Gina Mayer Das Medaillon

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Inhaltsangabe zu „Das Medaillon“ von Gina Mayer

Das neue historische Meisterstück nach dem erfolgreichen Debüt "Die Protestantin"
- Mitreißend spannend und detailgenau recherchiert
- Drei Frauen gehen mutig ihren Weg in der Wissenschaft und in der Liebe

Frauenschicksale im 19. Jahrhundert und heute - berührend und spannend - in eine Geschichte um den Fund der Neanderthalerknochen gepackt

— Leserin71

Für alle, die einen historischen Roman mit einem Hauch Krimi lesen wollen.

— Bellis-Perennis

Dieses Buch sollten unbedingt mehr Menschen lesen!

— Nadinoe

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— Maerchentraum

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  • Ein interessanter und spannender Roman!

    Das Medaillon

    nixe

    24. July 2015 um 10:26

    "Das Medaillon" von Gina Mayer hat mir sehr gut gefallen. Nach sehr kurzer Zeit ist man bereits mitten im Geschehen gefangen. Die Autorin hat einen sehr packenden und gleichzeitig sehr einfühlsamen Schreibstil, der mich persönlich regelrecht an das Buch gefesselt hat. Man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen, so spannend und interessant ist die Geschichte. Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen unterschiedlicher Zeiten. Einen Handlung spielt in der Gegenwart und die andere Handlung in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Für mich war zuerst die Vergangenheit deutlich spannender und interessanter. Aber später war die Gegenwart genauso fesselnd wie die Vergangenheit. Die Szenenwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind so geschickt gesetzt, dass sie zum Spannungsaufbau dienen. Denn oftmals enden die Szenen mit einem Cliffhanger, der zum Weiterlesen zwingt. Aber nicht nur das, man fängt auch an selbst zu spekulieren. Mir macht so etwas immer großen Spaß, da man so auch oft Überraschungen erleben kann. Die Handlung spielte für mich in größtenteils bekannter Umgebung, da ich aus der Nähe komme. Sicherlich konnte ich mir dadurch Vieles gut vorstellen. Aber die Beschreibungen von Gina Mayer sind so detailliert, dass es mit Sicherheit auch ohne diese Ortskenntnisse möglich ist eine genaue Vorstellung der Umgebung zu bekommen. Gina Mayer beschreibt das Leben im 19. Jahrhundert sehr ausführlich. Gerade da die Handlung quasi "um die Ecke" von mir stattfand, war dieser historische Einblick für mich doppelt interessant, da man einen Bezug herstellen kann. Sehr ausführlich wird das Leben der 2 jungen ungleichen Freundinnen Rosalie und Dorothea geschildert, die doch eins gemeinsam haben: Den Kampf darum sich ihren Traum verwirklichen zu können. Dabei wird besonders der große Gegensatz zwischen Wissenschaft (in diesem Fall Archäologie) und dem Glauben deutlich und wie wenig Frauen zu dieser Zeit erlaubt war. Sehr mutig kämpfen die beiden Freundinnen gegen diese Hürden an und zahlen einen hohen Preis. Sehr schockierend fand ich die Schilderungen über das Leben der Leute in Dorotheas Glaubensgemeinschaft. In der Vergangenheit trifft man sogar auf echte historische Figuren. So z.B. Johann Carl Fuhlrott. Dadurch  bekommt die gesamte Geschichte viel authentischere Züge. Die Zeitungsausschnitte an den Kapitelanfängen unterstützen dies ebenfalls. In der Handlung der Gegenwart haben mich zunächst die detailreichen Schilderungen der Ausgrabungen sehr interessiert. Alle Schilderungen und Beschreibungen von "Das Medaillon" zeugen auf Grund des Detailreichtums von einer sehr guten Recherche der Autorin. Mit Nora, der Hauptfigur der Gegenwartshandlung konnte ich mich zunächst nicht recht anfreunden. Erst nachdem ich ihre ausführliche Geschichte gelesen hatte, konnte ich sie besser verstehen und fand sie am Ende sogar sympahtisch. Bei allen anderen Figuren kam sehr schnell Sympathie oder Antipathie auf. Am beeindruckensten fand ich Rosalie, weil sie für mich so mutig und scheinbar unerschütterlich für ihren Traum kämpft. Für mich eine klare Leseempfehlung mit 5 von 5 möglichen Sternen :-)

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  • eine Aufsehen erregende Entdeckung im Neandertal ..

