Giorgio Panariello

 2.4 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Herz zugelaufen.

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Giorgio PanarielloHerz zugelaufen
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Herz zugelaufen
Herz zugelaufen
 (8)
Erschienen am 15.12.2011

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Phyrias avatar

Rezension zu "Herz zugelaufen" von Giorgio Panariello

Enttäuschend
Phyriavor 7 Monaten

Francescos Freundin Mia holt einen Junghund mit nach Hause obwohl sie weiß, dass er etwas dagegen hat. Als Mia dann für einige Zeit, mit der Bitte an Francesco sich gut um Poldo zu kümmern, verreist, versucht dieser einen Weg zu finden den Hund loszuwerden. Klingt jedoch einfacher als es im Endeffekt ist.


Meine Meinung:

Ich bin froh, dass das Buch so kurz ist und sich flüssig lesen lässt, denn es war einfach nur enttäuschend. Habe nach dem Klappentext viel mehr erwartet aber zumindest ist Francesco genauso wie beschrieben, total arrogant, egoistisch und macht den Eindruck als wüsste er nicht was Liebe überhaupt bedeutet. 

Mit solch einem Menschen könnte ich garantiert nicht zusammenleben, ein Hoch also auf Mia, die versucht hat Francesco zu ändern und daran gescheitert ist. Als sie auf dem Weg zu ihren Freundinnen ist, ist die Beziehung zwischen den beiden eigentlich schon fast am Ende und deswegen verstehe ich immer noch nicht so ganz wieso sie ihren Hund bei Francesco gelassen hat, wenn sie weiß wie er drauf ist. Um sich des Ärgernisses zu entledigen hat er Poldo viel zu oft auf den Balkon gesperrt, ging mit ihm fast nie spazieren und hat ihm auch sonst keine Beachtung geschenkt. 

Eher hat er sich nach einer neuen Frau umgesehen, hat mit seinen Kumpels abgehangen und sonstiges. Ein Klischee Charakter ohne Tiefgang, sowie die anderen Protagonisten auch. Sie werden alle total übertrieben dargestellt und sind ganz lieblos gezeichnet, die Dialoge sind größtenteils viel zu überzogen und alles andere als authentisch. Lesegenuss sieht anders aus und von den versprochenen ‚großen Gefühlen’ auf der Rückseite habe ich auch nichts mitbekommen. 

Selbst der Schicksalsschlag am Ende konnte mich keinesfalls bewegen, kein Wunder bei der unemotionalen und unglaubwürdigen Erzählart. Es ist zwar traurig, das stimmt auf jeden Fall, aber nicht mal das konnte ich in dem Moment empfinden, weil ich schon in der nächsten Szene mit dem Kopf schütteln musste bei so viel aufgesetztem. Und dieser Schicksalsschlag passiert erst auf den letzten 30 Seiten, sodass man sich fast das ganze Buch über mit der unausstehlichen Art von Francesco auseinandersetzen muss. Kann sich ein Mensch überhaupt so schnell ändern? Meiner Meinung nach nein.

Was mir neben dem Cover und dem flüssigen Schreibstil eine Freude bei diesem Buch bereitet hat war natürlich Poldo, der übrigens keine Ähnlichkeit zu dem Hund auf dem Cover hat. Er zeigt wie treu Tiere doch sein können und dass sie eigentlich nicht viel brauchen um glücklich zu sein. Ein Hund, den man mit seiner lieben und verspielten Art einfach nur ins Herz schließen kann. Außerdem gab es hier einige ziemlich gute Lebensweisheiten, die der Wahrheit entsprechen und die man sich merken sollte.


Fazit:

Die 157 Seiten sind zwar schnell durchgelesen, man verpasst jedoch auch absolut nichts wenn man das Buch nicht in die Hand nimmt. 

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j125s avatar

Rezension zu "Herz zugelaufen" von Giorgio Panariello

Das Ende zerstört leider alles
j125vor 3 Jahren

Inhalt:
Francesco ist der typische italienische Playboy. Er liebt Autos, Partys und schöne Frauen und für seine Mamma ist er immer noch der kleine Junge. Als seine aktuelle Freundin Mia nach Amerika reisen muss, bleibt ihr Hund Poldo bei ihm. Davon ist Francesco allerdings so gar nicht begeistert, weil der junge Hund nur Arbeit bedeutet und ständig geknuddelt werden will. Aber dann passiert etwas und der Hund ist Francescos kleinstes Problem…

Meine Meinung:
Ich habe das Buch mal auf einem Bücher-Wühltisch gefunden und musste es einfach mitnehmen, weil mich Klappentext und Cover sofort angesprochen haben.

Ich bin kein großer Hundefreund, aber Poldo muss man einfach ins Herz schließen. Er ist wirklich total süß und man merkt, dass er noch sehr jung ist. Er will ständig spielen und knuddeln, ist nicht unbedingt stubenrein und muss alles entdecken. Francesco ist davon sehr genervt, zumal er den Hund nicht einmal haben wollte. Er entspricht für mich leider absolut dem italienischen Macho-Klischee. Mir fällt keines ein, das nicht bedient wurde. Pasta, Fußball, Frauen, Autos und seine Mamma.

Seine Freundin Mia ist für mich recht blass geblieben, was zum Teil auch daran liegt, dass sie zuerst in Mailand und dann in Amerika ist. Sie interessiert sich fast ausschließlich für ihren Hund, was ich teilweise schon etwas befremdlich fand. Aber vielleicht kann man einige ihrer Eigenarten auch nur verstehen, wenn man selbst Hundebesitzer ist (und das ist jetzt gar nicht böse gemeint).

Die Idee des Romans finde ich wirklich schön und man hätte so viel daraus machen können. Ich bin da echt enttäuscht. Mindestens 100 Seiten mehr hätten der Geschichte sehr gut getan, weil vieles sehr schnell passiert und eine Szene an die andere gereiht wird.

Am allermeisten hat mich dann aber das Ende enttäuscht. Durch den inneren Klappentext, den ihr auf gar keinen Fall lesen solltet, weil so ziemlich die ganze Handlung verraten wird, wusste ich was auf mich zukommt. Aber wie man damit umgegangen ist… ich kann es noch immer nicht fassen und wo ich die Rezension schreibe, möchte ich gern – genau wie beim Lesen – wie Rumpelstilzchen durch die Gegend hüpfen. Also bitte. Das ist so dermaßen unrealistisch was da passiert. Das kann der Autor doch nicht ernst meinen?! Ich weiß nicht wie in solchen Fällen die Gesetzeslage in Italien ist, aber allein mit gesundem Menschenverstand (sowohl in Bezug auf den Autor, als auch auf den Protagonisten) müsste man eigentlich eine andere Lösung finden. Sorry, aber das ist einfach nicht realistisch und zudem von den Protagonisten auch moralisch völlig verwerflich. Meiner Meinung nach.

Fazit:
Ich mochte den Gedanken, dass ein Tier, das man eigentlich gar nicht haben will, sich in ein Herz schleicht und einem in schweren Zeiten Trost gibt. Leider war die Geschichte aber viel zu kurz, sodass einige Szenen nicht ausgereift waren. Die Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen, außer der Hund und über das Ende verliere ich mal lieber keine Worte mehr.

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Rezension zu "Herz zugelaufen" von Giorgio Panariello

Enttäuschendes Buch
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren


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