Gina Mayer Das Lied meiner Schwester

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Inhaltsangabe zu „Das Lied meiner Schwester“ von Gina Mayer

Swing, Liebe und Verrat Es sind die Zeiten von Swing und Jazz - nur nicht im Deutschland der dreißiger Jahre. Nachdem Orlanda ihre Anstellung als Sängerin an der Düsseldorfer Oper verloren hat, entdeckt sie mit dem Geiger Leopold die Swingmusik. Als die Nazis ihnen Auftrittsverbot erteilen, gehen Orlanda und ihre Schwester Anna in den Widerstand. Doch dann wird eine von ihnen verraten. Die ergreifende Geschichte zweier Schwestern, die ihre Passion höher schätzen als ihr Leben. 'Der Zauber der Musik kann sich selbst in den schlimmsten Momenten entfalten. Das ist die Botschaft dieses packenden Romans.' SWR "'Das Lied meiner Schwester' ist ein spannendes, berührendes und zugleich überaus informatives Buch." Westdeutsche Zeitung

Schöne Geschichte von zwei Schwestern zur Zeit der Nazi-Dikatatur. Für mich leider zu wenig Geschichte, zu viel Liebes-hin und her.

— irishlady
irishlady

Wird sie sich überhaupt entscheiden müssen, oder macht die Liebe ihr eigenes Spiel mit ihr?

— detlef_knut
detlef_knut

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  • Nur die Musik

    Das Lied meiner Schwester
    walli007

    walli007

    30. March 2016 um 13:56

    Die Schwestern Anna und Orlanda leben in Düsseldorf. Ihre Eltern sind schon früh verstorben. Anna, die Ältere, arbeitet als Krankenschwester, Orlanda singt an der Düsseldorfer Oper. Obwohl nur drei Jahre auseinander, könnten sie kaum unterschiedlicher sein. Aber im Jahr 1929 ist die Welt heil, noch. Im gleichen Jahr erhält auch der Opernsänger Clemens Haupt eine Anstellung, sein Freund Leopold Ulrich verhilft ihm dazu. Durch einen ziemlich miesen Trick, wie die Kollegin Fritzi ihnen eindeutig zu verstehen gibt. Aber es ist wie es ist. In dieser Welt der Musik, der Leichtlebigkeit, in der ersten Bekanntschaft mit Swing und Jazz, wirkt die vernünftige Anna, die sich ganz ihrer Arbeit verschrieben hat wie ein Fremdkörper. Wie schön ist die Welt der Musik, sei es eher die ernstere der Oper oder die fröhlichere des Swing. Unbeschwert leben Orlanda und ihre Freunde in dieser Welt. Die drohende Gefahr der Nazi-Herrschaft scheint nicht ihnen zu gelten. Sie verschließen einfach ihre Augen, so schlimm wird es schließlich nicht werden. Doch auch Anna, mit ihrer Ernsthaftigkeit und ihrer Gewissenhaftigkeit, scheint zunächst wie geblendet. Der schneidige Arzt, der ihre Karriere fördert, gibt ein Vorbild, das sich als sehr zweifelhaft herausstellt. Mit dem Verrinnen der Zeit lassen sich die negativen Auswirkungen des unsäglichen Regimes nicht mehr übersehen. Es werden Jobs gestrichen oder nicht erst vergeben, es wird subtiler Druck ausgeübt, es wird manipuliert.  In einen Rahmen der Nachkriegszeit gekleidet malt dieser außerordentlich beachtenswerte Roman ein Bild von einer schleichenden Verrohung der Gesellschaft. Welches Leid bereits das herannahende Unheil verursacht. Welche Schuld die Menschen auf sich laden, viele durchaus absichtlich, manche eher unfreiwillig. Wie wenige mit einfachsten Mitteln kämpfen. Wie einzelne durch ihre unbedarfte Vertrauensseligkeit Verrat üben. Die Musik verlässt diese üble Welt, in der nur Tschingderassabum besteht. Man soll den Kindern die ganze Geschichte erzählen, damit sie eine Vorstellung bekommen, wie es gewesen sein könnte. In der Hoffnung, dass sie es nie wieder soweit kommen lassen, dass sie einschreiten, bevor es zum Exzess kommt. Durch diese Geschichte zweier unterschiedlicher Frauen wird einem die Komplexität menschlicher Beziehungen näher gebracht und die bedauerlicherweise Unvermeidlichkeit des Schicksals. Ein Schicksal, gegen das man sich mit aller Macht stemmen möchte, stemmen müsste. 4,5 Sterne

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  • Wenn Musik verboten wird