    Das Medaillon

    Bellis-Perennis

    02. July 2015 um 12:42

    Gina Mayers Roman spielt in zwei Zeitebenen. Die eine, die Gegenwart – die andere um 1850. Der Schauplatz ist jeweils Ebersfeld. Die Stadt in der just um 1850 die Knochen der Neandertaler entdeckt werden. Dieses ausgestorbene Spezies ist, neben den Wünschen und Träumen der Protagonistinnen Nora (Gegenwart), Rosalie und Dorothea (19. Jahrhundert) das verbindende Element. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, erzählt es doch völlig unaufdringlich die Geschichte der Ausgrabungen ohne „oberlehrerhaft“ zu wirken. Die Charaktere sind recht gut beschrieben. Lediglich Nora, erscheint mir für eine Frau des 20. Jahrhunderts ein wenig farblos. Da wäre doch etwas mehr möglich gewesen. Mir haben die Gestalten aus dem 19. Jahrhundert in ihrer „Gefangenheit“ und dem Ausbruch aus den Konventionen sehr gut gefallen. Gut beschrieben ist die Lebensweise des 19. Jahrhunderts. Die engstirnige und bigotte Einstellung von einzelnen Mitgliedern und Vorstehern der Glaubensgemeinschaft der „niederländisch-reformierten“ Kirche wirft einen mahnenden Blick auf die religiöse Intoleranz. Die Handlungsstränge sind gut miteinander verknüpft. Obwohl tragisch, ist das Ende versöhnlich.

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  • Drei mitreißende Lebensgeschichten

