Gisa Klönne Die Toten, die dich suchen

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Inhaltsangabe zu „Die Toten, die dich suchen“ von Gisa Klönne

Keine Toten mehr! Mit diesem Vorsatz kehrt Hauptkommissarin Judith Krieger nach Köln zurück. Als Chefin der Vermisstenfahndung, nicht mehr als Mordermittlerin. Doch gleich der erste Tag führt sie zum Schauplatz eines grausamen Mordes an einem seit Wochen verschwundenen Mann. Die Jagd nach dem Täter bringt Judith an die Grenzen der Legalität und auf die Spur einer zweiten Vermissten. Ist die junge Kolumbianerin Inez ein weiteres Opfer oder eine eiskalte Rächerin? Schritt für Schritt enthüllt Judith Krieger eine dramatische Geschichte von Flucht, Vertreibung, Gewalt und betrogener Sehnsucht …

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Das Buch war zwar in der Mitte ein wenig langatmig, wurde dann zum Ende hin aber richtig spannend! Ein tolles Buch und super Schreibstil!

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  • Die Toten, die dich suchen

    Die Toten, die dich suchen

    Kleine8310

    06. August 2017 um 20:51

    Lesegrund:  Auf die Krimis von Gisa Klönne hatte ich schon länger ein Auge geworfen und als letztes Jahr dann ein neuer Band erschienen ist, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und ihn gelesen.   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Judith Krieger. Judith war eine Mordermittlerin, aber seit kurzem leitet sie die Kölner Vermisstenfahndung. Doch gleich ihr erster Fall hat es in sich, denn ein kolumbianischer Geschäftsmann wurde in einem Kellerraum ohne Fenster gefangen gehalten und ist verdurstet. Die junge Kommissarin Dinah bricht am Tatort zusammen und weigert sich zudem mit Judith zu kooperieren und auch auf ihren früheren Teampartner Manni kann sie nicht zählen. Ihre Ermittlungen zwingen die Kommissarin sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich einer Wahrheit zu stellen, die sie lange nicht sehen wollte. Während bald eine zweite Vermisste auftaucht, versuchen Judith und ihr neues Team die Hintergründe in Erfahrung zu bringen ... Schreibstil:  Der Schreibstil von Gisa Klönne besticht vorallem durch seine Reduziertheit auf das Wesentliche, was mir hier aber richtig gut gefallen hat. Wo ich sonst bildhafte Beschreibungen mag, bin ich hier gerne den klaren und direkten Worten gefolgt und das Buch liess sich flüssig und problemlos lesen.  Charaktere:  Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Ich hatte auch keinerlei Probleme ohne Vorwissen in die Reihe einzusteigen, was ich prima fand. Die Protagonistin fand ich gut, aber auch ein paar der anderen Charaktere haben mich neugierig gemacht.   Spannung:  In Sachen Spannung hatte ich mir mehr von dieser Geschichte versprochen. Zu Beginn war mein Interesse noch ziemlich hoch, aber schon nach kurzer Zeit lässt die Spannung leider für eine ziemlich lange Zeit nach. Das lag vorwiegend an den ausschweifenden Einblicken in das Privatleben der Ermittler. Ich hätte mir mehr Ermittlungsarbeit und dadurch auch mehr Spannung gewünscht. Erst gegen Ende wurde es ein bisschen spannender, was, für meinen Geschmack, allerdings ein bisschen zu spät war.   Emotionen:    Die Emotionen hat Gisa Klönne gut dargestellt. Durch das oft thematisierte Privatleben der Charaktere gab es hier viel Platz für Gefühle, welche die Autorin auch oftmals gut und authentisch rübergebracht hat.   "Die Toten, die dich suchen" ist ein solider Krimi, der leider sehr viel Privatleben der Ermittler, und dadurch ein paar Längen beinhaltet. In Sachen Spannung gab es leider einiges an Luft nach oben, aber ich würde es auf jeden Fall noch mit einem weiteren Buch der Autorin versuchen, denn Potenzial ist durchaus gegeben.  

