Gina Mayer Im Land des Regengottes

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Inhaltsangabe zu „Im Land des Regengottes“ von Gina Mayer

Eine Liebe in Afrika

Die siebzehnjährige Henrietta sieht plötzlich einen Ausweg, ihrem trostlosen Dasein in Deutschland zu entgehen: ein Leben in Deutsch-Südwest, wo ihre Mutter den Missionar Immanuel Freudenreich heiraten wird. Alles soll anders werden, die Zukunft liegt vor ihr! Doch die Hoffnungen verfliegen schnell, die Tage in Afrika sind so karg und hart wie daheim in Elberfeld. Als ihre Mutter stirbt, sieht Henrietta nur noch einen Ausweg: die Flucht. Ins ferne Kapland, zu Bekannten. Zu Fuß und in Begleitung von Petrus, der auf der Missionsstation arbeitet. Die Strecke, die vor ihnen liegt, ist lang und gefährlich, die Flucht schweißt sie zusammen. Sie lernen, einander zu vertrauen - und verlieben sich. Eine junge weiße Frau und ein schwarzer Mann im südlichen Afrika um 1900. Ist die Zukunft, von der Henrietta träumt, tatsächlich möglich?

"Ein spannender Roman, angeregt durch Reisetagebücher von Auswanderinnen."
Westdeutsche Zeitung

"Der Roman über Rassismus, Glauben und die erste große Liebe in der Zeit um 1900 fesselt von der ersten bis zur letzten Seite." Rheinische Post

Ein wundervoller Roman! Sie verleiht den Progonisten Körper und Seele. Ein Starkes Buch !

— Arietta

Eine bittersüße Liebesgeschichte, glaubhaft und eindringlich erzählt!

— Nina2401

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

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    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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  • Der Beginn eines Abenteuers in einem wundersamen Land