    Das Lied meiner Schwester
    winter-chill

    winter-chill

    15. February 2016 um 20:38

    Die Kunst ist frei – ein Ausspruch, der heute – zumindest in Deutschland und Europa – als so selbstverständlich hingenommen wird. Dass das nicht immer so war, zeigt ein Blick zurück in die Geschichte: Als die Nationalsozialisten in den 1930er Jahren an die Macht kamen, begannen sie nach und nach Kunst, die sie als „entartet“ ansahen, zu verbieten. Das betraf nicht nur Bilder oder Bücher, sondern auch Musik: Schlager und Operetten jüdischer Musiker, Swing und Jazz, Werke politischer Komponisten – das Spektrum „entarteter“ Musik war riesig. Wie stark die Musik- und Kunstszene von den Nationalsozialisten beeinflusst wurde und was diese Einschnitte für Musiker in der damaligen Zeit bedeuteten, beleuchtet Gina Mayer in ihrem Roman „Das Lied meiner Schwester“. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die zwei ungleichen Schwestern Anna und Orlanda. Anna, die Ältere, Vernünftige, geht in ihrem Beruf als Krankenschwester auf, hat sich aber auch der Kirchenmusik verschrieben und spielt am Sonntag Orgel in der Kirche. Orlanda, die Sprunghafte, Emotionale, Leidenschaftliche, ist ausgebildete Operettensängerin. Bald entdeckt sie ihre Liebe zu Jazz und Swing und taucht tief in die Swing-Szene ein. Als die Nazis die Macht ergreifen, bekommen das sowohl die beiden Schwestern als auch deren Freunde zu spüren und jeder von ihnen wird auf eine andere Art und Weise in der Ausübung seiner Kunst eingeschränkt. Als die Situation immer schlimmer wird, gehen Anna und Orlanda in den Widerstand. Gina Mayer hat sich sehr um Authenzität bemüht und man merkt, dass sie sehr gut recherchiert hat. Man erfährt einiges über die Musikszene der 1930er und -40er Jahre. Auch die Rolle der Evangelischen Kirche während des Dritten Reichs ist Bestandteil der Geschichte. Der Schreibstil ist sehr angehem, lebendig und emotional. Mayer gelingt es sehr gut, die Atmosphäre der damaligen Zeit zu transportieren: Die Angst vor Strafen, wenn man sich nicht regimetreu verhält. Die bodenlose Ungerechtigkeit jüdischen Künstlern gegenüber, die plötzlich nicht mehr auftreten durften. Die innere Verzweiflung der Musiker, weil sie ihre Kunst nicht mehr richtig frei ausüben können. Während sich Orlanda und Anna zur Wehr setzen, zerbrechen einige ihrer Freunde an der Situation. Nicht ganz so perfekt gelungen sind Mayer allerdings ihre Charaktere beziehungweise deren Entwicklung: Vor allem Orlanda handelt zum Teil sehr unglaubwürdig. Auch ihr Ehemann Leopold lässt sich am Ende zu einer Handlung hinreißen, die nicht wirklich nachvollziehbar ist. Ein paar andere Figuren wirken wie Prototypen. Etwas lieblos und dahingeklatscht fand ich auch die Rahmenhandlung, die allerdings nur ein paar Seiten einnimmt. Trotz dieser Schwächen ist "Das Lied meiner Schwester" aber im Großen und Ganzen ein interessanter historischer Roman, der mal eine etwas andere Seite des Nationalsozialismus behandelt, als andere Romane. Eine traurige, düstere Geschichte, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • mit viel Liebe zur Musik