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  • sechster Fall der Judith Krieger-Reihe

    Die Toten, die dich suchen

    lisam

    18. March 2017 um 09:28

    Für mich war der sechste Band der Krimi-Reihe um Judith Krieger mein erster Fall. Da ich schon einen Roman von Gisa Klönne gelesen habe und mir ihr Schreibstil gut gefällt, wollte ich einen Krimi von ihr lesen.Der Einstieg in den sechsten Band ist auch ohne Vorwissen gut möglich, da Judith Kriegler mit einem neuen Job als Leiterin der Kölner Vermisstenfahndung startet und somit das Team für alle neu ist. Judith wollte eigentlich keine Toten mehr, aber gleich am ersten Tag wird ein vermisster kolumbianischer Geschäftsmann tot in einem Keller aufgefunden. Auf ihr neues Team und ihren früheren Teampartner Manni Korzilius kann sie nicht wirklich zählen. Da sie während ihrer Auszeit Kolumbien sehr gut kennengelernt hat, bleibt sie an dem Fall dran. Ein zweiter Vermisster drängt zur Eile.Mir war es zu wenig Krimi und viel zu viel persönliche Probleme quer durchs ganze Team. Ich lerne gerne Ermittler und ihr Privatleben kennen, aber das war einfach zu viel und manchmal dann nicht so wirklich nachvollziehbar, da es den Rahmen gesprengt hätte weiter zu schreiben. Der Krimi und die Szenen in Kolumbien haben mir dafür gut gefallen. Ich werde demnächst dem ersten Fall von Judith Kriegler lesen. 

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  • hat mich enttäuscht

    Die Toten, die dich suchen

    buchfeemelanie

    09. February 2017 um 17:15

    Dieses Buch konnte mich leider nicht begeistern. Das Cover finde ich in Ordnung, das Buch ist hochwertig verarbeitet. Der Schreibstil ist ganz gut. Ich finde die Idee interessant, die Emittllungen mit Kolumbien zu verbinden. Zuerst hat mir Judith als Ermittlerin ganz gut gefallen, denn ich mag es, wenn man als Leser auch etwas persönliches über die handelnden Personen erfährt. Durch diese " Ecken und Kanten" wirken die Figuren im Idealfall authentisch. Jedoch hat sich das mit der Zeit ein bisschen reguliert, da es einfach viel zu viel war. Auch die Anderen konnten mich nicht wirklich überzeugen, waren teilweise auch fast schon nervig. Die Ermittlungen lagen da teilweise auf der Strecke, es gab zu viele Zufälle. So war für mich kaum wirkliche Spannung vorhanden, sodass das Lesen leider teilweise mühsam für mich war.

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  • Gut, aber nicht überragend.

    Die Toten, die dich suchen

    Gwennilein

    16. January 2017 um 09:43

    Für mich war das der erste Fall von Judith Krieger, hatte bisher noch keine Bücher der Reihe gelesen. Das Buch war nicht schlecht, hat mich aber auch nicht wirklich vom Hocker gerissen, da es sich zu sehr in den Charakteren der Ermittler verliert. Dafür bleibt die Ermittlungsarbeit ein wenig auf der Strecke. Zudem ist die Thematik, die hinter dem Verbrechen steht nicht wirklich mein Thema. 

  • Ein Krimi, der mich nicht fesseln konnte

    Die Toten, die dich suchen

    Islaender

    11. January 2017 um 12:43

    Judith Krieger will nichts mehr Toten zu tun haben, jedoch gleich an ihrem ersten Arbeitstag an ihrer neuen Dienstelle wird die Kommissarin damit konfrontiert. Die Aufklärung des Falles ist mit sovielen anderen Dingen verwickelt, dass es mich je mehr ich las, desto mehr verwirrte. Während ich ja sehr gerne Ermittler mit Privatleben haben, wurde es mir auch in dieser Hinsicht eindeutig zu viel. Überall gab es private Verstrickungen oder auch Nebensächlichkeiten, die einen sehr großen Raum in diesem Krimi einnehmen. Bei den vorkommenden Figuren fehlte es mir an einigen Stellen an Hintergrundwissen, da ich die anderen Krimis der Autorin nicht kenne. Leider konnte Judith bei mir keine Sympathiepunkte ernten und auch mit ihren Kollegen wurde ich nicht warm. Alles in allem ein Buch auf was ich mich sehr gefreut hatte, aber bei dem ich froh war, als es zu Ende war.

