Gina Mayer Das Maikäfermädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Maikäfermädchen“ von Gina Mayer

"Maikäfer flieg - der Vater ist im Krieg"

Sommer 1945. Deutschland liegt in Trümmern, von Düsseldorf sind nur noch Ruinen übrig. Die Hebamme Käthe Mertens leidet unter der Trennung von ihrem Mann Wolf, der im Krieg verschollen ist. Eines Nachts taucht eine junge Frau bei ihr auf. Ingrid ist schwanger und völlig verstört. Sie will Käthe nicht sagen, wer der Vater ihres Kindes ist, sondern summt immer nur die Melodie von "Maikäfer flieg". Käthe zögert nicht lange, sie hilft Ingrid, indem sie in einer halb zerstörten Arztpraxis eine Abtreibung vornimmt. Ingrid verschwindet nach dem Eingriff spurlos, aber wenige Wochen später erscheint ein anderes junges Mädchen bei Käthe, das ebenfalls schwanger ist. Zusammen mit ihrer Freundin Lilo beschließt Käthe, bedrängten Frauen zu helfen - trotz der Gefahr, als "Engelmacherin" im Gefängnis zu landen. Dann taucht Ingrid wieder auf, erneut schwanger, und beginnt Käthe zu erpressen.

Die berührende Geschichte zweier Frauen im unmittelbaren Nachkriegsdeutschland - ein Roman über Suche, Wahrheit und die Kraft, sein Leben zu meistern.

Ein hoch spannendes und mitreißendes Buch über eines der dunkelsten Kapitel der deutschen (Nachkriegs-)Geschichte

— TeleTabi1

Ergreifend, erschütternd! Wunderbarer Schreibstil, das Buch hat mich total gefesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen!

— Mamaofhannah07

es wird mich noch lange bewegen, erinnern und darüber nachdenken lassen.

— dieFlo

Eines meiner Lieblingsbücher!

— Sumsi1990

Ein historisch durchaus interessanter Roman, der aber leider inhaltlich sehr große Schwächen aufweist und daher nicht überzeugen kann.

— Krimifee86

Aus dem Leben der Nachkriegsjahre gegriffen.

— LittleMissEMmA

Leider leider muss ich sagen, das es mich bis auf eine kurze Passage seltsam ungerührt gelassen hat

— MellieS

Schockierend und für meinen Geschmack an manchen Stellen etwas zu detailliert beschrieben.

— Mausepup89

Ein Buch das Tief berührt und einem mit nimmt in die Vergangenheit nach dem 2. Weltkrieg 1945... Das vieles verschüttete wachruft ...

— Arietta

Die Geschichte geht unter die Haut, sie berührt, sie macht nachdenklich und sie ist auf ihre ganz eigene Art sehr schön.

— Nina2401

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  • Großartiges Panorama der unmittelbaren Nachkriegszeit

    Das Maikäfermädchen

    Schlehenfee

    01. April 2017 um 19:52

    Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, Düsseldorf in Trümmern und die Menschen hungern. Im Sommer 1945 geht es auch der Hebamme Käthe Arensen nicht anders. In der Schlange vor einer Lebensmittelausgabestelle lernt Käthe das „Maikäfermädchen“ Ingrid kennen, die das bekannte Kinderlied singt. Kurz darauf sucht Ingrid sie auf und möchte, dass Käthe ihr ungeborenes Kind abtreibt – im Tausch gegen einen Pelzmantel. Obwohl es gegen ihre Prinzipien geht, sagt Käthe vor lauter Hunger zu. Es spricht sich herum, dass es eine „Engelmacherin“ gibt, die etwas von der Sache versteht und eine weitere Frau kommt zu Käthe. In dieser Situation trifft Käthe ihre alte Freundin Lilo wieder. Die geschäftstüchtige Mutter von zwei Kindern überredet sie, die Abtreibungen in einer eigenen „Praxis“ zu einem Geschäft zu machen. Immerhin ist in den Hungerjahren die Not der Frauen groß. Trotzdem plagen ständige Gewissensbisse die religiöse Käthe. Da taucht Ingrid nochmals auf, wieder schwanger... Wie lange können die Frauen ihrer Tätigkeit nachgehen, ohne aufzufliegen? Am Roman „Das Maikäfermädchen“ reizte mich neben der schwierigen Thematik „Abtreibung“ auch die Epoche der Zeit nach dem Krieg. Autorin Gina Mayer ist es hervorragend gelungen, dem Leser verschiedene Aspekte aus den Jahren 1945 bis 1948 zu schildern und ihn ins Erleben zu bringen. Die Trümmer, der Hunger, Tausch und Schwarzmarkt, die Präsenz der Besatzungsmächte (hier Großbritannien), das schwierige Erbe der Nazis, echte und falsche Opfer, Ganoven, die das schnelle Geld wittern. Und über allem steht die Frage von Schuld oder Unschuld, auch in Bezug auf die Nazi-Diktatur. Käthe zweifelt an sich, weil sie den Prinzipien ihres Berufs und ihres Glaubens zuwiderhandelt.Lilos Mann kann seine Taten während der Naziherrschaft nicht vergessen. Der ehemalige Buchenwald-Häftling Schimanek möchte vergeben und neu anfangen.Das Thema „Abtreibung“ wird ohne Wertung mit Für und Wider thematisiert. Trotzdem sollte man als Leser dem Thema gegenüber aufgeschlossen sein.Auch wenn „Das Maikäfermädchen“ nach dem Krieg spielt, entkommen Charaktere und Leser mit ihnen dem „Dritten Reich“ noch nicht. Der Roman behandelt auch die Gräueltaten, die ans Licht kamen und wie die Menschen damit umgehen: Euthanasie, Zwangssterilisation, Holocaust und KZs. Die meisten schweigen und möchten vergessen. Das ist mir aus meiner eigenen Familie bekannt und stimmt bis heute. Für viele beginnt die Nachkriegszeit erst mit dem „Wirtschaftswunder“, die schwierigen Zeiten davor möchte man vergessen. Darum muss ich Gina Mayer ein großes Kompliment machen: Sie hat ein schwieriges Kapitel der deutschen Geschichte, das lieber totgeschwiegen wird, authentisch und facettenreich dargestellt.