    Im Land des Regengottes

    Maran-Wortsaat

    04. May 2014 um 23:23

    Inhalt: Ein einfaches Leben als Dienstmagd? Als die junge Henrietta dies hört, kann sie es immer noch nicht fassen. Ihre Ersparnisse, mit denen sie eine Ausbildung zur Lehrerin machen wollte, wurden in Notzeiten von ihrer Mutter aufgebraucht. Nur eine Anstellung als Dienstmagd kann die beiden Frauen über Wasser halten, doch Henrietta will mehr! Als ihre Mutter den Heiratsantrag eines Missionars erhält, setzt die junge Frau alles daran, dass dieser angenommen wird. Ein Leben in Afrika, dem wundersamen Land, erscheint ihr aufregender als die einfache Zukunft in der Kohlstraße. Dies kennzeichnet den Beginn einer langen Reise. Cover: Das Cover mit den rötlichen Farben an sich finde ich gelungen, man merkt auf Anhieb von welchem Land die Geschichte handelt, nur den Titel finde ich weniger passend. Bei dem Begriff "Regengott" denke ich eher an einen Indostamm im Amazonas oder an Indianer, weniger an Afrika. Meinung: Nie und nimmer gibt die junge Henrietta sich mit dem Schicksal ab, eine einfach Dienstmagd zu sein, träumt sich doch seit Ewigkeiten davon eine Schulung als Lehrerin beginnen zu dürfen. Sogar ihr weltoffener Vater ermunterte sie stets dazu nach Wissen zu streben. Das Schicksal meint es jedoch schlecht mit ihr, alle Ersparnisse sind aufgebraucht, es bleibt kein Geld mehr für eine Schulung zur Lehrerin, dennoch weigert sie sich vehement ihren Traum gehen zu lassen. Die Kohlstrasse in Wuppertal mit ihren Eigenheiten stellt den Beginn der Erzählung dar. Man wird in das Leben der zwei Frauen eingeführt. Henriettas Mutter arbeitet hart um sie beide nach dem Tod des Vaters über Wasser zu halten. Nun soll auch Henrietta auf einem Bauernhof Dienste leisten. Als die Mutter über einen Priester den Heiratsantrag eines Missionars aus Deutsch-Südwest erhält, drängt Henrietta regelrecht auf die Heirat. Wenn nicht in Deutschland, aber in Afrika wird sie ihren Traum erreichen können und eine Lehrerin werden. Sie behauptet sogar, von einem Stallknecht belästigt zu werden, damit sie dem Schicksal als Dienstmagd entgeht. Natürlich ist die Angst der Mutter dementsprechend groß, so dass sie sich gezwungen sieht, den Heiratsantrag anzunehmen und die Reise in die Fremde anzutreten. Afrika ist vollkommen anders als die junge Henrietta sich das vorgestellt hat. Ihr neuer Stiefvater entpuppt sich als das vollkommene Gegenteil ihres verstorbenen Vaters. In Bildung sieht er regelrechte Rebellion, die eine Frau niemals begehen darf. Zudem scheint der Gesundheitszustand ihrer Mutter immer schlechter zu werden. Sogar die Einheimischen sind anders, als sie sich vorgestellt hat. Der einheimische Petrus, der stets die unpassendste Kleidung trägt, scheint ein Geheimnis zu verbergen, gibt er doch vor die deutsche Sprache nicht zu verstehen, obwohl er es tut. Charaktere: Den Hauptcharakter Henrietta empfand ich als durch und durch selbstsüchtig, in einigen Situationen sogar als niederträchtig. Noch nicht einmal die Gefühle ihrer Mutter bedenkt sie, als sie lügt und behauptet von einem Stallknecht belästigt zu werden. Ihr ist es sogar egal, dass ihre Mutter einen Fremden heiraten muss, um den vermeintlichen "Belästiger" in Wuppertal zurücklassen zu können. Dieses Verhalten ändert sich noch nicht einmal, als die beiden auf dem Schiff sind und es der Mutter vollkommen schlecht geht. Anstatt sich um sie zu kümmern, hält Henrietta sich öfters an Deck auf. Mag dies natürlich dem Charakter eines "Teenagers" entsprechen, so sorgte dieses Verhalten dafür, dass ich Henrietta in der ersten Hälfte des Buches überhaupt nicht leiden konnte. Für andere Leser mag das natürlich anders sein, Teenager sind nunmal selbstsüchtig, bei mir hat es lange gedauert, bis ich Henrietta vergeben konnte. Petrus ist ein Einheimischer und arbeitet als Ochsentreiber in der Mission von Henriettas neuem Stiefvater. Er ist schlau, verbirgt diese Eigenschaft jedoch vor jedem. Auf hartem Weg hat Petrus lernen müssen, dass ein intelligenter Schwarzer nicht gerne gesehen wird. Um dies zu verbergen, kleidet er sich sogar in den lachhafsten Trachten und gibt vor, die deutsche Sprache nicht sprechen zu können. Als Henrietta aus der Mission flieht, hilft er ihr, obwohl er dadurch seine Stellung verliert. Fazit: Im Land des Regengottes las sich spannend und flüssig. Die Sprach- und Ausdrucksweise wirkte auf mich, als würde sie genau dieser Zeit entstammen. Dies machte es umso wirklicher für mich und verdient großes Lob. Tiefgehende Probleme hatte ich dafür mit dem weiblichen Hauptcharakter. Ich mochte Henrietta auf Anhieb nicht. Es ist nicht leicht, so etwas zu schreiben, vor allem, weil ihr selbstsüchtiges Verhalten wirklich einem Teenager entspricht. Aber zu behaupten, sie würde von einem Mann belästigt werden, damit ihre Mutter einen Fremden in Afrika heiratet, und das nur um keine Dienstmag zu werden, machte es mir sehr schwer, mit ihr warm zu werden. Ich muss auch gestehen, dass ich ihr das sogar nachtrug, nachdem sie endlich eingesehen hat, wie falsch ihr Verhalten gewesen war. Die Probleme der Deutschen mit den Einheimischen wurden gut rübergebracht, dennoch hatte ich immerzu das Gefühl, es hätte noch besser sein können. Bei einigen Szenen hätte ich ergriffener sein und ich hätte eine enge Kehle bekommen müssen. Genauso erging es mir mit der Liebesbeziehung zwischen Henrietta und Petrus. Natürlich gab es wunderschöne Momente, die wirklich schön geschrieben waren, aber ich habe die Verzweiflung vermisst, die mit dem Wissen einhergeht, dass eine solche Liebe niemals gestattet sein wird. Meine Fazit für das Buch lautet lesenswert, auch wenn es um einiges "tiefgehender" hätte sein können.  Diese Bewertung entspricht meiner eigenen Meinung und ja, die meisten Minuspunkte sind dem Hauptcharakter Henrietta zu verdanken. Daher kann ein anderer Leser gerade das, was mir nicht gefallen hat, umso besser finden. Im Land des Regengottes erhält 3/5 Herzen von mir.

