Gisa Klönne Farben der Schuld

(87)

Lovelybooks Bewertung

  • 91 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 38 Rezensionen
(23)
(39)
(21)
(3)
(1)

Inhaltsangabe zu „Farben der Schuld“ von Gisa Klönne

Ein Priestermord in Köln und ein junges Mädchen in Lebensgefahr: Hauptkommissarin Judith Krieger und ihr Kollege Manni Korzilius ermitteln in einem Verbrechen, hinter dem sich ein dunkles Geheimnis verbirgt. Niemand ist dabei frei von Schuld – auch nicht sie selbst.

Ich nehme mir immer vor, schneller auf die Lösung zu kommen und jedesmal macht sie mir einen Strich durch die Rechnung

— LillyMunster

Stöbern in Krimi & Thriller

Dominotod

Ein fesselnder Krimi, mit nordischem Flair, der absolutes Suchtpotential hat.

RubyKairo

Cyrus Doyle und das letzte Vaterunser

4,5 Sterne für einen unterhaltsamen Krimi der spannend und mit tollen Beschreibungen von Guernsey aufwartet.

Ladybella911

Ich bin nicht tot

echt super hoffe das bald eine Fortsetzung kommt

dini84x

Die Einsamkeit des Todes

Nur zu Empfehlen, mich hat das Buch gewesselt

Missi1984

Flugangst 7A

Wieder mal ein genialer Fitzek!

libroprincipessa

Blutzeuge

Es fühlt sich, wie nach Hause zu kommen, wenn ich ein Buch über Jane Rizzoli und Maura Isles lese.

ilkamiilka

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Priestermorde

    Farben der Schuld

    AnnaChi

    28. July 2015 um 18:26

    Gisa Klönne gehört zu den nicht nur lesbaren, sondern richtig guten deutschen Krimiautorinnen. In diesem Buch geht es um eine der dunklen Seiten des Katholizismus. In Köln wird zur Karnevalszeit nahe einer Kirche ein ermordeter Pfarrer gefunden, der sich aber als verkleideter Arzt entpuppt. Als wenig später ein "echter" Priester ermordet wird, stellt sich die Frage nach dem Motiv des Täters ... Die traumatisierte Kommissarin Judith Krieger und ihr Kollege Manni Korzelius brauchen lange, bis sich ihnen die Zusammenhänge erschließen. Mir haben zum einen die lebensnahen Figuren des Krimis gefallen, zum anderen die differenzierte Auseinandersetzung mit der Thematik. Es gibt sie eben doch, die guten deutschen Kriminalgeschichten, die den Leser nicht angesichts des konstruierten Plots den Kopf schütteln und der gestelzten Dialoge und platten Charaktere aufseufzen lassen.

    Mehr
  • Deckmantel Kirche

    Farben der Schuld

    Ginevra

    07. November 2014 um 18:09

    Hauptkommissarin Judith Krieger kehrt aus ihrer Zwangsbeurlaubung zurück in den Dienst – und hat kaum Zeit, zu verarbeiten, dass sie in Notwehr einen Menschen getötet hatte. Judith sucht Hilfe beim Polizeiseelsorger, der für seine Diskretion und Hilfsbereitschaft bekannt ist. Schon steht ein neuer Fall an: in einer Faschingsnacht wird ein Mann in schwarzer Soutane ermordet aufgefunden. Bei der Obduktion fällt auf, dass der Tote sterilisiert war. Ruth, Mitarbeiterin der Telefonseelsorge, macht sich große Sorgen um ihre Tochter Bea, die sich seit dem Tod ihrer besten Freundin Jana nur noch pechschwarz kleidet und „Bat“ nennt. Bat ist aggressiv, schwänzt ihren Job bei der Friedhofsgärtnerei, kümmert sich nur noch um ihr Chamäläon und streunt nachts um die Häuser. Was Bat nicht weiß: die schwangere Jana hatte in der Nacht vor ihrem Tod verzweifelt bei der Telefonseelsorge angerufen. Ruth erkannte ihre Stimme und versuchte, ihr Mut zu machen, um das Kind auszutragen: „Es gibt für alles eine Lösung!“ – Wenige Stunden später war Jana tot… Was Ruth befürchtet, tritt ein: Bat sinnt nach Rache, denn Jana hat ihr den Namen des Kindsvaters anvertraut. Und sie begibt sich in tödliche Gefahr. Die Ermittlungen laufen bereits auf Hochtouren, werden aber immer wieder durch persönliche Querelen gestört. Judith Krieger hat bald einige hochdekorierte Mitglieder der katholischen Kirche im Visier, denn diese haben heimlich Kinder gezeugt, was niemals an die Öffentlichkeit geraten darf. Diese Kinder wachsen ohne Vater auf und werden von ihren Müttern oft lebenslang belogen, weil die Kirche sie dafür mit Alimenten „entschädigt“. Auch dieser Krimi der Kölner Autorin Gisa Klönne hat mich total „aufgesaugt“: das Hörbuch von ca. 5 Stunden habe ich in einem Rutsch durchgehört. Die Sprache besteht aus kurzen, schnörkellosen Sätzen, die Stimmung ist melancholisch und bedrückend, die Themen aktuell. Die Doppelmoral vieler katholischer Priester und die Folgen für ihr Umfeld werden hier unter die Lupe genommen. Mir gefällt vor allem das Engagement der Autorin, auf Frauen in psychischen Notlagen hinzuweisen: auf ungewollt schwangere Mädchen, und auf alleinerziehende Mütter, die jahrzehntelang vergeblich auf eine Entscheidung des Priesters warten. Von mir 5 von 5 Sternen für dieses wunderbar gelesene Hörbuch!