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  • Sehr berührend, aufwühlend und hervorragend geschrieben

    Das Maikäfermädchen

    KerstinTh

    07. September 2016 um 11:26

    Wir befinden uns in Düsseldorf, im Nachkriegsdeutschland, im Sommer 1945. Käthe Arensen ist Hebamme, allerdings möchte kaum jemand zu dieser Zeit ein Kind in die Welt setzten. Eines Nachts steht die junge und schwangere Ingrid vor Käthes Tür. Ingrid sagt nicht viel, sondern summt die meiste Zeit nur die Melodie von „Maikäfer flieg“ vor sich hin. Ingrid möchte ihr Kind nicht zur Welt bringen und bittet Käthe es abzutreiben. Nachdem die Abtreibung von statten gegangen ist tauchen plötzlich immer mehr verzweifelte Frauen vor Käthes Tür auf und wollen, dass sie ihnen hilft. Käthe holt sich Hilfe von ihrer Freundin Lilo und zusammen kümmern sie sich nun um die vom Krieg geprägten Frauen. Aber mit der Zeit wächst die Angst, dass ihr Unternehmen auffliegt.   Ein sehr guter und berührender Roman, der zeigt, wie es kurz nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland zugegangen ist. Er ist so gut geschrieben und die Situationen so gut beschrieben, dass man selbst das Gefühl hat sich im Jahre 1945 in Düsseldorf zu befinden. Ich bin fasziniert von diesem Buch und kann es nur weiterempfehlen.

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  • Ein Buch, das unter die Haut geht

    Das Maikäfermädchen

    mixtapemaedchen

    21. June 2016 um 10:58

    Der Krieg ist zu Ende. Düsseldorf in Schutt und Asche. Düsseldorf ist zerbombt. Da ist Käthe, von Beruf Hebamme, die auf sich allein gestellt ist, weil ihr Mann als vermisst gilt. Käthe schlägt sich mit Entbindungen durch. Manchmal wird sie bezahlt, meistens nicht. Käthes Berufung ist es, Kindern auf die Welt zu helfen, doch dann steht plötzlich Ingrid vor ihr. Die junge Frau bittet sie, ihr Kind wegzumachen. Dafür bietet sie Käthe einen Pelzmantel an. Käthe könnte ihn auf dem Schwarzmarkt eintauschen gegen Lebensmittel. Käthe will das nicht, doch sie hat Hunger, erbärmlichen Hunger. Schließlich willigt sie ein. Es soll jedoch bei diesem einen Mal bleiben, doch die Information spricht sich herum. Es kommen weitere Frauen und auch junge Mädchen. In den Trümmern der Stadt tritt Käthe ihre frühere Kollegin Lilo wieder. Lilo, die früher als Krankenschwester gearbeitet hat und nun eine Trümmerfrau ist. Lilo, die mit Hambach verheiratet ist. Hambach, der nicht sprechen kann, weil ihn ein Kriegserlebnis derart belastet, dass er verstummt ist. Käthe will keine weiteren Abtreibungen mehr vornehmen, doch Lilo ist mehr Geschäftsfrau, denkt an den Hunger und weiß nicht, wie sie sonst ihre Familie satt bekommen soll. Sie überredet Käthe weiterzumachen und gemeinsam betreiben sie eine illegale Abtreibungspraxis – immer die Angst im Nacken, erwischt und angezeigt zu werden. Eine Praxis im Keller von Schimanek. Schimanek, ein Jude, der das KZ überlebt hat. Eines Tages steht Ingrid wieder vor der Tür – wieder schwanger. Käthe weigert sich, eine erneute Abtreibung vorzunehmen, doch Ingrid erpresst die Hebamme.Ein Roman, so ausdrucksstark geschrieben, dass sich der Leser ins zerbombte Düsseldorf katapultiert fühlt. Wie auch schon im Roman „Das Lied meiner Schwester“ lief bei mir beim Lesen regelrecht ein Film ab. Ich konnte die einzelnen Szenen sehen, Käthes Hunger, ihre Zweifel, ihre Not förmlich spüren. Ihre Zerrissenheit, tue ich es oder stille ich lieber meinen Hunger. Ein Roman, der beim Leser auch nicht Halt macht vor den Themen Rassengesetze der Nazis, Zwangssterilisationen, Gewalt, Einschüchterung. Verbunden sind diese Themen mit persönlichen Schicksalen und Kriegsfolgen. Mich hat das Buch sehr berührt.

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    • 5
  • Eines meiner Lieblingsbücher!

    Das Maikäfermädchen

    Sumsi1990

    12. May 2016 um 14:56

    Es ist jetzt schon ziemlich lange her, dass ich dieses Buch zuletzt gelesen habe, aber ich habe es noch immer gut in Erinnerung. Das Buch handelt von einer Hebamme, die aufgrund der Missstände im Nachkriegsdeutschland ungewollt zur "Engelsmacherin" wird. Es geht um Freundschaft, das eigene Gewissen und natürlich um den geschichtlichen Hintergrund!Das Buch beschreibt einfühlend die Situation der Menschen, ist aber dennoch leicht zu lesen. Man muss aber damit rechnen, dass einen das Buch doch sehr beschäftigt. Ich bin verrückt nach diesem Buch und habe es jedenfalls schon sehr vielen Menschen empfohlen!!!

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  • Frauen im Nachkriegsdeutschland