    Das Lied meiner Schwester
    detlef_knut

    detlef_knut

    20. October 2013 um 13:42

    Die in Düsseldorf lebende Schriftstellerin Gina Mayer entführt den Leser mit diesem Roman in die Zeit des Dritten Reiches. Im Mittelpunkt des Romans stehen die beiden Schwestern Anna und Orlanda. Anna, die ältere von beiden, arbeitet als Krankenschwester in einem Krankenhaus, während Orlanda als Sängerin eine Anstellung an der Düsseldorfer Oper hat. Nachdem sie diese verloren hat, entdeckt sie die Swingmusik für sich und wird Sängerin der Melody Girls. Sie wird hin und her gerissen von der Liebe zu dem Jazz-Geiger Leopold und dessen Freund Clemens, der ebenfalls an der Oper arbeiten. Als im Krankenhaus ein neuer Chefarzt erscheint, steigt Anna zur OP-Schwester auf. Seit der Machtübernahme der Nazis wird das Leben in Deutschland immer schwerer. Auch Orlanda wird mit einem Berufsverbot belegt, weil Swingmusik zur entarteten Musik gehört und die Melody Girls nicht mehr auftreten dürfen. Aber auch im Krankenhaus sind Ärzte und Krankenschwestern unterschiedlicher Meinung zu den Geschehnissen in Deutschland. Anna kann und will nicht allem zustimmen, was die Nazis anstellen. Als die Situation im Verlauf der Jahre immer schwieriger wird, schließt sich die religiöse Anna einer Gruppe an, die im Untergrund Widerstand leistet. Erst viel später erzählt sie ihrer jüngeren Schwester Orlanda davon. Die ist sofort hellauf begeistert und möchte so schnell wie möglich ebenfalls am Widerstand teilnehmen. Sehr vielschichtig und mit vielen Details aus dem damaligen Düsseldorf, aber auch aus der Zeit des Dritten Reiches, wird von Gina Mayer einen anrührende Geschichte zweier Schwestern im Widerstand gezeichnet. Schwerpunkt liegt dabei ganz klar auf der Entwicklung der Figuren. Während einzelne Nebenfiguren noch einem klassischen Schwarzweißbild entsprechen, so ist dies bei den Hauptfiguren nicht mehr erkennbar. Sie bestehen aus unendlich vielen Grautönen. Auf diese Weise versucht die Schriftstellerin dem Leser nahezubringen, dass die Zeit des Dritten Reiches nicht einfach schwarz-weiß gesehen werden darf. Obwohl die Schwestern bei weitem nicht immer einer Meinung sind, gehen sie doch einen gemeinsamen Weg auf ein gemeinsames Ziel zu. Bei den Freunden und anderen ist dies nicht mehr der Fall. Während der Jazzmusiker Leopold an seinem Berufsverbot beinahe zu Grunde geht, schafft es der Opernsänger Clemens bis in die höchsten Kreise und wird sogar von Göbbels hofiert. Eine gemeinsame Freundin Fritzi, die schon in ihrer Jugend ihren jüdischen Nachnamen abgelegt hat, weil sie nichts mit der jüdischen Religion zu tun hat, zeigt, dass auch Juden nicht in einen gemeinsamen Topf zu werfen sind. Annas Chefarzt ist ein Mensch, der durchaus Verständnis für das menschliche Miteinander aufbringt, der den Nazis aber keinen Widerstand entgegenbringt und eher, seinen Wohlstand und seine Karriere im Sinn, bei öffentlichen Anlässen den Nazis nach dem Mund redet. Diese Vielschichtigkeit von Figuren und Charaktereigenschaften wird von der Autorin in eine spannende Handlung gepackt und mit sehr vielen Bildern und Detailtreue in die Köpfe der Leser gepflanzt. Während der Leser lange Zeit im Glauben gelassen wird, dass die Fronten innerhalb dieser Figurenkonstellation ziemlich klar sind, gibt es zum Ende hin immer mehr Überraschungen. Die Hinundhergerissenheit zwischen den beiden Männern Leopold und Clemens zieht sich durch den gesamten Roman und immer wieder muss sich der Leser fragen, wie sich Orlanda am Ende entscheiden wird. Wird sie sich überhaupt entscheiden müssen, oder macht die Liebe ihr eigenes Spiel mit ihr. Ein hinreißender Roman, der in Düsseldorf spielt und viel Liebe zur Musik durchschauen lässt. Ein Roman, der die Gefühle anspricht, und den Menschen von heute, die meistens die Zeit des Dritten Reiches nicht am eigenen Leib erfahren haben, emotional nahe bringt. Ein solcher Roman hat einfach die volle Punktzahl verdient. © Detlef Knut, Düsseldorf 2013  

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  • Rezension zu "Das Lied meiner Schwester" von Gina Mayer