    Das Medaillon

    Piranhapudel

    28. June 2015 um 09:25

    In Das Medaillon erzählt Gina Mayer die Geschichten von drei jungen Frauen. Rosalie und Dorothea leben im 19. Jahrhundert, sind Freundinnen, aber doch so unterschiedlich. Rosalie ist bei ihrem Vater aufgewachsen und hat schon früh in seiner Arztpraxis ausgeholfen. Sie hat viele Freiheiten, mehr als andere Mädchen ihrer Generation, und führt daher ein ganz anderes Lebens als ihre Altersgenossinnen. Sie interessiert sich für die Wissenschaft und nimmt gern an den Treffen teil, die ihr Vater im heimischen Wohnzimmer veranstaltet, um sich über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen. Als ein Besucher eines Tages ein Skelett mitbringt, ist sie fasziniert von dieser Entdeckung und möchte unbedingt mehr darüber herausfinden. Ihre Freundin Dorothea hingegen ist in der Niederländisch-reformierten Gemeinde aufgewachsen und kennt nur ein streng gläubiges Leben. Ihr Glaube an Gott ist tief, es gibt nur eine einzige Sache, die sie stört: Sie liebt Bücher, aber sie darf sie nicht lesen. Alle Bücher, die nicht die Bibel sind, seien Schund, sagt ihr Vater. Eines Tages bietet ihr jedoch der Inhaber der Leihbibliothek an, für ihn zu arbeiten. Das allein wäre schon eine Sensation, aber Herr Kirschbaum ist zudem ein Jude, was nach Meinung ihres Vaters und der Gemeinde natürlich ein ganz falscher Umgang für eine junge christliche Frau wäre. Nora, die dritte im Bunde, lebt in der heutigen Zeit, ist verheiratet und hat ihr Archäologiestudium kurz vor dem Abschluss abgebrochen. Ihr Mann Falk jedoch arbeitet nun als Archäologe und daher bekommt sie immer noch so einiges aus dem Fachbereich mit. Als Falk die Erlaubnis bekommt in einer Höhle im Neandertal zu graben, kommt sie prompt mit und entdeckt auch noch wirklich ein Skelett. Dabei liegt ein Medaillon und Nora macht sich nun auf die Suche nach der Lebensgeschichte dieses Skeletts. Wie ich es bereits von Gina Mayer kannte, wird man direkt von der ersten Seite an mitten in die Geschichte eingesogen. Der Schreibstil ist wieder mitreißend, einfühlsam und schön zu lesen. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Perspektive von Rosalie und Dorothea geschrieben, später kommt noch Nora hinzu. Durch diesen Aufbau kommt schon ganz viel Spannung auf, da es am Ende mancher Kapitel kleine Cliffhanger gibt oder wenn man bei Dorothea Andeutungen liest, was bei Rosalie passiert sein könnte. Am interessantesten an dieser Geschichte fand ich — auch weil es so eindringlich und emotional geschildert wird — die Unterschiede zwischen Rosalie und Dorothea. Beide sind sehr sympathische junge Frauen, bei denen es mir nicht schwer gefallen ist sie zu mögen und sie zu verstehen. Die beiden leben zwar zur selben Zeit im selben Örtchen, durch ihren Alltag und die Denkweise, die sich beide komplett unterscheiden, kommt beim Lesen ganz viel Abwechslung auf. Rosalie ist sehr willensstark und mutig, gleichzeitig fühlt sie sich allerdings als Frau, die (angeblich!) nichts zu sagen hat, in ihrer Zeit gefangen. Besonders packend wird auch das ganz andere Leben von Dorothea geschildert und damit die Denkweisen der Niederländisch-reformierten Gemeinde. Das Leben in dieser Gemeinde ist streng christlich, feste Regeln müssen eingehalten werden und Regelbrüche werden umso härter bestraft. Dorothea, zu Beginn noch sehr von den Traditionen ihrer Gemeinde eingenommen, entwickelt sich nach und nach weiter und fängt an selbst zu denken. Dieser Prozess, der zwar recht langsam und mit vielen Zweifeln vor sich geht, ist sehr spannend zu lesen, besonders da sie sich selbst immer noch treu bleibt und versucht ihre Träume mit ihrem Glauben in Einklang zu bringen. Die Denkweise in der Gemeinde zusammen mit den Entdeckungen, die Rosalies Vater und sein Wissenschaftsclub währenddessen machen, bilden nicht nur einen spannenden Gegensatz, sondern beleuchten auch wunderbar die Einstellung der Menschen zu dieser Zeit: Gott ist der Schöpfer, das war die feste und allgemeingültige Meinung. Als dann diverse Skelette entdeckt werden, als Darwin mit seinen Theorien bekannt wird und insgesamt das erste Mal die Andeutung aufkommt, dass es eine Evolution gegeben haben könnte, macht sich Unsicherheit breit. Viele streng gläubige Menschen lehnen diese Vorstellung sofort ab, doch auch weniger gläubige Personen sind verwirrt, da diese Erkenntnis doch ein starkes Umdenken mit sich bringen würde. Die Handlung in der heutigen Zeit rund um Nora rundet diesen Roman wunderbar ab. Die Entdeckung des Skeletts, ihre weiteren Nachforschungen und auch ihr persönlicher Alltag sind unglaublich spannend geschildert. Nach und nach zeigen sich Parallelen zur Handlung im 19. Jahrhundert und mir ist es zu diesem Zeitpunkt wirklich schwer gefallen, das Buch aus der Hand zu legen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht mit Nora zu spekulieren und überhaupt selbst zu rätseln, da man doch schon so viel mehr als sie wusste. Zudem gab es auch noch mehrere überraschende Wendungen, die der Geschichte noch mehr Würze verliehen haben. Insgesamt ist Das Medaillon eine fesselnde Lektüre, die das Leben der drei Frauen auf eine eindringliche und spannende Weise erzählt. Die Distanz zwischen Wissenschaft und Glaube, das strenge Leben in der Gemeinde und ihre Ablehnung gegen alles Fremde und gegen andere Religionen, Noras Spurensuche — all das hat diesen Roman spannend und interessant gemacht.

