Die Toten, die dich suchen

von Gisa Klönne 
3,9 Sterne bei52 Bewertungen
Die Toten, die dich suchen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (33):
sunlights avatar

Wieder ein Krimi vom Feinsten. Gisa Klönne konnte mich auch mit Ihrem 6. Band fesseln.

Kritisch (3):
Nijuras avatar

Kommt überhaupt nicht an die Vorgänger heran. Ich bin ziemlich enttäuscht.

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Inhaltsangabe zu "Die Toten, die dich suchen"

Keine Toten mehr! Mit diesem Vorsatz kehrt Hauptkommissarin Judith Krieger nach Köln zurück. Als Chefin der Vermisstenfahndung, nicht mehr als Mordermittlerin. Doch gleich der erste Tag führt sie zum Schauplatz eines grausamen Mordes an einem seit Wochen verschwundenen Mann. Die Jagd nach dem Täter bringt Judith an die Grenzen der Legalität und auf die Spur einer zweiten Vermissten. Ist die junge Kolumbianerin Inez ein weiteres Opfer oder eine eiskalte Rächerin? Schritt für Schritt enthüllt Judith Krieger eine dramatische Geschichte von Flucht, Vertreibung, Gewalt und betrogener Sehnsucht …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492312233
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 3 Monaten
    Tengo miedo.....

    Keine Toten mehr.... und darum ist Hauptkommissarin Judith Krieger nach ihrem Sabbatjahr in Kolumbien von der Mordkommission zur Vermisstenfahndung gewechselt und ist nun die Leiterin dort. Das mag ganz sicher nicht jeder - hat sich doch Joost Herzog auch Hoffnungen auf diesen Posten gemacht. Und was ist mit der jungen Kollegin Diana Makowski? 


    Bereits der erste Tag führt Judith an einen Tatort – hier wurde ein kolumbianischer Geschäftsmann gefangen gehalten und ist qualvoll gestorben. Das Team, das noch absolut keines ist, sollte sich nun beweisen, denn Judith hat mit Axel Millstädt vereinbart, dass Mordkommission und Vermisstenfahndung zusammenarbeiten.

    Zudem verschwindet eine junge Frau aus Kolumbien ohne Pass………..

    Das Buch spielt in Deutschland, aber der jahrzehntelange Bürgerkrieg in Kolumbien spielt immer wieder hinein. Und genau das fand ich sehr interessant.

     Ansonsten gibt es sehr viel vom Privatleben der Ermittler, so auch vom früheren Teampartner Judiths – Manni Korzilius – der selber sehr große private Probleme hat und von daher kann Judith auf ihn nicht zählen. Durch diese gehäuften privaten Dinge geraten die eigentlichen Ermittlungen ein bisschen in den Hintergrund.

    Trotzdem finde ich das Buch sehr spannend und lesenswert, vor allem auch, da – wenig real, aber gut vorstellbar – Judith sich mal wieder nicht unbedingt an die Gesetze hält.

    Die Auflösung ist schlüssig und bietet auch keine allzu großen Überraschungen.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor einem Jahr
    Die Toten, die dich suchen

    Lesegrund: 

    Auf die Krimis von Gisa Klönne hatte ich schon länger ein Auge geworfen und als letztes Jahr dann ein neuer Band erschienen ist, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und ihn gelesen.

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Judith Krieger. Judith war eine Mordermittlerin, aber seit kurzem leitet sie die Kölner Vermisstenfahndung. Doch gleich ihr erster Fall hat es in sich, denn ein kolumbianischer Geschäftsmann wurde in einem Kellerraum ohne Fenster gefangen gehalten und ist verdurstet. Die junge Kommissarin Dinah bricht am Tatort zusammen und weigert sich zudem mit Judith zu kooperieren und auch auf ihren früheren Teampartner Manni kann sie nicht zählen. Ihre Ermittlungen zwingen die Kommissarin sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich einer Wahrheit zu stellen, die sie lange nicht sehen wollte. Während bald eine zweite Vermisste auftaucht, versuchen Judith und ihr neues Team die Hintergründe in Erfahrung zu bringen ...


    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Gisa Klönne besticht vorallem durch seine Reduziertheit auf das Wesentliche, was mir hier aber richtig gut gefallen hat. Wo ich sonst bildhafte Beschreibungen mag, bin ich hier gerne den klaren und direkten Worten gefolgt und das Buch liess sich flüssig und problemlos lesen. 