    Das Lied meiner Schwester
    LEXI

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    Das ungleiche Geschwister Anna und Orlanda verliert in sehr jungen Jahren die Mutter, der hoch musikalische Vater verfällt dem Schwermut. Anna, die ältere der beiden Schwestern, wird auf diese Art und Weise rasch in die Rolle der Mutter gedrängt und kann dieses Verhalten ein Leben lang nicht mehr ablegen. Sie kümmert sich so gut sie kann um den Haushalt und ihre kleine Schwester Orlanda, eine unbekümmertes Mädchen, das ihren Emotionen stets nachgibt und deren Handlungen nur allzu oft unbesonnen und aus einer Laune heraus erfolgen. Die vernünftige Anna wird Krankenschwester und arbeitet in einem Krankenhaus, Orlanda, der hoch begabte „Freigeist“, wendet sich den Künsten zu und wird Teil des Ensembles einer Operette. Nach einiger Zeit macht sie die Bekanntschaft mit einer neuen Gruppe und wendet sich dem Jazz zu, dem sie mit Leib und Seele verfällt. Die Tatsache, dass ihre Mutter nach der Geburt von Orlanda den Verstand verlor und bis zu ihrem Tod rund um die Uhr überwacht werden musste, lässt sowohl Anna, als auch Orlanda, jeglichen Wunsch nach einem Kind vehement von sich weisen. Orlanda ist wie ein schöner, bunter Schmetterling, der von Blüte zu Blüte flattert, das Leben leicht nimmt und sich nicht einengen oder festlegen möchte. So wie ihr ganzes Leben ist auch die Geschichte ihrer Liebe – sie schwankt in ihrer Leidenschaft stets zwischen den befreundeten Sängern Leopold und Clemens und diese verhängnisvolle „amour fou“ führt letztendlich zu einem tragischen Ende. Anna hingegen lernt durch ihr Orgelspiel einen Organisten namens Johannes kennen und lieben, nach der Heirat schafft sie es durch die Fürsprache des Chirurgen Dr. Müller, trotz ihrer Verehelichung weiterhin ihren Job im Krankenhaus zu behalten. Der Ausbruch des Krieges verändert das Leben der Geschwister auf dramatische Weise – und ihre Ideale und Vorstellungen werden in Grund und Boden zerstört. ******* Gina Mayer hat mit ihren vielschichtigen und lebendigen Protagonisten einen wundervollen Grundstein für einen Bestseller gelegt. Die Hauptfiguren Anna und Orlanda werden mit ihren so völlig verschiedenen Charaktereigenschaften exzellent dargestellt. Ihre Hoffnungen, Träume, ihre gesamte Lebenseinstellung – aber auch die Gewissenskonflikte bei wichtigen Entscheidungen - werden dem Leser in Verlauf des Buches nahe gebracht. Man kann einfach nicht anders, als völlig gebannt immer weiter zu lesen. Das Interesse an der Handlung wird von Grund auf geweckt und der Spannungsbogen ist hoch. Der flüssige Schreibstil der Autorin trägt zudem viel dazu bei, den Leser von Beginn an zu fesseln. Das brisante Hauptthema im Hintergrund, die Anfangszeiten des Naziregimes und die Vorfälle, die letztendlich zum Ausbruch des Krieges führten, werden sehr anschaulich dargestellt. Man schafft es hierbei nicht, unbeteiligt zu bleiben und wird kapitelweise vom Grauen dieser Schreckensherrschaft überwältigt. Nicht selten musste ich das Buch zur Seite legen, zu realistisch wird der historische Hintergrund in die Handlung eingebunden. Realistisch, wie auch das ganze Buch, ist das Ende dieser Geschichte. Meines Erachtens ist „Das Lied meiner Schwester“ ein Buch, das in Schulen zur Pflichtlektüre gemacht werden sollte. ******* Es handelt sich hierbei um eine Taschenbuchausgabe des „Aufbau-Verlages“, dessen Covergestaltung mir persönlich nicht gefallen hat. Die Optik verrät nichts über den Inhalt, die Gestaltung des Buchdeckels spricht mich nicht an und hätte mich auch niemals zu einem Kauf bewogen. Gekauft habe ich dieses Buch ausschließlich aufgrund der Tatsache, dass die Autorin „Gina Mayer“ heißt, dessen Buch „Das Maikäfermädchen“ meine Leidenschaft für ihre schriftstellerischen Werke geweckt hat. Da ich jedoch ausschließlich am Inhalt des Romans interessiert war und dieser all meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen hat, gibt es für die optische Aufmachung auch keinen Punkteabzug in meiner Bewertung. ******* Fazit: Für „Das Lied meiner Schwester“ von Gina Mayer vergebe ich auf jeden Fall fünf Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Für meine Person definitiv ein Buch, das lange nachwirkt und das man unbedingt gelesen haben sollte.