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  • Eine Liebe in Afrika

    Im Land des Regengottes

    Nina2401

    07. June 2013 um 19:04

    Das einzige, was mir an diesem Buch nicht gefällt, ist der Titel. Suggeriert er doch einen von diesen seichten Auswandererromanen. Und das ist dieses Buch ganz gewiss nicht. Es handelt von einer starken jungen Frau, ihrem etwas unterkühlten Verhältnis zu ihrer Mutter und ihrer ersten großen Liebe.   Und diese Liebesgeschichte kommt ohne jeden Kitsch aus. Was so wildromantisch klingt, ist es leider ganz und gar nicht. Schonungslos und glaubhaft beschreibt Gina Mayer die Zustände in Afrika - vor allem in den Missionen und das Schicksal der Auswanderer, die auf eine bessere Zukunft hofften und ihre Hoffnungen oftmals begraben mussten. Gina Mayer stellt die Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß sehr eindringlich dar. Auch die Liebesgeschichte zwischen Henrietta und Petrus wird überschattet von der fehlenden Akzeptanz auf beiden Seiten.   Gina Mayer gibt Henrietta eine Stimme, lässt sie erzählen von ihren Träumen und Sehnsüchten und auch von ihren Albträumen, die sie so oft heimsuchen. Henrietta  trägt so viele Schuldgefühle in sich. Vor allem fühlt sie sich schuldig am traurigen Schicksal ihrer Mutter. Sie ist hin- und hergerissen und diese innere Zerrissenheit macht ihr sehr zu schaffen. Der Originaltitel „Die Wildnis in mir“, unter dem die Geschichte bereits 2011 in einem anderen Verlag erschienen ist, passt meiner Meinung nach viel besser zu dieser sehr nachdenklich machenden Geschichte.   Ich mag den Schreibstil von Gina Mayer sehr … jedes Mal aufs Neue. Dies ist schon mein 3. Buch von ihr in diesem Jahr. Das ist für mich eher selten und gleichzeitig ein großes Kompliment an Gina Mayer. Sie schafft es immer wieder, mich zu fesseln. Kurze prägnante Sätze, manchmal ein bisschen unterkühlt und dabei so aussagekräftig, dass ich manchmal eine Gänsehaut vor Begeisterung bekomme. Mein Lieblingssatz steht auf Seite 65: „Henrietta träumte von Afrika, doch bald würde sie aufwachen.“ Da wurde mir beim Lesen heiß und kalt und nichts könnte diese Geschichte besser beschreiben als dieser eine Satz. Gina Mayer geizt nicht mit solchen kurzen Andeutungen und sagt damit so viel aus. Ich habe mal wieder jeden Satz genossen!   Fazit: Eine bittersüße Liebesgeschichte, glaubhaft und eindringlich erzählt!

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  • das große Abenteuer in Deutsch-Südwest

    Im Land des Regengottes

    robbylesegern

    19. March 2013 um 13:35

    Henrietta, genannt Jette lebt im Deutschland der Jahrhundertwende, in der das Leben hart und entbehrungsreich ist. Ihr Vater,der sehr fortschrittlich dachte und für Jette, deren größter Wunsch es ist Lehrerin zu werden, Geld gespart hat, um sie ins Lehrerinnenseminar zu schicken, ist tot, und ihre Mutter versucht die beiden mit Näharbeiten durch zu bringen.Als das Geld nicht mehr reicht und ihre Mutter ihr gesteht, dass sie auch Jettes Ersparnisse für den Lebensunterhalt aufgebraucht hat,ist Jette am Boden zerstört. Aus der Traum vom Lehrerinnenseminar, statt dessen soll Jette als Dienstmädchen arbeiten.Durch eine Lüge bringt Jette ihre Mutter dazu, einen ihr völlig fremden Missionar in Deutsch- Südwest zu heiraten, in der Hoffnung, dass das Leben in Afrika besser wird als in Deutschland.Werden sich ihre Wünsche und Hoffnungen erfüllen ? Gina Mayer, deren Bücher mich bisher immer fasziniert haben, hat sich diesmal einem Thema angenommen, dass um die Jahrhundertwende und Anfang des 20. Jahrhunderts viele Menschen betraf.Die Auswanderung vieler Deutscher nach Amerika, oder in eine der deutschen Kolonien, da das Leben in Deutschland wenig Zukunft versprach.Das Leben war hart und entbehrungsreich und gerade für Frauen, deren Männer verstorben waren oder die keinen Mann in Deutschland fanden,war es die einzige Möglichkeit,einen ihnen fremden Mann in einem Land zu heiraten, in denen Knappheit an deutschen Frauen herrschte. Deutsch-Südwest, um das es hier in diesem Buch geht, war deutsche Kolonie und die Deutschen hatten es sich zur Aufgaben gemacht, den "Hottentotten" den "wahren Glauben " zu bringen. Gina Mayer erzählt, wie es den Menschen zu dieser Zeit in ihrer neuen Heimat erging, welche Schwierigkeiten ihnen das Land und ihre Bewohner abverlangten und welche Schwierigkeiten die Liebe zwischen Schwarz und Weiß mit sich brachte. Gina Mayer besticht in diesem Buch wieder mit einer guten Recherche und fesselndem Schreibstil.Sie selbst erzählt in ihrem Nachwort, dass sie mit ihrem Mann die Orte des Geschehens in diesem Buch aufgesucht hat und das merkt man dieser Geschichte auch an. Es werden viele Themen in diesem Buch gestreift, das wichtigste ist aber schon die Schwierigkeit der Missionierung und die Arroganz der Deutschen, mit denen sie das Land der Farbigen in Besitz nahmen.Das daraus Schwierigkeiten entstanden, ist nach dem Leben dieses Buches für jeden nachvollziehbar. Das Einzige, was ich an diesem Buch etwas schade fand war, dass diese Thematik schon etwas an der Oberfläche bleibt. Ich hätte mir gewünscht,dass diese Themen etwas ausführlicher, bzw. tiefgreifender behandelt worden wären.Alles in allem hat mir diese Buch aber wieder gut gefallen und ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen. (4,5 Sterne)