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  • Die Toten, die dich suchen

    Die Toten, die dich suchen

    mamenu

    08. January 2017 um 23:50

    KlapptextKeine Toten mehr.Mit dieser Hoffnung übernimmt die einstige Mordermittlerin Judith Krieger die Leitung der Kölner Vermisstenfahnung.Doch gleich der erste Tag führt sie in einen fensterlosen Keller.Hier ist ein kolumbianischer Geschäftsmann gefangen gehalten worden und qualvoll verdurstet.Geht es um Gold Drogen oder etwas ganz anderes?Die junge Kommissarin Dinah Makowski bricht am Tatort zusammen und weigert sich,mit Judith zu kooperieren.Auch auf ihren früheren Teampartner Manni Korzilius kann sie nicht zählen.Judith selbst kennt Kolumbien von einer Auszeit von einer,die sie dort verbracht hat.Aber um aus ihren Erfahrungen schöpfen zu können,muss sie sich einer Wahrheit stellen,die sie lange nicht sehen wollte.Die Ermittlungen führen zu einer zweiten Vermissten und an die Grenzen der Legalität.Schritt für Schritt enthüllen Judith und ihr neues Team eine dramatische Geschichte von Flucht,Vertreibung,Gewalt und betrogener Sehnsucht.Meine MeinungDas war mein erstes Buch von dieser Autorin. Ich hatte das Glück, dieses Buch in einer Leserunde zu gewinnen. Daher kann ich auch nicht gut beurteilen, ob die Vorgänger besser waren.Also den Anfang fand ich recht spannenend, auch mit dem Schreibstil kam ich gut zurecht. Alles gut beschrieben, sodass man eigentlich doch gut durch die Geschichte kam.Leider muss ich sagen, das dieses Buch mich nicht ganz überzeugen konnte. Irgendwie kam die Ermittlungsarbeit nur etwas zu kurz in der Beschreibung. Immer wieder wurde sehr viel Privatleben in die Geschichte eingebracht, was mir dann doch etwas zu langatmig wurde und die Spannung dann auch dadurch nachlies. Erst auf den letzten 60-70 Seiten nahm die Geschichte wieder Spannung auf, was leider für mich zu spät kam.Schade, ich hatte mir doch etwas anderes vorgestellt. Aber das heißt nicht, das ich kein Buch mehr lesen werde von dieser Autorin. Ich bin gespannt ob das nächste Buch mich überzeugen kann.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    07. January 2017 um 17:53
  • Zu viel Privates, zu wenig Krimi

    Die Toten, die dich suchen

    Claddy

    03. January 2017 um 19:52

    Judith Krieger, Leiterin der Vermisstenfahndung in Köln, möchte eigentlich nichts mehr mit Toten zu tun haben. Doch dann wird der kolumbianische Geschäftsmann Angelo Jaramillo in dem Keller eines leerstehenden Gebäudes entdeckt, gefesselt und verdurstet. Da die Kommissarin kurz zuvor ein Jahr in Kolumbien verbracht hat, soll sie diesen Fall weiter bearbeiten. Dabei muss sie sich auch mit Animositäten ihrer Mitarbeiter auseinander setzen. Lisa Klönne beweist in dem sechsten Band ihrer Reihe um die Ermittlerin Judith Krieger mit einem sehr starken Einstieg, dass sie Leser zu fesseln vermag. Der ungewöhnliche, reduzierte Schreibstil hebt sich inmitten des Genres wohltuend ab. Leider beginnen die Protagonisten einer nach dem anderen, im Laufe der Geschichte ihre privaten Probleme - und die sind teilweise beachtlich bis extrem, beziehungsweise werden dazu aufgeblasen - derartig in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen, dass ihnen erstens gravierende Ermittlungsfehler unterlaufen, zweitens die eigentliche Kriminalhandlung stiefmütterlich vernachlässigt lange vor sich hin dümpelt. Das Überzeichnen der Probleme verhindert Identifikation, da die Personen auf dramatische Weise fremd werden. Man fühlt sich aus dem Buch heraus geschubst. Die Polizeiarbeit wirkt manchmal unprofessionell, Erfolge basieren mitunter auf Zufällen oder, schlimmer, auf unerlaubten Maßnahmen.  Nicht immer darf der Leser die Entwicklungen begleiten. Oft finden Ergebnisse, auf die eigentlich brennend gewartet wurde, wie zufällig im Nachhinein Erwähnung. („Die Untersuchungen hatten ergeben, …“) Das verursacht jeweils ein Stückchen Frustration engagierter Miträtselnder. Interessant sind die Informationen bezüglich Kolumbien. Über das Land, seine Geschichte und die Menschen ist einiges durchaus gut Recherchierte und Wissenswerte zu erfahren. Das ist besonders deshalb erfreulich, weil sich der südamerikanische Staat in diesem Genre ansonsten eher rar macht.  Der Fall an sich birgt wenig Überraschendes, auf die Auflösung wird lange hingearbeitet, sie wirkt glaubhaft und wenig spektakulär.  Alles in allem ein gut zu lesender Krimi, in dem die privaten Seiten der Personen allerdings viel Raum einnehmen.