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    aba

    aba

    10. October 2012 um 07:51
  • Rezension zu "Das Lied meiner Schwester" von Gina Mayer

    Das Lied meiner Schwester
    Monika58097

    Monika58097

    04. August 2012 um 17:52

    Friederike bekommt zur Volljährigkeit von ihren Zieheltern ein Bündel Briefe geschenkt. Briefe der Mutter an ihr ungeborenes Kind. Briefe der Mutter, die sie im Gefängnis schrieb. Dann Rückblick. Erzählt wird die Geschichte von Anna und Orlanda, von Clemens und von Leopold. Es ist die Zeit des Swing, des Jazz. Orlanda, Clemens und Leopold leben für die Musik. Sie arbeiten an Oper und Operette. Clemens erhält durch eine List einen begehrten Job. Für ihn gehen muss ein alkoholabhängiger Kollege – ein Jude. Der Krieg steht kurz vor dem Ausbruch. Orlanda verliert ihren Job und entdeckt die Liebe zum Jazz, doch diese Musik wird von den Nazis als entartet eingestuft und verboten. Orlanda arbeitet fortan in einem Gemischtwarenladen. Da ist Anna, ihre Schwester, erst als Krankenschwester und dann als OP-Schwester tätig. Anna, die gerne Orgel spielt. Anna, die sich gegen die Nazis auflehnen wird und im Widerstand aktiv wird, bis sie einsehen muss, dass es zu gefährlich wird. Zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Anna, die Pflichtbewusste, die schließlich einen Organisten heiratet, aber keine Kinder will. Orlanda, die hin- und hergerissen ist zwischen Clemens und Leopold. Die schließlich Leopold heiratet, aber auch Clemens liebt, der unter der Nazi-Herrschaft eine steile Karriere macht. Der Krieg bricht aus und auch die beiden Männer müssen schließlich an der Ostfront kämpfen. Der Iwan oder ich, das ist hier die Devise. Beide kommen zurück, doch beide verarbeiten die Erlebnisse unterschiedlich. Während Clemens von den Nazis angehalten wird wieder zu singen und so seine Karriere weiter vorantreiben kann, zerbricht Leopold am Krieg, aber nicht nur daran. Orlanda, die inzwisschen auch im Widerstand organisiert ist, wird erwischt. Sie kommt ins Zuchthaus, wo sie erfährt, dass sie schwanger ist, doch schwanger von wem? Und wer hat sie verraten? Im Zuchthaus fängt sie an, die Briefe an ihr ungeborenes Kind zu schreiben. Ein Roman wie ein Film. Ein Roman voll mit Musik. Beim Lesen habe ich jede Szene vor mir gesehen. Gina Mayer schreibt intensiv, emotional, sehr bildhaft. Ich konnte mich in die einzelnen Personen hinein versetzen. Man hat die Charaktere förmlich spüren können. Zum Beispiel die Zerrissenheit Clemens’, der nicht weiter unter den Nazis singen wollte, aber dann musste und schließlich nachgab, weil er gezwungen wurde. Und dann die Musik, bevor der ganze braune Terror losging. Ich habe die Menschen in den verrauchten Tanzlokalen tanzen sehen, habe die Musik gehört. Ein phantastischer Roman, der mich nicht mehr los gelassen hat. Ein Roman voller Emotionen. Ein Roman, der es verdient hätte, verfilmt zu werden!

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  • LovelyBooks Adventskalender Türchen 18: "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler

    Ein Buch für Hanna
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    LovelyBooks wünscht allen Lesern am heutigen Adventssonntag eine ruhige und besinnliche Zeit. In unserem Adventskalender wartet in Türchen Nr. 18 ein von Kritikern bereits sehr hoch gelobtes Buch auf Euch - "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler aus dem BELTZ Verlag: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die 14-jährige Hanna Salomon hasst den Spitznamen »Püppchen«, er macht sie so klein, wie sie sich selbst oft fühlt. Als sie im Sommer 1939 Deutschland zusammen mit anderen Mädchen verlässt, heißt es: »Ihr seid die Glücklichen, die Auserwählten!« Das Ziel ist Palästina, mit Zwischenstation Dänemark. Dort, auf dem Land, bei der alten Bente, gibt es zwar keine Palmen und das Meer ist nicht so blau wie in Andersens Märchen, aber man ist sicher vor den Nazis. Was ein Irrtum ist. Zusammen mit den Mädchen Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert. Eine Notgemeinschaft. „Aufgeben gilt nicht“, hat Mira immer gesagt, „das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Erst neun Jahre später, 1948, gelingt es ihr, nach Palästina auszuwandern, wo sie endlich ein Zuhause findet..... Pressestimmen: »Hannas Geschichte ist gnadenlos traurig und unendlich hoffnungsvoll zugleich.« Lesefrüchte im WDR 5 »Mirjam Pressler entwickelt in dieser Geschichte eine erzählerische Intensität, die der Gefühlswelt der jugendlichen Hanna entspricht. Ein gelungener Balanceakt zwischen literarischer Distanziertheit und unvermittelter Sentimentalität.« Süddeutsche Zeitung »Pressler berichtet ohne Schnörkel vom Schicksal einer ungewöhnlichen Frau. Sie mutet den jungen Lesern die Wahrheit zu.« Die Welt Leseprobe und weitere Informationen: http://www.beltz.de/de/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/ein-buch-fuer-hanna.html ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fünf Exemplare dieses dramatischen und dennoch poetischen Jugendbuchs verlosen wir zusammen mit dem BELTZ Verlag. Bitte postet uns dazu bis zum 31.12.2011, welche Bücher Ihr zu diesem Thema bereits kennt bzw. als besonders gut umgesetzt empfandet (wie z.B. "Das Tagebuch der Anne Frank") und warum es weiterhin so wichtig ist dieser Zeit zu gedenken und dies auch an Jugendliche zu vermitteln.

