Gina Mayer Alle Augen auf dich

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Inhaltsangabe zu „Alle Augen auf dich“ von Gina Mayer

Eine Entführung, die online übertragen wird; Lösegeld, das per Crowdfunding finanziert werden muss – Gina Mayer erzählt einen spannenden psychologischen Thriller über das Verbrechen im Zeitalter von YouTube und Facebook. Myriam Bellinger, Star der Internetserie Missing, wurde entführt. Die Täter hinterlassen keine Spuren, und Hauptkommissarin Amelie Fröhlich, die die Ermittlungen leitet, tappt völlig im Dunkeln. Da erscheint auf der Fanpage der Serie ein Videoblog. Man sieht – Myriam Bellinger, gefesselt, misshandelt und gefangen in einer winzigen Zelle. Tag für Tag kann die schockierte Öffentlichkeit Myriams Leiden nun online mitverfolgen. Dabei scheint sie sich zunehmend in einen ihrer Entführer zu verlieben. Die Kommentare der Internetgemeinde werden immer emotionaler, und die Klickzahlen schießen in die Höhe. Erst recht, als die erste Lösegeldforderung eintrifft: Zwei Millionen Euro, zu finanzieren über Crowdfunding!

Eher ein Roman mit Krimi-Elementen. Zieht sich etwas in die Länge. Hat mir leider nicht besonders gefallen. Für zwischendurch war es aber ok

— JbambiM

Eine interessante Idee, für deren Umsetzung ich mir nur eine toughere Hauptkommisarin gewünscht hätte.

— Tammy1982

Das war ja wohl nichts...Es passiert über 200 Seiten überhaupt nichts. Hat mir leider nicht gefallen :-(

— Federzauber

Spannend, fesselnd, raffiniert!

— Monika58097

Ein gut konstruierter und sehr moderner Thriller nicht nur für junge Leser!

— Nina2401

Ein "Thriller" in dem es hauptsächlich um die Polizeiermittlung geht und dem der Thrill fehlt.

— Skyline-Of-Books

Sehr kurzweiliger, moderner, spannder Thriller

— sonjastevens

Gina Mayer behandelt ein Thema, dass Top aktuell ist, und bringt uns dieses ein wenig näher. Leider fehlte mir einfach das Gewisse etwas.

— glitzerfee22

Klasse Jugendthriller! Undurchsichtig bis zum Schluss.

— Lilli33

Hat mir eigentlich richtig gut gefallen und beim Lesen auch reingezogen... Das Ende war ein bisschen 'hmm', aber ansonsten ist es toll! :))

— maristicated

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  • Alle Augen auf dich.....

    Alle Augen auf dich

    JbambiM

    25. July 2017 um 10:17

    Inhaltsangabe:„Eine Entführung, die online übertragen wird; Lösegeld, das per Crowdfunding finanziert werden muss – Gina Mayer erzählt einen spannenden psychologischen Thriller über das Verbrechen im Zeitalter von YouTube und Facebook. Myriam Bellinger, Star der Internetserie Missing, wurde entführt. Die Täter hinterlassen keine Spuren, und Hauptkommissarin Amelie Fröhlich, die die Ermittlungen leitet, tappt völlig im Dunkeln. Da erscheint auf der Fanpage der Serie ein Videoblog. Man sieht – Myriam Bellinger, gefesselt, misshandelt und gefangen in einer winzigen Zelle. Tag für Tag kann die schockierte Öffentlichkeit Myriams Leiden nun online mitverfolgen. Dabei scheint sie sich zunehmend in einen ihrer Entführer zu verlieben. Die Kommentare der Internetgemeinde werden immer emotionaler, und die Klickzahlen schießen in die Höhe. Erst recht, als die erste Lösegeldforderung eintrifft: Zwei Millionen Euro, zu finanzieren über Crowdfunding!“Buchdetails:Erscheinungstermin 21.07.2014Verlag Script5Ausgabe Broschiert ISBN 9783839001653Seitenanzahl 336 SeitenCover:Das Cover ist überwiegend rot, womit es sehr ins Auge sticht. Der Titel steht relativ Zentral und drum herum sind in einem Kreis Personen im Comic-Stil gedruckt. Eine Weibliche Figur ist schwarz, alle anderen weiß, mit Sprechblasen. Ich schätze dass die hervorgehobene weibliche Person eventuell Myriam darstellen soll. Der Einband hat eine „gerillte“ Struktur.Schreibstil:Frau Mayer hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich sehr flüssig und einfach lesen lässt. Manchmal hab ich mir aber gewünscht, dass es noch bessere Beschreibungen und dadurch mehr Action gegeben hätte. Ich habe mich manchmal beim Lesen sehr gelangweilt.Meinung:Wir steigen mit Jo ein, der einer unserer Protagonisten ist. Er ist ein junger Erwachsener, der ein paar Probleme hat und mal mit seine Freundin in den Urlaub wollte. Jedoch kommt es nicht dazu. Denn seine Freundin Myriam, Schauspielerin einer gut laufenden Internetserie, wurde entführt. Das mysteriöse: In der Serie, in der Mim (so wird sie von Jo genannt) die Hauptrolle spielt, geht es um eine Entführung. Um Mim´s Entführung. Nun kommen die Kommissare in Spiel. Ich finde sie total flach…Die Ermittlungen werden sooo in die Länge gezogen… So kam es mir zumindest vor. m Tatverdacht stehen: Jo, Lily (Mim´s Mitbewohnerin und Schauspielkollegin), Mim´s Regisseur Erik und über 700 Fan´s. Aber auch Mim´s Eltern benehmen sich irgendwie seltsam bei der Befragung. Die ersten 100 Seiten passiert so gut wie nichts... Die Entführung „erleben“ wir nicht mit, sondern nur das danach. Ein wirklicher thrill kam bis hier nicht auf. Eher ein normaler Roman mit Krimi-Elementen. Dann kam das erste Zeichen der Entführer. Ein Video mit einer Lösegeldsumme von 2Mio.€ an den Produzenten über Crowdfunding. So rückt Erik immer weiter im Verdacht, Myriam entführt zu haben, umso  ab mehr Geld zu kommen. Und so geht es dann die ganze Zeit weiter. Die Kommissare befragen weiter die Verdächtigen, es kommen Videos von Myriam Online. So geht es wirklich weit über die Hälfte des Buches. Erst kurz vor Schluss passiert etwas womit ich nicht gerechnet hab. Da wurde es dann spannend und erst da kamen unsere Kommissare so langsam näher an die Richtige Spur. Wirklich klick gemacht hat es aber erst auf den letzten Seiten. Mir war ehrlich gesagt von Anfang an klar, wer der Täter ist. Da mir dieser schon etwas unsympathisch und nicht ganz geheuer war.Ich fand es wirklich gut, dass die jungen Erwachsenen mit all Ihren Fehlern gezeigt wurden und man sie so mehr verstehen und kennenlernen konnte. Jedoch war das drum herum einfach was „too much“, da das Hauptthema an vielen Stellen so verloren ging. Auch der ganze Privatkram der Kommissarin… Ja, auf der einen Seite gut, da man Sie auch besser kennen gelernt hat, aber mir kam das Gefühl, das sie in den Ermittlungen sogar nicht vorankamen, sondern sie sich doch fast nur Gedanklich auf Privates gelenkt hat…Fazit:Kein wirklicher Thriller, eher ein Roman, mit Krimi-Elementen. Für zwischendurch, wenn man keine hohen Erwartungen hat und nicht viel Thrill erwartet, für den ist das Buch geeignet.Mir hat es eher so lala gefallen. Ich bin froh das Buch von meinem SuB streichen zu können ☺

