Giorgio Faletti Die kleine Feder

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Inhaltsangabe zu „Die kleine Feder“ von Giorgio Faletti

Eine anrührende Fabel über die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Eine Feder fliegt über ein Dorf, dessen Bewohner nur wahrnehmen, was unmittelbar vor ihren Augen geschieht. Die Feder belauscht einen König und seinen General, die Pläne für einen Krieg schmieden, und sich nicht darum scheren, wer diesen Kampf ausfechten muss; sie begegnet vielen unglücklichen Figuren, ehe sie in den Blick von jemandem gelangt, der fähig ist das zu verstehen, was bis dahin niemand vermochte, bevor sie schließlich in einem Theater landet, wo eine schöne Ballerina mit gebrochenem Herzen tanzt.

Poetisch und märchenhaft

— raven1711

Sehr zart und anmutig und viel zu schnell wieder vorbei.

— TheLastUnicorn_

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    Die kleine Feder

    raven1711

    21. December 2016 um 17:24

    Klappentext:Eine anrührende Fabel über die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Eine Feder fliegt über ein Dorf, dessen Bewohner nur wahrnehmen, was unmittelbar vor ihren Augen geschieht. Die Feder belauscht einen König und seinen General, die Pläne für einen Krieg schmieden, und sich nicht darum scheren, wer diesen Kampf ausfechten muss; sie begegnet vielen unglücklichen Figuren, ehe sie in den Blick von jemandem gelangt, der fähig ist das zu verstehen, was bis dahin niemand vermochte, bevor sie schließlich in einem Theater landet, wo eine schöne Ballerina mit gebrochenem Herzen tanzt.Meinung:Es gibt Bücher, die sind kleine Kleinode. Die kleine Feder ist eines dieser Bücher. Denn in diesem kleinen Märchen begleiten wir eine Feder durch mehrere Kapitel und Szenarien. In diesen trifft die Feder auf verschiedene Menschen, doch alle scheinen zu beschäftigt zu sein, um den Blick zu heben und die Feder zu bemerken.In einer Kurzgeschichte bleibt natürlich nicht viel Platz, um komplexe Figurenbilder einzubauen. Aber Giorgio Falettis Protagonisten, die hier als Stereotypen fungieren, geben trotzdem ein gutes Bild über ihre Beweggründe. Ob es der im ständigen Krieg liegende König ist, der habgierige Kardinal oder die verliebte Tänzerin, alle werden ihren Rollen gerecht und füllen diese gut aus. Als Leser findet man gut in die Figuren hinein, kann die Beweggründe nachvollziehen und findet sich sogar in der einen oder anderen Figur wieder. Das sorgt natürlich dafür, dass das Buch selber nicht spurlos an einem vorbei geht und stimmt einen Nachdenklich.Das Buch selber besticht auch durch seine schöne Erzählweise und die Botschaft, die es vermittelt. Die Kapitel sind übersichtlich und eher kurz gehalten, was für einen guten Lesefluss sorgt. Erzählt in der dritten Person und von Gaby Wurster übersetzt, ist das Büchlein kurzweilig, passt perfekt in einen gemütlichen Lesesonntag, regt zum Nachdenken an und ist einfach ein schönes Geschenkbuch. Es hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht, der kleine Feder zu folgen und ihr Geheimnis zu ergründen.Fazit:Die kleine Feder ist eine kleine, aber feine Kurzgeschichte, die eine märchenhafte Reise durch menschliche Werte antritt und zeigt, dass es sich lohnt, öfter mal den Blick nach oben zu riskieren und nicht immer alles hinterfragen zu müssen.Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Atlantik Verlag für das Rezensionsexemplar.

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