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  • Rezension zu "Im Land des Regengottes" von Gina Mayer

    Im Land des Regengottes

    Monika58097

    11. March 2013 um 18:45

    Henrietta ist eine junge Frau, die mit ihrer verwitweten Mutter in Wuppertal lebt. Henrittas großer Traum ist es, Lehrerin zu werden. Ihr Vater hat einst ein wenig Geld für sie und ihre Ausbildung zurückgelegt, doch Henrietta muss feststellen, dass das Geld nicht mehr da ist. Ihre Mutter benötigte das Geld, um sie beide durchzubringen. Die Mutter lebt von Näharbeiten. Flickarbeiten, die sie für andere Leute durchführt. Anstatt Lehrerin zu werden, soll Henriette nun als Dienstmädchen arbeiten. Um dieser ungeliebten Tätigkeit zu entkommen, greift Henriette zu einer kleinen List. Ihre Mutter nimmt den Heiratsantrag des Missionars Freudenreich an. Ein Mann, den sie nie zuvor gesehen hat. Freudenreich lebt in Deutsch-Südwest, dem heutigen Namibia. Henriette und ihre Mutter lassen alles hinter sich. Henriette denkt, dass nun das große Abenteuer beginnt, doch sie wird schnell eines Besseren belehrt. Das Land ist karg und staubig. Überall herrscht große Armut und in der Missionarsstation muss Henriette Dienstmädchenarbeiten übernehmen. Nichts ist besser als im fernen Wuppertal. Ganz im Gegenteil. Als dann auch noch ihre Mutter plötzlich an Tuberkulose stirbt, ist Henriette am Boden zerstört. Was soll nun aus ihr werden? Herr Freudenreich hasst sie. Sie muss fort. Henriette sieht nur einen einzigen Ausweg. Die Flucht ins Kapland, hin zu einer anderen Missionarsfamilie, die sie auf dem Schiff kennengelernt hat. Petrus, ein Treiber von der Station in Bethanien, hilft ihr dabei. Während der beschwerlichen Wanderung müssen sie allerhand Abenteuer bestehen. Sie sind zu Fuß unterwegs, müssen jeden Tag aufs Neue Wasser und Essbares finden. Und dann verliebt sich Henriette in Petrus. Hat diese Liebe überhaupt eine Chance? Petrus, ein junger Mann vom Stamme der Nama, wird von den Weißen jedoch - wie alle schwarzen Einwohner - wie Dreck, wie Vieh behandelt. Schwarze, Neger sind minderwertig. Man nennt sie auch Kaffer und Hottentotten. Man nimmt ihnen ihr Land, ihre Lebensgrundlagen. "Im Land des Regengottes" ist ein wunderschön geschriebener Roman. Gina Mayer versteht es mal wieder, den Leser mitzunehmen in eine andere Zeit, in eine andere Welt. Dieser Roman ist auch ein Stück Zeitgeschichte. Die Gedanken, die Meinungen der Menschen damals gegenüber der afrikanischen Bevölkerung. So war die Zeit eben. Und dann die Beschreibungen der Landschaften. Ich konnte förmlich die Hitze spüren, die Dornenbüsche sehen. Gina Mayers intensive, bildhafte Sprache hat mich wieder einmal von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen. Ich konnte das Buch nicht beiseite legen.

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