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  • aufbaufähig

    Alle Augen auf dich

    Yagmur

    23. February 2016 um 13:24

    Inhalt Myriam Bellinger ist der Star der Internetserie Missing. Eines Tages wird sie entführt. Die Hauptkommissarin Amelie Fröhlich ermittelt in diesem Fall, doch die Täter haben keine Spur hinterlassen. Bis ein Video auf der Fanpage der Serie erscheint. Myriam Bellinger ist gefesselt und misshandelt worden. Von Tag zu Tag gehen immer mehr Videos online. Myriams Leiden kann so online mitverfolgt werden. Die Kommentare und die Klickzahlen steigen enorm hoch, vor allem als das erste Lösegeld, welches durch Crowdfunding finanziert werden soll, gefordert wird. Meinung Das Buch hat mich unterhalten können, aber ich würde es nicht als Thriller einstufen. Dafür haben mir viele Elemente gefehlt. Es ist teilweise spannend gewesen, die Ermittlungen mitzuverfolgen. Man erfährt viel aus der Ermittler-Sicht, aber die Entführer-Sicht lernt man nur oberflächlich kennen. Ich hätte mir mehr Einblick in die Entführer-Sicht gewünscht. Sie kommt mir zu kurz rüber. Außerdem haben mir schaurige Momente und der Nervenkitzel gefehlt. Daher hat mich das Buch auch nicht fesseln können. Leider, da ich die brisante Thematik sehr interessant finde, vor allem weil es in unserem Zeitalter, in dem das Internet eine große Rolle spielt, besonders gut passt. Auf der psychologischen Ebene ist die Geschichte aber gut umgesetzt. Die psychologischen Aspekte hat die Autorin an richtigen Stellen beachtlich ausgearbeitet. Die Charaktere hingegen sind gut beschrieben. Mit der ein oder anderen konnte ich mich auch anfreunden. Vor allem die Jugendlichen haben mir gefallen, da sie realistisch wirken. Auch der Alkohol- und Drogenkonsum wird aufgegriffen, wodurch den Jugendlichen mehr Authenzität verliehen wird. Das Ende finde ich gut gelungen. Es hat mich überrascht, da ich mit dieser Auflösung nicht gerechnet habe. Letzten Endes fragt man sich: Wie weit geht man überhaupt, um sein Ziel zu erreichen? Fazit Leider konnte mich der Thriller nicht überzeugen. Es ist eher ein unterhaltsames Buch mit einer erschreckenden Thematik.

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  • Interessante Idee, aber eine sehr anstrengende Hauptkommisarin

