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Thienemann_Verlag

vor 6 Jahren

Wir lesen zusammen "Die Wildnis in mir" von Gina Mayer. Jeder darf jederzeit mit in die Diskussion einsteigen, wir freuen uns über viele Teilnehmer.
Bis einschließlich Sonntag, 18. September 2011 könnt ihr euch bewerben, wenn ihr Lust auf den Austausch mit anderen habt und nach dem Lesen außerdem eine Rezension schreiben möchtet. Wir stellen 5 Exemplare des Buches zur Verfügung.

Autor: Gina Mayer
Buch: Die Wildnis in mir

sonjastevens

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Dann sschreibeich doch direkt mal die erste bewerbung!
Natürlich würde ich das Buch gerne mit Euch zusammen lesen und auch natürlich auch Buch gewinnen, da ich mir zur Zeit aus persönlichen Gründen auch keine Bücher kaufen kann. Vielleicht habe ich ja Glück bei der Verlosung.
Der Titel klingt schonmal super!
Ich habe mir jetzt gerade die Buchbeschreibung durchgelesen und auch ein paar Rezensionen überflogen (nur überflogen, weil ich nicht zu viel verraten bekommen möchte!)
Die Bewertungen sind ja durch die Bank weg super und ich habe auch noch nie ein Buch gelesenm welches in Namibia spielt daher interessiere ich mich jetzt noch mehr für das Buch.
Ich habe schonmal an einer Lesrunde von Thienemannverlag teilgenommen und das hat mir auch sehr gut gefallen. Leider fällt mir gerade der titel des Buches nicht ein und ich kann auch nicht nachschauen, weil ich vor nächster Woche nicht nach Hause kommen werde.

So. liebe Losfee, denk an mich ;-)))

sonjastevens

vor 6 Jahren

Wie gefällt euch das Cover?

Soweit ich das Covervom Bild hier bei LB beurteilen kann, gefällt es mir sehr gut. Weit, weit weg auf einem anderen Kontinekt, exotisch, toll! Ich will in diese Gegend von dem Buch entführt werden und träumen und lesen und mitfiebern und und und

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Albel_Nox

vor 6 Jahren

Austausch:Seite: 248 bis Ende

Mir gefiel das Buch gut, allerdings konnten mich Anfang und Mittelteil mehr überzeugen, als der Schluss. Die Abschnitte, in denen Henrietta mit Paulus durch die Gegend zieht, fand ich teilweise weniger spannend, da weniger passierte. Henriettas Entscheidung am Ende habe ich eher mit gemischten Gefühlen aufgenommen - ganz nachvollziehen konnte ich sie jedenfalls nicht, wo ihr doch in Afrika nicht unbedingt gutes wiederfahren ist.

Rezension folgt.

sonjastevens

vor 6 Jahren

Austausch:Seite: 248 bis Ende
@Albel_Nox

Ich hätte auch eher erwartet, dass sie mit ihrer "neuen Familie" nach Deutschland geht und vielleicht irgendwann wieder nach Afrika geht.
Aber vielleicht wollte sie dort bleiben um zu helfen und anderen eine Chance zu geben, weil auch sie eine Chance bekommen hat.

aba

vor 6 Jahren

Austausch:Seite: 248 bis Ende

@Albel_Nox und sonjastevens:

Ich fand es sehr schön, vor allem war für mich eine Überraschung, dass sie da geblieben ist.
Da sie die Geschichte erzählt hat, dass wir schon von Anfang gewußt haben, dass die Mutter gestorben ist, zum Besipiel, war für mich dieses Ende überraschend.
Ich mag so was, ein Buch, das mich überrascht.

Geschmacksache.

books_and_senses

vor 6 Jahren

Austausch:Seite: 248 bis Ende
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Ich fand es auch sehr überraschend, nach all dem, was sie erlebt und gelernt hat, bin ich davon ausgegangen, dass sie wieder nach Deutschland geht. Ich kann aber auch verstehen, dass sie sich in Afrika verändert hat und es deswegen zu Hause nicht mehr "aushalten" könnte. Ich hatte das Gefühl, dass sie am Ende nirgenwo so richtig hinpasst, weder nach Deutschland noch nach Afrika.

sonjastevens

vor 6 Jahren

Austausch:Seite: 248 bis Ende
@aba

Ich meinte nicht, dass mir das Ende nicht gefällt, sondern nur, dass ich es anders erwartet hätte, nachdem was sie alles in der kurzen Zeit erlebt hat, hätte ich eher erwartet, dass sie nie wieder nach Afrika will.

