Gisa Klönne Der Wald ist Schweigen

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Inhaltsangabe zu „Der Wald ist Schweigen“ von Gisa Klönne

Wald, stoischer, stummer Wald ist der Schauplatz, an dem Kommissarin Judith Krieger ermitteln muss. Wald, der Tatort eines Mordes ist. Wald, der das Geheimnis um ein Mädchen birgt. Der Fall konfrontiert Judith mit der Trauer um einen Freund. Außerdem muss sie ausgerechnet gemeinsam mit dem ungeliebten Kollegen Manni Korzilius ermitteln. Doch sie hat keine Wahl, sie muss diesen Fall lösen, denn es geht um ihren Job und bald auch um ihre Identität.

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  • Das Schweigen des Waldes

    Der Wald ist Schweigen

    sommerlese

    02. October 2015 um 10:27

    Autorin "*Gisa Klönne*" schrieb ihren Kriminalroman "*Der Wald ist Schweigen*" 2005. Das Buch erscheint im "*Ullstein Taschenbuch Verlag*". Bergischen Land: Auf einem Hochsitz im Wald findet die Försterin Diane Westermann eine nackte von Krähen angefallene Leiche. Die Kölner Kommissarin Judith Krieger wird für die Ermittlungen eingeteilt, an ihre Seite wird der unerfahrene Manni Korzilius gestellt. Doch Krieger ist nach einem Dienstunfall, bei dem ihr Freund Patrick erschossen wurde, immer noch wie traumatisiert. So unterlaufen ihr Fehler bei der Ermittlung, sie wird beurlaubt und ermittelt auf eigene Faust. Ein nahe gelegener Ashram weckt ihre Neugier. Dieser Krimi hat mich trotz einiger Längen gepackt. Die Handlung geht sehr ins Detail, die Charaktere sind gut beschrieben, aber mit der Protagonistin Judith Krieger kann ich mich nicht richtig anfreunden. Gisa Klönne verwendet einen Erzählstil, der im Präsens gehalten ist und so regelrecht dringend wirkt. Mich stört dieses Zeitform etwas, aber ihre Verwendung von außergewöhnlichen Vergleichen sind etwas Besonderes. Hier mal ein Beispiel dazu: "Die Depression frisst sich in ihre Wohnung, unaufhaltsam wie Sand in ein Ferienhaus..." Seite 60. Ihr gelingt es aber auch, eine beklemmende, düstere Stimmung zu schaffen, in der man sich wie in einem dunklen Wald gefangen fühlt. Die Figuren sind realitiv problembeladen und haben alle so ihre Geheimnisse. Eigentlich ist nur Manni ein unverbrauchter Charakter. Dieser Krimi ist durch die zahlreichen Personen etwas verwirrend, die einzelnen Vergangenheitsbewältigungen muss man erst mal zuordnen. Dann wird die Sicht auf den bestehenden Fall klarer und die Handlung packt den Leser. Man möchte wissen, was Diane in Afrika erlebt hat, warum Judith immer noch Gewissensbisse wegen des Todesfalles ihres Kollegen hat und wie Laura eine jugendliche Geliebte wurde. Die Spannung ist daher mehr unterschwellig, gerät aber auf den letzten 150 Seiten dann doch zu einem Höhepunkt, das Ende wird erfüllt von den ausführlichen Bekenntnissen der Figuren und der Aufklärung des Mordfalles. Ein gut zu lesender Krimi mit tiefen Einblicken in die Gedankenwelt der Charaktere und einer beklemmenden Wald-Atmosphäre, die den Leser gefangen hält.