    Alle Augen auf dich

    Tammy1982

    14. September 2015 um 20:07

    Myriam Bellinger ist die Hauptfigur in einer ziemlich erfolgreichen Online-Serie, in der es um die Entführung der Hauptdarstellerin geht. Als Myriam im echten Leben entführt wird, sind gleich einige Verdächtige zur Hand: unter anderem ihr Freund Jo, der sich mehr Recht als schlecht über Wasser hält, aber auch der Produzent der Serie. Hauptkommisarin Amelie Fröhlich, die auch noch Probleme mit dem Chef und ihrem Privatleben hat, tappt sehr lange im Dunkeln, während die Entführer Videos von ihrem misshandelten Opfer posten. Wer steckt hinter der Entführung und warum? Mit den Figuren in diesem Buch wurde ich leider bis zum Ende nicht wirklich warm. Jo ist ein ziemlicher Versager, der seinen Kummer mit Alkohol ertränkt und den ich oft am liebsten einfach geschüttelt hätte. Myriam taucht erst gegen Ende des Buches wirklich als Figur auf und am meisten genervt war ich irgendwann von der Hauptkommisarin. Die meiste Zeit kämpfte sie mit ihren eigenen Problemen, anstatt auf Zwischentöne bei den Befragungen zu achten und auch wenn ich schon bald eine Vermutung hatte, woher die Probleme kommen könnten, musste ich mich noch mehr über diese Figur aufregen, die sich einfach nicht damit befassen möchte. Am besten hat mir noch Lily, Myriam's Mitbewohnerin, gefallen. Gute dreiviertel des Buches dreht sich die Polizei und damit der Leser ziemlich im Kreis. Ich denke, dass das wahrscheinlich ziemlich realistisch geschildert ist, auch wenn mir diese Polizei-Arbeit doch etwas Angst macht. Trotz allem hat mir teilweise die Spannung in dem Buch gefehlt und da mir die meisten Figuren einfach nicht sympathisch waren, konnte ich auch nicht wirklich mit einer Person mitfiebern. Das letzte drittel des Buches führte dann zu einigen überraschenden Wendungen und die Auflösung am Ende hat mich wirklich komplett überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet und war entsprechend entsetzt, als die Wahrheit ans Tageslicht kam. Auch einige der Figuren zeigten dann gegen Ende eine richtig gute Entwicklung und konnten mich mit einigen zähen Szenen zu Beginn wieder versöhnen. Insgesamt eine interessante Idee, für deren Umsetzung ich mir nur eine toughere Hauptkommisarin gewünscht hätte. Leider konnte mich das Buch daher nicht komplett überzeugen

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  • Buchverlosung zu "Alle Augen auf dich" von Gina Mayer

    Alle Augen auf dich

    Romanticbookfan

    Ich feiere meinen 3. Blog-Geburtstag und es gibt was Schönes zu gewinnen, u.a. ein signiertes Exemplar von "Alle Augen auf dich"! :-)
    http://romanticbookfan.blogspot.de/2015/07/gewinnspiel-zum-dritten-blog-geburtstag.html

    • 3
  • Solider Jugendkrimi

    Alle Augen auf dich

    Spatzi79

    24. December 2014 um 20:47

    Myriam Bellinger, genannt Mim, ist Schauspielerin. Bisher hat sie noch keine großen Rollen ergattert, spielt aber mit ihrer Freundin Lily gemeinsam in einer Internet-Serie. Ein erster Schritt auf dem Weg in den Erfolg? Doch dann wird Myriam entführt. Die Polizei hat keinen Anhaltspunkt, auch nicht, als im Internet Video-Clips auftauchen, die die junge Frau in ihrer Gefangenschaft zeigen. Nach und nach werden die Videos immer brutaler und es gibt eine Lösegeldforderung. Der Produzent der Serie will das Geld mittels Crowdfunding beschaffen und die Fans spenden auch bereitwillig. Doch wer steckt hinter alldem? Kommissarin Amelie Fröhlich ermittelt in alle Richtungen, aber ihr fehlt eine heiße Spur. In den Fokus drängen sich natürlich Myriams Freund Jo Steiner, der in irgendwelche Drogengeschäfte verwickelt ist, aber auch der Serienproduzent, der mit seiner Firma kurz vor dem Bankrott steht. Ist einer von ihnen in die Entführung verwickelt? Zudem hat Amelie aber noch weitere Probleme. Ihr Freund ist ohne sie in Urlaub geflogen und es kriselt in ihrer Beziehung, da Amelie nur für ihren Beruf lebt. Ihr Vorgesetzter kann sie nicht leiden und macht sie bei jeder Gelegenheit fertig. Liegt es daran, dass ihr plötzlich nur noch schlecht ist? Ich habe von Gina Mayer schon viele Bücher gelesen und liebe besonders ihre historischen Romane. Nachdem mich ihr Jugendthriller "In guten wie in toten Tagen" aber auch sehr begeistert hatte, war ich entsprechend gespannt auf "Alle Augen auf dich". Das Buch konnte mich nicht ganz so überzeugen, war aber auf jeden Fall auch spannend und sehr gut zu lesen, es wurden viele falsche Spuren gelegt, Verdächtige präsentiert und wieder entlastet und intensive Ermittlungsarbeit betrieben. Das alles hat für mich mehr die Merkmale eines Krimis als eines Thrillers, aber nun gut. Einen gewissen Verdacht hatte ich relativ früh, aber sicher sein konnte ich mir bis zum Schluss nicht. Insgesamt ein spannender und solider Jugend-Krimi und ich gucke mir sicher auch jedes weitere Buch der Autorin an!

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  • Rafinniert & spannend, aber irgendwie nicht 100%ig meins...

    Alle Augen auf dich

    Mikki

    24. October 2014 um 09:12

    Ein Jugendthriller, der es zwar in sich hat, Spannend ist und am Ende definitiv eine Überraschung birgt, aber mir persönlich hat einfach was gefehlt.  Myriam Bellinger wird entführt, genau wie in der Internetserie in der sie die Protagonistin ist und ebenfalls entführt wird.  Weitere Personen mit denen wir es beim Lesen zu tun bekommen, sind Myriams Freund, ihre Mitbewohnerin, ihre Eltern, ihr Produzent, und natürlich die Ermittler.  Jeder in diesem Buch scheint gewissermaßen seine eigenen Probleme neben dem eigentlich riesen Problem zu haben, die auch total wichtig und teilweise schlimm sind. Man kennt das ja schon aus Thrillern, das gerade die Ermittler ein kompliziertes Leben haben, aber hier hat wirklich JEDER noch irgendwas anderes zu schaffen und das wurde mir dann doch irgendwie zu viel des Guten. Der Schreibstil ist spannend und man tappt eine ganze Weile lang im Dunkeln, natürlich ist man auch gespannt, was mit den einzelnen Charakteren und deren Einzelgeschichten so wird, oder vielleicht auch wie diese Zusammenhängen? Das Buch hat sich insgesamt schon gelohnt, vor allem weil es sich sehr flüssig weglesen lässt, aber zu 100% überzeugen konnte es mich leider nicht. 