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  • Rezension zu "Das Lied meiner Schwester" von Gina Mayer

    Das Lied meiner Schwester
    MinnieMay

    MinnieMay

    14. March 2011 um 14:21

    Es ist eine Geschichte von vielen, ganz gleich ob wahr oder nicht, ist sie doch so spürbar real, dass es mir beim Lesen eine Gänsehaut bereitet hat. Im Deutschland der dreißiger Jahre lernen wir Anna und Orlanda kennen, zwei Schwestern wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Anna ist die ältere, vernünftigere und der ruhige Pol der Beiden. Sehr früh schon musste sie die Verantwortung für ihre Schwester übernehmen und das ständige Gefühl für alle und alles sorgen zu müssen, schränkt ihr eigenes Leben auf drastische Weise ein. Orlanda ist eine strahlende Persönlichkeit, wagemutig und rebellisch und immer darauf Bedacht aus der Umklammerung ihrer Schwester zu entfliehen. Beide erleben sie den Aufstieg Hitlers und die Machtübernahme der Nationalsozialisten. Während Anna zu Beginn noch mit gemischten Gefühlen der neuen Regierung gegenüber steht, ist sie Orlanda sogleich zuwider. Orlanda, die gerade ihre Liebe zur Jazzmusik erkannt hat, und erfolgreich mit ihrer Band durch Deutschland zieht bekommt Auftrittsverbot, denn ein Teil ihrer Gruppe ist jüdischer Herkunft und zudem gilt Jazz bei den Nazis als „entartete Musik“. Anna beobachtet derweil mit Missmut und Sorge ihre Schwester, die immer wieder zwischen zwei Männern hin- und herpendelt und sich nicht wirklich entscheiden kann. Zudem plagen sie noch ganz private Sorgen und mehr und mehr erkennt auch sie, dass die Nationalsozialisten zu weit gehen. Die Schwestern entschließen sich zum Widerstand, doch es geht nicht gut und Orlanda landet im Gefängnis. Erst dort bemerkt sie ihre Schwangerschaft und beginnt fortan dem Ungeborenen Briefe zu schreiben. Es ist eine fesselnde, traurige, sehr gefühlvolle Geschichte, die das Bild jener Zeit gut widergibt, sowohl das politische, wie auch die Entwicklung der Musikszene. Sehr gut recherchiert erlebt man den 2. Weltkrieg aus der Sicht der Menschen in Deutschland. Ihre Gefühle, Gedanken und Meinungen, ihr Widerstand und der radikale Umgang der Nazis mit Protest berühren den Leser. Wir erleben die Geschichte aus Sicht von Anna und Orlanda, auch aus Sicht von Leopold und Clemens und in den Briefen Orlandas an ihr Kind. An manchen Stellen zieht sich die Erzählung etwas, doch das macht nichts. Es ist ein wundervoll geschriebenes Buch, welches den Geist jener Zeit gut widergibt.

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  • Rezension zu "Das Lied meiner Schwester" von Gina Mayer

    Das Lied meiner Schwester
    Isy

    Isy

    11. October 2010 um 09:24

    "Dafür strahlten die Sterne und der Mond über ihnen, denn am Himmel hatten die Nazis die Verdunklungspflicht nicht durchsetzen können." - - - - - Es ist der 5. Juni 1964 - Friederikes 21. Geburtstag. Sie hat endlich den Mut gefasst, Onkel und Tante davon in Kenntnis zu setzen, dass sie ihr Musikstudium aufgeben und das Konservatorium verlassen wird. Doch da kommt ihr die Tante mit einer Überraschung zuvor: ein Bündel Briefe von ihrer verstorbenen Mutter. "Friederikes Hände zitterten ebenfalls, als sie das hellblaue Seidenband löste und den ersten Brief aus dem Umschlag zog. Sie begann zu lesen." Es beginnt eine Reise in die Vergangenheit, in das Düsseldorf der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte erzählt von den beiden grundverschiedenen Schwestern Anna und Orlanda Mandel, Orlandas Freunden Clemens und Leopold und weiteren Weggefährten. Sie erzählt von der losgelösten Zeit des Swings und den darauf folgenden Einschränkungen und Bestimmungen durch die Nazis bis hin zum Wahnsinn des II. Weltkriegs. Fazit: Ein sehr schönes Buch - damit meine ich nicht nur das Cover. Es gelingt der Autorin durch eine authentische Wortwahl das misstrauische und hektische Lebensgefühl dieser Zeit zu vermitteln. Die Protagonisten kämpfen alle mit ihren eigenen Schwierigkeiten und hadern mit ihren Ansprüchen an sich selbst und das Umfeld. Trotzdem eine Vielzahl von Personen in das Geschehen einbezogen werden, gelingt es leicht, den Überblick zu behalten. Auch die Themen, die angesprochen werden sind gut umgesetzt. So ist zum Beispiel auch die Kirche im Dritten Reich ein Bestandteil der Geschichte, aber nicht zu tiefgründig. Daher ist es für jemanden ohne große Bindung zur Kirche sehr informativ aber nicht langweilig. Auch bleibt ziemlich lange unklar, welche Schwester denn die Briefe verfasst hat. Alles in allem: sehr lesenswert!

