Giorgio Faletti

 3,8 Sterne bei 170 Bewertungen
Autor von Ich töte, Im Augenblick des Todes und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Giorgio Faletti

Giorgio Faletti, geboren 1950 im italienischen Asti, machte sich zunächst als Moderator und Komiker in legendären italienischen Fernsehshows einen Namen ("Drive in", "Emilio"), danach wandte er sich der Musik zu, schrieb Lieder für berühmte Sänger und gewann 1994 beim Festival von San Remo selbst den zweiten Platz. 2002 erschien sein Debütroman "Ich töte", mit dem er monatelang Italiens Bestsellerlisten besetzte und so viele Bücher verkaufte wie kein italienischer Romancier vor ihm. Zwei Jahre später setzte Giorgio Faletti seinen sensationellen Erfolg mit "Im Augenblick des Todes" fort. Der Autor verstarb am 4. Juli 2014 an den Folgen eines Herzinfarkts.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Giorgio Faletti

Cover des Buches Ich töte (ISBN: 9783442457588)

Ich töte

 (76)
Erschienen am 01.04.2005
Cover des Buches Im Augenblick des Todes (ISBN: 9783442469604)

Im Augenblick des Todes

 (41)
Erschienen am 29.08.2008
Cover des Buches Ich bin Gott (ISBN: 9783442472802)

Ich bin Gott

 (15)
Erschienen am 11.08.2010
Cover des Buches Im Namen des Mörders - (ISBN: 9783442466511)

Im Namen des Mörders -

 (18)
Erschienen am 11.04.2008
Cover des Buches Die kleine Feder (ISBN: 9783455370324)

Die kleine Feder

 (3)
Erschienen am 15.11.2016
Cover des Buches Der Frauenhändler (ISBN: 9783442476459)

Der Frauenhändler

 (3)
Erschienen am 20.02.2012
Cover des Buches Fürchte dich nicht (ISBN: 9783442470525)

Fürchte dich nicht

 (3)
Erschienen am 15.07.2009
Cover des Buches Ich töte (ISBN: B002G5AEF8)

Ich töte

 (2)
Erschienen am 01.01.2004

Neue Rezensionen zu Giorgio Faletti

Cover des Buches Ich töte (ISBN: 9783442462339)Favoles avatar

Rezension zu "Ich töte" von Giorgio Faletti

Spannender Fall, geniale Charakterstudie
Favolevor 9 Monaten

Früher habe ich einige solcher Bücher gelesen. Dank meiner diesjährigen SUB-Abbau-Gruppe sind mal wieder einige auf meiner Leseliste gelandet und gleich der erste hat mich voll auf überzeugt. 

Cover/Reiheninfo: Der Goldmann Verlag hat vor einigen Jahren eine Reihe zu den sieben Todsünden herausgebracht und jeder Sünde einen bestimmten Roman zugeordnet. Nachdem ich zufällig zu zwei oder drei dieser Bücher gekommen bin, habe ich mir nach und nach die ganze Reihe zusammengesucht. Dies ist allerdings erst das zweite Buch, welches ich lese. Das Cover enthält nur den Hinweis auf die Todsündenreihe, keinen Buchtitel oder Autor. Jedoch ist das Covermotiv sehr passend zum Buch ausgewählt und nach einigem Überlegen ist mir auch klar, warum das Buch für ZORN gewählt wurde.

Inhalt: Ein Serienmörder geht in Monte Carlo um und vergreift sich an den Schönen und Reichen auf brutale Weise. Ein traumatisierter FBI-Agent wird durch einen befreundeten Kommissar in die Sache hineingezogen und steht plötzlich an einem Wendepunkt.

Charaktere: Sie nehmen in diesem für mich außerordentlichen Buch sehr viel Raum ein. Nicht nur den Hauptfiguren widmete der Autor intensiv Zeit, sondern auch in entsprechendem Maße den Nebenfiguren, sodass keine von Ihnen blass oder unverständlich bleibt. Dabei wechselt er zwischen verschiedenen Perspektiven, was es noch spannender macht. Nur zu Beginn waren es mir zu viele Wechsel, die mich eher irritierten anstatt zu interessieren.

Handlung: Mittelpunkt dieser sind ganz klar die Morde und deren Aufklärung sowie die Jagd nach dem Mörder. Zudem gibt es eine größere Nebenhandlung, die bis zum Ende an Bedeutung gewinnt. Aber daneben gibt es viele kleinere Handlungen, um die Charaktere zu zeichnen. Dies ist sicherlich auch der Grund für die 670 Seiten. Aber zu keinem Zeitpunkt fand ich das Buch langweilig oder wollte es lieber weglegen. Ganz im Gegenteil waren diese Details durch die Figuren harmonisch in die Haupthandlung intergriert. 