    Das Maikäfermädchen

    Krimifee86

    08. March 2016 um 14:23

    Klappentext: „Maikäfer flieg – der Vater ist im Krieg“ Sommer 1945. Deutschland liegt in Trümmern, von Düsseldorf sind nur noch Ruinen übrig. Die Hebamme Käthe Mertens leidet unter der Trennung von ihrem Mann Wolf, der im Krieg verschollen ist. Eines Nachts taucht eine junge Frau bei ihr auf. Ingrid ist schwanger und völlig verstört. Sie will Käthe nicht sagen, wer der Vater ihres Kindes ist, sondern summt immer nur die Melodie von „Maikäfer flieg“. Käthe zögert nicht lange, sie hilft Ingrid, indem sie in einer halb zerstörten Arztpraxis eine Abtreibung vornimmt. Ingrid verschwindet nach dem Eingriff spurlos, aber wenige Wochen später erscheint ein anderes junges Mädchen bei Käthe, das ebenfalls schwanger ist. Zusammen mit ihrer Freundin Lilo beschließt Käthe, bedrängten Frauen zu helfen – trotz der Gefahr, als „Engelmacherin“ im Gefängnis zu landen. Dann taucht Ingrid wieder auf, erneut schwanger, und beginnt Käthe zu erpressen. Cover: Ich finde das Cover total schön, weil es zugleich alles und gleichzeitig nichts zeigt. Zu sehen ist ein Mädchen, das einen roten Rock oder ein Kleid und zu kleine rote Schuhe trägt. Das Mädchen ist allerdings nur ab der Hüfte abwärts abgebildet, sodass man ihr Gesicht nicht zu sehen bekommt. Dies regt die Fantasie und Vorstellungskraft an. Auch die Farben des Covers gefallen mir gut. Die Art des Outfits und auch die Steine spielen ein wenig auf die damalige Zeit an (=Trümmerfrauen). Insgesamt wirklich sehr gut gemacht. Schreibstil: Mir hat der Schreibstil von Gina Mayer sehr gut gefallen, denn die Geschichte ist logisch und gut nachvollziehbar. Das Buch lässt sich dadurch flüssig lesen und dabei keine Fragen offen. Weniger gut gefallen haben mir die Charakterisierungen der einzelnen Personen. Denn es war einfach keiner von ihnen wirklich sympathisch. Wobei, wenn ich so darüber nachdenke, - doch: Der jüdische Vermieter von Lilo und Käthe war sympathisch und ihn habe ich sehr ins Herz geschlossen. Alle anderen jedoch gar nicht. Weder Käthe und Lilo waren sympathisch, noch Lilos Familie, der britische Offizier, Wolf, Ingrid,… Alle waren furchtbar egoistisch und selbst bezogen. Wahrscheinlich musste man das in der damaligen Zeit auch sein, aber die Autorin hat es nicht geschafft, dass ich Mitleid mit den Personen empfinde, sondern eher dass ich ihre Handlungen verabscheue, so nötig sie auch gewesen sein müssen. Die Story: Ich frage mich ein wenig, was die eigentliche Geschichte dieses Romans sein soll. Vermutlich wollte die Autorin einfach ein wenig über das Leben der Frauen nach dem zweiten Weltkrieg erzählen und hat dabei eine Geschichte rund um eine Hebamme erschaffen, die Abtreibungen vornimmt. Nur, was die eigentliche Geschichte ist, habe ich bis zum Schluss nicht begriffen. Käthe nimmt Abtreibungen vor und hat ein schlechtes Gewissen, Lilo verdient ordentlich mit und hat kein schlechtes Gewissen. Daneben noch ein paar Zwischenerzählungen rund um britische Offiziere, Schmuggler und Kriegserlebnisse. Ein roter Faden hat sich mir dabei nicht gezeigt. Es waren einfach viele kleine Geschichten in einem großen Zusammenhang. Fazit: Für mich war dieser Roman auf der einen Seite sehr informativ und lehrreich, weil ich wenig über das Leben der Frauen im Nachkriegsdeutschland wusste. Auf der anderen Seite hat mich das Ganze auch irgendwie befremdet. Zum einen ist das Thema Abtreibungen natürlich an sich kein besonders tolles Thema, zum anderen fiel es mir schwer, den roten Faden in dem ganzen Roman zu finden und einige der Teil-Geschichten nachzuvollziehen. Hier seien als Beispiele die Geschichten rund um Wolf und rund um Lilos britischen Offizier genannt. Zudem habe ich es nicht geschafft, einen Bezug zu Käthe oder zu Lilo aufzubauen. Keine der beiden Frauen hat es geschafft, mich zu überzeugen. Insgesamt kann ich nur drei Punkte vergeben.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Das Lovelybooks Halloween Wichteln 2014

