Giorgio Scerbanenco Der lombardische Kurier

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Inhaltsangabe zu „Der lombardische Kurier“ von Giorgio Scerbanenco

Darf ein Ermittler der Gerechtigkeit nachhelfen, wenn er weiß, dass der Täter durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen wird? Duca Lamberti und sein neuer Fall. Schockiert steht Duca Lamberti am Bett der jungen Lehrerin, die gerade an ihren schweren Verletzungen gestorben ist. Sie wurde von ihren halbwüchsigen Schülern im Klassenzimmer einer Abendschule brutal mißhandelt. Voller Zorn über diese bestialische Tat ist Lamberti fest entschlossen, diesen Fall mit allen Mitteln aufzuklären. Selbst der Tod seiner kleinen Nichte kann ihn nicht daran hindern. Minutiös studiert er die Akten der verhafteten Schüler, die fast alle aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen und teilweise vorbestraft sind. Aber auch in den nachfolgenden Einzelverhören findet Duca trotz massivem Druck auf die jungen Männer keine Anhaltspunkte dafür, wer an dem orgiastischen Massaker beteiligt war. Jeder behauptet, es seien die anderen gewesen. Am Ende beschleicht Duca der Verdacht, dass ein Erwachsener di e Schüler angestiftet und das Verbrechen organisiert hat. Als sich der einzige Junge, der vielleicht zu einer Aussage bereit gewesen wäre, in den Tod stürzt, wagen Lamberti und sein Vorgesetzter Carrua ein riskantes Experiment: Duca nimmt einen der Schüler, Carolino, mit zu sich und hofft, durch materielle und emotionale Zuwendung sein Vertrauen zu gewinnen. Zunächst scheint sein Plan aufzugehen, doch dann entschließt sich Carolino, hin und her gerissen zwischen der Hoffnung auf ein besseres Leben und der Angst vor dem Heim, zu fliehen. Er ahnt nicht, dass er beschattet wird. Aber die alternde Hure Marisella, die er um Hilfe bittet, erkennt die Gefahr für ihn - und für sich. Entschlossen nimmt sie die Sache in die Hand... §

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  • Rezension zu "Der lombardische Kurier" von Giorgio Scerbanenco

    Der lombardische Kurier
    tedesca

    tedesca

    26. September 2011 um 16:49

    Im dritten Teil der Duca-Lamberti-Reihe schildert Scerbanenco schonungslos den unglaublich brutalen Mord an einer jungen Lehrerin. Scheinbar sind alle Schüler daran beteiligt, jeder trägt seinen Teil zum Leiden der Frau bei, doch keiner gibt auch nur zu, etwas gesehen zu haben. Duca Lamberti arbeitet mit viel Einfühlungsvermögen und psychischen Tricks, um letztendlich doch noch eine Wahrheit ans Licht zu bringen, die einen in die dunkelsten Ecken Mailands in den 1960ern führt. Wie auch schon in den beiden Vorgängerromanen erzählt Scerbanenco aus einer beunruhigenden Distanz, wobei er seine Hauptfigur zugleich unglaublich emotional werden lässt. Einmal mehr läuft im Kopf ein Schwarzweißfilm, der einen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Eine stimmige Fortsetzung der Serie, die auch für sich allein als "Krimi noir" eine spannende Lektüre bildet.

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