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  • Spannend, fesselnd, raffiniert!

    Alle Augen auf dich

    Monika58097

    22. October 2014 um 17:58

    Myriam Bellinger und ihre Freundin Lily spielen die Hauptrollen in der Internetserie "Missing". In der Serie geht es um eine Entführung. Und dann passiert das Unglaubliche. Myriam wird entführt. Auf der Fanpage erscheinen kurze Video-Einspielungen. Myriam, in einem dunklen Raum, gefesselt, misshandelt. Dann Szenen mit abgeschnittenen, zerrupften Haaren, ein Daumen gebrochen. Die Fans sind empört. Ihr Mitleid wird von Tag zu Tag größer. Und was macht die Polizei? Sie tappt im Dunklen. Die Hauptkommissarin Amelie Fröhlich ermittelt in alle Richtungen, doch die Täter sind nicht zu kriegen. Sie hinterlassen keine Spuren. Dann fordern die mutmaßlichen Täter ein Lösegeld in Höhe von 2 Millionen Euro. Finanziert werden soll es durch Crowdfunding. Wird das gelingen? Wo ist Miriam? Wer hat sie entführt? Und hat sie sich wirklich in einen der beiden Entführer verliebt, wie viele es aufgrund der Videoaufnahmen vermuten? "Alle Augen auf dich" ist eine äußerst spannende Geschichte. Gina Mayer hat mich mal wieder mit ihren mitreißenden Stil begeistern können. Crowdfunding, eine Finanzierungsmöglichkeit, wie sie immer öfter angewandt wird. Ein interessanter Gedanke, doch kann sie bei einer Entführung zum Erfolg führen? Die Story ist hoch originell, die Personen vielschichtig und interessant. Als Leser ist man dabei. Man guckt den Personen über die Schulter, begleitet sie. Da ist die Hauptkommissarin Amelie Fröhlich, die von ihrem Vorgesetzten immer wieder gesagt bekommt, dass sie eigentlich nicht geeignet sei für diesen Fall. Amelie, die sich durch ihren Chef gedemütigt fühlt und eigentlich auch so schon genug Probleme hat, angefangen bei ihrer missratenen Frisur. Dann ist da das Entführungsopfer Myriam Bellinger, aus einem Pastorenhaushalt stammend. Sie ist immer die Gute, die Liebe. Im Gegensatz zu ihrer Freundin Lily, chaotisch und wild. Und Jo? Jo, der eigentlich mit Myriam zusammen ist, dann aber merkt, dass er sie gar nicht mehr liebt? Jo, der in krumme Geschäfte verwickelt ist und wieder mal dem Wodka verfällt. "Alle Augen auf dich" hat mich ständig beschäftigt. Dieses Buch fesselt den Leser und lässt ihn die Stunden nur so vergessen. Eine temporeiche Geschichte, die einen immer wieder überrascht. Spannend, fesselnd, raffiniert. Unbedingt lesen!

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  • Jugenthriller mit aktuellem Thema

