Giorgio Locatelli

 4.8 Sterne bei 6 Bewertungen

Alle Bücher von Giorgio Locatelli

Made in Italy

Made in Italy

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Erschienen am 15.04.2016
Giorgio Locatelli – Italy. Made at Home

Giorgio Locatelli – Italy. Made at Home

 (2)
Erschienen am 19.09.2018
Made in Sicily

Made in Sicily

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Erschienen am 07.02.2012

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Rezension zu "Giorgio Locatelli – Italy. Made at Home" von Giorgio Locatelli

Locatelli & Chimichurri - beides und das ganze (Koch-) Buch typisch italienisch
wschvor 2 Monaten

Mit nett geschriebenen Einleitungstexten stellt Giogrgio Locatelli hier seine Lieblingsrezepte vor. Deren Endergebnis leider nicht so aufwendig fotografiert beziehungsweise durch Fotos illustriert werden. Das sollte einen wahren Liebhaber der italienischen Küche aber nicht davon abhalten, einen sorgfältigen Blick in das Buch zu werfen. Um es sich dann begeistert anzuschaffen und das eine oder andere oder noch mehr Rezepte nach zu kochen.

Es ist ein Rundgang durch einige Abteilungen der italienischen Küche. Von Salaten und Gemüse Suppen, Panini, Crostini, Pasta & Reis, Fisch & Meeresfrüchte, Fleischgerichte bis hin zu Dolce.

Die Rezepte sind teilweise ausgefallen. Beispielsweise gleich zu Beginn "Blumenkohlpfanne mit Sardellen und Chili". Die erste Reaktion war: "Hä?" Aber das Ergebnis ist dann unerwartet lecker. Ein gewisses Mass an Offenheit gegenüber ungewöhnlichen Kombinationen wird also schon erwartet. Ebenso beispielsweise bei gespiegelten Eiern mit einem Hauch Bitterschokolode darüber geraspelt. Hä? Schmeckt aber.

Und warum denn immer Chips aus der Tüte? Fenchel Tarelli (S. 124) sind a.) besser und b.) etwas gesünder als die Industrieprodukte aus gepresstem Kartoffel- und noch mehr Maismehl.

Italien ist die Heimat vieler, vieler hervorragender Köche. Giorgio Locatelli gehört ganz sicher zu ihnen. Nicht umsonst hat er schon 1993 seinen ersten und seitdem fast jährlich wiederholten Michelin-Stern erhalten. Nicht umsonst hat er in Londons Savoy und im Tour d'Argent in Paris seine Messer gewetzt und Löffel geschwungen.  Ohne Firlefanz und Balsamico-Spiegel. Aber dafür mit leckeren, aus frischen und gesunden Zutaten bereiteten Gerichten.

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Rezension zu "Giorgio Locatelli – Italy. Made at Home" von Giorgio Locatelli

Abwechslungsreiche Gerichte aus dem italienischen „Zu Hause“
michael_lehmann-papevor 2 Monaten

Abwechslungsreiche Gerichte aus dem italienischen „Zu Hause“

Beruflich ist Giorgio Locatelli ein Koch von bestem Ruf und auf hohem Niveau.

Der sich mit diesem neuen Kochbuch, in dem er Einblick in sein „ganz privates“ Kochen gibt.
Welches sich in einem Punkt nicht von seiner beruflichen Leidenschaft unterscheidet: Regionale und saisonale Frische.

Salate und ein breiter Blick auf die Gemüsesorten seiner Heimat und was man damit alles anfangen kann, einfache Suppen ohne großen Schnickschnack, aber köstlich, Brote, Pasteten und Snacks, Pasta, Reis und Pizza, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch gegrillt und gebraten, sowie, am Ende, Kuchen, Leckereien und Eiscremes.

Kein Gang eines ausführlichen Essens wird im Werk ausgelassen und, wie es Locateilis Handschrift entspricht, nicht nur sehr verständlich erläutert er die Rezepte und Zubereitungen, sondern im lockeren Ton ist es zudem einfach unterhaltsam, den Ausführungen des Spitzenkochs zu einzelnen Produkten und Gerichten zu folgen.

Sei es ein Parmaschinken mit Pfirsichen, Walnüssen und Mandeln, bei dem bereits beim Lesen der Zutaten und des Rezepts dem Leser das Wasser im Mund zusammenläuft, wie ebenso beim „Knurrhahn“ als „Mezzi Paccheri mit Olive und Tomaten.