    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Ich hatte auch keinerlei Probleme ohne Vorwissen in die Reihe einzusteigen, was ich prima fand. Die Protagonistin fand ich gut, aber auch ein paar der anderen Charaktere haben mich neugierig gemacht.

     

    Spannung: 

    In Sachen Spannung hatte ich mir mehr von dieser Geschichte versprochen. Zu Beginn war mein Interesse noch ziemlich hoch, aber schon nach kurzer Zeit lässt die Spannung leider für eine ziemlich lange Zeit nach. Das lag vorwiegend an den ausschweifenden Einblicken in das Privatleben der Ermittler. Ich hätte mir mehr Ermittlungsarbeit und dadurch auch mehr Spannung gewünscht. Erst gegen Ende wurde es ein bisschen spannender, was, für meinen Geschmack, allerdings ein bisschen zu spät war.

     

    Emotionen:   

    Die Emotionen hat Gisa Klönne gut dargestellt. Durch das oft thematisierte Privatleben der Charaktere gab es hier viel Platz für Gefühle, welche die Autorin auch oftmals gut und authentisch rübergebracht hat.

     

    "Die Toten, die dich suchen" ist ein solider Krimi, der leider sehr viel Privatleben der Ermittler, und dadurch ein paar Längen beinhaltet. In Sachen Spannung gab es leider einiges an Luft nach oben, aber ich würde es auf jeden Fall noch mit einem weiteren Buch der Autorin versuchen, denn Potenzial ist durchaus gegeben.

     

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    lisams avatar
    lisamvor 2 Jahren
    sechster Fall der Judith Krieger-Reihe

    Für mich war der sechste Band der Krimi-Reihe um Judith Krieger mein erster Fall. Da ich schon einen Roman von Gisa Klönne gelesen habe und mir ihr Schreibstil gut gefällt, wollte ich einen Krimi von ihr lesen.

    Der Einstieg in den sechsten Band ist auch ohne Vorwissen gut möglich, da Judith Kriegler mit einem neuen Job als Leiterin der Kölner Vermisstenfahndung startet und somit das Team für alle neu ist. Judith wollte eigentlich keine Toten mehr, aber gleich am ersten Tag wird ein vermisster kolumbianischer Geschäftsmann tot in einem Keller aufgefunden. Auf ihr neues Team und ihren früheren Teampartner Manni Korzilius kann sie nicht wirklich zählen. Da sie während ihrer Auszeit Kolumbien sehr gut kennengelernt hat, bleibt sie an dem Fall dran. Ein zweiter Vermisster drängt zur Eile.

    Mir war es zu wenig Krimi und viel zu viel persönliche Probleme quer durchs ganze Team. Ich lerne gerne Ermittler und ihr Privatleben kennen, aber das war einfach zu viel und manchmal dann nicht so wirklich nachvollziehbar, da es den Rahmen gesprengt hätte weiter zu schreiben. Der Krimi und die Szenen in Kolumbien haben mir dafür gut gefallen. Ich werde demnächst dem ersten Fall von Judith Kriegler lesen. 

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    buchfeemelanies avatar
    buchfeemelanievor 2 Jahren
    hat mich enttäuscht

    Dieses Buch konnte mich leider nicht begeistern.

    Das Cover finde ich in Ordnung, das Buch ist hochwertig verarbeitet.

    Der Schreibstil ist ganz gut. Ich finde die Idee interessant, die Emittllungen mit Kolumbien zu verbinden.
    Zuerst hat mir Judith als Ermittlerin ganz gut gefallen, denn ich mag es, wenn man als Leser auch etwas persönliches über die handelnden Personen erfährt. Durch diese " Ecken und Kanten" wirken die Figuren im Idealfall authentisch.
    Jedoch hat sich das mit der Zeit ein bisschen reguliert, da es einfach viel zu viel war. Auch die Anderen konnten mich nicht wirklich überzeugen, waren teilweise auch fast schon nervig.
    Die Ermittlungen lagen da teilweise auf der Strecke, es gab zu viele Zufälle. So war für mich kaum wirkliche Spannung vorhanden, sodass das Lesen leider teilweise mühsam für mich war.

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    Gwennileins avatar
    Gwennileinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nettes Buch, welches sich aber z u sehr in den Charakteren der Ermittler verliert.
    Gut, aber nicht überragend.

