Giorgio Scerbanenco Das Mädchen aus Mailand

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen aus Mailand“ von Giorgio Scerbanenco

Die Wiederentdeckung von Giorgio Scerbanenco und seinem eigenwilligen Ermittler Duca Lamberti war in der Krimiszene eine kleine Sensation. Die Presse in Deutschland war ebenso begeistert wie die italienische. "Er ist der Vater des italienischen Krimis!", jubelte LA REPUBBLICA, und Italiens Krimistar Carlo Lucarelli gestand in einem fiktiven Brief: "Sehr geehrter Herr Scerbanenco, ich bin ein treuer Leser Ihrer Bücher." Die Geschichten um den Arzt Duca Lamberti, der ins Gefängnis ging und seine Zulassung verlor, weil er einer krebskranken Frau Sterbehilfe leistete, spielen wie die Maigret-Geschichten von George Simenon im Kleine-Leute-Milieu. Lambertis Terrain ist das Mailand der 60er Jahre. In seinem ersten Fall versucht Duca den vermeintlichen Selbstmord einer jungen Prostituierten aufzuklären.

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  • Rezension zu "Das Mädchen aus Mailand" von Giorgio Scerbanenco

    Das Mädchen aus Mailand
    tedesca

    tedesca

    01. April 2011 um 11:08

    Mit Duca Lamberti hat der Autor eine Figur erschaffen, die immer schemenhaft im Hintergrund bleibt. Wir erfahren nicht, wie alt er ist, wir können es nur erahnen, und auch über sein Äußerliches wissen wir so gut wie nichts. Und trotzdem, oder vielleicht gerade erst deshalb, sind seine Gedanken und Handlungen besonders reizvoll und spannend, weil sie keine Klischees bedienen, sondern den Leser immer wieder überraschen. Eine etwas düstere, aber keineswegs unsympathische Hauptfigur, würde ich sagen. Geschrieben wurde diese Serie, bestehend aus vier Bänden, von denen dieser hier der erste ist, in den 60er-Jahren, dementsprechend ist auch das Flair, das 1:1 transportiert wird. Vor meinem geistigen Auge sah ich beim Lesen einen schwarz-weiß-Film mit markanten Charakteren, spärlichen Dialogen und einer alles anderen als rasanten Handlung, die sich schrittweise zu einem großen Finale aufbaut. Scerbanenco schreibt über das Leben in Mailand, über die kleinen Leute und darüber, wie Korruption und Mafiakriminalität keinen in Italien unberührt lassen. Alles in allem ein wirklich lesenswertes Buch, das man nur ungern aus der Hand legt. Große Krimiliteratur, die leider etwas in Vergessenheit geraten ist und auf alle Fälle wiederauferstehen sollte!

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