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  • Rezension zu "Das Lied meiner Schwester" von Gina Mayer

    Das Lied meiner Schwester
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    15. September 2010 um 13:29

    Da hat Friederike nun endlich allen Mut zusammengekratzt, um an ihrem 21. Geburtstag ihrer Tante, bei der sie aufgewachsen ist, zu gestehen, dass sie das Musikstudium abbrechen will – vergeblich. Denn sie kommt gar nicht erst zu Wort. Ihre Tante hat nämlich ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk für sie: Ein Bündel Briefe ihrer Mutter, von der Friederike bisher glaubte, dass sie während eines Bombenangriffs ums Leben gekommen ist. Nach diesem Einstieg wird die Geschichte zweier grundverschiedener Schwestern in der NS-Zeit, der Sängerin Orlanda und der Krankenschwester Anna, langsam aufgerollt. Eine dieser Schwestern ist Friederikes Mutter, und ihre Briefe an ihr noch ungeborenes Kind sind in die Erzählung eingestreut. Friederikes Mutter sitzt im Gefängnis und wartet auf ihre Hinrichtung, die bis zur Geburt aufgeschoben wurde. Sie weiß also, dass sie kein gemeinsames Leben mit ihrem Kind haben wird, und das macht diese Briefe so herzzerreißend, dass mir die Tränen kamen. Wie in einem Puzzle fügt sich die Geschichte nach und nach zusammen. So wie auch die Auswirkungen des NS-Staates nach und nach in das Leben der Schwestern und ihrer Freunde einsickern, ihre Lebenspläne zerstören und zunehmend ihren Alltag bestimmen. Judenverfolgung, Krieg, Bombenangriffe, all das macht die Lebenswirklichkeit der Schwestern aus, aber auch der Widerstand dagegen. Dabei wird ihnen auch ein zentraler Teil ihres Lebens genommen: Die Musik, die sie so lieben, von der sie auch gelebt haben, die in den Augen der Nazis aber „entartet“ ist. Die Musik, die dieses Buch wie einen roten Faden durchzieht und die ich gern als Soundtrack beim Lesen gehört hätte. Dieses sprachlich schöne Buch entwickelt einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Ich hatte das Gefühl, in die damalige Zeit versetzt zu sein, so plastisch ist der Alltag beschrieben. Beide der Schwestern, die so grundverschieden sind, sind mir ans Herz gewachsen, jede auf ihre Art. Ein besonderer Reiz des Buches ist, dass bis kurz vor Schluss nicht eindeutig klar wird, welche der beiden Schwestern Friederikes Mutter ist. So bleibt die ganze Zeit über eine Spannung aufrechterhalten. Ich wünsche diesem Buch viele Leser!

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  • Frage zu "Das Lied meiner Schwester" von Gina Mayer

    Das Lied meiner Schwester
    Goch9

    Goch9

    Hallo Frau Mayer, leider habe ich Ihr neues Buch noch nicht gelesen. Einige Rezensionen bei Lovelybook sowie ein Bericht über ihre letzte Lesung in Düsseldorf haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Als historischer Roman behandelt er unsere jüngere Vergangenheit. Mich interessiert, wie Sie für diesen Roman recherchiert haben. Haben Sie Zeitzeugen befragen können und gibt es reale Vorbilder für Orlanda und Anna?

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  • Rezension zu "Das Lied meiner Schwester" von Gina Mayer