    Daniliesing

    Zum Auspacken eurer Wichtelpakete geht es hier! Anmeldeschluss! Eine Anmeldung für dieses Wichteln ist nicht mehr möglich! Hallo liebe Wichtel und solche, die es noch werden wollen. Es ist zwar noch Sommer, auch wenn man das bei den Temperaturen gar nicht glauben möchte, aber wir bereiten uns schon auf das Halloween-Wichteln vor! Eine wunderbare Zeit, um sich tolle Geschenke zu packen, finden wir! Wir freuen uns natürlich über jeden der mitmacht, dennoch müssen wir kurz auf auf Folgendes hinweisen: Bitte nur anmelden, wenn du bereit bist, mindestens drei Beiträge zu schreiben, in der Regel öfter als einmal die Woche auf LB unterwegs bist und hier auf private Nachrichten reagierst. Dein Profil sollte aktiv sein! Du solltest auch die notwendige Zeit und ein Budget von 20-30 Euro einplanen. Achtung: Alle, die unter 18 sind, sollten bitte die Erlaubnis ihrer Eltern haben, auch wenn sie ihr Taschengeld dafür "opfern"! Wer sich nicht an die Regeln hält, wird für kommende Wichtelaktionen gesperrt! Wer bereits sehr negativ in anderen Aktionen (z.B. Wanderpakete, Wanderbücher o.ä.) aufgefallen ist, wird eventuell nicht zugelassen. Wir wollen ein faires Wichteln und Miteinander! Nachfolgendes bitte aufmerksam lesen!!! Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, jemanden zu überraschen und selbst überrascht zu werden. Jeder der gern mitmachen möchte, meldet sich an (Wie das geht? Bitte weiterlesen...) und bekommt dann ein Wichtelkind zugeteilt, dem er ein Päckchen packt. Zugleich ist man selbst Wichtelkind und erhält ein Päckchen. Das Spannende dabei ist natürlich der Überraschungseffekt, denn man weiß nicht, was man geschenkt bekommt und von wem. Möglicherweise lässt man sich auf eine fremde Person ein oder man kennt sich gar schon ein wenig über LB. All das bleibt bis zum Auspacktermin geheim. Bitte nicht vorher verraten, wen man beschenkt!!! Ihr seid schon angemeldet und möchtet euch mit den anderen Teilnehmern austauschen? Zum Plauderthema geht es hier! ♦ Anmeldung: Wer mitmachen möchte, der meldet sich bitte hier mit einem Beitrag an und beantwortet nachfolgende Fragen in seinem Wunschzettel. Außerdem schickt derjenige mir bitte seine Adresse per privater Nachricht hier über Lovelybooks und teilt bitte auch mit, ob er bereit wäre ein Päckchen europaweit zu versenden. (Nur EU) Nur wer mir seine Adresse schickt, kann mitmachen. Bitte nicht vergessen!!! Die Adressen sind sehr wichtig, sonst weiß der zukünftige Wichtel nicht, wo das Päckchen hinreisen soll. Wir losen dann später aus, wer euer Wichtelkind sein wird. Anmeldungen sind bis einschließlich den 5. September 2014 möglich. Wer euer Wichtelkind ist, teilen wir euch am 06. / 07. September 2014 mit. Diese Fragen sollen euch helfen, einen gut gefüllten Wichtelwunschzettel hier im Thread zu schreiben, bitte nicht per PN an uns... Was mögt ihr besonders gern? Was mögt ihr gar nicht? Welche Bücher lest ihr am liebsten? Oder soll es lieber kein Buch sein? Sind Mängelexemplare ok? Sind gebrauchte Bücher ok? Mögt ihr Süßigkeiten? Wenn ja, welche? Trinkt ihr vielleicht Tee oder lieber Kaffee? Habt ihr ein Hobby, wobei euer Wichtel euch mit Material unterstützen kann?  Womit kann man euch sonst eine Freude machen? Welche Farben mögt ihr am liebsten? An alle Wichtelchen, die sich vorrangig Bücher wünschen, denkt bitte auch daran, dass das kein reines Bücherwichteln ist. Viele zukünftige Wichtelmamas würden neben einem Buch auch ganz viele andere tolle Sachen beilegen. Dazu werden natürlich eure Wünsche benötigt. Als Anhaltspunkt könnte dienen, was ihr macht, wenn ihr nicht lest oder auf Arbeit seid. Vielleicht malt der ein oder andere, oder bastelt, macht Scrapbooking oder filzt, näht, strickt, häkelt, puzzelt, spielt gern Karten, liegt stundenlang in der Badewanne, hört wahnsinnig gern Musik, schreibt, dichtet, oder tut etwas ganz anderes. Nicht nur wir würden uns freuen, wenn der Schwerpunkt des Wunschzettels nicht nur auf den Büchern liegt. Bitte achtet darauf, dass bei euren Wünschen Dinge dabei sind, die nicht den preislichen Rahmen sprengen. Neue Wichtelchen dürfen auch sehr gern bei den "Alten Hasen" schauen, wie ein Wichtelwunschzettel aussehen könnte. ♦ Verschicken: Die Pakete müssen bis spätestens 17. Oktober 2014 -VERSICHERT!!!- verschickt werden. Dies bedeutet bei der DHL als Paket (auch Pluspäckchen, die man komplett fertig kaufen kann, gehen nicht!) und bei Hermes ist ab dem Päckchen alles versichert. Bitte achtet darauf, dass ihr es wirklich spätestens dann verschickt. Es ist wichtig diesen Termin einzuhalten, damit dann jeder sein Päckchen pünktlich öffnen kann. Bitte schreibt auf das Päckchen "LB-Halloweenwichteln" oder "Süßes oder Saures??" als Erkennung, dass es sich um ein Wichtelpäckchen von LovelyBooks handelt. So weiß das Wichtelkind, dass dieses nicht vor dem 31. Oktober 2014 geöffnet werden darf. Wer am 23. Oktober 2014 noch kein Päckchen erhalten hat, meldet sich bitte hier bzw. auf jeden Fall per PN bei uns. Immer wieder kam es in vergangenen Wichtelaktionen zu Problemen, weil nicht pünktlich oder unversichert verschickt wurde. Daher hier jetzt ganz klar als neue Regel: Wer nicht versichert verschickt, sprich, keine Sendenummer nachweisen kann, wird für die nächste Wichtelaktion gesperrt!!! Damit das nicht vorkommen muss, haben wir in den großen Wichtelaktionen ein Extrapäckchen verlost unter allen, die pünktlich verschickt haben. Unter allen, die uns rechtzeitig ihre richtige Sendungsnummer zusenden, verlosen wir ein kleines Päckchen als Überraschung. Der Gewinner wird kurz nach dem Auspacktermin fürs Halloween-Wichteln bekannt gegeben. ♦ Auspacken: Unser gemeinsamer Auspacktermin wird der 31. Oktober 2014 sein. Dabei spielt die Uhrzeit keine Rolle. Einige werden sicher schon am 30. Oktober auf Mitternacht warten. ;-) Wer später auspacken will oder muss, meldet dies bitte im Auspackthread, den ich später noch erstellen werde. So weiß der Wichtel Bescheid und sitzt nicht ungeduldig vor dem Bildschirm. Bitte lasst euch auf keinen Fall schon von Neugier getrieben dazu verleiten, das Päckchen eher zu öffnen. Schön warten!!! ;-) Es gehört unbedingt dazu, sich hier zu melden, wenn das Päckchen angekommen ist, wann man auspackt und ein kleiner Auspackbericht, am liebsten mit Foto!!! ♦ Geschenke: Bei den Geschenken sollte es nicht um besser, teurer und neuer gehen, sondern darum, etwas mit Herz für jemanden auszusuchen. Jemandem mit einem selbstgepackten Päckchen eine Freude machen, sollte das Ziel sein. Eine gut gewählte Kleinigkeit, ein lieber Kartengruß, eine kleine kreative Arbeit, all das kommt viel besser an, als ein teuer gekauftes Buch oder gar nur ein Büchergutschein. Trotzdem sollte man den preislichen Rahmen von 20-30 Euro immer im Auge behalten. Sicher werden sich viele Bücher wünschen, es sollte allerdings kein Muss sein. Wer Bücherwünsche hat, kann diese gern im Beitrag mit anhängen oder vielleicht hat derjenige ein Wichtelwunschregal in seiner Bibliothek hier bei LB eingerichtet. Dann bitte darauf hinweisen. Mängelexemplare oder gebrauchte Bücher sollte man nur verschenken, wenn das Wichtelkind in der Beantwortung der Fragen sein OK gegeben hat. Außerdem muss jeder ein Rätsel zu seiner Person mit in das Päckchen legen. Wie das aussehen soll, ist dabei ganz eurer Fantasie überlassen - ganz egal ob Kreuzworträtsel, Bilderrätsel, Logikrätsel oder etwas ganz anderes. Nur allzu schwer sollte es nicht sein, denn das Wichtelkind will sich sicher mit einer persönlichen Nachricht bei der Wichtelmama bedanken. Noch einmal die wichtigsten Daten: ♦ Anmeldeschluss: 5. September 2014 (Adresse an Daniliesing nicht vergessen!!!) ♦ Wichtelvergabe: 6. / 7. September  (PN von Dani oder Federchen) ♦ spätester Versand: 17. Oktober 2014 (Sendungsnummer an den Wichtelkindausloser) ♦ Auspacktermin: 31. Oktober 2014 Nun hoffen wir auf viele Mitwichtler und wünschen uns allen: Viel Spaß!!! PS: Noch Fragen?? Dann her damit!! Entweder hier im Thread oder per PN. Ich werde am Ende eine Liste der Teilnehmer führen. Bitte nicht böse sein, wenn ihr dort nicht sofort erscheint. Wer mir seine Adresse geschickt hat, kommt auch sicher drauf. *** Bitte überlegt euch vor der Anmeldung, ob ihr wirklich Lust, Zeit und das nötige Taschengeld habt, um hier teilzunehmen. Es gehört nämlich dazu, selbst ein Päckchen liebevoll zu packen & zu verschicken, sich hier zu melden, wenn das Wichtelpaket angekommen ist, beim Auspacken mit dabei zu sein usw. ... Wer Zweifel hat, kann gern bei der nächsten Wichtelrunde von neuem überlegen. Falls jemand schon angemeldet ist und sich doch lieber wieder abmelden möchte, sollte dies bis spätestens den 5. September 2014 melden. *** Teilnehmer: 28horseshoe 30li05 AefKaey Alathaya Anna91 Annesia Anu1990 Asmodeus Baasies BakaMonkey Benny1988 bigchaos booksnstories buchfeemelanie Buchrättin Buecherfreak321 CaryLila Cathy28 ChrischiD cole88 Dahlia Darkangel82 darklittledancer Denraprom DieBerta dieFlo DremCatcher EineBuchliebhaberin Elke Federchen Felan fireez FloareaSoareliu forever_books ginevere gorgeous grinselamm GrOtEsQuE Gwynny jackdeck Janosch79 Jarima Jessilein kalemannia kalligraphin Katinka17 kattii Kleines91 Klusi Krapfen Lainybelle LeJardinDuLivre LeseAlissaRatte lesebiene27 Lesefieber Leseprinzessin1991 Lilasan Lilawandel Lilly_McLeod Lisa457 Litfara liyah40 Loony_Lovegood Lucretia lunaclamor maggy17 Marjuvin MeLi94 Michaela11 Michelle13579 mieken Mika2003 Mikki minori MissKitty Momoko91 MoonlightCat01 N9erz Nachas Nalany nataliea Nenatie nicole_von_o NiliBine70 NinaniN Nynaeve04 Nyoko pamN PanRises Primrose PrinzessinAurora Queenelyza Raindrops Reika-chan rumble-bee samea sarah1395 Sayumi Scathach Schlehenfee Schneekatze Schnien87 SchwarzeRose Schwertlilie79 sjule Somaya sophiathetommo steffchen3010 Sterny88 Stjama Sunny Rose Susi93 The iron butterfly Tiana_Loreen thiefladyXmysteriousKatha thora01 Traeumeline Turtlestar vanillaxcupcake Viva_la_vida Wildpony Winterzauber WolfgangB Yuna216