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  • Der Wald hat Augen

    Der Wald ist Schweigen

    Bellexr

    10. September 2013 um 18:30

    In einem entlegenen Tal im Bergischen Land findet die Försterin Diane Westermann eine nackte Männerleiche auf einem Hochsitz. Hauptkommissarin Judith Krieger wird zusammen mit ihrem neuen Kollegen mit dem Fall betraut. Während ihr Kollege den Täter im Umkreis des Opfers vermutet, glaubt die Hauptkommissarin den Mörder im nahegelegenen Aschram zu finden. Doch Judith, die immer noch nicht den Tod ihres ehemaligen Kollegen verarbeitet hat, macht einen Fehler und wird beurlaubt. Aber gerade diese Beurlaubung motiviert Judith und sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Legendär waren die Erfolge der Hauptkommissarin Judith Krieger von der Kölner Mordkommission. Als jedoch ihr bester Freund und Kollege Patrick im Dienst stirbt, ist Judith nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie trinkt, raucht Kette, ist depressiv, gibt sich die Schuld an seinem Tod und ist eher ziemlich unmotiviert bei der Arbeit. Und auch ihr Privatleben liefert keine positiven Momente. So dauert es auch nicht lange bis ihr ein Fehler beim neuesten Fall unterläuft und sie von ihrem Chef beurlaubt wird. Währenddessen ermittelt ihr unerfahrener Kollege Manni Korzilius auf Hochtouren und kann schon bald erste Ermittlungserfolge vorweisen. Eine Kommissarin mit Ecken und Kanten und voller Probleme behaftet. Solche Kommissare trifft man öfter bei Krimis an, doch Gisa Klönne gelingt es gekonnt, hierbei in keine Klischee zu verfallen und die Gefühlswelt von Judith überzeugend und vor allem sehr verständlich ihren Lesern näher zu bringen. Und auch die Stimmung des Buches lässt sich hiervon wenig beeinflussen, wirkt selten düster oder gar bedrückend, auch wenn der Krimi im November spielt. Durch die authentische und lebendige Darstellung ihrer Protagonistin erhält man sehr schnell einen Bezug zur sturen, dickköpfigen Einzelgängerin Judith, deren vielgelobtes Ermittlungsgeschick schon bald wieder aufblitzt. Und dies ist auch mehr als nötig, denn der Fall entwickelt sich äußerst komplex. Während Manni den klassischen Verdächtigen in solch einem Mordfall vorzuweisen glaubt, vermutet Judith den Mörder im nahegelegenen Aschram, auch wenn kaum Spuren zu der spirituellen Yoga-Gruppe führen. Zumeist ist man bei den Ermittlungen von Judith Krieger dabei, wie auch ein wenig bei ihrem Privatleben. Regelmäßig wechselt die Autorin jedoch die Handlungsstränge und man lernt im Verlauf weitere Mitwirkende kennen, allen voran die junge Försterin Diana Westermann, welche die Leiche gefunden hat. Und auch einen Einblick in den Aschram und seinen Bewohnern erhält man mit der Zeit. Und nicht nur Diana Westermann verbirgt etwas vor der Polizei und somit auch vor dem Leser, auch der eine oder andere des Aschrams scheint mehr zu wissen, als er preisgeben will. Somit helfen diese wechselnden Erzählstränge einem als Leser nicht wirklich weiter in Bezug auf den Mörder oder gar auf dessen Motiv. Hierdurch bleibt der Krimi bis fast zum Schluss äußerst rätselhaft, wird von Gisa Klönne packend, einfühlsam, atmosphärisch dicht und sehr spannend erzählt und auch alle Figuren sind lebendig und facettenreich gezeichnet. Fazit: Ein perfekter Krimi: Spannend und zügig erzählte Story mit detailreich beschriebenen Charakteren und einer vielschichtigen Story.

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  • Gedankliche Verwirrung

    Der Wald ist Schweigen

    ChattysBuecherblog

    07. June 2013 um 11:59

    Da ich ein großer Fan von regionalen Krimis bin, kam ich nicht umher auch dieses Buch zu lesen. Ich muss sagen, dass ich nach dem lesen nun ziemlich verwirrt bin. Das Buch umfasst 3 Handlungsstränge, die alle etwas verworren sind. Es ist mir nicht gelungen, den Handlungen und Gedanken zu folgen. Auch bei der Spannung war es ein ständiges Auf und Ab. Für mich ein Buch mit viel Potential nach oben. 3 Sterne! Ich hoffe, dass der Nachfolgeband besser wird. Sorry!