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  • Verdustet?

    Die Toten, die dich suchen

    Postbote

    02. January 2017 um 20:14

    Hauptkommissarin Judith Krieger ist zurück. Ein neuer Fall um eine Vermisstenfahndung soll sie übernehmen. Sie hofft auf keinen Mordfall. Doch es kommt anderst. Ein kolumbianischer Geschäftsmann wurde entführt und ist dazu noch qualvoll verdurstet.Nach einer Auszeit kehrt Judith zu ihrem Polizeiarbeitsplatz zurück. Sie hofft auf keine Totenfälle. OK, ist sicher ein harter Job, aber einen Job bei der Polizei ohne Tote, gibts sicher kaum.Der Einstieg in den Krimi fand ich äußerst spannend. Ich hoffte auf mehr. Doch meine Erwartungen wurde eher enttäuscht.60 Seiten Spannung und dann fast nur Privatleben der Protagonisten. Von Ermittlungsarbeit kaum eine Spur. Ab und an ein aufflackern zum Fall von Jaramillo, das wiederum auch kurz gehalten worden ist. Toll fand ich die Beschreibung, wie sein Weg aus dem Hotel rekonstruiert wurde.Sicher, Judith hat einige Zeit in Kolumbien gelebt, so wurden ihre Lebenserinnerungen auch mit eingebaut. Ich konnte aber zum Fall da keine paralellen Entdecken.Ihre Kollegin Dinah hatte auch einiges zu verbergen, diese gab mir mehr Rätsel auf als Judith. Inez, war auch verschwunden. Doch, wegen ihr und Dinah, wollte ich schon wissen was los war. Sie waren auch das Zugpferd, das ich die Lust nicht verloren habe weiterzulesen.Judiths Kollege Manni, hatte echte private Probleme, auch hier kam der Fall zu kurz.Erst an den letzten 70 Seiten kam endlich gewisse Action auf die ich mir,  schon vorher gewünscht hätte. Hier hat die Autorin es verstanden mich zu unterhalten. Jaramillos Schicksal, ging für mich in diesem 430 seitigen Buch echt unter. Insgesammt 140 Seiten Spannung, der Rest zu viel Privates der restlichen Protagonisten.Der Lesefluss war für mich auch nicht einwandfrei. In unterschiedlichen Reihenfolgen hatten die Protagonisten in etwa einen 15- 20 seitigen Auftritt.Schade, ich kannte auch andere Krieger Krimis, die mir besser gefallen haben.3 Punkte für die Rückkehr von Judith Krieger 

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  • Die Toten, die dich suchen