    Alle Augen auf dich

    Manja82

    30. September 2014 um 11:34

    Kurzbeschreibung: Eine Entführung, die online übertragen wird; Lösegeld, das per Crowdfunding finanziert werden muss – Gina Mayer erzählt einen spannenden psychologischen Thriller über das Verbrechen im Zeitalter von YouTube und Facebook. Myriam Bellinger, Star der Internetserie Missing, wurde entführt. Die Täter hinterlassen keine Spuren, und Hauptkommissarin Amelie Fröhlich, die die Ermittlungen leitet, tappt völlig im Dunkeln. Da erscheint auf der Fanpage der Serie ein Videoblog. Man sieht – Myriam Bellinger, gefesselt, misshandelt und gefangen in einer winzigen Zelle. Tag für Tag kann die schockierte Öffentlichkeit Myriams Leiden nun online mitverfolgen. Dabei scheint sie sich zunehmend in einen ihrer Entführer zu verlieben. Die Kommentare der Internetgemeinde werden immer emotionaler, und die Klickzahlen schießen in die Höhe. Erst recht, als die erste Lösegeldforderung eintrifft: Zwei Millionen Euro, zu finanzieren über Crowdfunding! (Quelle: script5) Meine Meinung: Myriam Bellinger wir entführt. Sie ist der Star einer Internetserie. Das Lösegeld wird nicht einfach so bereit gestellt sondern soll mittels Crowdfunding finanziert werden. Zuerst hat die eingeschaltete Polizei keinerlei Hinweise darauf wo Myriam sein könnte, doch dann taucht ein Videoblog auf Myriams Fanpage auf. Zu sehen ist Myriam, wie sie misshandelt wird. Von da an können die Fans Myriam tagtäglich auf der Fanpage sehen und ihren Kommentar dalassen. Wird Myriam noch gefunden? Und kennt sie vielleicht sogar den Täter? Der Jugendthriller „Alle Augen auf dich“ stammt von der Autorin Gina Mayer. Es war nicht das erste Buch das ich von ihr gelesen habe. Ich mag Ginas Stil sehr und war wirklich gespannt darauf was mich hier erwarten würde. Die Protagonistin Myriam ist nur durch Erzählungen und eben Videos vertreten. So lernt man sie kennen. Sie kommt aus einer gutbürgerlichen Familie, ihr Vater ist Pfarrer, ihre Mutter engagiert sich auf sozialer Ebene. Myriam ist Schauspielerin. Die Online-Serie „Missing“ ist sehr erfolgreich. Allerdings ist Myriam nicht so glücklich damit, viel lieber würde sie am Theater Karriere machen. Ihr Freund Jo ist eigentlich das komplette Gegenteil von Myriam. Er hat eigentlich immer chronischen Geldmangel, denn als Drehbuchautor ist er nicht sonderlich erfolgreich. Außerdem ist Jo alkoholabhängig. Seine Beziehung zu Myriam ist ihm aber heilig, er will sie nicht verlieren. Zwischen den Zeilen gelesen merkt man als Leser das Jo das Herz am richtigen Fleck hat. Auch die anderen Charaktere, wie Lily, Myriams merkwürdige Mitbewohnerin, die schwer einzuschätzen ist, oder Erin, der Filmproduzent, der mir total unsympathisch war oder auch Amelie, die Kommissarin, die mit Myriams Fall betraut wird, sind Gina Mayer wirklich gut gelungen. Sie sind facettenreich gezeichnet und wirken glaubhaft. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar und hat mich gefesselt. Bereits nach wenigen Worten war ich gefangen und wollte wissen wie es wohl weitergeht. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus Sicht von Jo und der Kommissarin Amelie. So bekommt man als Leser sowohl Einblick ins private Umfeld von Myriam als auch in die Ermittlungsarbeit der Polizei. Die Handlung selber ist spannend gehalten. Immer wieder hat Gina Mayer mich auf falsche Fährten gelockt, die sich dann als nichtssagend herausgestellt haben. Man erfährt näher wie Crowdfunding funktioniert oder auch wie eine Serie im Internet nur durch Klicks am Laufen gehalten wird. Es geht unblutig zu, daher ist der Thriller wirklich gut für Jugendliche geeignet. Das Ende hat mich überrascht. Allerdings war es doch recht unspektakulär und manches war vielleicht ein wenig einfach und zu schnell gelöst. Es ist aber schlüssig und passt so wie es ist zur Gesamthandlung. Fazit: Abschließend gesagt ist „Alle Augen auf dich“ von Gina Mayer ein Jugendthriller zu einem doch recht aktuellen Thema. Die gut beschriebenen Charaktere, der flüssig lesbare Stil und eine Handlung die mich ein ums andere Mal auf falsche Fährten gelockt hat, mir allerdings vom Ende her etwas zu einfach war, haben mir spannende Lesestunden beschert und mich gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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  • Brandaktuell und spannend!

    Alle Augen auf dich

    Nina2401

    14. September 2014 um 21:43

    Gina Mayer ist immer wieder für eine Überraschung gut. In ihrem aktuellen Jugendthriller hat sie ein brandaktuelles Thema aufgegriffen, das nicht nur für junge Leser höchst interessant ist. Und sie lenkt die Geschichte in eine ganz andere Richtung als ich anfangs – natürlich durch den Klappentext beeinflusst – vermutet habe. Denn es geht nicht um das Stockholm-Syndrom und eine entsprechend dramatische Liebesgeschichte. Gina Mayer hatte etwas ganz anderes im Sinn. Ich war sehr erstaunt, was technisch heute alles möglich ist und wie manipulierbar wir doch alle sind. Crowdfunding war bisher ein Begriff, den ich zwar am Rand wahr genommen habe, aber ich habe mich noch nie damit beschäftigt. Gina Mayer hat die topakutellen Themen in einen spannenden Jugendthriller gepackt und Charaktere ins Rennen geschickt, die zunächst undurchsichtig und auch nicht auf den ersten Blick Sympathieträger sind. Da ist erst mal Jo, der Freund der entführten Myriam. Er ist ziemlich verpeilt, der klassische Loser. Er kann die Finger weder vom Alkohol noch von anderen Drogen lassen und hat schon mal ein paar Aussetzer. Und dennoch wurde aus der anfänglichen Antipathie schnell Sympathie. Ihm ist ein Erzählstrang gewidmet und so werde ich Zeuge seiner verzweifelten Gedanken und seiner Sorge um Myriam. Der andere Strang hat Hauptkommissarin Amelie Fröhlich zur Hauptperson. Sie ist durch und durch unperfekt, macht Fehler und tappt sowohl im Entführungsfall als auch in ihrem Privatleben im Dunkeln. Hier war es genau umgekehrt. Anfangs fand ich sie ziemlich taff, so nach und nach ging mir ihre Art immer mehr auf die Nerven. Auch die anderen Personen wurden nicht zu Statisten verdammt, sondern waren ebenso vielschichtig wie undurchsichtig. Gina Mayer erzählt abwechselnd aus der Sicht von Jo und Amelie, die auf verschiedenen Seiten stehen – eine sehr gelungene Mischung. Und natürlich hat Gina Mayer wieder viele falsche Fährten gelegt, denen ich natürlich gefolgt bin. Es war schon ein bisschen verwirrend und irgendwann hatte ich jeden mal in Verdacht, an der Entführung beteiligt zu sein. Sehr authentische Dialoge und kurze prägnante Sätze, dann wieder Vergleiche, die für mich sprachliche Besonderheiten sind, das alles rundet diese Geschichte sehr gut ab. Schon nach den ersten Sätzen wusste ich wieder, warum ich die Bücher von Gina Mayer so mag. Denn die für sie so typische Sprache begeistert mich immer wieder aufs Neue. Es war spannend, es war sogar lehrreich. Und es gibt einige versteckte Wegweiser für junge Menschen zwischen den Zeilen. Ein gutes Buch, das mich dennoch nicht so sehr begeistern konnte wie die beiden anderen Jugendtriller von Gina Mayer. Fazit: Ein gut konstruierter und sehr moderner Thriller nicht nur für junge Leser!