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  • Rezension zu "Der Wald ist Schweigen: Judith Kriegers erster Fall" von Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen

    Thrillerlady

    16. December 2012 um 14:26

    - man braucht Geduld, dann lohnt es sich - Bei diesem Krimi handelt es sich um das Erstlingsbuch der Autorin, dem mittlerweile allerdings einige Bücher gefolgt sind. Insgesamt gesehen hat es mir gut gefallen, auch wenn ich spannungsmäßig doch ziemliche Geduld aufbringen musste. Soviel sei gesagt: Das Warten und Durchhalten hat sich am Ende gelohnt. Die Geschichte spielt in mehreren Geschichtssträngen, sprich aus den jeweiligen Perpektiven der Hauptfiguren. Anfangs hatte ich schon Startschwierigkeiten, da die Handlungen scheinbar zusammenhanglos waren, was sich allerdings alles auflöst und zu einem Ganzen zusammenfügt. Durch diesen steten Wechsel wird die Geschichte lebendiger und verfällt in keinen Trott. Sie ist flüssig und wie gesagt lebendig geschrieben, so dass man sich gut hineindenken konnte. Einziger Wehmutstropfen für mich war, dass die Spannung doch sehr auf sich warten ließ und erst auf so ziemlich den letzten 150 Seiten aufkam und die Story somit richtig in Fahrt kam. Allerdings hat sich das Warten gelohnt, denn dann kam ich doch noch voll auf meine Kosten, was meine doch so geschätzte Spannung angeht. Das Ende lässt auch keine Wünsche offen, heißt es gibt ein spannendes Finale. Fazit: Ein Krimi, der ein wenig Geduld erfordert, bis er in Fahrt kommt. Wer dies in Kauf nimmt, wird mit einem spannendem Ende belohnt. Note: 2

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  • Nur halbwegs überzeugender Krimi

    Der Wald ist Schweigen

    Thommy28

    07. October 2012 um 15:53

    Auf einem Hochsitz findet die Försterin Diana Westermann eine grausam entstellte Leiche - bereits weitgehend von Vögeln zerfressen. Der Fall wird der Kommissarin Judith Krieger, die psychisch schwer angeschlagen ist, zusammen mit ihrem noch jungen Partner Manfred Korzilius anvertraut. Die Ermittler stellen bald fest, dass der Tote mit einer Schrotflinte erschossen wurde und dass es sich um den bei seinen Schülerinnen sehr beliebten Lehrer Andreas Wengert handelt.Er war nicht nur beliebt, er hatte auch Affären mit Schülerinnen, die auch seiner Frau nicht verborgen geblieben waren. So auch mit der siebzehnjährigen Laura, die kurz danach die Schule verlässt und nun im "Sonnenhof" lebt, einem "Ashram" für Meditation und Yoga. Das Buch hat sehr zwiespältige Gefühle in mir ausgelöst. Einerseits durchaus spannend, andererseits erzeugt es eine sehr unangenehme negative Stimmung. Der Schreibstil - durchgängig im Präsens - ist gewöhnungbedürftig. Die Autorin springt in kurzen Kapiteln ständig von Handlungsstrang zu Handlungsstrang, was gerade am Anfang des Buches sehr verwirrend ist und keinen durchgängigen Spannungsbogen aufkommen lässt. Laut Buchrücken soll es sich um ein Buch über "starke Frauen" handeln. Davon habe ich überhaupt nichts bemerkt - im Gegenteil: Fast alle Personen sind extrem problembeladen und kommen damit überhaupt nicht zurecht. Sie versinken in Selbstmitleid und weinerlichen Ersatzhandlungen. Allein die Krimihandlung kann halbwegs überzeugen. Ich habe mich daher - mit sehr viel Wohlwollen - zu 3 Sternen durchgerungen.

