Ginette Kolinka wurde 1925 geboren. Sie hat die schwärzeste Zeit der Geschichte als junge Frau erlebt. Schonungslos schildert sie ihre Erinnerungen an die Deportation im Jahr 1944 nach Auschwitz-Birkenau.
Lange Jahre hat sie zu diesem Teil ihrer Vergangenheit geschwiegen und das Erlebte dennoch in sich getragen. Erst als sie zusammen mit Schülerinnen und Schülern das Lager wieder besucht, hat sie das Lager von damals wieder vor Augen. Sie weiß, dass die heutigen Besucherinnen und Besucher das damalige Lager nicht wie sie sehen können, und dennoch sind diese Besuche für sie wichtig.
Ihre Mahnung an die jungen Leute beinhaltet das ständige Nachfragen, falls Hass das Handeln zu regieren droht.
Ginette Kolinka hat ein Buch geschrieben, das uns nicht helfen kann, ihr Schicksal und das erlittene Unrecht zu verstehen, aber es kann uns zeigen, was immer wieder passieren kann, wenn wir nicht wachsam sind.