Herzhaft, einfach, sorgsam zubereitet, mit dem Blick für hochwertige Zutaten und die Kunst, Aromen im Verlauf des Kochens auf ganz natürliche Art und Weise zu erzeugen.

Was auch in die besondere Haltung Locatellis zu etwas scheinbar überall Verfügbaren, alltäglichem wie der Pizza zum Vorschein kommt. Vehement, das wundert natürlich nicht, verwehrt sich Locatelli gegen die „Degradierung“ der Pizza als Tiefkühlware und eröffnet dem Leser den Weg zu einer sehr sorgfältigen, sparsam mit Belag umgehenden Zubereitungsweise einer wunderbaren Pizza, der „Samstagspizza“ im Hause Locatelli.

Wie auch „Ossobuco“ seinen Platz im Buch findet, obwohl das Gericht nie professionell von Locatelli auf die Karte seines „Locanda“ gesetzt worden war.

Nicht nur an solchen Stellen zeigen sich dann eben auch die Unterschiede des privaten Kochens nach traditioneller italienischer Art für den heimischen Genuss und das professionelle Kochen auf Sterne Niveau, das den beruflichen Alltag bestimmt.

Alle Rezepte sind dabei mit präganten Texten erläutert und mit einer Einkaufsliste und den einzelnen Schritten der Zubereitung versehen.

Alles in allem ein angenehm zu lesendes, einfach zu verstehendes, Rezeptbuch mit unterhaltsamen Erläuterungen, das großen Wert auf die Qualität der Zutaten legt und damit mit einfachen Mitteln oft wunderbare Gerichte auf den Weg bringt.

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Rezension zu "Made in Italy" von Giorgio Locatelli

Rezension zu "Made in Italy" von Giorgio Locatelli
Yamashitavor 7 Jahren

Ich liebe dieses Meisterwerk. Es ist mehr als nur ein Kochbuch oder eine einfache Rezeptesammlung. Es sind Erzählungen aus dem Erfahrungschatz Locatelli's. Der scheinbar einfachen Zutat Tomate werden beispielsweise ganze fünf Seiten gewidmet. Wie eine Tomate schmecken muss, wie sie riechen sollte, welche Farbe usw.. Es ist mein erstes Kochbuch, welches ich tatsächlich als Nachlektüre an meinem Bett hatte, denn es macht richtig Spaß es zu lesen. Über die Geschichte der Lasagne musste ich schmunzeln, denn laut Locatelli servieren die Deutschen eine matschige Lasagne anstelle einer festen, wie er sie kennt. Und ich muss dem voll und ganz zustimmen - leider! Locatelli zeigt mir, wie eine echte Lasagne auszusehen hat; zumindest in Italien. Noch nie habe ich eine so leckere Bolognese oder besser Ragù alla bolognese zubereitet und dann noch mit selbstgemachten Nudeln. Umwerfend!

Locatelli hat zudem viele Tipps parat bzw. klärt auch über angehende Varianten auf. Es wird nicht nur gesagt, dass es einige Menschen gibt, die Olivenöl in ihren Pastateig mischen und, dass dies gar nicht sinnvoll ist; nein es wird sogar erklärt was Olivenöl mit dem Pastateig anstellen würde, wenn man es doch hinzufügt. Für mich perfekt, denn ich hinterfrage alles was für mich nicht sofort einleuchtend ist. Es erwarten einem also nicht nur reine Rezepte, sodern es wird teilweise ausführlich erläutert weshalb man die folgenden Schritte tun oder lieber nicht tun sollte.

Nebenbei erfährt man teilweise Locatellis Lebensgeschichte oder, dass seine Mutter eine Eiallergie hat und er deshalb zu Hause leider nur ohne frische Eier kochen kann ;-)

Dieses Buch enhällt eine guten Mix aus Rezepten, von einfach bis anspruchsvoll(er). Die Bilder sind größtenteils hübsch, es gibt aber auch weniger schöne aber dies liegt wohl primär an dem Gekochten selbst, denn einfach italienische Hausmannskost ist auch vertreten.

Die Qualität des Buches ist sehr hochwertig, die einzelnen Blätter dick und griffig. Einfach toll verarbeitet.

Dieses Buch hat für Authentzität! Das ist das wichtigst für mich beim Kochen.

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