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  • Rezension zu "Der Wald ist Schweigen" von Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen

    Seehase1977

    02. August 2012 um 09:01

    Im geruhsamen Bergischen Land wird von der jungen Revierförsterin Diana auf einem Jägerhochsitz eine verweste und von Schrotkugeln durchsiebte Leiche gefunden. Dies ruft das überhaupt nicht einvernehmliche Ermittlerduo Judith Krieger und Manni Korzilius an den Tatort. Die Leiche wird alsbald als Andreas Wengert identifiziert, Lehrer und Ehemann der gut betuchten Juliane Wengert, die auch schnell als Mörderin verdächtigt wird. Die Ermittler finden heraus, dass der gute Herr Lehrer mit diversen Schülerinnen ein Verhältnis hatte, darunter Laura, die von ihrer Mutter aufgrund des "Vorfalls" in den Sonnenhof abgeschoben wurde - ein dem Tatort sehr naheliegender "Aschram" für Daueraussteiger und yogaliebende vom Leben Geplagte. Hat Laura was mit dem Mord an Andreas Wengert zu tun? Oder vielleicht die junge Försterin Diana, die glaubt, dass der Wald Augen hat und der seltsame Dinge wiederfahren? Oder ist es gar doch ein Bewohner des seltsamen Yogatempels? Denn einige dieser Leute kommen Judith Krieger mehr als seltsam vor.... Das Erstlingswerk von Gisa Klönne - und meiner Meinung nach gleich ein voller Erfolg. Die drei sehr lebendig dargestellten Hauptprotagonisten sind allesamt Frauen: Die durch den Tod ihres besten Freundes psychisch angeschlagene Komissarin, Laura, die wütend und verletzt auf dem Sonnenhof lebt und die sich nur mit Mühe den dortigen Regeln unterwerfen kann. Und schließlich Diana, die Försterin, die selbst ein Geheimnis in sich trägt und sich in ihrem Försterhaus beobachet fühlt. Alle drei auf ihre Art starke Charaktere. Klönne hat es geschafft, einen in sich runden und intelligenten Krimi zu schreiben, leicht verständlich, fesselnd und aufwühlend. Auch wenn der geübte Krimileser relativ schnell ahnt, wer der Mörder in diesem Stück ist, bleibt man doch weiterhin spannend unterhalten. Absolut empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Der Wald ist Schweigen" von Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen

    marimirl

    24. October 2010 um 22:14

    Eine verstümmelte Leiche wird auf einem Hochsitz im Wald gefunden. Keiner weiß, um wen es sich bei dem Toten handelt, geschweige denn, wer der Mörder sein könnte. Judith Krieger wird zusammen mit Manni auf den Fall angesetzt. Es ist ihre letzte Chance zu beweisen, dass sie nach wie vor eine gute Kommissarin ist. Es handelt sich um einen typischen Kriminalroman. Es gibt eine Leiche, vorerst keinen Täter und die Ermittler sind psychisch angeknackst. Also alles ganz normal und eh wie immer. Anfangs kam ich nicht so wirklich in das Buch hinein. Ständig wechseln die Erzähler und ich tat mir schwer, jedes Mal herauszufinden, um wen es sich handelt. Vor allem da die Namen meist nicht erwähnt wurden, sondern nur von "sie" oder "er" die Rede war. Außerdem lernt man gleich am Anfang eine Vielzahl von Personen kennen. Da ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten. So richtig konnte ich mich mit den Charakteren nicht identifizieren bzw. konnte ich mich auch nicht in sie hineinversetzen. Es ist doch alles sehr abstrakt beschrieben. Vermutlich soll dies die Spannung erhöhen, aber in meinen Augen führte das nur zu einem oberflächlichen Erzählstil. Durch die Leserunde, in der ich das Buch gelesen habe, war schnell klar, wer der Täter ist. Alleine hätte ich das Rätsel wohl nicht so schnell gelöst. Trotzdem handelt es sich keineswegs um einen komplizierten, verstrickten Fall. Ein engagierter Kommissar hätte den Fall wohl auch in ein paar wenigen Tagen lösen können. Somit baut die Autorin einen sehr einfachen Sachverhalt aus, um genug Material für ein ganzes Buch zu haben. So kommt mir das zumindest vor. Ich glaube nicht, dass ich noch ein Buch der Serie lesen werde, da mich auch die Hauptperson Judith nicht überzeugen konnte.