    Die Toten, die dich suchen

    malo2105

    22. December 2016 um 14:41

    „Die Toten, die dich suchen“ ist der sechste Teil der Autorin Gina Klönne um die Mordermittlerin Judith Krieger. Judith ist nach einen Sabbatjahr und einer Weiterbildung als Chefin der Vermisstenabteilung zurück. Und der Einstieg für sie und auch den Leser ist knallhart. Ein Vermisster wird tot aufgefunden - qualvoll verdurstet, eine Wasserflasche außerhalb seiner Reichweite. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen kolumbianischen Geschäftsmann handelt. Auch die Zusammenarbeit mit ihren neuen Kollegen gestaltet sich schwierig. Joobst Herbst, der sich selbst um die Leitung des Vermisstenabteilung beworben hatte, Judiths ehemaliger Kollege Manni, gerade zu zweiten mal Vater geworden und mit privaten Problemen beschäftigt. Und natürlich Dina, mit sich und ihrer Arbeitsweise hadernd, massenhaft private Probleme im Kopf. Gerade mit ihr hatte ich meine Probleme. Manchmal einfach nur desinteressiert erscheinend, schießt sie im nächsten Moment vollkommen über das Ziel hinaus. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Geschickt wechselt sie die Handlungsstränge und erhöht so die Spannung. Leider fand ich den Roman an manchen Stellen zu überlastet, einige Handlungsszenen wirken wie Fremdkörper und haben mit der Lösung des Falles nichts zu tun.Gelungen fand ich den Blick in die leidvolle Geschichte Kolumbiens, die nun mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen der Regierung und Farc hoffentlich besser wird.

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  • Die Toten, die dich suchen - Gisa Klönne

    Die Toten, die dich suchen

    milapferd

    22. December 2016 um 13:27

    Nach einem Sabbathjahr in Kolumbien und einer erfolgreichen Weiterbildung übernimmt Judith Krieger das KK62 und damit das Kommissariat für Vermisstenanzeigen. Bereits an ihrem ersten Tag muss sie erkennen, dass nicht jeder sie willkommen heisst und dass sie sich ihren Platz im KK62 erst verdienen muss. Und dann geht es auch schon los, einer ihrer Vermissten wird tot aufgefunden. Die Spur führt ausgerechnet nach Kolumbien,  wo Judith ihren Freund zurückgelassen hat. Judith hängt sich voll rein und unterstützt ihr altes KK11 wo sie nur kann. Gisa Klönne legt auch in ihrem neuen Roman einen schnellen und flüssigen Schreibstil hin. Lediglich der Inhalt konnte mich dieses Mal nicht völlig mitreißen.  Die erste Hälfte plätscherte so vor sich hin und in der 2. überschlugen sich die Ermittlungsergebnisse. Wobei einem diese auch oft nur um die Ohren gehauen wurden und der Leser nicht erfährt, wie die Ermittler darauf kommen. Judith kommt mir auch verändert vor. Klar, sie hat sich in den letzten vier Jahren weiterentwickelt, aber sie wirkt trotzdem unsicher. So richtig teamfähig war sie ja noch nie, aber jetzt führt sie die Ermittlungen irgendwie fast allein. Man erfährt im Laufe des Romans viele Einzelheiten aus Judith vergangenen 4 Jahren, so dass man der Figur Judith Krieger menschlich näher kommt. Aber auch die „Schicksale“ der anderen Protagonisten werden aufgenommen. Insgesamt war es mir leider dieses Mal zu viel drum herum und zu wenig Ermittlung, aber es war trotzdem ein solider Krimi, den ich auch weiterempfehlen würde. Daher gebe ich sehr gerne 4 Sterne.

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  • Frau Klönne kann es besser

    Die Toten, die dich suchen

    Matzbach

    21. December 2016 um 17:59

    Früher habe ich die Krimis über die Kriminalkommissarin Krieger immer gern gelesen.  Als nun nach jahrelanger Pause wieder einer erschien, habe ich nicht lange gezögert und zugeschlagen. Doch leider: ich bin enttäuscht. Woran liegt es? Der Fall im Milieu der kolumbianischen Schmuckmafia ist durchaus spannend, doch ich finde die Handlung und die Figuren diesmal arg überspannt. Zufälle über Zufälle (Begegnung zwischen dem Opfer und dem Täter, Krieger, die eigentlich gar keine Mordfälle mehr bearbeiten will, wird, da sie in ihrer Auszeit in Kolumbien gelebt hatte, doch in den Fall hineingezogen, ausgerechnet ihr erster nach ihrer Rückkehr nach Köln, u.s.w. u.s.w.), massive privater Probleme der Ermittler, das geht mir alles etwas weit. Der Einstieg in die Lektüre fiel mir dementsprechend schwer, lange habe ich überlegt, abzubrechen, das Durchhalten hat sich nur bedingt gelohnt. Dennoch hoffe ich, dass Frau Klönne in einem etwaigen Nachfolger zu alter Stärke zurückfindet, jedenfalls werde ich ihr weitere Chancen geben.

