Wer sich mit einem so ersten Thema beschäftigen möchte, der ist hier genau richtig. Der Schluss hat mich sehr berührt und entschädigt für so manche Szene im Buch die nicht so schön ist. Aber vorsicht - Taschentücher sollten bereit liegen!

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