Buchina

vor 6 Jahren

Austausch:Seite: 248 bis Ende
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So ich auch durch. Ich fand das Ende eigentlich nicht überraschend. Sie hat ihr altes Leben nicht wirklich vermisst, bis auf ihre Freundin Trude gab es auch niemanden mehr in ihrer alten Heimat. Aber durch die Reise durch das südliche Afrika hat sie auch soviel schönes und unglaubliches gesehen, was sie auch sehr stark zu einer inneren Reflektion geführt hat, dass ich mir schon denken konnte, dass sie in ihr altes Leben nicht zurück konnte, auch wenn es mit der Pastorenfamilie viel besser geworden wäre. Genau wie Tania Blixen beschrieben hat in "Jenseits von Afrika" verlor auch Henrietta ihr Herz an Afrika. Es war zwar vorauszusehen, aber ein wenig traurig war ich doch, dass die Liebe zwischen Petrus und Henrietta zum Scheitern verurteilt war. Selbst heute noch hätten vor allem Namibier deutscher Herkunft, die schon seit Generationen dort leben, Probleme mit diesem gemischten Paar. Ich hab selten mit so rassistischen Menschen zu tun gehabt wie in Namibia.

Buchina

vor 6 Jahren

Fazit/ Buchbesprechung
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Es tut mir leid, dass meine Rezension so spät kommt. Ich hatte sie schon geschrieben, aber vergessen einzustellen.

Henrietta, genannt Jette, 15 jähriges Mädchen hat nur einen Traum, raus aus ihrem bisherigem Leben. Für ein Mädchen in ärmlichen Verhältnissen im Jahr 1899 ein scheinbar unerfüllbarer Traum. Vor allem wenn man eine Mutter hat, die keine Träume mehr zu haben scheint. Nach dem Tod ihres Vaters hat die ohnehin schlechte Situation ihrer Familie sich weiter verschlimmert. Ihre Mutter arbeitet hat, um sie auch nur mit dem nötigsten zu versorgen und auch Henrietta muss überall mit anpacken. Der einzige Lichtblick für sie ist, dass ihr Vater für ihre Ausbildung zur Lehrerin ein wenig Geld gespart hat. Als ihr ihre Mutter eröffnet, dass sie das Geld für ihr überleben brauchte, bricht für Henriette eine Welt zusammen.

In ihrer Wut lässt sie sich zu einer Lüge verführen, die letztendlich dazu führt, dass ihre Mutter den Entschluss fasst, dass sie und ihre Tochter nach Südwest (heute Namibia) ziehen. Dort wird sie die neue Stieftochter eines ihnen völlig unbekannten Missionars. Von dieser plötzlichen Wendung überrascht, freut sich Henrietta doch auf dieses Abenteuer. Denn als solches sieht sie es, ohne sich der tiefgreifenden Veränderungen bewusst zu sein.

Während auf der langen Schiffsfahrt noch alles aufregend und interessant ist, wird sie in Südwest sofort von der Realität eingeholt. Wobei sie durch unglückliche Umstände sehr bald allein auf sich gestellt ist. Mehr soll hier nicht verraten werden.

Gina Mayer hat einen wunderbaren Jugendroman geschrieben, der auch Erwachsene in seinen Bann zieht. Man darf miterleben, wie Henrietta, die ein typischer Teenager ist, sich durch die äußeren Umstände sehr schnell erwachsen wird. Vor allem wird sie nicht als unfehlbar in ihren Entscheidungen dargestellt, was mir negativ bei manch anderen Romanen auffällt. Henriette macht Fehler, aber sie reflektiert sie, das macht sie sympathisch.

Deutsch-Südwest, das heutige Namibia hat Gina Mayer sehr gut dargestellt, vor allem den Konflikt und Umgang der schwarzen und weißen Bevölkerung miteinander. Sie schafft es ohne die typischen Stereotype auszukommen und ein, meiner Meinung, realistische Bild dieser rassistischen Gesellschaft zu liefern.

Einem kleinen Abzug gibt es für das Ende des Romans, der ein wenig unrealistisch für meinen Geschmack war. Dennoch ein sehr lesenswerter Roman, den ich allen Afrika interessierten empfehlen möchte.

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