Giovanni Bandini

 4,2 Sterne bei 49 Bewertungen
Autor*in von Das Vampirbuch, Verteidigung der Poesie und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Giovanni Bandini

Giovanni Bandini, geboren 1951, studierte Indologie, Vergleichende Religionswissenschaft und Indische Kunstgeschichte. Er unterrichtete an der Universität Heidelberg und arbeitet seit 1987 als freier Übersetzer.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Rächende Geister (ISBN: 9783455015997)

Rächende Geister

Erscheint am 03.04.2023 als Taschenbuch bei Atlantik Verlag.

Alle Bücher von Giovanni Bandini

Cover des Buches Fool on the Hill (ISBN: 9783423195171)

Fool on the Hill

 (385)
Erschienen am 21.06.2011
Cover des Buches Dreizehn bei Tisch (ISBN: 9783455650297)

Dreizehn bei Tisch

 (127)
Erschienen am 15.07.2015
Cover des Buches Morphium (ISBN: 9783455003369)

Morphium

 (99)
Erschienen am 04.10.2018
Cover des Buches Das krumme Haus (ISBN: 9783455004991)

Das krumme Haus

 (100)
Erschienen am 05.11.2018
Cover des Buches Das Souvenir des Mörders (ISBN: 9783442486601)

Das Souvenir des Mörders

 (85)
Erschienen am 20.03.2017
Cover des Buches Die großen Vier (ISBN: 9783455650532)

Die großen Vier

 (78)
Erschienen am 04.09.2015
Cover des Buches Die Sünden der Väter (ISBN: 9783442454297)

Die Sünden der Väter

 (60)
Erschienen am 16.01.2006
Cover des Buches Ein Rest von Schuld (ISBN: 9783442469406)

Ein Rest von Schuld

 (52)
Erschienen am 08.02.2010

Neue Rezensionen zu Giovanni Bandini

Cover des Buches Morphium (ISBN: 9783455003369)
zwanzigtausendzeilens avatar

Rezension zu "Morphium" von Agatha Christie

Poirot ist immer gut, aber dieses Mal ganz besonders
zwanzigtausendzeilenvor 4 Tagen

Morphium ist für mich ein neuer Christie-Favorit!

Es ist die erste Poirot-Geschichte, die zu einem großen Teil vor Gericht spielt, aber Poirot selbst tritt erst in der zweiten Hälfte des Romans auf.
Elinor Carlisle ist wegen Mordes angeklagt und es sieht auch so aus, als hätte sie das ultimative Motiv, alles scheint gegen sie zu sprechen.
Aber hat sie es wirklich getan?

Ein Arzt ist von ihrer Unschuld überzeugt und bittet Poirot um Hilfe, ihre Unschuld zu beweisen und den Mörder ausfindig zu machen. Der findet wie immer mithilfe seiner „kleinen grauen Zellen“ die eigentlichen Verbindungen und Geheimnisse heraus.

Ich fand dieses Buch so toll! Es ist ein vorzüglicher Krimi mit einem (wie immer bei Christie) unerwarteten Ende.
Ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, wenn ich mich nicht irre, habe ich jede Figur mindestens einmal verdächtigt. Das hat echt Spaß gemacht und ich kann das Buch nur empfehlen.

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Cover des Buches Ein Rest von Schuld (ISBN: 9783442469406)
Josseles avatar

Rezension zu "Ein Rest von Schuld" von Ian Rankin

Ein würdiger (vorläufiger) Abschluss
Josselevor 11 Tagen

Bei dem Roman handelt es sich um den 17. und vorerst letzten Band von Ian Rankins Reihe mit dem unbequemen bis aufmüpfigen Detective Inspector John Rebus. Er ist im Original 2007 unter dem Titel „Exit Music“ erschienen. John Rebus hat noch zehn Tage bis zu seiner Pensionierung. Eigentlich will er in den letzten Tagen im Dienst noch möglichst viele unerledigte Fälle abarbeiten oder wenigstens geordnet an Siobhan Clarke übergeben, als der russische, seit zehn Jahren im Exil lebende, Dichter Alexander Todorow erschlagen aufgefunden wird. Zwar fehlen einige Dinge aus seinem Besitz, aber die Brutalität der Tat und Rebus Instinkt sprechen gegen einen aus dem Ruder gelaufenen Raubüberfall, zumal Todorow der Regierung seines Heimatlandes sehr kritisch gegenüberstand. Bald gibt es einen weiteren Toten und Rebus Instinkt hat sich einmal mehr als richtig erwiesen – nicht uneingeschränkt diesmal, aber immerhin.