    Das Lied meiner Schwester
    lokoschade

    lokoschade

    06. September 2010 um 12:41

    Kurzbeschreibung "Wenn man nur die Ohren schließen könnte wie die Augen." Es ist eine Sternstunde des Swing und Jazz. Doch als Orlanda von den Nazis das Singen verboten wird, beschließt sie, gemeinsam mit ihrer Schwester Anna Widerstand zu leisten. Ein Roman über Verrat und Liebe in schweren Zeiten, die ergreifende Geschichte zweier Schwestern, die ihre Passion höher schätzen als das eigene Leben. "Fesselnd, einfühlsam und akribisch recherchiert." Rheinische Post Über die Autorin Gina Mayer, 1965 in Ellwangen geboren, lebt mit ihrer Familie in Düsseldorf. Bevor sie freie Autorin wurde, arbeitete sie als Werbetexterin. Im Aufbau Verlag erschien zuletzt ihr berührender Familienroman "Zitronen im Mondschein" (atb). www.ginamayer.de Meine Meinung: Zu diesem Buch würde ich am liebsten einfach nur schreiben: Tolles Buch, kaufen und lesen - ihr werdet begeistert sein. Da die Handlung des Romans gut aus der Kurzbeschreibung hervorgeht werde ich dem auch nichts mehr hinzufügen. Das Lied meiner Schwester habe ich gelesen wie ich einen spannenden Film ansehe, nämlich mit allen Sinnen. Gina Mayer hat es geschafft eine so eindringliche und authentische Stimmung zu erzeugen, dass ich mir alles genaustens vorstellen konnte und oft gedacht habe, so muss es gewesen sein. Es war für mich kein ausschließlicher "Musik-Roman" - nein, es wurden so viele Facetten beleuchtet (u.a. der Krankenhausbetrieb, die Haltung der Kirche u. v. a) dass ich nur mutmaßen kann dass das eine ganz penible Rechere voraussetzt. Gina Mayer hatte mich sowohl inhaltlich als auch sprachlich fest in der Hand. Außerdem möchte ich noch anmerken dass die Romane dieses Genres nur allzu gerne in Berlin oder Hamburg angesiedelt werden. Vielen Dank an die Autorin dass sie Düsseldorf auf der Landkarte markiert hat. Fazit: Ein klug aufgebauter Roman, bei dem man die genauste Recherche geradezu fühlen kann (pures Kopfkino). Packend, berührend und spannend bis zur letzten Seite. (dk) Volle Punktzahle

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  • Rezension zu "Das Lied meiner Schwester" von Gina Mayer

    Das Lied meiner Schwester
    Buecherkinder

    Buecherkinder

    Gleich vorweg: „Das Lied meiner Schwester“ ist ein grandioses Buch. Einziger Wermutstropfen: Ich bewerte lieber Bücher mit Makel, das ist einfacher. Es ist wie beim Essen, über zuviel oder zuwenig Salz kann man schon während des Essens diskutieren, das perfekte Gericht jedoch wird bis zuletzt schweigend genossen. So habe ich es auch mit diesem Buch gehalten, jede Seite war ein Genuss. Aber warum genau war das so? Wie hat die Autorin Gina Mayer es geschafft, mich derart in den Bann der Geschichte zu ziehen? Der Versuch einer Erklärung: Die Geschichte der beiden Schwestern Anna und Orlanda ist außergewöhnlich aufgebaut. Sie liegt eingebettet in einer Rahmenhandlung, die 1964 stattfindet. Die Geschichte selbst ist in vier Teile aufgeteilt. Der erste Teil übernimmt die Einführung der Hauptpersonen im Jahr 1929, dem Jahr der Weltwirtschaftskrise. Der zweite Teil beschreibt das Leben der Protagonisten im Nazideutschland des Jahres 1933. Im dritten Teil springt die Handlung in die Jahre 1938/39 und endet mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Der vierte Teil beschreibt die Kriegsjahre 1942 und 1943. Allen Teilen ist gemein, dass sie immer wieder von Briefen einer namenlosen Mutter an ihr Kind unterbrochen werden, die in den Jahren 1942 und 1943 in der Düsseldorfer Ulmer Höh, einem Gestapo-Gefängnis, geschrieben wurden. Bis zuletzt kann der Leser nur ahnen, wer die Verfasserin der Briefe ist, öffnen sie die Tür zur Zukunft doch immer nur einen kleinen Spalt weit. Diese Tür öffnet die Autorin innerhalb des Buches auch für zum Teil belanglose Dinge. So folgt sie zum Beispiel einem Vogelnest bis ins Jahr 1973, der Perle einer Kette bis zum Untergang eines Schiffes im Jahr 1939. Diese Dinge sind Teil der Geschichte, nicht von zentraler Bedeutung, aber kleine und feine Details. Von der Handlung möchte ich nicht allzuviel verraten. Es ist die Geschichte zweier ungleicher Schwestern, ihren Freunden und Liebhabern und ist zugleich eine Geschichte über Musik, Jazzmusik, Swing, Orgelmusik, entartete Musik. Wir begleiten die Protagonisten in guten und schlechten Zeiten, wir erleben ihre Veränderungen und das, was das Dritte Reich aus jedem von ihnen gemacht hat. Wir werden auf den letzten Seiten das Rätsel der unbekannten Briefeschreiberin lösen und noch eine Weile über diese fesselnde Geschichte nachdenken. Danke Frau Mayer für diesen unterhaltenden, bewegenden, spannenden und ausgesprochen gut recherchierten Roman, den ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.

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