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  • Hallo - ich bin auf der Suche nach Romanen, in denen WALD eine wic...

    KarlaS

    Hallo - ich bin auf der Suche nach Romanen, in denen WALD eine wichtige Rolle spielt, sei es als Handlungsort, als mythologischer Hintergrund - oder wie auch immer. Hat jemand gute Tipps für mich?

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  • Rezension zu "Der Wald ist Schweigen" von Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen

    Winterzauber

    22. April 2010 um 15:09

    Und wieder einer meiner Lieblingsserien - diese Krimis spielen rund um Köln und stehen den Amerikaner oder auch Skandinaviern in nichts nach. Gut geschrieben und die Ermittlungen sind total nachvollziehbar. Judith Krieger und ihr Kollege Manni kommen am Anfang nicht ganz so gut klar, das verändert sich aber später. Gute Story spannend umgesetzt. Freue mich immer, wenn Gisa Klönne ein neues Buch rausbringt. Solide gute Krimiunterhaltung !!!

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  • Rezension zu "Der Wald ist Schweigen" von Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen

    Gruenente

    12. February 2010 um 15:44

    Judith, eine Kriminalkommissarin mit traumatiscger Vergangneheit bekommt ihre letzte Chance: eine Männerleiche wurde auf einem Hochsitz im Bergischen Land aufgefunden. Findest sich der Mörder im nahegelegenen Ashram? Oder hat die junge Försterin Diana etwas damit zu tun? Das alles soll sie zusammen mit Manni, ihrem Kollegen herasfinden. Doch sie können nicht so gut miteinander. Viel Lokalkolorit, da die Kommissare in Köln-Deutz im Präsdium sitzen, aber nur mässig spannend. Es erinnerte mich auch sehr an einen Krimi von Bottini.

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  • Rezension zu "Der Wald ist Schweigen" von Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen

    Xirxe

    01. November 2009 um 16:01

    Mitten im Wald wird auf einem Hochsitz eine nackte Leiche aufgefunden, das Gesicht von Krähen zerhackt. Mit der Aufklärung wird Judith Krieger betraut, zusammen mit ihrem jungen, unerfahrenen Kollegen Korzilius. Doch die erfahrene Kommissarin ist nicht bei der Sache: Seit ihr bester Freund und Kollege Patrick vor zwei Jahren im Dienst erschossen wurde, ist sie wie betäubt. Ihr Kollege weist erste Erfolge auf, ihr selbst unterlaufen Fehler bei der Ermittlung worauf sie beurlaubt wird. Doch ihr Kampfgeist erwacht und sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig: Der ganze Krimi ist im Präsens gehalten, was eine eigene Art von Eindrücklichkeit vermittelt. Hinzu kommt die Vorliebe der Autorin zu ungewöhnlichen Vergleichen. Zum Beispiel S. 21 ,Er lächelt, was sein Gesicht wie eine Kreuzung von Boris Becker und Kermit dem Frosch aussehen lässt.' oder S. 60 ,Die Depression frisst sich in ihre Wohnung, unaufhaltsam wie Sand in ein Ferienhaus...'. Doch nach ca. 100 Seiten hat man sich daran gewöhnt (vielleicht sind auch nur die Vergleiche besser geworden :-)) und die beklemmende Stimmung des Buches hält einen gefangen. Zu diesem Zeitpunkt legt sich auch die Verwirrung, die durch die Einführung zahlreicher Personen entstanden ist, so dass man gelegentlich etwas den Überblick verliert. Die Autorin legt mehrere Fährten, doch bei genauem Lesen ist einem recht schnell klar, wer hinter dem Mord steckt. Spannend bleibt das Ganze dennoch, was sicherlich nicht zuletzt auch der guten und ausführlichen Darstellung der handelnden Personen zu verdanken ist. Deren Gefühls- und Gedankenwelt werden den Leserinnen und Lesern beeindruckend nahegebracht.

