Gioconda Belli Das Manuskript der Verführung

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Inhaltsangabe zu „Das Manuskript der Verführung“ von Gioconda Belli

Gefährliches Spiel - Eine Geschichte von Leid und Eifersucht, Liebe und Verzweiflung, Hoffnung und Verrat Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die 17-jährige Lucía in einer Klosterschule in Madrid. Ihr Leben verläuft recht eintönig, bis sie dem Historiker Manuel begegnet, der sofort von ihr fasziniert ist. Allzu ähnlich ist Lucía einer historischen Figur, die der Experte für die spanische Renaissance mit Besessenheit erforscht: Johanna die Wahnsinnige wird sie in den Geschichtsbüchern genannt, jene Königin, die Ende des 15. Jahrhunderts wegen legitimer Machtansprüche, leidenschaftlicher Liebe und Eifersucht bis zu ihrem Tod in der Festung von Tordesillas gefangengehalten wurde. Manuel weiß alles über Johanna. Was ihm fehlt, ist einzig die Innensicht auf die Gefühlswelt dieser außergewöhnlichen Frau. Dazu braucht er Lucía. Neugierig willigt das Mädchen ein und lässt sich bei heimlichen Treffen in seiner Wohnung von Manuels eindringlichen Erzählungen 500 Jahre zurückversetzen. So tief taucht sie in Johannas Persönlichkeit ein, dass deren Empfindungen zu ihren eigenen werden …

Der Anfang ist etwas schleppend, aber später wird es interessant und man ist erschrocken, wie sehr Frauen früher von Männern abhängig waren. Selbst als Königin.

— anushka
anushka

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Der Schreibstil ist erklassig, die Handlung aber erwartbar und die Entwicklung zunehmend unsympathisch.

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  • Das Manuskript der Verführung

    Das Manuskript der Verführung
    maggy17

    maggy17

    15. March 2014 um 16:16

    ***Klappentext***  Das Leben der Schülerin Lucía verläuft streng und eintönig hinter den Mauern einer Klosterschule in Madrid, bis sich der Universitätsdozent Manuel in das Mädchen verliebt. Allzu ähnlich ist Lucía einer historischen Figur, die er mit Besessenheit erforscht: die unglückliche spanische Königin Johanna. Als "Johanna, die Wahnsinnige" ist sie in die Geschichte eingegangen, jene Königin, die vor 500 Jahren wegen ihrer Intelligenz, legitimer Machtansprüche und leidenschaftlicher Eifersucht schon als junge Frau eingesperrt wurde und ihrem Gefängnis zeitlebens nicht mehr entkam.  Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die 17-jährige Lucía in einer Klosterschule in Madrid. Ihr Leben verläuft eintönig, bis der Universitätsdozent Manuel, ein Historiker und Experte der spanischen Renaissance, sich in die Schülerin verliebt.  Verblüffend ähnlich ist Lucía einer historischen Figur, die Manuel obsessiv erforscht: die unglückliche spanische Königin Johanna. "Johanna, die Wahnsinnige" wird sie in den Geschichtsbüchern genannt, jene Königin, die wegen überragender Intelligenz, legitimer Machtansprüche und leidenschaftlicher Liebe und Eifersucht schon als junge frau eingesperrt wurde und ihrem Gefängnis zeitlebens nicht mehr entkam. Manuel weiß alles über Johanna. Was ihm fehlt, ist einzig die Innensicht auf die Gefühlswelt dieser außergewöhnlichen Frau. Dazu braucht er Lucía.  Das Mädchen ist fasziniert von Manuel und dessen Obsession und lässt sich auf sein Spiel ein: Bei heimlichen Treffen in seiner Wohnung lässt sie sich - gekleidet wie einst Johanna - von Manuels eindringlichen Erzählungen fünfhundert Jahre zurückversetzt. So tief taucht die in die Persönlichkeit Johannas ein, dass deren Empfindungen zu ihren eigenen werden. Fantasie und Wirklichkeit sind entgrenzt.  Nun nehmen die Ereignisse ihren Lauf, in Lucía ist dieselbe Sinnenfreude entfacht, die Johanna eigen war und das Mädchen gibt sich vorbehaltlos den neuen Empfindungen und ihrer Doppelrolle hin. Als schließlich erkennbar wird, dass Manuels Verbundenheit mit der Figur Johannas der Wahnsinnigen nicht rein wissenschaftlichen Interesse entspringt, nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung.  Der Roman wurde geschichtlich sehr gut und sehr genau recherchiert.  Der Schreibstil lässt sich einfach lesen, man gerät jedoch ins Stocken durch die vielen genannten Personen (Hofstaat, Berater, Soldaten, einfache Bürger,...), die eigentlich nur beiläufig erwähnt werden. Auch die ständig wechselnden Orte waren sehr verwirrend.  Die Handlung hingegen ist sehr spannend, allerdings nur für diejenigen, die sich gerne mit Geschichte beschäftigen.  Daher bekommt dieser Roman von mir 4 von 5 Punkte.