Stil: Der Autor schreibt flüssig und verliert sich trotz aller Detailliebe nicht in Kleinigkeiten, sondern bleibt stehts auf die Handlung oder die Charaktere fokussiert. Es fiel mir wirklich leicht ihm zu folgen und doch entwickelten sich im Kopf eigenen Theorien, die jedoch nur bedingt in die richtige Richtung zeigten. Durch immer wieder eingestreute Häppchen des Autors wurde das klarer, aber stets langsam und die Spannung hochhaltend.

Meinung: Für mich war dieses Buch wirklich ein Highlight. Die Spannung des Falls, die Komplexität der Charaktere und ihrer Beziehungen, die Harmonie mit der alles zusammenspielt machen dieses Buch für mich wirklich zu etwas Besonderen. Dabei wahrt der Autor immer das richtige Maß, dass es nie zu viel oder zu wenig ist, nie langweilig oder überdreht wirkt. Das hat für mich die Freude an diesem Genre wieder ein wenig neu entfacht.

Fazit: Ein wirklich tolles Buch, nicht unbedingt nur für Krimi/Thriller-Fans, da auch sehr viel Charakterstudie enthalten ist. Zudem sind die Morde zwar brutal, aber die Beschreibungen dazu sowie auch der Blick in den Kopf des Mörders für mich stets noch gut erträglich und ich mag es definitiv nicht zu heftig. Für mich ein unerwartetes Highlight!

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Cover des Buches Ich bin Gott (ISBN: 9783442472802)Bluesky_13s avatar

Rezension zu "Ich bin Gott" von Giorgio Faletti

Das Phantom nimmt Rache
Bluesky_13vor 4 Jahren

INHALT:

Das Buch beginnt damit das Colonel Lensky den Corporal Wendell Johnson aus dem Militärkrankenhaus entließ.

Er war vom Krieg in Vietnam gezeichnet durch seine Narben im Gesicht und nun sollte er sich in der Welt da draußen zurechtfinden.

Er war eigentlich noch nicht bereit dazu, aber das half ihm nichts. Er wurde entlassen.

Es hatte lange gedauert, bis die Ärzte seine Verbrennungen versorgt hatten und bis er die Schmerzen allmählich ertrug.


Nun war es soweit, er war auf dem Weg nachhause. Er hatte nur ein ziel und das waren 2 Männer und diese Männer mussten sterben. Sie hatte ihm vor vielen Jahren etwas unverzeihliches angetan. Er wusste noch nicht so genau, wo er hin sollte und so suchte er sein ehemaliges Zimmer auf, bei seinem Exchef Ben Shepard.

Als er dort ankam, war auch sein dreibeiniger Kater Walzer noch da. Aus Leichtsinn machte er Licht an und per Zufall kam Ben vorbei. Er sah Licht und dachte es wären Einbrecher, mit der Waffe in der Hand forderte er den Eindringling auf, heraus zu kommen.

Als Wendell sich zu erkennen gibt, freut Ben sich und die beiden trinken ein Bier. Wen bittet Ben, dass er niemanden sagt, dass er hier war. Er sagte ihm nur, dass er was zu erledigen hatte und dann würde er Walzer holen und untertauchen. Er war ja wie ein Geist, ein Phantom, denn Fingerabdrücke hatte er ja keine mehr. Er ging und erledigte, was zu erledigen war.


Dann geht die Geschichte in einem neuen Kapitel mit Jeremy weiter. Er war Bauarbeiter und mit seinem Team damit beschäftigt ein Gebäude abzureißen, in dem sie eine Leichte fanden.

Und hier kommt dann jetzt auch Vivien Light ins Spiel, Detective Vivien Light.

Der Leichte nach zu urteilen geht unsere Geschichte hier etwa 15 Jahre später weiter. Dann gab es auch noch die Explosion an einem Haus, die viele Todesopfer forderte und keiner wusste so genau, was passiert war.



MEINE MEINUNG:

Dieses Buch ist sehr spannend und gut zu lesen, obwohl man an manchen Stellen erstmal überlegen muss, was gerade passiert.

Es sind, wie es scheint, hier sehr viele Menschen in die Geschichte verwickelt.

Stellenweise finden wir auch einige Seiten, die in einer anderen Schriftart geschrieben sind. Das sind dann immer die Gedanken der Vergangenheit der verschiedenen Personen. Da lernen wir die Personen und ihre Geschichte besser kennen.