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  • Rezension zu "Der Wald ist Schweigen" von Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen

    Ani

    12. September 2009 um 22:29

    Ihre morgendliche Laufrunde führt die junge Försterin Diana Westermann zum Erlengrund. An einem Hochsitz wundert sie sich über einen Schwarm Krähen. Um nach dem Rechten zu sehen, steigt sie die Leiter empor und entdeckt dort eine von den Krähen bereits stark angefressene blonde Männerleiche. Die Kölner Kriminalpolizei wird in das entlegene Tal im Bergischen Land gerufen, um dort mit der Spurensicherung und den Ermittlungen zu beginnen. Die Kommissarin Judith Krieger soll gemeinsam mit Manni Korzilius die Identität des Opfers klären und nach dem Täter fahnden. Für Judith Krieger ist dieser Fall die letzte Chance wieder an ihre früheren Ermittlungserfolge anzuknüpfen. Denn bei einem Polizeieinsatz vor zwei Jahren verlor sie ihren besten Freund und Kollegen Patrick. Dieser war ganz spontan für sie eingesprungen, da sie selbst damals mit einer Erkältung kämpfte. Bei diesem Einsatz, der ja eigentlich ihr eigener gewesen wäre, wurde Patrick getötet. Schuldgefühle und Erinnerungen quälen die Kommissarin seitdem und nun soll sie ihrem Chef beweisen, dass sie ihrem Beruf noch gewachsen ist. Judith Kriegers Ermittlerinstinkt lässt sie den Täter innerhalb der näheren Umgebung des Tatorts vermuten. Sie konzentriert sich deshalb auf das Revier der Försterin und stösst dort auf den "Sonnenhof". Dieser Hof ist ein Ashram. Gäste und Dauerbewohner leben hier in einer offenen Gemeinschaft und besuchen Yoga-Stunden und Meditiationskurse. Doch niemand scheint hier das blonde Opfer aus dem Hochsitz zu kennen. Nach der Identifizierung des Toten ermittelt Manni Korzilius jedoch ganz klassisch im Verwandtenkreis des Toten. Bald kommt es zu ersten Erfolgen. Judith Krieger ist damit allerdings nicht zufrieden, denn ihr Instinkt führt sie immer wieder ins Schnellbachtal. Doch bei ihren eigenen Ermittlungen unterlaufen ihr Fehler und so wird sie vom Fall abgezogen und beurlaubt. Zu Hause wird Judith Krieger von der völlig verängstigten Försterin angerufen. Denn diese fühlt sich bedroht und ständig beobachtet. Obwohl Judith Krieger beurlaubt ist, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und bald wird eine weitere Leiche im Tal gefunden. Meine Meinung : Aus der Erzählperspektive verfolgt man mehrere Handlungsstränge. Judith Kriegers Schuldgefühle, daraus resultierende Alpträume und ihre Ermittlungsarbeit bilden einen großen Teil der Handlung. Auch die zunächst nicht sehr harmonische Teamarbeit der Ermittler Krieger und Korzilius wird geschildert. Es gelingt der Autorin hervorragend ihre Spuren zu legen. So wird man in das entlegene Tal der Försterin Diana entführt und kann förmlich die Augen des heimlichen Beobachters spüren, der sie in Angst und Schrecken versetzt. Gerade in diesem Teil der Erzählung kann man das Schweigen des Waldes nachempfinden und eine beängstigende Spannung macht sich breit. Hat der Täter sich etwa vertan und sollte vielleicht die ebenfalls blonde Försterin sein Opfer sein? Doch auch im Ashram geht es nicht mit rechten Dingen zu und eine merkwürdige Stimmung ist dort zu spüren. Auch die Bewohner und ihre einzelnen Schicksale geben Rätsel auf. Stück für Stück kommt das Leben des Toten vom Hochsitz ans Tageslicht und das könnte ebenfalls ein Mordmotiv sein. Die unterschiedlichen Handlungsfäden laufen langsam zusammen und lassen am Ende ein überzeugendes Gesamtbild entstehen. Ich empfand die Handlung als spannend und den Schreibstil der Autorin sehr flüssig. Deshalb hatte ich auch keine Schwierigkeiten der Erzählung zu folgen. Allerdings konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen, da ich die Zusammenhänge unbedingt erfahren wollte. Die Protagonisten der Handlung sind detailliert mit allen Fehlern und Schwächen beschrieben. Obwohl mir die Kommissarin Judith Krieger zunächst nicht sehr sympatisch war, da mich ihr schlampig beschriebenes Äusseres und auch ihre Nikotinsucht nervte. Doch innerhalb der Erzählung wuchs sie mir ans Herz und dann konnte ich ihr auch das ständige Drehen und Rauchen ihrer Zigaretten nachsehen. Mir hat der erste Band dieser deutschen Krimiserie jedenfalls sehr gut gefallen und deshalb werde ich sicher auch zu den Folgebänden greifen.