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  • **Beendet** Wanderbuch "Das Maikäfermädchen" von Gina Mayer

    Das Maikäfermädchen

    Federchen

    Auf Wunsch stelle ich mein gewonnenes Buch "Das Maikäfermädchen" von Gina Mayer zur Verfügung. Momentan bin ich auf den letzten hundert Seiten unterwegs. Sobald ich es gelesen habe, kann es losgehen. Klappentext: Sommer 1945. Die Hebamme Käthe Mertens muss sich allein in den Ruinen Düsseldorfs durchschlagen. Plötzlich steht ein Mädchen vor ihr, das die Melodie von "Maikäfer flieg" summt. Ingrid ist schwanger und bittet Käthe, das Kind abzutreiben. Die Hebamme lässt sich darauf ein und fortan reißt der Strom von Frauen, die ihre Hilfe brauchen, nicht mehr ab. Es gibt auch ein paar Regeln, aber das kennt ihr ja sicher schon: * Bitte geht vorsichtig mit dem Buch um. Ich weiß, dass Gebrauchsspuren nicht zu vermeiden sind, aber einfach ein bisschen darauf achten, dass keine Knicke reinkommen, nichts drüberschütten, nichts reinschreiben, keine Seiten rausreißen oder sowas. Sollten euch bei Erhalt des Buches größere Schäden auffallen, meldet mir das bitte kurz. * Bitte schreibt hier einen Kommentar, wenn das Buch bei euch angekommen ist und wenn ihr es weitergeschickt habt. Ihr kümmert euch selbstständig um die Weitergabe der Adressen. * Geht das Buch verloren, teilen sich Versender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. * Portokosten trägt natürlich jeder selber. Bitte denkt daran, Büchersendungen nicht zuzukleben. Es wäre doch schade, wenn der Nächste Porto nachzahlen müsste. * Der Versand ins Ausland kann nur erfolgen, wenn sich der Vorgänger dazu bereit erklärt, die höheren Portokosten zu tragen. Bitte klärt das vorher ab, damit es im Nachhinein nicht zu Unmut kommt. * Der letzte Leser schickt das Buch an mich zurück. * Jeder hat 2 Wochen Zeit um das Buch zu lesen. Falls jemand nicht in der Zeit fertig wird, schreibt er bitte eine kurze Nachricht, damit der Nächste Bescheid weiß. Ich behalte mir vor, Mitglieder von der Wanderrunde auszuschließen oder ans Ende der Liste zu versetzen. Die Begründung gibt es in solchen Fällen auf Anfrage per PN. ! ! ! WICHTIG ! ! ! Da es sich um ein gewonnenes Leseexemplar handelt, verpflichten sich alle Teilnehmer, eine Rezension zu schreiben, die mindestens auf Lovelybooks veröffentlicht wird. Die Leserzahl ist auf 10 begrenzt. Wer mitlesen möchte, einfach hier melden. xXeflihXx (erhalten, 12.09.) Dunkelblau (erhalten, 26.09.) Nicole_L (erhalten, 13.10.) ankedieleserin (erhalten, 08.11.) Angel6591 (erhalten, 07.12.) Sophie333 (erhalten, 05.01.) MelE (erhalten, 25.01.) Mikki (erhalten, 08.02.) Mika2003 (erhalten, 27.02.) Queenelyza (erhalten, 05.04.) michelauslönneberga (erhalten, 18.04.) melanie_reichert (erhalten, 23.05.) nirak03 Steinflut ----> zurück an mich

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  • Gefühlvoll, realistisch, gelungen

