Gioconda Belli Die Blume und der Baum

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Inhaltsangabe zu „Die Blume und der Baum“ von Gioconda Belli

Die richtige Umarmung zwischen Liebenden ist eine Kunst! Ist sie zu leicht, fehlt es ihr an Innigkeit. Ist sie zu eng, nimmt sie die Luft zum Atmen. Gioconda Belli hat mit ihrer kleinen Geschichte eine wunderschöne Parabel gefunden für die rechte Umarmung: Das Samenkorn einer Bougainvillea, jener Ranke, die im Sommer eine leuchtende Blütenpracht entfaltet, wird vom Wind in einen Garten geweht, wo es neben einer großen Pinie landet. Dort senkt es sich in die Erde, verwandelt sich in einen Spross und beginnt zu wachsen. Der alte Baum, der die Gartenmauer weit überragt, wird dem jungen Trieb zur Stütze. An ihm rankt sich die Bougainvillea hoch und höher in dem wilden Wunsch, wie er über die Mauer auf das Treiben der Stadt zu sehen. Der Baum liebt den Übermut und die Begeisterung der jungen Schlingpflanze und sie dankt ihm mit der Pracht ihrer Blüten, die sich um jeden seiner Äste legen. Doch irgendwann geht dem Baum der Atem aus, so eng sind die Schlingen der Bougainvillea um ihn gezogen. Er ist erschöpft und sehnt sich nach seiner Einsamkeit zurück. Doch erst, als die Bougainvillea eines Tages dem besorgten Gespräch zweier Gärtner zuhört, die den Baum aus ihrer Umarmung befreien wollen, gelangt sie zu ihrer Schlingpflanzenweisheit, die sie selbst, den alten Baum und ihre Liebe rettet.

Romantisch und treffend, jedoch vorn etwas sprunghaft

— paulsbooks
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    Die Blume und der Baum

    paulsbooks

    27. February 2017 um 20:03

    Von Gioconda Belli hatte ich bisher nichts gelesen, obwohl mir ihre nicaraguanische Lebensgeschichte einige Male nahegelegt wurde. Dieses Buch enthält nur eine einzige kurze Geschichte, es ist ein Hardcover und hat 29 Seiten. Als solche ist es natürlich schnell gelesen. Was eine Bougainvilla ist, muss der Leser raten. Ich habe zuerst geprueft, ob ich eine Seite ueberschlagen habe, denn irgendwie fehlt ein einleitender Satz. Wie bei einer Kurzgeschichte startet die Handlung "irgendwie" mittendrin. Auch zwischendrin hatte ich einmal das Gefuehl, etwas uebersprungen zu haben. Die Geschichte ist so schoen, dass sie ein paar mehr Saetze verdient haette. Auch die Art der Illustrationen konnte mich nicht ueberzeugen. Sie haben einen eigenen Silhouetten-Stil, passen aber nicht immer zur blumigen und farbenreichen Sprache der Geschichte. Aus meiner Sicht enthaelt das Buch, liebevoll metaphorisch dargestellt, eine rudimentaere Weisheit der Liebe und ruehrt das Herz. Dies ist auf jeden Fall einen Stern mehr wert als ich normalerweise gegeben haette. Fuer so etwas Zauberhaftes kann ich nicht nur 3 Sterne vergeben. Herzlichen Dank der Autorin!

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