    Für mich war das der erste Fall von Judith Krieger, hatte bisher noch keine Bücher der Reihe gelesen. Das Buch war nicht schlecht, hat mich aber auch nicht wirklich vom Hocker gerissen, da es sich zu sehr in den Charakteren der Ermittler verliert. Dafür bleibt die Ermittlungsarbeit ein wenig auf der Strecke. Zudem ist die Thematik, die hinter dem Verbrechen steht nicht wirklich mein Thema. 

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    I
    Islaendervor 2 Jahren
    Ein Krimi, der mich nicht fesseln konnte

    Judith Krieger will nichts mehr Toten zu tun haben, jedoch gleich an ihrem ersten Arbeitstag an ihrer neuen Dienstelle wird die Kommissarin damit konfrontiert. Die Aufklärung des Falles ist mit sovielen anderen Dingen verwickelt, dass es mich je mehr ich las, desto mehr verwirrte. Während ich ja sehr gerne Ermittler mit Privatleben haben, wurde es mir auch in dieser Hinsicht eindeutig zu viel. Überall gab es private Verstrickungen oder auch Nebensächlichkeiten, die einen sehr großen Raum in diesem Krimi einnehmen. Bei den vorkommenden Figuren fehlte es mir an einigen Stellen an Hintergrundwissen, da ich die anderen Krimis der Autorin nicht kenne. Leider konnte Judith bei mir keine Sympathiepunkte ernten und auch mit ihren Kollegen wurde ich nicht warm. Alles in allem ein Buch auf was ich mich sehr gefreut hatte, aber bei dem ich froh war, als es zu Ende war.

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    mamenus avatar
    mamenuvor 2 Jahren
    Die Toten, die dich suchen



    Klapptext
    Keine Toten mehr.Mit dieser Hoffnung übernimmt die einstige Mordermittlerin Judith Krieger die Leitung der Kölner Vermisstenfahnung.Doch gleich der erste Tag führt sie in einen fensterlosen Keller.Hier ist ein kolumbianischer Geschäftsmann gefangen gehalten worden und qualvoll verdurstet.Geht es um Gold Drogen oder etwas ganz anderes?
    Die junge Kommissarin Dinah Makowski bricht am Tatort zusammen und weigert sich,mit Judith zu kooperieren.Auch auf ihren früheren Teampartner Manni Korzilius kann sie nicht zählen.
    Judith selbst kennt Kolumbien von einer Auszeit von einer,die sie dort verbracht hat.Aber um aus ihren Erfahrungen schöpfen zu können,muss sie sich einer Wahrheit stellen,die sie lange nicht sehen wollte.Die Ermittlungen führen zu einer zweiten Vermissten und an die Grenzen der Legalität.Schritt für Schritt enthüllen Judith und ihr neues Team eine dramatische Geschichte von Flucht,Vertreibung,Gewalt und betrogener Sehnsucht.
    Meine Meinung

    Das war mein erstes Buch von dieser Autorin. Ich hatte das Glück, dieses Buch in einer Leserunde zu gewinnen. Daher kann ich auch nicht gut beurteilen, ob die Vorgänger besser waren.
    Also den Anfang fand ich recht spannenend, auch mit dem Schreibstil kam ich gut zurecht. Alles gut beschrieben, sodass man eigentlich doch gut durch die Geschichte kam.

    Leider muss ich sagen, das dieses Buch mich nicht ganz überzeugen konnte. Irgendwie kam die Ermittlungsarbeit nur etwas zu kurz in der Beschreibung. Immer wieder wurde sehr viel Privatleben in die Geschichte eingebracht, was mir dann doch etwas zu langatmig wurde und die Spannung dann auch dadurch nachlies. Erst auf den letzten 60-70 Seiten nahm die Geschichte wieder Spannung auf, was leider für mich zu spät kam.
    Schade, ich hatte mir doch etwas anderes vorgestellt. Aber das heißt nicht, das ich kein Buch mehr lesen werde von dieser Autorin. Ich bin gespannt ob das nächste Buch mich überzeugen kann.

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    Claddys avatar
    Claddyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wenn der Kriminalfall ähnlich viel Raum bekäme wie die privaten Probleme der Ermittler, könnte das Buch ein richtig spannendes sein.
    Zu viel Privates, zu wenig Krimi

    Judith Krieger, Leiterin der Vermisstenfahndung in Köln, möchte eigentlich nichts mehr mit Toten zu tun haben. Doch dann wird der kolumbianische Geschäftsmann Angelo Jaramillo in dem Keller eines leerstehenden Gebäudes entdeckt, gefesselt und verdurstet. Da die Kommissarin kurz zuvor ein Jahr in Kolumbien verbracht hat, soll sie diesen Fall weiter bearbeiten. Dabei muss sie sich auch mit Animositäten ihrer Mitarbeiter auseinander setzen.