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  • Für mich nur Mittelmaß

    Alle Augen auf dich

    Natalie77

    Inhalt: Myriam ist Schauspielerin einer Internet-Serie in der sie entführt wird. Es ist ein Erfolg, für Internet-Maßstäbe und die zweite Staffel soll bald starten. Doch dann wird die Hauptdarstellerin entführt und alles wird grausame Realität. Meine Meinung: Alle Augen auf Dich ist der zweite mir bekannte Thriller der Autorin Gina Mayer. Bisher gab es schon viele positive Stimmen und auch ich wurde neugierig. Doch muss ich sagen dass es für mich zu wenig Thrill ist. Mir fehlte hier die Spannung. Dabei ist die Geschichte gut. Fiktives wird zur Realität, aber zu viele Perspektivwechsel und für mich zu viel Privates der Ermittlerin machen jeden Ansatz von Spannung kaputt. Erst gegen Ende der Geschichte steigerte es sich minimal, aber da hatte ich dann auch das Gefühl dass das Ende nun kommen musste und alles recht schnell beendet sein sollte. Die Kommissarin Amelie Fröhlich kämpft nicht nur mit dem Fall sondern auch auf der privaten Ebene und ohne ins Detail gehen zu wollen war mir das einfach zu sehr künstlich in die Länge gezogen. Irgendwann nervte mich die private Ebene nur noch und nahm mir ein wenig die Freude am Buch. Der Kommissarin fehlte ein wenig der Biss und auch wenn erwähnt wurde dass das mal anders war nützte es mir nichts. Amelie hat auch Kollegen, überwiegend männlich. Einer davon ist ziemlich mies ihr gegenüber, so mies das es für mich zeitweise schon an Mobbing grenzte. Ein anderer flirtet hin und wieder mit ihr obwohl sie in einer Beziehung lebt. Hier werden typische Klischees bedient: Frau ist nicht so gut, da hilft auch das Ende nichts was alles ein wenig anders aussehen lässt. Frau Kommissarin hat einen männlichen Partner der vielleicht mehr will. Überhaupt gibt es einige Klischees. Wirklich etwas Neues ist es nicht (was ich auch nicht erwartet habe) und so wurde für mich die Story nicht gut umgesetzt. Ohne das ganze Private oder vielleicht nur die Hälfte davon und mit mehr Fall und Szenen der Entführung bzw. dem Opfer wäre dies ein Buch nach meinem Geschmack gewesen. So empfand ich es nur als Mittelmaß.

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    • 3

    Sabine17

    14. September 2014 um 20:39
    parden schreibt Och - schade...

    Finde ich auch.

  • Publicity

    Alle Augen auf dich

    buecherwurm1310

    14. September 2014 um 15:24

    Myriam Bellinger wurde entführt. Sie war der Star einer Internet-Serie namens "Missing" und wollte eine große Schauspielkarriere. Bald danach kann man auf dem Blog zur Serie Videos sehen, die Myriam in ihrer Gefangenschaft zeigen. Immer neue und bedrohlich wirkende Filme werden dort gezeigt und von den Fans kommentiert. Eine Lösegeldforderung von zwei Millionen geht ein. Der Filmproduzent Holm will dieses Geld per Crowdfunding beschaffen. Die Klickzahlen gehen hoch und die Serie mit Myriam ist nun in allen Medien. Bessere Publicity kann man sich nicht wünschen. Kein leichter Fall für die Kommissarin Amelie Fröhlich und ihrem Kollegen Hans-Jürgen Dürr. Ein aktueller Roman, der sich mit Internet und sozialen Netzwerken ebenso befasst wie mit modernen Finanzierungsmethoden. Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven mit mehreren Handlungssträngen. Zunächst tat ich mich etwas schwer mit der Geschichte, denn es gab viele Stränge, die nicht so recht zur Geschichte passen wollten. Doch mit der Zeit schaffte genau dies die Spannung, so dass man bis zuletzt nicht wusste, wo man den Täter wirklich suchen sollte. Für einen Thriller hätte ich mir etwas mehr Thrill gewünscht. Die Protagonisten sind mir durch die Bank nicht sonderlich sympathisch. Den Blick auf Myriam hat man nur in den Videos. Jo, ein erfolgloser Drehbuchautor und Myriams Freund, ist ein Trinker und Konsument von anderen Drogen., der sich zwar immer wieder vornimmt, damit aufzuhören, aber zu schwach ist. Seine notorische Geldnot versucht er mit Drogenhandel zu beseitigen. Myriams Freundin Lily zeigt ein permanent zickiges Verhalten. Holm ist ein erfolgloser Unternehmer, dem jedes Mittel recht ist, um sein Projekt erfolgreicher zu machen. Seine Sekretärin und Freundin Kathrin Binder ist ein eher unscheinbares Mädchen für alles. Amelie Fröhlich kommt mir nicht so recht erwachsen vor, denn ihre Beschwerden erkennt sie nicht als das was sie sind, nämlich eine Schwangerschaft, und dann versucht sie durch Ignorieren die Tatsachen zu leugnen. Am besten gefiel mir noch Dürr, der recht erfolglos auf der Suche nach der Frau seines Leben ist. Die immer widerkehrenden Beschreibungen der Schwangerschaftsprobleme nervten mich mit der Zeit etwas. Während des Lesens wurde mein Augenmerk auf immer neue Verdächtige gelenkt. Zum Schluss aber stellt sich doch manches anders dar, als gedacht. Ein spannender und unterhaltsamer Jugendkrimi!