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  • Leserunde zu "Mord im Viertel" von Cord Buch

    Mord im Viertel

    CordBuch

    Mord im Viertel: Willst du dabei sein? Der Verlag edition-oberkassel stellt 10 Examplare des Romas für diese Leserunde zur Verfügung. Und darum geht es: Die freie Journalistin Nele führt ein unkonventionelles Leben in einem großstädtischen Szeneviertel. Die dortige Auseinandersetzung um eine Luxussanierung eskaliert und ein Immobilienhändler wird erschossen, bevor Nele einen Termin mit ihm wahrnehmen kann. Der Leiter der Soko Sanierung vermutet den Täter unter den Sanierungsgegnern. Neles Sohn Cairo und seine Freunde engagieren sich im militanten Protestmilieu. Dort lernen sie Joe kennen. Mit ihm kehrt Neles verschwiegene Vergangenheit zurück. Ihr Leben wird zunehmend kompliziert: Mit ihrem Lebenspartner führt sie eine Wochenendbeziehung, mit ihrem Liebhaber streitet sie sich über die Sanierungspläne, ein junger Computerhacker versorgt sie mit brisanten und geheimen Informationen für ihr Zeitungsprojekt. Joes Nähe setzt sie ungeahnten Konfrontationen aus, und obendrein gerät ihr Sohn nach einem Brandanschlag in das Visier der Ermittler. Zwei weitere Morde erschüttern das Viertel. Beide Opfer gehören zu Neles engstem Umfeld. Während Nele mit der Trauer und mit der Sorge um ihren Sohn fertig werden muss, bringt die Polizei sie immer mehr mit den Morden in Zusammenhang. Und auch für sie wird der Mörder zur Bedrohung … Was musst du tun? Bewerbe dich mit einer Antwort auf die folgende Frage: An was denkst du, wenn du das Wort "Elbe" hörst? (Zwei, drei Sätze reichen aus). Jeder, der Spaß am Lesen und Zeit für eine aktive Beteiligung hat (gemeinsames Diskutieren) und der abschließend eine Rezension schreiben möchte und diese veröffentlicht, kann sich bewerben. Ende der Bewerbungsfrist:  9.11. um 23:59. Am nächsten Tag werden die Gewinner gezogen und benachrichtet. Und wenn dann alle ihre Bücher vom Verlag bekommen haben, dann geht es los. Übrigens: Auch die, die nicht gewinnen, können natürlich gerne mit eigenem Buch an der Leserunde teilnehmen. Viel Erfolg bei deiner Bewerbung!

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    • 148

    EditionOberkassel_Verlag

    19. November 2014 um 10:04
  • Rezension zu "Das Medaillon" von Gina Mayer

    Das Medaillon

    silbereule

    27. November 2011 um 12:09

    Erzählt wird die Geschichte von Rosalie und Dorothea, zwei junge Frauen in der Mitte des 19.Jahrhunderts, die andere Vorstellungen vom Leben haben, als die damalige Gesellschaft ihnen zugesteht. Sie entwickeln erste Emanzipationsgedanken, scheitern aber durch engstirnige Moral und starres religiöses Denken. Parallel dazu ist da Nora im Jahre 2004, die bei Ausgrabungen ein altes Medaillon findet . Sie recherchiert und stößt dabei auf die tragische Geschichte von Rosalie und Dorothea. Der Roman beginnt anfangs etwas zäh, wird aber immer flüssiger. Der historische Hintergrund ist gut recherchiert, die Themen der damaligen Zeit werden sehr aufschlussreich geschildert.

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  • Rezension zu "Das Medaillon" von Gina Mayer

    Das Medaillon

    Ofelia

    31. December 2008 um 10:13

    Ein wirklich großartiges Buch. Zwei Frauen die Mitte des 29. Jahrhunderts ihren eigenen Weg gehen wollen und die trotz recht unterschiedlicher Hintergründe und Denkweisen gute Freundinnen sind. Die Charaktere sind wirklich gut geschrieben und gut nachzuempfinden. Der Schreibstil ist zwar nicht besonders hervorstechend, hat mir aber dennoch gefallen, besonders der Aufbau der Kapitel. Eine sehr gute Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart und es bleibt bis zum Schluss spannend was denn nun wirklich geschehen ist. Auch wenn die Personen der Gegenwart eigentlich Randgeschehen sind, wird auch um diese eine Geschichte gesponnen die sehr interessant und nicht bloß inszeniert wirkt.

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