Giorgio Locatelli , Giorgio Locatelli Made in Italy

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Inhaltsangabe zu „Made in Italy “ von Giorgio Locatelli

Das Kochbuch vom „besten italienischen Koch“ (TIME Magazine) für alle Freunde der echten italienischen Küche. Mit 200 Rezepten, umfassender Warenkunde und vielen Profi-Tipps.

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  • Rezension zu "Made in Italy" von Giorgio Locatelli

    Made in Italy
    Yamashita

    Yamashita

    28. May 2012 um 22:16

    Ich liebe dieses Meisterwerk. Es ist mehr als nur ein Kochbuch oder eine einfache Rezeptesammlung. Es sind Erzählungen aus dem Erfahrungschatz Locatelli's. Der scheinbar einfachen Zutat Tomate werden beispielsweise ganze fünf Seiten gewidmet. Wie eine Tomate schmecken muss, wie sie riechen sollte, welche Farbe usw.. Es ist mein erstes Kochbuch, welches ich tatsächlich als Nachlektüre an meinem Bett hatte, denn es macht richtig Spaß es zu lesen. Über die Geschichte der Lasagne musste ich schmunzeln, denn laut Locatelli servieren die Deutschen eine matschige Lasagne anstelle einer festen, wie er sie kennt. Und ich muss dem voll und ganz zustimmen - leider! Locatelli zeigt mir, wie eine echte Lasagne auszusehen hat; zumindest in Italien. Noch nie habe ich eine so leckere Bolognese oder besser Ragù alla bolognese zubereitet und dann noch mit selbstgemachten Nudeln. Umwerfend! Locatelli hat zudem viele Tipps parat bzw. klärt auch über angehende Varianten auf. Es wird nicht nur gesagt, dass es einige Menschen gibt, die Olivenöl in ihren Pastateig mischen und, dass dies gar nicht sinnvoll ist; nein es wird sogar erklärt was Olivenöl mit dem Pastateig anstellen würde, wenn man es doch hinzufügt. Für mich perfekt, denn ich hinterfrage alles was für mich nicht sofort einleuchtend ist. Es erwarten einem also nicht nur reine Rezepte, sodern es wird teilweise ausführlich erläutert weshalb man die folgenden Schritte tun oder lieber nicht tun sollte. Nebenbei erfährt man teilweise Locatellis Lebensgeschichte oder, dass seine Mutter eine Eiallergie hat und er deshalb zu Hause leider nur ohne frische Eier kochen kann ;-) Dieses Buch enhällt eine guten Mix aus Rezepten, von einfach bis anspruchsvoll(er). Die Bilder sind größtenteils hübsch, es gibt aber auch weniger schöne aber dies liegt wohl primär an dem Gekochten selbst, denn einfach italienische Hausmannskost ist auch vertreten. Die Qualität des Buches ist sehr hochwertig, die einzelnen Blätter dick und griffig. Einfach toll verarbeitet. Dieses Buch hat für Authentzität! Das ist das wichtigst für mich beim Kochen.

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  • Rezension zu "Made in Italy" von Giorgio Locatelli

    Made in Italy
    JanHartmann

    JanHartmann

    06. April 2008 um 20:04

    Selten hab ich so ein begeisterndes, inspirierendes Kochbuch gelesen. Kochbuch? Das tut diesem Werk Unrecht, ist es doch viel mehr als nur eine Rezeptsammlung. Zuerst einmal ist es eine Biographie Locatellis. Mit seinem Werdegang vom kleinen italienischen Jungen vom Lande zum gefeierten Meisterkoch in London verflochten breitet der Autor die Vielfalt der ländlichen italienischen Küche vor uns aus und erzählt auch, wie große Köche weltweit die Rezepte neu interpretieren und modernen Essgewohnheiten anpassen. Locatelli nimmt sich Zeit die einzelnen Zutaten teilweise auf mehreren Seiten vorzustellen und uns auf Qualitätsmerkmale hinzuweisen. Dann folgen Rezepte und auch hier nimmt Locatelli sich Zeit und verfällt nicht in einen stakkatoartigen Rezeptstil sondern schwelgt in einer Sprache, die irgendwo zwischen Lyrik, Prosa und Kochanweisung changiert. Immerwieder flicht er kleine Anekdoten und Geschichtchen in die Rezepte ein, so dass selbst das bloße Lesen der Rezepte ein Genuß ist. Klar sind 40 Euro für ein Kochbuch und sei es noch so großartig eine Menge Geld. Diese 40 Euro sind aber in die Gewissheit investiert nie mehr Geld für ein italienisches Kochbuch ausgeben zu müssen. Optisch ist das Buch ebenfalls gelungen. Nicht nur von außen atmet das Buch den eleganten Geschmack italienischer Designer und Mailänder Modedesigner. In Dan Lepard hat Locatelli einen kongenialen Fotografen gefunden, der es nicht nur versteht, Essen ins rechte Licht zu rücken sondern auch den Reiz der italienischen Landschaft einfangen kann und dem es gelingt den knorrigen Charme der italienischen Landbevölkerung in Bilder zu bannen. Viel Vergnügen mit den mehr als 600 Seiten.

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