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  • Ein Krimi mit Augenmerk auf der polizeilichen Ermittlung

    Alle Augen auf dich

    Skyline-Of-Books

    03. September 2014 um 20:43

    Klappentext „Myriam Bellinger, Star der Internetserie Missing, wurde entführt. Die Täter hinterlassen keine Spuren, und Hauptkommissarin Amelie Fröhlich, die die Ermittlungen leitet, tappt völlig im Dunkeln. Da erscheint auf der Fanpage der Serie ein Videoblog. Man sieht – Myriam Bellinger, gefesselt, misshandelt und gefangen in einer winzigen Zelle. Tag für Tag kann die schockierte Öffentlichkeit Myriams Leiden nun online mitverfolgen. Dabei scheint sie sich zunehmend in einen ihrer Entführer zu verlieben. Die Kommentare der Internetgemeinde werden immer emotionaler, und die Klickzahlen schießen in die Höhe. Erst recht, als die erste Lösegeldforderung eintrifft: Zwei Millionen Euro, zu finanzieren über Crowdfunding!“   Gestaltung Schlichtes rot mit weißen Köpfen und einem schwarzen – erstmal wirkt das Cover so recht unauffällig, aber der Zusammenhang von dem Bild und dem Buchtitel sowie Inhalt stechen doch sofort ins Auge. Der schwarze Frauenkopf könnte Myriam sein, die von vielen Menschen, den weißen Köpfen, beobachtet wird. Es ruhen sozusagen „alle Augen auf ihr“. Das Interessanteste an diesem Buch ist allerdings, dass die Oberfläche leicht geribbelt ist und somit auch für den Tastsinn ein Erlebnis darstellt.   Meine Meinung Erzählt wird „Alle Augen auf dich“ aus zwei unterschiedlichen Perspektiven in der 3. Person. So erfährt der Leser zum einen die Erlebnisse von Myriams Freund Jo und zum anderen die Erlebnisse und Ermittlungsarbeiten aus Sicht der Kommissarin Amelie Fröhlich. So kam es auch zu zwei parallel verlaufenden Handlungssträngen, die unabhängig voneinander waren. Ich hatte mir erhofft, dass diese beiden Handlungsstränge irgendwann zusammenlaufen, einander berühren oder irgendeine Bedeutung füreinander haben. Leider war dies nicht der Fall. Amelie ermittelt alleine „vor sich hin“ und auch Jo ermittelt für sich alleine, da er einen Filmriss hat und in Folge dessen eine Frau sucht, die ihm Geld gestohlen hat. Diesen Handlungsstrang hätte man meiner Meinung nach entweder ganz weglassen können, da er für die Geschichte um Myriam ohne Bedeutung war, oder man hätte ihn besser mit der Handlung an sich verweben können. So kam es mir allerdings eher vor, wie zwei nebeneinander her verlaufende Geschichten.   Ich habe diesen Roman auch nicht als Thriller empfunden, da der Leser die ganze Zeit einfach nur die Polizeiarbeiten und nebenbei ein wenig Jos „Recherchen“ miterlebt, aber sonst? Thrill kam bei mir jedenfalls nicht auf. Ich würde „Alle Augen auf dich“ eher als trockenen Krimi beschreiben und nicht als Jugendthriller. Ich fand es auch irgendwie ziemlich vorhersehbar. Schon zu Beginn des Romans ahnte ich, wer Myriam entführt hat und dann war es am Ende auch so.   Da es die ganze Zeit über immer nur um die polizeilichen Ermittlungsarbeiten ging, war es teilweise schon sehr langweilig. Natürlich habe ich mitgerätselt und spekuliert, wer denn die Entführer sein könnten, aber richtige Spannung wollte einfach nicht aufkommen. Die Videos, die die entführte Myriam zeigen, spielten zum Beispiel eher nur eine Nebenrolle und wurden immer nur nebenbei mal erwähnt sowie beschrieben, wenn einer der Ermittler sich eines angesehen hat. Wäre das Augenmerk mehr auf diese Videos sowie die Entführung an sich gelegt worden und nicht auf die Ermittlungsarbeiten, so hätte auch mehr Thrill oder Spannung eingebracht werden können. Auch eine weitere Erzähkperspektive neben der von Jo und Amelie, vielleicht aus Sicht des unbekannten Entführers, hätten die Spannung vielleicht steigern können.   Fazit Die Handlung plätschert nur so vor sich hin, sodass ich mich manchmal wirklich nach deren Sinn gefragt habe. Im Klappentext geht es hauptsächlich um Myriam, sodass man denken könnte, es würde ein wenig mehr Augenmerk auf ihr liegen. Aber „Alle Augen auf dich“ konzentriert sich wirklich ausschließlich auf die Ermittlungsarbeiten der Polizei, sodass es eher einem Krimi gleicht und keinem Thriller. Dennoch rätselt der Leser mit, wer die Entführer sind, sodass es zu kurzweiliger Unterhaltung kommt. Knappe 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

