Keine Zeit für Murmelbär?

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.Eine schöne Geschichte über das wunderbare Gefühl Freunde zu haben, für einander da zu sein

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Inhaltsangabe zu "Keine Zeit für Murmelbär?"

Murmelbär ist gern allein, doch er freut sich auch immer bei seinen Freunden zu sein. Doch als er ihnen begegnet, haben sie wenig Zeit für ihn. Sie telefonieren und spielen mit ihren Smartphones, damit sind sie vollauf beschäftigt. Da zieht plötzlich ein Gewitter auf und alle suchen Schutz in der Höhle am Fuße des Hügels, dort ist es richtig gemütlich. Wie schön ist es, mal wieder beisammen zu sitzen und Zeit miteinander zu verbringen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783219116793
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:32 Seiten
Verlag:Annette Betz ein Imprint von Ueberreuter Verlag
Erscheinungsdatum:17.03.2017

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    neenchens avatar
    neenchenvor 7 Monaten
    “Keine Zeit für Murmelbär?” von Gina Ruck-Pauquèt (2017)

    Nachdem sich der Murmelbär, eigentlich ein ganz normaler Braunbär, vor den Anfragen seiner Freunden im ersten Buch (“Alle wollen was von Murmelbär” (2013)) kaum retten konnte, stellt er im neuen Kinderbuch “Keine Zeit für Murmelbär” der deutschen Autorin Gina Ruck-Pauquèt (*1931) fest, dass diese alle eine neue Beschäftigung gefunden haben.

    Nachdem Murmelbär seine Ruhe genossen hat, macht er sich auf den Weg zu seinen Freunden. Doch die Brausemaus telefoniert die ganze Zeit und auch die Zwickzwackaffen und die anderen Bewohner des Waldes haben mehr Interesse an ihren Telefonen als an einer guten Unterhaltung. Doch als ein Unwetter über die Gemeinde einbricht, treffen sie sich alle in einer Höhle wieder.

    Die Geschichte ist ein Plädoyer für ein handyfreieres Leben und vor allem dafür, dass man dieses auch mal einfach abschalten oder liegen lassen kann. Die Botschaft, welche die 87-jährige Autorin dem Leser ohne Verschleierung transportiert, wirkt dabei sehr rückwärtsgewandt und plakativ anklagend. Dies tut sie in einer leichten und deutlichen Sprache, so dass dies auch den kleinen Lesern zugänglich wird. Das vermittelt ein undifferenziertes und unkritisches Bild. Hinzu kommt eine seltsam konstruierte Sprache, so dass man als (erwachsener) Leser über die Tiernamen einfach stolpern muss. Was macht den Bären zu einem Murmelbären und die Maus zu einer Brausemaus? Illustriert wurde das Ganze von der österreichischen Illustratorin Birgit Anton (*1969)i. Sie schuf für das Buch kindgerechte Bilder mit vielen Farben und einem einfachen, gefälligen Look. Durch die Weiterführung des Stils des ersten Buches, welches bereits vor vier Jahren veröffentlicht wurde, wirkt aber die Gestaltung, vor allem mit den (technischen) Details ebenfalls etwas angestaubt. Im Ganzen ist das Kinderbuch “Keine Zeit für Murmelbär” (2017) kindgerechte Unterhaltung mit bunten Bildern und einer einfachen Geschichte. Nur muss man sich als vorlesende Eltern fragen, ob man diese Botschaft auf diese recht undifferenzierte Art vermittelt möchte.

    Doreen Matthei - testkammer.com

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor einem Jahr
    Kurzmeinung: .Eine schöne Geschichte über das wunderbare Gefühl Freunde zu haben, für einander da zu sein
    Eine wunderschöne Geschichte über das wunderbare Gefühl Freunde zu haben, für einander da zu sein


    In der heutigen Zeit wo uns Handys, Computer und vielerlei andere Aktivitäten und Geräte dazu verleiten sie permanent zu nutzen vergisst man mit unter die direkte Kommunikation und Geselligkeit, das Miteinander.

    "Keine Zeit für Murmeltier" beschäftigt sich in einer sehr anschaulichen, leicht verständlichen Geschichte und einfühlsamen Illustrationen, mit diesem Thema.

    Um noch besser verstehen zu können wieso der Bär so allein lebt, es gibt eine Vorgeschichte.

    Nun aber zurück zu dieser Geschichte.

    Murmelbär ist eigentlich sehr zufrieden und glücklich mit seinem Leben.
    Er genießt die Ruhe, spielt auf seiner Geige und ist sich selbst genug.
    Oder vielleicht doch nicht?
    Eines Tages merkt er, dass ihm etwas fehlt. Ein seltsames Gefühl, dass er zunächst nicht einordnen kann, nicht versteht.
    Es dauert eine Weile bis er bemerkt, dass ihm die Freunde fehlen. So macht er sich auf den Weg sie zu suchen. Doch wo er auch hinkommt sind seine Freunde beschäftigt. Beschäftigt mit den heute gängigen Freizeitvergnügen. Die Maus telefoniert mit ihrem Handy, die Affen fahren mit ihren Skateboards.
    Als Leser und Betrachter bekommen wir einen visuellen Eindruck von alle dem. Da sehen wir das Trampeltier, die Zwickzwackaffen, den Leopard, das Nashorn, die Vollmondeule und die Maus. Alle sind beschäftigt und haben gleichzeitig das Handy am Ohr.
    Nur die Plapperschlange, hat mit all dem nichts am Hut und sucht die Gesellschaft des Murmelbären.
    Erst als ein Gewitter aufzieht, retten sich alle, völlig unabhängig von einander, in die gleiche Höhle und verleben dort einen wunderschönen Abend, der ihnen bewusst macht wie ungesellig sie in der letzten Zeit gewesen sind und wie viel sie durch ihre Geschäftigkeit verpasst haben.
    Freundschaft ist eben doch mehr wert als alles andere.
    Freundschaft macht ein warmes Gefühl.
    Ein Gefühl von Geborgenheit ohne das einem viel fehlt.

    Diese Geschichte hält mit Sicherheit dem ein oder anderem Erwachsenen und Jugendlichen den Spiegel vor. Gut das sich einmal, in einem Bilderbuch, dieser Thematik angenommen wird.
    Bleibt zu hoffen das Kinder wie Eltern und Geschwister diese Geschichte dauerhaft verinnerlichen.
    Die Geschichte hat vor allem auch durch die eindrucksvollen, farbigen, einfühlsamen Illustrationen das Potential dazu!

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