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  • Rezension zu "Der Wald ist Schweigen" von Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen

    syd

    01. June 2009 um 19:53

    Ein guter deutscher Krimi. Der Wechsel zwischen Ort und Personen war anfangs etwas anstrengend, aber nach einer Zeit hat es richtig Spaß gemacht. Der Mörder war mir nach der Hälfte des Buches klar.Allerdings hat es die Autorin geschafft meine feste Meinung doch ein wenig zu verunsichern. Habe aber letztendlich richtig gelegen.
    Kann es nur noch einmal erwähnen, das es ein richtig gutes Buch ist.

  • Rezension zu "Der Wald ist Schweigen" von Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen

    legolas

    21. April 2009 um 13:44

    Das hochgelobte Roman - Debut der Autorin konnte mich von Anfang an nicht überzeugen!
    Ich bin nur sehr schlecht in die Story reingekommen,da der Roman nur langweilig und zu konstruiert war.Keine Spannung und keine Spannungsbögen.Langeweile pur!!

  • Rezension zu "Der Wald ist Schweigen" von Gisa Klönne

    Der Wald ist Schweigen

    Wortklauber

    11. September 2008 um 20:32

    Im Bergischen Land wird eine nackte männliche Leiche auf einem Hochsitz gefunden: Fraß für die Raben. Drumherum gibt's eine alternative Kommune/ein spirituelles Zentrum, den Sonnenhof, in dem Yoga-Kurse u. a. abgehalten werden, eine Försterin, die sich verfolgt fühlt (Anrufe leiten sie in die Irre, bei anderen klingelt nur das Telefon, ohne dass sich jemand meldet), später findet man die Leiche eines jungen Mädchens in einem Bombentrichter im Wald. Eine Kölner Kriminalkommissarin, die früher mal "ein echter Knaller mit Killerinstinkt" war, heute aber immer noch an dem Tod eines Kollegen zu knabbern hat, der gestorben ist, als der sie vertreten hat, bekommt den Fall übertragen, zusammen mit einem jungen Kollegen. Die beiden sind sich nicht recht grün, was ihre Arbeit nicht gerade erleichtert. Nach einem wirklich vielversprechenden Anfang hat das Buch für mich nicht das gehalten, was ich mir davon versprochen hatte. An die Erzählform in der Gegenwart hat man sich schnell gewöhnt, die oft gewählte Sprache in kurzen Sätzen hat was, deutet sie doch Schnelligkeit, Atemlosigkeit, Spannung an, allein kam genau die bei mir an keiner Stelle des Buches auf. Die möglichen Täter, die ins Feld geschickt werden, blieben mir willkürlich, die Charaktere unsympathisch, oberflächlich, "erfunden", ihre "Schnellschüsse" konstruiert.

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