    02. September 2014 um 15:34
  • Entführung eines Internetserienstars...

    Alle Augen auf dich

    sonjastevens

    31. August 2014 um 16:47

    Ich liebe die Bücher von Gina Mayer, egal ob Jugend-, Young Adult Bücher oder historische Romane – Gina Mayer versteht es mir einer tollen Sprache den Leser in seinen Bann zu ziehen, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. In diesem Fall handelt es sich um „Alles Augen auf Dich“ – ein Thriller, den man den Young Adult-Genre zuordnen könnte, was aber nicht heißen soll, dass das Buch nur von jungen Erwachsenen gelesen werden kann, ich denke dass sowohl Jugendliche als auch Menschen, die schon ein paar Jahre länger auf der Welt sind ihre Freude an der Story haben werden: Hauptkommissarin Amelie Fröhlich ist ständig übel, ob sie einen verdorbenen Magen hat oder etwas schlimmeres? Es kann aber auch daran liegen, dass ihr ihr neuester Fall, bei dem sie die Leitung übernommen hat,  auf den Magen schlägt. Myriam Bellinger ist entführt worden! Sie ist der Star einer Internetserie in der sie Naomi spielt, die entführt worden ist. Jetzt ist aus Fiction Wirklichkeit geworden. Amelie Fröhlich und ihre Kollegen tappen im Dunkeln  - auch wenn ständig neue Internetvideos auftauchen, die die misshandelte Myriam zeigen, aber auch zeigen, wie sich Myriam langsam in einen der Entführer verliebt, haben sie keine Spur. Dazu kommt noch, dass Amelies Chef sie auf dem Kicker hat und sie für unfähig hält… Besonders gut gefallen mit die zwei Handlungsstränge der Geschichte, einmal die Ermittlungen um Amelie herum, welche mit ihrer privaten Geschichte um ihren Freund, der in Thailand mit seinen Eltern Urlaub macht noch verfeinert wird und zum Zweiten, die Story um Jo, Myriams Freund, der ein Loser ist und es nicht mal auf die Reihe bekommt Drogen zu dealen, sei denn sein Leben auf die Reihe zu bekommen.. Auch er gerät in den Kreis der Verdächtigen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und die Idee der Story ist sehr modern. Ich geben dem Buch volle 5 Sterne für die tolle Unterhaltung.

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  • Ein Sternchen verschwindet

    Alle Augen auf dich

    TochterAlice

    29. August 2014 um 06:00

    Ein Star wird gekidnappt, naja, eigentlich ist es eher ein Sternchen, ein sogenannter C- oder gar D-Promi. Miriam, genannt Mim, Protagonistin einer Serie, die ausschießlich im Internet gesendet wird, wird brutal aus ihrer Wohnung entführt, ihre Freundin und Mitbewohnerin Lily, ebenfalls Darstellerin in dieser Serie, wird zusammengeschlagen und landet im Krankenhaus. Zurück bleibt Jo, Mims Freund, der gerade die nicht immer rosige Beziehung durch die Einladung zu einem Traumurlaub in der Südsee wieder in Gang bringen wollte. Jo, der selbst nicht gerade auf Rosen gebettet, zudem gefährlich nahe an der Abhängigkeit von Alkohol und Tabletten ist, dem Gläubiger auf der Spur sind. Ein Antiheld also, der sich auf die Suche nach Mim macht, teils alleine, teils mit Lily. Ebenfalls auf der Spur ist Hauptkomissarin Amelie Fröhlich mit ihrem loyalen Kollegen Dürr, die beide nicht gerade die passendsten Namen tragen. Auch Amelie steht unter Druck - sowohl privat als auch dienstlich, denn ihr Vorgesetzter ist ihr nicht gerade wohlgesonnen. Und dann trudeln Videobotschaften ein, Mim scheint sehr zu leiden... Die Entführer verlangen zwei Millionen Euro, die durch Crowdfunding, also durch einen Aufruf zur Spende übers Netz, zusammengebracht werden sollen, was überraschend gut gelingt. Ein Thriller mit und für junge Menschen zu aktuellen Themen - Internetserien, neue Methoden der Vernetzung und von Finanzaktionen - das alles ist hier Thema. Gina Mayer schreibt gewohnt gut, die Figuren sind so gezeichnet, dass man sie beim Lesen unweigerlich vor Augen hat. Es ist - trotz einiger Ausnahmen - ein Thriller mit ausgesprochen wenig Brutalität und Härte, eher ein Thrillerchen, in dem auch psychischer Druck zur Sprache kommt und eine  nicht unwesentliche Rolle spielt. Ab und an sind es mir zu viele Figuren, die da herumturnen, die Dringlichkeit der jeweiligen Aktionen wird nicht immer deutlich, auch wenn ich weit entfernt davon bin, das Buch als belanglos zu bezeichnen. Trotzdem: im Gegensatz zu Gina Mayers großartigen historischen Düsseldorfromanen wie dem "Maikäfermädchen" und vor allem dem "Lied meiner Schwester" wird sich mir dieses Buch wohl nicht für alle Zeiten ins Gedächtnis einbrennen. Macht aber nichts: ich bin gut unterhalten worden und habe in Themen hineinfinden können, mit denen ich mich bislang noch kaum beschäftigt habe und das ist mehr, als mir viele Thriller und Krimis zu bieten haben, auch wenn die Spannung an keiner Stelle bis ins Unermessliche stieg. Wenn mich jemand nach einem gut geschriebenen, nicht zu blutigen Thriller nicht ganz ohne Anspruch fragt, werde ich in nächster Zeit auf jeden Fall "Alle Augen auf dich" empfehlen!

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