    Das Maikäfermädchen

    melanie_reichert

    02. September 2013 um 21:49

    Die berührende, vielschichtige und erschreckend realistische Geschichte zweier Frauen im Nachkriegsdeutschland – eine klare Leseempfehlung für alle, die damit umgehen können. “Das Maikäfermädchen” war das erste Buch von Gina Mayer, das ich gelesen habe. Ich bin vom Schreibstil der Autorin mehr als begeistert, weil sie es versteht, durch kurze und klare Sätze zu bestechen. Auch die Recherche-Arbeit ist garantiert nicht zu unterschätzen. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich mich tatsächlich nach Düsseldorf im Jahr 1945 versetzt gefühlt. Die Kulissen und besonders die Stimmung haben mich sofort ergriffen und das Szenario mehr als realistisch erscheinen lassen. Wir bekommen diese dramatische Geschichte aus der Er-Perspektive erzählt, weil die Protagonisten bzw. deren Sichtweise sich immer mal wieder ändert. Mit Käthe und Lilo als Hauptcharaktere haben wir zwar zwei vollkommen verschiedene Schicksale vor Augen, aber dennoch kreuzen sich ihre Wege. Schon alleine um einen gewissen Abstand zu dieser grausamen Zeit zu bekommen, war die Wahl der Erzählperspektive nötig. Insgesamt haben mich die Charaktere angesprochen. Ich habe ihnen ihre persönlichen Geschichten abgenommen und konnte ihre Motive und Beweggründe nachvollziehen. Egal ob sie nur einen kleinen Auftritt hatten oder ein Hauptcharakter waren: Frau Mayer hat ihnen das nötige Leben eingehaucht. Auch haben wir es hier mit absoluten Individualisten zu tun und nicht mit den üblichen Stereotypen, sodass ich sie gerne auf ihrem (schweren) Weg begleitet habe. Mein einziger kleiner Kritikpunkt geht an den Aufbau des Buches bzw. an den Spannungsverlauf. Die Geschichte wird nicht nur linear erzählt, sondern immer wieder von Rückblenden unterbrochen. Eigentlich bin ich ein Fan solcher Rückblenden, aber in diesem Buch war mir das dann doch ein bisschen zu viel. Manchmal haben wurden wir 14 Jahre zurückversetzt, dann wieder nur ein paar Monate. Jedes Mal musste man sich wieder neu zurechtfinden, wo man denn nun gerade zeitlich war. Für mich hat das den Lesefluss ein bisschen zu oft unterbrochen. Wer mit dem Thema “Abtreibung” nur schwer umgehen kann, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Mehr als ein Mal bekommen wir sehr realistisch vor Augen geführt, wie ein solcher Schwangerschaftsabbruch von statten geht und was im Anschluss mit der Psyche der Frauen, Angehörigen und Protagonistinnen selbst geschieht. Abschließend kann ich sagen, dass mich das Schicksal von Käthe und Lilo wirklich berührt und mir die Geschichte ein paar nachdenkliche Lesestunden beschert hat. Ich werde ganz sicher noch mehr Bücher der Autorin lesen.

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  • Das Maikäfermädchen

    Das Maikäfermädchen

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 21:51

    Düsseldorf im Herbst 1945: Die Stadt liegt in Trümmern, Hoffnunglosigkeit und Hunger beherrschen das Leben der Menschen. Die Hebamme Käthe, deren Mann verschollen in russischer Gefangenschaft ist, muß sich alleine durch den Alltag schlagen. Da begegnet sie einem schwangeren Mädchen, das sie bittet, ihr Kind abzutreiben; Käthe lässt sich durch die Aussicht auf eine Mahlzeit darauf ein. Schnell spricht sich herum, daß Käthe schwangeren Frauen in Not hilft und immer mehr Frauen bitten Käthe um Hilfe. Darüberhinaus trifft sie ihre alte Freundin Lilo wieder, mit der sie zusammen die Abtreibungen heimlich ausführt. Das Buch überzeugte mich durch seine Vielschichtigkeit: der Leser bekommt einen detaillierten Blick auf die Nachkriegszeit in Düsseldorf und auf die Probleme und Sorgen der dort lebenden Menschen, und das nicht nur aus einem Blickwinkel, sondern aus der Perspektive verschiedener Charaktere. Zudem werden über die Protagonisten sehr viele Themen der Nazi-Zeit angesprochen, ob es sich um den KZ-Aufenthalt und seine Folgen für den Insassen, um Homosexualität während des Nationalsozialismus oder um Aufgaben von Frauenärzten während des Nazi-Regimes handelt. Die Charaktere sind ebenfalls vielschichtig dargestellt: die Autorin zeichnet die Figuren nicht nur schwarz-weiß, sondern zeigt ihre Stärken und Schwächen, wodurch die Romanhandlung sehr lebendig wird. Die Handlung hat mich als Leser mitfiebern und -leiden lassen, zudem gab es einige überraschende Wendungen und Auflösungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Obwohl mir viele Fakten aus der Nazi-Zeit bekannt waren, gab es dennoch die ein oder andere Neuheit für mich. "Das Maikäfermädchen" ist mein erstes Buch von Gina Mayer, wird aber garantiert nicht das letzte Buch der Autorin bleiben. Das Buch bekommt von mir volle Punktzahl und ist für mich ein Buchtipp.

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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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  • Wieder eine Geschichte, die mich sehr berührt hat

