Giorgio Faletti

 3.8 Sterne bei 161 Bewertungen
Autor von Ich töte, Im Augenblick des Todes und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Giorgio Faletti

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Ich töte

Ich töte

 (74)
Erschienen am 01.04.2005
Im Augenblick des Todes

Im Augenblick des Todes

 (39)
Erschienen am 29.08.2008
Ich bin Gott

Ich bin Gott

 (14)
Erschienen am 11.08.2010
Im Namen des Mörders -

Im Namen des Mörders -

 (16)
Erschienen am 11.04.2008
Die kleine Feder

Die kleine Feder

 (3)
Erschienen am 15.11.2016
Fürchte dich nicht

Fürchte dich nicht

 (3)
Erschienen am 15.07.2009
Der Frauenhändler

Der Frauenhändler

 (2)
Erschienen am 20.02.2012
Ich töte

Ich töte

 (2)
Erschienen am 01.01.2004

Neue Rezensionen zu Giorgio Faletti

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Bluesky_13s avatar

Rezension zu "Ich bin Gott" von Giorgio Faletti

Das Phantom nimmt Rache
Bluesky_13vor einem Jahr

INHALT:

Das Buch beginnt damit das Colonel Lensky den Corporal Wendell Johnson aus dem Militärkrankenhaus entließ.

Er war vom Krieg in Vietnam gezeichnet durch seine Narben im Gesicht und nun sollte er sich in der Welt da draußen zurechtfinden.

Er war eigentlich noch nicht bereit dazu, aber das half ihm nichts. Er wurde entlassen.

Es hatte lange gedauert, bis die Ärzte seine Verbrennungen versorgt hatten und bis er die Schmerzen allmählich ertrug.


Nun war es soweit, er war auf dem Weg nachhause. Er hatte nur ein ziel und das waren 2 Männer und diese Männer mussten sterben. Sie hatte ihm vor vielen Jahren etwas unverzeihliches angetan. Er wusste noch nicht so genau, wo er hin sollte und so suchte er sein ehemaliges Zimmer auf, bei seinem Exchef Ben Shepard.

Als er dort ankam, war auch sein dreibeiniger Kater Walzer noch da. Aus Leichtsinn machte er Licht an und per Zufall kam Ben vorbei. Er sah Licht und dachte es wären Einbrecher, mit der Waffe in der Hand forderte er den Eindringling auf, heraus zu kommen.

Als Wendell sich zu erkennen gibt, freut Ben sich und die beiden trinken ein Bier. Wen bittet Ben, dass er niemanden sagt, dass er hier war. Er sagte ihm nur, dass er was zu erledigen hatte und dann würde er Walzer holen und untertauchen. Er war ja wie ein Geist, ein Phantom, denn Fingerabdrücke hatte er ja keine mehr. Er ging und erledigte, was zu erledigen war.


Dann geht die Geschichte in einem neuen Kapitel mit Jeremy weiter. Er war Bauarbeiter und mit seinem Team damit beschäftigt ein Gebäude abzureißen, in dem sie eine Leichte fanden.

Und hier kommt dann jetzt auch Vivien Light ins Spiel, Detective Vivien Light.

Der Leichte nach zu urteilen geht unsere Geschichte hier etwa 15 Jahre später weiter. Dann gab es auch noch die Explosion an einem Haus, die viele Todesopfer forderte und keiner wusste so genau, was passiert war.



MEINE MEINUNG:

Dieses Buch ist sehr spannend und gut zu lesen, obwohl man an manchen Stellen erstmal überlegen muss, was gerade passiert.

Es sind, wie es scheint, hier sehr viele Menschen in die Geschichte verwickelt.

Stellenweise finden wir auch einige Seiten, die in einer anderen Schriftart geschrieben sind. Das sind dann immer die Gedanken der Vergangenheit der verschiedenen Personen. Da lernen wir die Personen und ihre Geschichte besser kennen.

Ab da, wo Vivien in diesem Buch erscheint ist Wendell scheinbar verschwunden.


Der Anschlag der auf das Haus verübt wurde, hatte schlimme Folgen und würde noch viel schlimmere haben.

Pater McKean erfuhr als erster davon, im Beichtstuhl. Da saß ihm plötzlich ein Mann gegenüber, der ihm sagte dass er es war und dass er es wieder tun würde.

Dieser Mann erklärte dem Pater dann, dass er Gott sei!

Durch das plötzliche Verschwinden der Person Wendell ist das Buch so spannend geworden.

Man liest und liest und liest und hofft auf diese Person wieder zu stoßen. Es war ja zu Beginn des Buches ausführlich seine Geschichte das Hauptaugenmerk geworden. Man kann das Buch nur schwer aus der Hand legen, weil man ja wissen möchte, was es mit dieser Person auf sich hat.

Was hatten diese Attentate und all das mit Wendell zu tun?

Das ganze wird immer spannender und man weiß irgendwann nicht mehr, wer der Verursacher der Attentate nun wirklich ist. Da hat sich der Autor wirklich eine spannende Variante einfallen lassen, den Täter zu verschleiern.

