Gioconda Belli Unendlichkeit in ihrer Hand

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 14 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(2)
(1)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Unendlichkeit in ihrer Hand“ von Gioconda Belli

»Eine literarische Reise aus dem Paradies in die Wirklichkeit.« ORF 2 Adam beginnt sein Leben als zufriedener Mensch – ein wenig gelangweilt vielleicht. Doch dann kommt Eva, bringt Fragen in die Welt, Neugier und die fatale Sehnsucht nach mehr. Und plötzlich ist alles anders … Wie fühlt es sich an, den Schmerz und die Schönheit der Welt völlig neu zu entdecken – und auch das Begehren zwischen Mann und Frau? Kühn, poetisch und modern erzählt Gioconda Belli, die literarische Stimme Lateinamerikas, vom Drama des ersten Paares und schlägt neue Funken aus dem uralten Mythos der Menschheitsgeschichte.

Stöbern in Romane

Betreff: Einladung zu einer Kreuzfahrt

Literaturbetrieb in der Karibik

Aliknecht

Vintage

Etwas Gitarrengeschichte mit einem Krimi gemischt

leniks

Und es schmilzt

Wirklich bewegend und erschütternd

Lilith79

Drei Tage und ein Leben

Ein beklemmendes Buch, stellenweise schwer zu verdauen. Negativ: unerträglicher Protagonist.

Lovely_Lila

Zeit der Schwalben

Eine spannende und berührende Familiengeschichte

SarahV

Die Schlange von Essex

Von der Handlung her hätte ich mir gern mehr Tiefe gewünscht, aber von der Versinnbildlichung bin ich mehr als begeistert.

herrzett

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spiegelbild, Phönix & Feigen

    Unendlichkeit in ihrer Hand
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    02. May 2015 um 23:41

    Gerade letztens hatte ich " Adams Tagebuch" gelesen, in dem die Geschichte von Adam und Eva erzählt wird. Mir gefiel dort Evas Rolle nicht besonders. Nun geht es auch in diesem Buch um die Urgeschichte der Bibel, wobei die Autorin auch viele andere Quellen wie z.B. die Bücher von Adam und Eva, das Verlorene Buch Noah oder die Midrasch hinzugezogen hat. Heraus kam eine Mischung aus Roman und Tradition. Jedenfalls war es so, dass gerade zu Beginn mir die Rolle Adams nicht gefiel. Er wirkt eher einfältig, starr und naiv, wohingegen Eva die wissbegierige, neugierige, geistig aktivere ist, was micht als Frau natürlich schmeichelt, aber irgendwie eher fragwürdig ist, das so pauschal einzuteilen. Sehr interessant fand ich den Ansatz der Autorin: Gott gab uns die Wahl zur Freiheit, aber Adam und Eva sollten sich selbst entscheiden, um die Verantwortung für ihre Freiheit zu übernehmen. Das erste Viertel des Buches empfand ich als etwas zäh, dann wurde es aber immer besser. Allerdings hatte ich irgendwie immer ein wenig Distanz zur Geschichte, da ich immer die reine Bibelgeschichte vor Augen hatte. Aber es ist trotzdem insgesamt eine nette Geschichte vom Beginn, wie Adam und Eva Schritt für Schritt die Welt, ihre Körper und sich selbst erfahren. Spannender wird es als die Kinder dazu kommen. Die Legende rund um Luluwa (Zwillingsschwester von Kain) und Aklia (Zwillingsschwester von Abel) war mir völlig unbekannt. Zu Beginn habe ich immer auf Lilith (Adams erste Frau) gewartet, diese tauchte aber nicht auf. Was mich verwirrte, war die Rolle der Schlange, die eher Ratgeber war und positiv dargestellt wurde, während Elohim (Gott) keine große Rolle mehr spielte. Die Schlange ist eher bei den Menschen und steht ihnen zur Seite, sie erinnerte mich manchmal an Jesus und das passt ja so gar nicht und störte mich. Worüber ich allerdings noch nie nachgedacht habe: Adam und Eva hätten ja keinen Bauchnabel gehabt… Bewertung: 4 von 5 Punkten

    Mehr
  • Rezension zu "Unendlichkeit in ihrer Hand" von Gioconda Belli

    Unendlichkeit in ihrer Hand
    Moni

    Moni

    03. May 2010 um 20:04

    Obwohl ich das Buch sprachlich weitgehend gut gefunden habe, war mir diese Adam-und-Eva-Geschichte einfach zu banal. Die Autorin erzählt die Schöpfungsgeschichte aus Sicht der Eva und schmückt diese mit viel unnötigem und langweiligem Beiwerk aus. Das Mann/Frau Verhältnis ist voller Klischees und der Versuch der Autorin am Ende auch noch die Evolutionstheorie in die Schöpfungsgeschichte einzubauen, ist völlig daneben gegangen. Ein überflüssiges Machwerk, langweilig, und für jeden der eine kritische Auseinandersetzung mit Frauenthemen erwartet hat, eine herbe Enttäuschung. All jenen, die eine literarische wertvolle Auseinandersetzung mit dem Thema suchen, seien die amüsanten Tagebücher von Adam und Eva von Mark Twain ans Herz gelegt.

    Mehr
  • Rezension zu "Unendlichkeit in ihrer Hand" von Gioconda Belli

    Unendlichkeit in ihrer Hand
    Milena

    Milena

    21. April 2010 um 00:43

    Der Schöpfungsmythos aus der Sicht einer Frau, einfühlsam erzählt, wie die Dinge gewesen sein könnten. Eva erlebt - stellvertretend für die Frauen - Leben, Liebe, Erotik, Krisen, Geburt der Kinder, Verlust und Tod. Kein Buch, das man "mal eben" lesen kann, sondern das Seite für Seite berührt und gefangennimmt durch die weibliche Perspektive.

  • Rezension zu "Unendlichkeit in ihrer Hand" von Gioconda Belli

    Unendlichkeit in ihrer Hand
    Zebrafink

    Zebrafink

    22. August 2009 um 13:37

    Gioconda Belli beschreibt den religösen Anbeginn der Menschheit auf Erden sehr ausführlich und nachvollziehbar. Sie geht auf die Fragen ein, warum Eva vom Baum der Versuchung gekostet hat, warum Kain Abel erschlug, was die Schlange für Aufgaben hat und was Gott sich dabei gedacht hat als er Eva in Versuchung führte. Gioconda Belli beschreibt sehr eindringlich wie Adam und Eva sich dabei gefühlt haben müssen. KLasse Buch und das nicht nur für religiös Interessierte.

    Mehr