    Das Maikäfermädchen

    Heimfinderin

    20. April 2013 um 11:12

    Inhalt 1945 in Düsseldorf. Der Krieg ist vorbei. Viele Männer sind nicht mehr heimgekehrt, Familien wurden auseinandergerissen und die Menschen leiden unter Hunger und Zerstörung. Es fehlt einfach an allem und lange Schlangen bilden sich vor den Geschäften, wenn mal wieder ein paar Graupen oder etwas Butter im Angebot sind, und die Verzweiflung ist groß, wenn das Warten mal wieder vergeblich war, weil die Ware schneller ausging, als noch Menschen darauf warteten. Auch Käthe, eine Hebamme, vermisst ihren geliebten Mann und kämpft um das tägliche Überleben. Eines Tages bittet ein verzweifeltes schwangeres Mädchen sie darum, ihr gegen Bezahlung das Kind abzutreiben. Käthes anfängliche Skrupel vergehen bei der Aussicht auf Nahrung, auch spürt sie, dass ihre medizinischen Kenntnisse das Mädchen davor bewahren werden, selbst einen lebensgefährlichen Abbruch zu versuchen und so nimmt sie den Eingriff heimlich vor. Dabei soll es nicht bleiben und immer mehr verzweifelte Frauen wollen ihre Dienste in Anspruch nehmen. Angetrieben von ihrer Freundin Lilo, die darin einen ertragreichen Weg sieht, Käthe und auch sich und ihre eigene Familie mit genug Essen zu versorgen, macht sich Käthe mit einem unguten Gefühl an die verbotene Arbeit. Meine Meinung Wieder hat die Autorin eine Geschichte geschrieben, die mich sehr berührt und bewegt hat. Schon die Beschreibungen der zerstörten Umgebung und der Lebensumstände direkt nach dem Krieg gingen mir unter die Haut. Ich konnte den Hunger, der Käthe so sehr quälte, fast spüren und auch die verzweifelte Ungewissheit über das Schicksal ihres Mannes. Viele kleine Rückblicke von Käthe oder auch ihre Beobachtungen von Trümmerfrauen oder anderen Mitmenschen auf den Straßen, ließen den Krieg und seine Folgen deutlich spürbar werden. Dabei wird oft in eher leichtem Ton, fast ein bisschen distanziert, erzählt, aber gerade dadurch erlebte ich die beschriebenen Szenen mit einer besonderen Intensität, einer ganz besonders eindringlichen Atmosphäre. Aber nicht nur das Umfeld wirkte sehr authentisch, auch die Personen waren in ihrer Vielschichtigkeit sehr lebendig und echt. Es gibt kein Schwarz-Weiß, nur ganz viel dazwischen. Der Krieg hat moralische Werte verschoben, Hunger und Angst treiben die Menschen an und lassen sie oft abstumpfen, denn Gefühle machen nicht satt. Ich konnte daher sehr gut Käthes und auch Lilos Verhalten nachempfinden. Auch wenn gerade Lilos Geschäftstüchtigkeit mich doch sehr erschreckte, so konnte ich sie kaum verurteilen, wollte doch auch sie nur irgendwie überleben. Gefühle kommen aber auch immer mal wieder hoch und so litt ich oft mit Käthe wegen ihrer mehr und mehr aufkommenden Zweifel und ihrer Gewissheit, so oder so das Falsche zu tun. Denn natürlich nahm sie die Abtreibungen trotz allem sehr schwer, ebenso aber auch die sonst möglichen Selbstversuche der Frauen. Neben den beiden so unterschiedlichen Freundinnen, gibt es mit Lilos Mann Hambach und der 16jährigen Tochter Hilde noch ein paar Nebenfiguren. Das Mädchen Hilde lag mir die ganze Zeit sehr am Herzen, denn sie ist in einem Alter, in dem man sich nach Liebe und Freundschaft sehnt, doch auch dies hat der Krieg vergiftet. Frauenarzt Doktor Hambach dagegen ist wie gelähmt nach seinem persönlichen Schrecken der Vergangenheit und scheint eine Schuld mit sich herumzutragen, die ihn innerlich zerfrisst. Auch dies konnte man sehr gut spüren und ich hätte ihn gerne das ein oder andere Mal geschüttelt, damit er endlich aus seinem Selbstmitleid und seiner Erstarrung erwacht und über die Geschehnisse spricht. Besonders betroffen hat mich aber das Schicksal von Schimanek, der den beiden Frauen immer eine Hilfe war. Seine Erzählungen und vor allem sein persönlicher Umgang mit seiner eigenen KZ-Vergangenheit, seine Stärke aber auch seine Verletzlichkeit und sein persönliches Trauma, haben mich sehr berührt. So erzählt die Autorin auf eindringliche und atmosphärische Weise von so unterschiedlichen Menschen, die aber eines gemeinsam haben, nämlich einen furchtbaren Krieg hinter sich, aus dem sie sich mühsam herauskämpfen müssen. Für uns kaum vorstellbare Situationen zerren an der Kraft und an der Menschlichkeit jedes Einzelnen. Tod, Hunger, Kriegsgefangenschaften, KZ-Vergangenheiten, Schuld, Schwarzmarkt, Schmuggel, Notunterkünfte ,Essensmarken und Trümmer, Trümmer, Trümmer... Ich bin immer wieder dankbar, dass ich dies bisher nicht erleben musste und bewundere immer wieder das Durchhaltevermögen und die Kraft vieler Menschen in der damaligen Zeit.

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  • Ein starkes Stück zeitgenössische Literatur

    Das Maikäfermädchen

    Buchrebellin

    30. March 2013 um 21:51

    Gina Mayers Roman um eine Hebamme unmittelbar nach Kriegsende ist ein bewegendes Stück fiktionale Zeitgeschichte. Der Klappentext ist leider etwas irreführend, denn Ingrids Erpressung findet erst recht spät im Buch statt und ist keineswegs so wichtig, wie es scheint. Viel mehr geht es um das Leben der Düsseldorfer (wobei man dies wohl auf jede andere Großstadt anwenden könnte) direkt nach Kriegsende. Mit einer sehr knappen, fast spröden Sprache schildert Mayer das Leid der Bevölkerung. Mit Käthe erleben wir Hunger, Not, Verzweiflung, Einsamkeit und den stetigen Kampf ums Überleben. Die Autorin schafft das ohne jeglichen Pathos und ohne Dramatisierung. Sie schildert die Dinge sehr sachlich, aber keineswegs emotionslos. Vielmehr sind die Emotionen aufgrund der Handlung erlebbar und nicht, weil die Autorin andauernd unnötig auf die Tränendrüse drückt. Ja, die Zeit damals war schrecklich und einige Szenen (Abtreibung, etc.) sind harter Tobak, aber sie sind für sich genommen beeindruckend genug und müssen nicht sprachlich zugebuttert werden. In Bezug auf die durchgeführten Abtreibungen ist das Buch sicherlich nicht für jeden geeignet. Besonders die erste Abtreibung ist sehr schonungslos beschrieben, aber sie zeigt auch überdeutlich die Lage der Protagonisten. Zum einen der jeweils Schwangeren, die in der damaligen Zeit keine Möglichkeit gesehen haben, ihr Kind durchzubringen und natürlich auch Käthe, die ihr Tun zutiefst verabscheut und sich  mit moralischen Fragen bis zum Ende des Buches quält. Im späteren Verlauf gibt es auch Frauen, die ihre Kinder ohne jegliche Gewissenbisse oder trifftige Gründe abtreiben lassen. Gerade diese Vielfalt an Einzelschicksalen, macht das Buch so realistisch. Die Autorin ergreift keine Partei für oder gegen Abtreibung und so bleibt es dem Leser überlassen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Wie gesagt, die erste Abtreibung wird sehr anschaulich geschildert und auch später gibt es immer wieder Details, bei denen zartbesaitete Leser das Kopfkino lieber schleunigst ausstellen sollten. Allerdings werden diese Szenen nicht aus Voyeurismus geschildert, sondern weil sie das Leben und das Elend der Nachkriegszeit nun mal auf anschaulichste Art und Weise darlegen. Gerade in Bezug auf Hildes Mann gibt es am Ende des Buches einige Szenen, die mir die Tränen in die Augen getrieben haben. Zu was Menschen fähig sind, lässt mich sprachlos zurück. Tatsächlich können wir alle über diese Zeit lesen, uns Filme anschauen, aber letztlich waren wir (Gott sei Dank) nicht dabei und können nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, was es bedeutetet hat, im 2. Weltkrieg und im Nationalsozialismus zu leben. Gerade in Bezug auf wieder erwachendes rechtes Gedankengut, Diskussionen um vielleicht rechtsradikale Musikgruppen oder Unterwanderungen in Fußballstadien, würde ich mir wünschen, man würde vor allen Dingen Jugendlichen mal so einen Roman wie “Das Maikäfermädchen” in die Hände drücken, anstatt sie nur (!!) mit versachlichten Texten zu unterrichten. Möchte man Menschen auch gefühlsmäßig erreichen, gelingt das vielleicht besser, denn wenn Geschichte erlebbar ist, dann empfinden wir es vielleicht nicht mehr nur als abstraktes Vergangenheitsbild, das nichts mit uns zu tun hat. Gina Mayer hat sich mit einem Buch direkt in meine Liste der Lieblingsautoren geschrieben und ich freue mich schon auf “Zitronen im Mondschein” und “Das Lied meiner Schwester”.