    Lisa Klönne beweist in dem sechsten Band ihrer Reihe um die Ermittlerin Judith Krieger mit einem sehr starken Einstieg, dass sie Leser zu fesseln vermag. Der ungewöhnliche, reduzierte Schreibstil hebt sich inmitten des Genres wohltuend ab. Leider beginnen die Protagonisten einer nach dem anderen, im Laufe der Geschichte ihre privaten Probleme - und die sind teilweise beachtlich bis extrem, beziehungsweise werden dazu aufgeblasen - derartig in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen, dass ihnen erstens gravierende Ermittlungsfehler unterlaufen, zweitens die eigentliche Kriminalhandlung stiefmütterlich vernachlässigt lange vor sich hin dümpelt. Das Überzeichnen der Probleme verhindert Identifikation, da die Personen auf dramatische Weise fremd werden. Man fühlt sich aus dem Buch heraus geschubst.

    Die Polizeiarbeit wirkt manchmal unprofessionell, Erfolge basieren mitunter auf Zufällen oder, schlimmer, auf unerlaubten Maßnahmen. 

    Nicht immer darf der Leser die Entwicklungen begleiten. Oft finden Ergebnisse, auf die eigentlich brennend gewartet wurde, wie zufällig im Nachhinein Erwähnung. („Die Untersuchungen hatten ergeben, …“) Das verursacht jeweils ein Stückchen Frustration engagierter Miträtselnder.

    Interessant sind die Informationen bezüglich Kolumbien. Über das Land, seine Geschichte und die Menschen ist einiges durchaus gut Recherchierte und Wissenswerte zu erfahren. Das ist besonders deshalb erfreulich, weil sich der südamerikanische Staat in diesem Genre ansonsten eher rar macht. 

    Der Fall an sich birgt wenig Überraschendes, auf die Auflösung wird lange hingearbeitet, sie wirkt glaubhaft und wenig spektakulär. 

    Alles in allem ein gut zu lesender Krimi, in dem die privaten Seiten der Personen allerdings viel Raum einnehmen.

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    Postbotes avatar
    Postbotevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mich nicht überzeugt
    Verdustet?

    Hauptkommissarin Judith Krieger ist zurück. Ein neuer Fall um eine Vermisstenfahndung soll sie übernehmen. Sie hofft auf keinen Mordfall. Doch es kommt anderst. Ein kolumbianischer Geschäftsmann wurde entführt und ist dazu noch qualvoll verdurstet.

    Nach einer Auszeit kehrt Judith zu ihrem Polizeiarbeitsplatz zurück. Sie hofft auf keine Totenfälle. OK, ist sicher ein harter Job, aber einen Job bei der Polizei ohne Tote, gibts sicher kaum.

    Der Einstieg in den Krimi fand ich äußerst spannend. Ich hoffte auf mehr. Doch meine Erwartungen wurde eher enttäuscht.
    60 Seiten Spannung und dann fast nur Privatleben der Protagonisten. Von Ermittlungsarbeit kaum eine Spur. Ab und an ein aufflackern zum Fall von Jaramillo, das wiederum auch kurz gehalten worden ist. Toll fand ich die Beschreibung, wie sein Weg aus dem Hotel rekonstruiert wurde.
    Sicher, Judith hat einige Zeit in Kolumbien gelebt, so wurden ihre Lebenserinnerungen auch mit eingebaut. Ich konnte aber zum Fall da keine paralellen Entdecken.
    Ihre Kollegin Dinah hatte auch einiges zu verbergen, diese gab mir mehr Rätsel auf als Judith.
    Inez, war auch verschwunden. Doch, wegen ihr und Dinah, wollte ich schon wissen was los war. Sie waren auch das Zugpferd, das ich die Lust nicht verloren habe weiterzulesen.
    Judiths Kollege Manni, hatte echte private Probleme, auch hier kam der Fall zu kurz.
    Erst an den letzten 70 Seiten kam endlich gewisse Action auf die ich mir,  schon vorher gewünscht hätte. Hier hat die Autorin es verstanden mich zu unterhalten.
    Jaramillos Schicksal, ging für mich in diesem 430 seitigen Buch echt unter. Insgesammt 140 Seiten Spannung, der Rest zu viel Privates der restlichen Protagonisten.
    Der Lesefluss war für mich auch nicht einwandfrei. In unterschiedlichen Reihenfolgen hatten die Protagonisten in etwa einen 15- 20 seitigen Auftritt.
    Schade, ich kannte auch andere Krieger Krimis, die mir besser gefallen haben.
    3 Punkte für die Rückkehr von Judith Krieger
     