Das Buch nimmt enorm an Tempo zu und die Spannung knistert förmlich.

Wow, war für ein Buch!

Das Ende steckt so voll Überraschung, dass hätte ich so wirklich nicht gedacht.

Echt super gemacht.



Eure Bluesky_13

Rosi        

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raven1711s avatar

Rezension zu "Die kleine Feder" von Giorgio Faletti

Poetisch und märchenhaft
raven1711vor 2 Jahren

Klappentext:
Eine anrührende Fabel über die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Eine Feder fliegt über ein Dorf, dessen Bewohner nur wahrnehmen, was unmittelbar vor ihren Augen geschieht. Die Feder belauscht einen König und seinen General, die Pläne für einen Krieg schmieden, und sich nicht darum scheren, wer diesen Kampf ausfechten muss; sie begegnet vielen unglücklichen Figuren, ehe sie in den Blick von jemandem gelangt, der fähig ist das zu verstehen, was bis dahin niemand vermochte, bevor sie schließlich in einem Theater landet, wo eine schöne Ballerina mit gebrochenem Herzen tanzt.

Meinung:
Es gibt Bücher, die sind kleine Kleinode. Die kleine Feder ist eines dieser Bücher. Denn in diesem kleinen Märchen begleiten wir eine Feder durch mehrere Kapitel und Szenarien. In diesen trifft die Feder auf verschiedene Menschen, doch alle scheinen zu beschäftigt zu sein, um den Blick zu heben und die Feder zu bemerken.
In einer Kurzgeschichte bleibt natürlich nicht viel Platz, um komplexe Figurenbilder einzubauen. Aber Giorgio Falettis Protagonisten, die hier als Stereotypen fungieren, geben trotzdem ein gutes Bild über ihre Beweggründe. Ob es der im ständigen Krieg liegende König ist, der habgierige Kardinal oder die verliebte Tänzerin, alle werden ihren Rollen gerecht und füllen diese gut aus. Als Leser findet man gut in die Figuren hinein, kann die Beweggründe nachvollziehen und findet sich sogar in der einen oder anderen Figur wieder. Das sorgt natürlich dafür, dass das Buch selber nicht spurlos an einem vorbei geht und stimmt einen Nachdenklich.
Das Buch selber besticht auch durch seine schöne Erzählweise und die Botschaft, die es vermittelt. Die Kapitel sind übersichtlich und eher kurz gehalten, was für einen guten Lesefluss sorgt. Erzählt in der dritten Person und von Gaby Wurster übersetzt, ist das Büchlein kurzweilig, passt perfekt in einen gemütlichen Lesesonntag, regt zum Nachdenken an und ist einfach ein schönes Geschenkbuch. Es hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht, der kleine Feder zu folgen und ihr Geheimnis zu ergründen.

Fazit:
Die kleine Feder ist eine kleine, aber feine Kurzgeschichte, die eine märchenhafte Reise durch menschliche Werte antritt und zeigt, dass es sich lohnt, öfter mal den Blick nach oben zu riskieren und nicht immer alles hinterfragen zu müssen.
Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.
Vielen Dank an den Atlantik Verlag für das Rezensionsexemplar.

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simonfuns avatar

Rezension zu "Ich bin Gott" von Giorgio Faletti

Komplexe mit Gedanken
simonfunvor 4 Jahren

Perfekt modellierte Sätze, komplexe Gedankengänge und ausschweifende Einleitungen drückten immer wieder die Pausentaste zu meinem Kopffilm. Das wurde dermaßen ausgereizt, dass ich ziemlich schnell die Leselust verloren habe. Zum Glück habe ich durchgehalten und ab etwa Seite 300 wurde es ermittlerisch spannend. Die Auflösung, wer der Killer war, ist recht überraschend, obwohl der Autor ausgerechnet da auf die detaillierte Auflösung verzichtet hat, was ziemlich enttäuschend war, weil eben zuvor jeder Gedankengang bis zur Nervgrenze ausgeführt wurde. Zum Schluss hat also der Autor genau das Gegenteil gemacht, als in allen Kapiteln zuvor. Das Buch könnte locker auf ein Drittel seiner Seiten ohne große Inhaltsverluste verzichten. Eine einfache Predigt wird über zweieinhalb Seiten nachzelebriert und das Zwiegespräch zwischen Killer und Beichtvater in zehn Zeilen erwähnt. Megaspannend wäre es gewesen, wenn die Polizei zufällig ein vermintes Hochhaus gefunden und in einer dramatischen Szene die Minen entschärft hätte. Alles in Allem waren die Sätze und Füllwörter dennoch angenehm, wenn auch zäh wie Leder. Insgesamt ein simpler Rachefeldzug, der rhetorisch mit Luftpolsterfolie eingepackt wurde; irgendwann sieht man den Inhalt nicht mehr.

Wie auch immer - wer so was mag, wird seine Freude daran haben!

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