Wie bereits im Vorgängerband wird Siobhan Clarke mit der Leitung der Ermittlungen beauftragt. Zusätzlich nimmt Siobhan einen jungen, ehrgeizigen Police Constable ins Team auf, was den Eindruck vermittelt, dass sie nun vollständig in Rebus‘ Fußstapfen getreten ist, nicht nur als Ermittlungsleiterin, sondern auch als Ausbilderin, so wie sie einst von Rebus lernte. Entsprechend eifersüchtig reagiert Rebus zu Anfang, er fühlt sich ein paar Tage zu früh aufs Abstellgleis gestellt.

Interessanterweise geht es in diesem - wie wir heute wissen: vorläufig - letzten Rebus-Band nur um einen Fall. Es gibt zwar mehrere Morde, doch hängen die augenscheinlich zusammen, d.h. Ian Rankin, der Meister der Verknüpfung von scheinbar losen Fäden, entwirft ausgerechnet für den letzten Band ein anderes Szenario. Womit es ihm gelingt, den Leser – zumindest mich – lange hinters Licht zu führen und wieder einmal zu überraschen, indem er nicht lose Fäden zusammenführt, sondern scheinbar zusammenhängende Fäden in ihre Einzelteile auflöst.

Ganz am Ende folgt dann, man kann fast sagen, ein Reigen an Auflösungen. Ein sehr würdiger – wie wir heute wissen – vorübergehender Abschied von John Rebus. Fünf Sterne. 

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Cover des Buches Das krumme Haus (ISBN: 9783455004991)
R

Rezension zu "Das krumme Haus" von Agatha Christie

Ein geniales Spiel aus Lügen und Intrigen von der Königin der Krimiliteratur
Robin_Neunervor einem Monat

Agathe Christie gehört zu meinen persönlichen Favoriten und ist nicht mehr und nicht weniger als eine Legende der Kriminalliteratur. Auf "Das krumme Haus" bin ich durch Zufall gestoßen und bereue es keineswegs.

Der Krimi ist ganz klassisch nach Christie-Art aufgebaut. Das heißt, dass es mehrere Personen in einem abgeschlossenen Handlungsort gibt, an dem ein Mordfall geschieht. Zugegeben, es dauert eine Weile bis man das Familienbild durchschaut, also z.B. "Wer ist der Schwager von wem nochmal? Das war jetzt die Tochter von?". Herausragend und beinahe ein Alleinstellungsmerkmal von Christie ist es, dass nach einiger Zeit ein klares Bild eines jeden Charakters entsteht. Um das bei der Menge an Personen zu schaffen, benötigt es unumstritten eine Menge an Talent.

Wie bei fast jedem Buch von Agatha Christie gibt es 2 Punkte, an denen die Meinungen auseinander gehen.

1. Bis zum Ende ist es unmöglich, selbst herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist. Das mag einerseits der Spannung gut tun, andererseits werden erst am Ende alle Indizien aufgedeckt, die vorher nie erwähnt worden sind. Einige sind davon freudig überrascht und begeistert, andere wiederum fragen sich, warum sie dafür hunderte Seiten zuvor gelesen haben. 

2. Damit einhergehend folgt das geschickte Legen von Spuren. Erfahrene Krimileser werden sich immer wieder dabei ertappen, zu glauben, dass Christie an der ein oder anderen Stelle einen versteckten Hinweis gegeben hat. Erfahrene Christie-Leser wissen, dass all diese Spuren nur der Verwirrung dienen. Begeistert sein oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

Die Autorin schafft es meiner Meinung nach also einerseits stets und ständig die Oberhand über die Handlung zu haben und den Leser immer den kleinen Finger hinzuhalten, ohne ihn dabei zu nah an die Wahrheit kommen zu lassen; und andererseits nie die Spannung und das Interesse des Lesers zu verlieren.

Ich empfehle dieses Buch all denjenigen, die glauben, von Krimis nicht mehr überrascht werden zu können und sich auf ein geniales, intrigantes Familienspiel einlassen wollen.

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