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  • Rezension zu "Das Manuskript der Verführung" von Gioconda Belli

    Das Manuskript der Verführung
    Mina - Das Irrlicht

    Mina - Das Irrlicht

    05. September 2010 um 15:28

    Also, ich muß gestehen, dass ich hin und weg von dem Roman bin. Ich hätte das gar nicht erwartet. Als ich ihn ausspähte war ich auf der Suche nach einem erotischen Roman mit Stil. Da ich ein großer Fan des Historischen Romans bin, blieb ich daran hängen...und wurde nicht enttäuscht! Der Roman ist so sinnlich und lasziv. Ich fand es aufregend und beängstigend zugleich, wie sich Lucia und Manuel in den Skripten und Tagebüchern Johannas der Wahnsinnigen verlieren. Aufregend, weil es mutig war, sich darauf einzulassen...auf vielen Ebenen...dass Lucia als 17-jährige sich einem Mann anvertraut, der ihr Vater sein könnte; dass Manuel keinen Hehl aus seiner Obszession macht und es beiden völlig gleichgültig ist, dass sie sich gegenseitig benutzen. Beängstigend, wie man sich in etwas verlieren kann, was einem fasziniert und wie man dadurch den Bezug zur Realität verlieren kann... Absolut empfehlenswert. Ich wünschte, ich könnte es noch einmal lesen!

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  • Rezension zu "Das Manuskript der Verführung" von Gioconda Belli

    Das Manuskript der Verführung
    Zombie_Milla

    Zombie_Milla

    17. March 2010 um 19:07

    Ich musste diese Buch lesen und war alles andere als davon begeistert. Doch schon nach den ersten zehn Seiten hatte es mich in seinen Bann gezogen. Ich war begeistert aber gleichermaßen auch entsetzt. ich hoffte immer das Lucia endlich bemerken würde das Manuel sie völlig in deiner Kontrolle hat. Bis auf dieses kleine Detail gefiel mir die Geschichte sehr gut und ich kann sie nur weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Das Manuskript der Verführung" von Gioconda Belli

    Das Manuskript der Verführung
    SINN und SINNLICHKEIT

    SINN und SINNLICHKEIT

    19. June 2009 um 15:58

    Spannend: die Geschichte einer obsessiven, düsteren Beziehung.

  • Rezension zu "Das Manuskript der Verführung" von Gioconda Belli

    Das Manuskript der Verführung
    bonomania

    bonomania

    13. April 2008 um 00:28

    Sorry, aber dieser Roman konnte mich leider nicht überzeugen.
    Die Geschichte um Johanna die Wahnsinnige fand ich sehr gut und informativ, nicht jedoch die von Manuel und Lucia in der heutigen Zeit.....

  • Rezension zu "Das Manuskript der Verführung" von Gioconda Belli

    Das Manuskript der Verführung
    leserin

    leserin

    07. March 2008 um 13:17

    Ein grandioses Buch. Empfehlenswert

  • Rezension zu "Das Manuskript der Verführung" von Gioconda Belli

    Das Manuskript der Verführung
    Liselotte

    Liselotte

    04. January 2008 um 22:47

    Ich finde, dass es sehr anstrengend ist dieses Buch zu lesen. Ich konnte es nicht fertig lesen, da mich die detailgetreuen historischen Begebenheiten gelangweilt haben...historische Bücher sind wohl nichts für mich :-) Oder dieser historischer Roman ist einfach nicht so gut...

  • Rezension zu "Das Manuskript der Verführung" von Gioconda Belli

    Das Manuskript der Verführung
    anushka

    anushka

    21. December 2007 um 15:43

    Die 17jährige Lucia ist Waise und lebt in einem Klosterinternat in Madrid. Bei einem Ausflug mit ihren Großeltern lernt die den Geschichtsdozentin Manuel kennen. Dieser ist fasziniert von ihrer Ähnlichkeit mit der spanischen Königin Johanna aus dem 15. Jahrhundert. Daher bittet er Lucia, sich auf ein Experiment mit ihm einzulassen, sich in die Geschichte von Johanna der "Wahnsinnigen" hineinversetzen zu lassen und ihre Empfindungen dabei zu schildern. Manuel ist besessen von Johanna und bald beginnt die Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu verschwimmen. Die Geschichte um Lucia und Manuel bildet eigentlich nur den Rahmen für die Schilderung von Johannas Leben. Der Roman wirkt gut recherchiert und regt durchaus zum Nachdenken an, da lediglich die Geschichte von Lucia und Manuel fiktiv ist, während Johannas Erzählung auf recherchierten Fakten beruht. Es ist erschreckend, wie Frauen früher dem Machtstreben von Männern zum Opfer gefallen sind. Johanna, die rechtmäßige Erbin des spanischen Throns, fällt zuerst der Machtgier ihres Mannes, dann ihres Vaters und zum Schluss ihres eigenen Sohnes zum Opfer. Eine Frau, die eigentlich die uneingeschränkte Macht haben sollte, wird durch diese Männer für verrückt und somit regierungsunfähig erklärt und mit 30 Jahren bis zum Ende ihres Lebens weggesperrt und bewacht. Dass Johanna dies zum Teil mit selbst zu verantworten hat - auf Krisen, Druck und Fremdbestimmung reagiert sie stark emotional mit der Verweigerung der Nahrungsaufnahme und der Vernachlässigung ihrer eigenen Hygiene - mag heute kaum noch nachzuvollziehen sein, wenn man die extremen Belastungssituationen betrachtet, in denen sie sich wiedergefunden hat. Johanna war rebellisch und hat für damalige Zeiten sehr unkonventionell reagiert. Die Geschichte um diese ungewöhnliche "Heldin", die ihrem Schicksal nicht entkommen und nicht gegen die männliche Welt ankommen konnte, ist sehr interessant, fesselnd und ergreifend. Leider wird der zweite Handlungsstrang um Manuel und Lucia ein wenig vernachlässigt und die Entgrenzung von Vergangenheit und Gegenwart hat nicht wirklich stattgefunden. Aus diesem Strang hätte man mehr als nur den Rahmen für Johannas Geschichte machen können.

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