Ab da, wo Vivien in diesem Buch erscheint ist Wendell scheinbar verschwunden.


Der Anschlag der auf das Haus verübt wurde, hatte schlimme Folgen und würde noch viel schlimmere haben.

Pater McKean erfuhr als erster davon, im Beichtstuhl. Da saß ihm plötzlich ein Mann gegenüber, der ihm sagte dass er es war und dass er es wieder tun würde.

Dieser Mann erklärte dem Pater dann, dass er Gott sei!

Durch das plötzliche Verschwinden der Person Wendell ist das Buch so spannend geworden.

Man liest und liest und liest und hofft auf diese Person wieder zu stoßen. Es war ja zu Beginn des Buches ausführlich seine Geschichte das Hauptaugenmerk geworden. Man kann das Buch nur schwer aus der Hand legen, weil man ja wissen möchte, was es mit dieser Person auf sich hat.

Was hatten diese Attentate und all das mit Wendell zu tun?

Das ganze wird immer spannender und man weiß irgendwann nicht mehr, wer der Verursacher der Attentate nun wirklich ist. Da hat sich der Autor wirklich eine spannende Variante einfallen lassen, den Täter zu verschleiern.

Das Buch nimmt enorm an Tempo zu und die Spannung knistert förmlich.

Wow, war für ein Buch!

Das Ende steckt so voll Überraschung, dass hätte ich so wirklich nicht gedacht.

Echt super gemacht.



Eure Bluesky_13

Rosi        

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Cover des Buches Die kleine Feder (ISBN: 9783455370324)raven1711s avatar

Rezension zu "Die kleine Feder" von Giorgio Faletti

Poetisch und märchenhaft
raven1711vor 5 Jahren

Klappentext:
Eine anrührende Fabel über die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Eine Feder fliegt über ein Dorf, dessen Bewohner nur wahrnehmen, was unmittelbar vor ihren Augen geschieht. Die Feder belauscht einen König und seinen General, die Pläne für einen Krieg schmieden, und sich nicht darum scheren, wer diesen Kampf ausfechten muss; sie begegnet vielen unglücklichen Figuren, ehe sie in den Blick von jemandem gelangt, der fähig ist das zu verstehen, was bis dahin niemand vermochte, bevor sie schließlich in einem Theater landet, wo eine schöne Ballerina mit gebrochenem Herzen tanzt.

Meinung:
Es gibt Bücher, die sind kleine Kleinode. Die kleine Feder ist eines dieser Bücher. Denn in diesem kleinen Märchen begleiten wir eine Feder durch mehrere Kapitel und Szenarien. In diesen trifft die Feder auf verschiedene Menschen, doch alle scheinen zu beschäftigt zu sein, um den Blick zu heben und die Feder zu bemerken.
In einer Kurzgeschichte bleibt natürlich nicht viel Platz, um komplexe Figurenbilder einzubauen. Aber Giorgio Falettis Protagonisten, die hier als Stereotypen fungieren, geben trotzdem ein gutes Bild über ihre Beweggründe. Ob es der im ständigen Krieg liegende König ist, der habgierige Kardinal oder die verliebte Tänzerin, alle werden ihren Rollen gerecht und füllen diese gut aus. Als Leser findet man gut in die Figuren hinein, kann die Beweggründe nachvollziehen und findet sich sogar in der einen oder anderen Figur wieder. Das sorgt natürlich dafür, dass das Buch selber nicht spurlos an einem vorbei geht und stimmt einen Nachdenklich.
Das Buch selber besticht auch durch seine schöne Erzählweise und die Botschaft, die es vermittelt. Die Kapitel sind übersichtlich und eher kurz gehalten, was für einen guten Lesefluss sorgt. Erzählt in der dritten Person und von Gaby Wurster übersetzt, ist das Büchlein kurzweilig, passt perfekt in einen gemütlichen Lesesonntag, regt zum Nachdenken an und ist einfach ein schönes Geschenkbuch. Es hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht, der kleine Feder zu folgen und ihr Geheimnis zu ergründen.

Fazit:
Die kleine Feder ist eine kleine, aber feine Kurzgeschichte, die eine märchenhafte Reise durch menschliche Werte antritt und zeigt, dass es sich lohnt, öfter mal den Blick nach oben zu riskieren und nicht immer alles hinterfragen zu müssen.
Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.
Vielen Dank an den Atlantik Verlag für das Rezensionsexemplar.

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