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    • 2
  • Kolumbien im Focus der Ermittlungen

    Die Toten, die dich suchen

    sollhaben

    18. December 2016 um 14:55

    Worum geht's?Nach einem Sabbatjahr und drei Jahren in der Provinz, erscheint Cruise Misseile Krieger wieder in Köln und übernimmt die Leitung der Vermisstenabteilung. Gleich an ihrem ersten Arbeitstag wird die Leiche eines vermissten Mannes aus Kolumbien entdeckt. Mit ihrer Erfahrung soll sie der Mordkommission helfen. Jedoch hat sie Probleme ihr Team zusammen zu halten und zu führen. Vor allem ein verbitterter Joost Herbst legt ihr ständig Steine in den Weg und torpediert ihre Arbeit. Weiters hadert Dinah nicht nur mit ihrer schlechten Arbeitsleistung  sondern auch noch mit ihrem Liebesleben, das sie an den Rande eines kompletten Zusammenbruchs bringt. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn es gibt kaum Hinweise oder Spuren. Die Nachforschungen in Kolumbien sind schwierig und das obwohl Judith durch ihren Aufenthalt in diesem Land, Erfahrungen vor Ort sammeln konnte, die ihr Einblicke in das Leben, der durch einen Jahrzehnte langen Bürgerkrieg gebeutelte Bevölkerung, gewährte. Was ich davon halte?Ich habe das Buch hier zu einer Leserunde gewonnen und habe mich sehr darüber gefreut. Gisa Klönne und ihre Ermittlerin Judith Krieger bescherten mir sehr spannende Lesestunden mit ihren älteren Büchern und deshalb war ich ganz begeistert, das neue Buch lesen zu können.Mit dem tollen Schreibstil konnte sie mich auch dieses Mal überzeugen. Neben den genauen Beschreibungen von Köln, waren es vor allem die Einblicke in die Gegenwart und die Vergangenheit Kolumbiens. Da dieses Land in den letzten Wochen hin und wieder in den Medien, auf Grund des Referendums  zum Friedensvertrag, erwähnt wurde, hatte ich ein ganz kleines bisschen Ahnung von der Geschichte. Von meiner Seite aus, waren diese Abschnitte die interessantesten.Die Ermittlungsarbeit kam ein wenig zu kurz. Erst im letzten Abschnitt nahm diese Fahrt auf und dann war das Buch auch wieder zu Ende. Dafür erhielten die Ermittler und eine weitere Person sehr viel Raum ihre Geschichte zu erzählen. Allen voran Dinah, eine dunkelhäutige Kommissarin, die es nicht leicht hat und mit ihren Dämonen kämpft. Die Sichtweise einer "Zeugin" bereichern das Buch und machen die Person so sympathisch und erweckten in mir den Wunsch, sie um jeden Preis zu beschützen. Leider gehört "Die Toten, die dich suchen" nicht zu meinen Favoriten in dieser Krimiserie. Jedoch zähle ich Gisa Klönne mit Judith Krieger weiter zu meinen Must-Read-Büchern. 

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  • Neues von Judith Krieger

