Giovanni Chiara Sizilianisches Spiel

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Inhaltsangabe zu „Sizilianisches Spiel“ von Giovanni Chiara

Don Gaetano ist ein einsamer alter Mann. Seit dem Tod seines einzigen Sohnes Corrado kreisen seine Gedanken nur um zwei Fragen: Warum musste Corrado sterben? Und wie? Doch auf der Suche nach der Wahrheit stößt der Vater auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens. Noch immer herrschen tief im ärmlichen Landesinneren Siziliens die Gesetze der omertà. Don Gaetano, ein einfacher Postbeamter, und seine Frau, eine wohlhabende Bürgerstochter, haben selbst nie wirklich zur Dorfgemeinschaft gehört – ihre Distanz zur lokalen Mafia wurde von vielen als Provokation empfunden. Auch ihr Sohn Corrado galt als Außenseiter, um so mehr, als er nach dem Tod der Mutter ganz bewußt „in die Fremde“, nämlich nach Bologna, zum Studium geschickt wurde. Als er ins Dorf zurückkehrt, sieht Don Gaetano seine Erwartungen enttäuscht: Aus dem besonnenen, stillen Jungen ist ein wild entschlossener Draufgänger geworden, der sich um jeden Preis seinen Platz in der Gemeinschaft erkämpfen will – in einer Gemeinschaft, die der Vater zutiefst verachtet. Und die nun einen Weg sieht, es dem in ihren Augen hochmütigen Vater heimzuzahlen, in dem sie den Sohn die Anerkennung verweigert und ihn ins Verderben rennen läßt...
Mit seiner glasklaren Sprache, der raffiniert-spannenden Handlung und der psychologischen Tiefenschärfe gehört „Sizilianisches Spiel“ zu den besten Büchern über Sizilien, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden. Der Roman, in Italien vom Feuilleton enthusiastisch begrüßt, ist eine Parabel über die Entfremdung des Einzelnen von einer immer befremdlicheren Gemeinschaft und zugleich die Geschichte einer Gesellschaft, welche die grausamen, archaischen Gesetze der Ackerbau- und Hirtenkultur überwinden muss, um im 21. Jahrhundert anzukommen.

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