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    M
    malo2105vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: der sechste Fall für Judith Krieger
    Die Toten, die dich suchen

    „Die Toten, die dich suchen“ ist der sechste Teil der Autorin Gina Klönne um die Mordermittlerin Judith Krieger.
    Judith ist nach einen Sabbatjahr und einer Weiterbildung als Chefin der Vermisstenabteilung zurück. Und der Einstieg für sie und auch den Leser ist knallhart. Ein Vermisster wird tot aufgefunden - qualvoll verdurstet, eine Wasserflasche außerhalb seiner Reichweite. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen kolumbianischen Geschäftsmann handelt. Auch die Zusammenarbeit mit ihren neuen Kollegen gestaltet sich schwierig. Joobst Herbst, der sich selbst um die Leitung des Vermisstenabteilung beworben hatte, Judiths ehemaliger Kollege Manni, gerade zu zweiten mal Vater geworden und mit privaten Problemen beschäftigt. Und natürlich Dina, mit sich und ihrer Arbeitsweise hadernd, massenhaft private Probleme im Kopf. Gerade mit ihr hatte ich meine Probleme. Manchmal einfach nur desinteressiert erscheinend, schießt sie im nächsten Moment vollkommen über das Ziel hinaus.
    Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Geschickt wechselt sie die Handlungsstränge und erhöht so die Spannung. Leider fand ich den Roman an manchen Stellen zu überlastet, einige Handlungsszenen wirken wie Fremdkörper und haben mit der Lösung des Falles nichts zu tun.
    Gelungen fand ich den Blick in die leidvolle Geschichte Kolumbiens, die nun mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen der Regierung und Farc hoffentlich besser wird.

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    Piper_Verlags avatar

    Judith Krieger ist zurück – endlich!


    Drei Jahre sind vergangen, in denen die Kommissarin Judith Krieger ihre vermeintlich große Liebe gefunden und wieder verloren hat, um sich daraufhin an der Akademie der Bundespolizei für höhere Führungsaufgaben zu qualifizieren und schließlich als neue Leitung des KK 62 nach Köln zurückzukehren.
    Sie wagt einen Neuanfang, will alles Vergangene hinter sich lassen. Fernab von all der Grausamkeit und all dem Tod, wie sie hofft, beginnt sie zu ermitteln. Doch das Leben hat andere Pläne für sie …

    Mehr zum Inhalt:
    Keine Toten mehr. Mit dieser Hoffnung übernimmt die einstige Mordermittlerin Judith Krieger die Leitung der Kölner Vermisstenfahndung. Doch gleich der erste Tag führt sie in einen fensterlosen Keller. Hier ist ein kolumbianischer Geschäftsmann gefangen gehalten worden und qualvoll verdurstet. Geht es um Gold, Drogen oder etwas ganz anderes? Die junge Kommissarin Dinah Makowski bricht am Tatort zusammen und weigert sich, mit Judith zu kooperieren. Auch auf ihren früheren Teampartner Manni Korzilius kann sie nicht zählen. Judith selbst kennt Kolumbien von einer Auszeit, die sie dort verbracht hat. Aber um aus ihren Erfahrungen schöpfen zu können, muss sie sich einer Wahrheit stellen, die sie lange nicht sehen wollte. Die Ermittlungen führen zu einer zweiten Vermissten und an die Grenzen der Legalität. Schritt für Schritt enthüllen Judith und ihr neues Team eine dramatische Geschichte von Flucht, Vertreibung, Gewalt und betrogener Sehnsucht.

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    Mehr zur Autorin:
    Gisa Klönne, geboren 1964, legt mit „Die Toten, die dich suchen" den sechsten Teil ihrer erfolgreichen Krimireihe um die Kölner Kommissarin Judith Krieger vor. Daneben schrieb die unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnete Autorin mit „Das Lied der Stare nach dem Frost" und „Die Wahrscheinlichkeit des Glücks" aber auch zwei Familienromane. Gisa Klönnes Romane sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Köln.

    Hier findet ihr alle Judith-Krieger-Krimis in der Übersicht!

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