    Die Toten, die dich suchen

    dartmaus

    13. December 2016 um 12:42

    Das Cover der Buches ist ähnlich aller vorhergenden Bände. Schlicht gehalten, aber äußerst ansprechend. Zum Inhalt: Judith Krieger kommt nach ihrer Auszeit zurück in den Polizeidienst. Jetzt allerdings in der Abteilung für vermisste Personen. Ihre neuen Kollegen sind ihr gegenüber äußerst skeptisch und versuchen ihr Steine in den Weg zu legen. Als eine Leiche gefunden wird, ermittelt Judith doch wieder in einem Mordfall, doch die Aufklärung wird schwierig, das es im Privatleben sämtlicher Kommissare drunter und drüber geht und sie mehr gegen als miteinander arbeiten. Meine Meinung: Leider konnte mich der neue Fall von Judith Krieger nicht so wirklich überzeugen. So sehr ich auch von den ersten fünf Fällen begeistert war, habe ich mich hier schwer getan. Der Schreibstil ist wie bei den vorhergehenden Büchern äußerst flüssig und bildhaft, allerdings hat mir das bei diesem Teil nicht wirklich geholfen. Etwas genervt hat mich auch das dauernde Problemgehabe von Dinah, die in keinster Weise mit ihrem Privatleben zurecht kommt und zusätzlich noch die Ermittlungen behindert. Das war auch leider lange Zeit der Hauptbestandteil des Buches, der eigentliche Fall und die Ermittlungen kam ganz lange einfach zu kurz. Erst in den letzten Kapiteln beginnen Dinah und Judith miteinander und nicht mehr gegeneinander zu arbeiten und ab da nehmen die Ermittlungen richtig Fahrt auf. Und jetzt kommt auch die Spannung, die ich aus den anderen Teilen kenne. Leider ist mir auch nicht ganz klar, warum die Abteilung für Vermisstenfälle Mordermittlungen aufnimmt. Auch das fand ich etwas unrealistisch. Trotz allem, würde ich mich freuen, wenn es mit der Reihe um Judith Winter weitergeht, auch wenn dieser Band mir nicht so besonders gefallen hat. Mein Fazit: Leider kann es nicht ganz mit den ersten fünf Fällen mithalten.

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  • ‚Das, was blieb.‘

    Die Toten, die dich suchen

    sabatayn76

    11. December 2016 um 17:12

    Inhalt: Seit Wochen wird der kolumbianische Geschäftsmann Angelo Jaramillo vermisst, doch dann wird er tot in einem fensterlosen Keller gefunden: in Embryonalstellung, mit Bondagetape gefesselt und mit einem Ring der O-Halsband. Bald steht fest, dass der Mann qualvoll verdurstet ist und dass das Blut, das im Keller gefunden wurde, von einer anderen Person stammt. Judith Krieger, die gerade zur Leiterin der Vermisstenfahndung ernannt wurde und sich aufgrund ihrer Vergangenheit nie wieder um Tote und Morde kümmern wollte, ermittelt in dem Fall, der von einer Vermisstenanzeige zu einer Todesermittlung wurde. Sie selbst hat sich längere Zeit in Kolumbien aufgehalten, und so ist der Fall Jaramillo nicht nur eine weitere, unerwartete Ermittlung in einem Todesfall, sondern auch eine Konfrontation mit ihren Gedanken und Erinnerungen an ihre Zeit in Kolumbien. Mein Eindruck: Ich kenne die Vorgängerbände um Judith Krieger und zudem andere Bücher von Gisa Klönne. Mir hat die Fortsetzung der Reihe um Judith sehr gut gefallen, und ich finde, das Warten auf den sechsten Band hat sich gelohnt. Da ich die fünf Vorgänger von einigen Jahren gelesen habe, konnte ich mich vor der Lektüre von ‚Die Toten, die dich suchen‘ kaum an die früheren Geschichten und Ereignisse erinnern. Nichtsdestotrotz fiel mir der Einstieg ins Buch leicht, so dass ich glaube, dass auch Leser, die die fünf Vorgänger nicht kennen, problemlos mit dem sechsten Band der Reihe starten können. Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen, obwohl ich manche Passagen etwas zu abgehackt und zerfahren fand. Die Protagonisten sind lebensnah und komplex, so dass der Fall authentisch wirkte. Ich empfand das Buch als durchweg spannend, und einige Stellen waren sogar so fesselnd, dass ich alles um mich herum vergessen und mitgefiebert habe. Dabei hat mir nicht nur der Kriminalfall an sich gut gefallen, sondern auch die Einblicke in das Privatleben der Ermittler sowie in die Ereignisse und Entwicklungen in Kolumbien, zumal ich mich sehr für das Land, Pablo Escobar und die Politik Kolumbiens interessiere. Mein Resümee: Ein sehr spannender Kriminalroman für alle, die die ersten fünf Bände um Judith Krieger bereits kennen, und für Neueinsteiger in die Reihe.

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