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  • Rezension zu "Das Maikäfermädchen" von Gina Mayer

    Das Maikäfermädchen

    Mikki

    17. February 2013 um 14:42

    Deutschland in der Nachkriegszeit ... die Menschen hungern, Geld ist nicht mehr viel Wert, und mittendrin eine Hebamme die um nicht zu verhungern ihre Prinzipien zum ersten Mal über den Haufen wirft ... doch mit einem Mal sollte es nicht getan sein ... Mich hat das Buch sehr berührt, bewegt und teilweise schockiert. Denn ich bin deutlich nach dieser Zeit geboren und kenne somit das vollkommen zerstörrte Deutschland nur aus Erzählungen ... dieses Buch beschreibt sehr ergreifend wie schlecht es den Menschen wirklich gegangen sein muss, den immer anwesenden Hunger und die ungewisse Zukunft, wie alles aus den Fugen geriet. Den Großteil erfährt man aus der Sicht der Hebamme Käthe, die sich immer wieder in Gewissenskonflikten befindet, diese jedoch hinter sich lassen muss um wieder bessere Lebensumstände zu erlangen, ab und an wechselt die Perspektive auch zu ihrer Freundin Lilo oder dessen Mann Hambach, durch diesen Wechsel bekommt man verschieden Blickwinkel auf die Handlung und alles wird irgendwie gut "greifbar". Das Buch ist sehr emotional, aber auch spannend und vor allem sehr interessant. Ich denke, besonders dann wenn man sich für Deutschland in dieser Zeit interessiert, gibt diese Geschichte mal eine ganz andere Sicht auf die Dinge, denn wer würde sich denn sonst so mit dem Blickwinkel einer Hebamme beschäftigen?

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  • Rezension zu "Das Maikäfermädchen" von Gina Mayer

    Das Maikäfermädchen

    mabuerele

    Es ist Sommer 1945. Die Bevölkerung von Düsseldorf hungert. Viele leben in Ruinen. Käthe arbeitet als Hebamme. Doch ihr Beruf kann sie nicht ernähren. Außerdem wartet sie auf Wolf, ihren Mann, der in russischer Kriegsgefangenschaft ist. Lilo war vor dem Krieg Kinderkrankenschwester. Trotz ihrer Ehe mit dem Arzt Dr. Hambach hat sie weiter gearbeitet. Ihr Mann ist wieder zu Hause. Doch er kann nicht mehr arbeiten, weil seine Hände zittern. Über sein Erleben schweigt er. Nachdem Käthe sich, wieder einmal vergebens, nach Lebensmitteln angestellt hatte, spricht sie ein junges Mädchen an. Sie möchte eine Abtreibung. Käthe will erst ablehnen, aber Ingrid, die junge Frau, droht mit Selbstmord. Außerdem lockt der Pelzmantel, der als Preis angeboten wurde. Er bringt auf dem Schwarzmarkt für viele Tage Essen. Ich habe schon etliche Bücher über die Nachkriegszeit gelesen, aber selten hat mich eins so berührt wie dieses. Das liegt zum einen an der sehr genauen Charakterisierung der Personen, zum anderen an der schonungslosen Darstellung der Zeitverhältnisse. Es ging ums nackte Überleben. Käthe, über 40, kinderlos, gläubig, kommt mit ihrer Arbeit immer weniger zurecht. Ihre inneren Konflikte hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet. Lilo, die mit Käthe zusammenarbeitet, kann deren Skrupel nicht verstehen. Sie hat eine Familie zu ernähren und dazu ist ihr jedes Mittel recht. Doktor Hambach zieht sich aus dem Leben zurück. Der Krieg hat ihn zu einem kranken Mann gemacht. Schimanek, Pole, Jude, Überlebender des KZs, vermietet Käthe und Lilo seine Kellerräume. Er ist für mich, neben Käthe, eine der interessantesten Personen. Seine Ansichten über die Schuldigkeit des einzelnen klingen schon deshalb glaubwürdig, weil er die Tiefen des menschlichen Grauens überlebt hat. Die Kinder und Jugendlichen sind in diesen Jahren auf sich selbst gestellt. Hunger treibt sie in Prostitution oder in den Schwarzhandel. Neben dem aktuellen Geschehen lässt die Autorin den Blick ab und an in die Vergangenheit schweifen. So erfahre ich als Leser Hintergründe über Käthes und Lilos Vergangenheit. Das Buch hat mich von der ersten Seite gefesselt. Es lässt sich zügig lesen und nur schwer aus der Hand legen. Es ist nicht nur ein beeindruckendes Zeitdokument. Es lotet auch die tiefen menschlicher Gedanken und Verwirrungen aus. Am Beispiel von Dr. Hambach wird deutlich herausgearbeitet, wie schnell sich jemand in Schuld verstricken konnte. Der Spannungsaufbau wurde geschickt vorgenommen. Die Protagonisten, selbst die kleinste Nebenrolle, waren immer wieder für Überraschungen gut. Ich wünsche dem Buch viele interessierte Leser. Es ist ein Roman gegen das Vergessen, gegen Krieg und Kriegstreiberei und für Menschlichkeit.

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