    Mehr
  • Spannung verpufft

    Farben der Schuld

    gagamaus

    05. November 2014 um 14:41

    Eigentlich habe ich mich immer als Klönne-Fan bezeichnet. Teil 1 und 2 über Judith und Manni habe ich genossen und verschlungen. Gut Teil 3 fand ich etwas gezwungen, schon da war es mir manchmal etwas zu langatmig. Aber die Leseporbe von Teil 4 - der Anfang des Buches - las sich gut und ich hoffte wieder auf ein Highlight. Aber leider verpuffte die Spannung für meinen Geschmack ziemlich schnell. Judith Kriegers persönliche Sorgen in allen Ehren, aber ich fand, es mangelte ihr schon arg an der alten Energie. Und überhaupt waren mir die Charaktäre fast zu ausgearbeitet. Das Beleuchten der Hoffnungen und Ängste, der Wünsche und Begierden nahm so viel Raum ein, dass die Handlung daran krankte. Erst zum Schluss - und das war wie bei Teil 3 - kam plötzlich doch noch Aktion und Kribbeln. Da war ich aber schon so enttäuscht, dass es mich nicht mehr richtig mitriss. Jetzt steht es 2 : 2 bei den Klönne-Büchern. Dieses hier war auf jeden Fall nicht mein Geschmack.

    Mehr
  • Farben der Schuld

    Farben der Schuld

    Luc

    22. November 2013 um 20:01

    Karneval in Köln. In der Nacht zum Aschermittwoch wird ein Mann ermordet. Tatwaffe ist ein Schwert. Das Opfer scheint ein Priester zu sein, die Kleidung deutet darauf hin. Das ist die Ausgangslage für die Polizei, bald gibt es einen zweiten Toten, unzweifelhaft ein Mann der Kirche, der auf dieselbe seltsame Weise umgebracht wird. Die Kripo arbeitet unter Hochdruck. Ist von einem Anschlag auf die katholische Kirche auszugehen? Oder handelt es sich um die private Abrechnung eines Psychopathen? Die Hauptkommissarin Judith Krieger peinigen andere Sorgen. Sie hat bei einem Einsatz einen Verbrecher getötet. Das Schuldthema rückt hier ein erstes Mal in den Mittelpunkt des Romans. Zunächst gar nicht fähig die Ermittlungen zu leiten überlässt sie Ihrem pragmatischen Kollegen Manni Korzilius die Suche nach dem Täter. In Gisa Klönnes Roman die "Farben der Schuld" geht es um die Schuld der Eltern, der Kinder und kirchliche Dogmen. Grundsolide wird Spannung aufgebaut, werden lebensechte Figuren aufgebaut und deren Schicksale beleuchtet. Da wäre Bat, das Grufti Mädchen, die ihren Freundin nachtrauert. Wieso hat sie sich das Leben genommen? Ist sie am Ende gar einem Mord zum Opfer gefallen? Ihre Mutter Ruth, die das Leben gerne in Konventionen festzurren möchte und fortdauernd an der Realität scheitert. Und Manni, der den Weisheiten asiatischer Kampfkunsttechniken mehr traut, als den Aussagen der Verdächtigen. Für mich, mein erste Buch von Gisa Klönne. Ich fand es sehr ansprechend. Die Sprache der Autorin fesselt, die Charaktere binden, die Handlung zieht mit. Ausserdem überzeugt die gute Recherchearbeit einer ausgebildeten Journalistin. Feine Sache! Dabei verfällt die Autorin niemals in das übliche gut und Böse Denken trivialer Mittelalterromane, die das katholische Feindbild lediglich als Trampolin für ihre erstarkenden Heldinnen nutzen. Nein, Gisa Klönne setzt auf Authenzität, vertraut ihren lebensechten Figuren und führt so angebliche Tugendhaftigkeit und das Zölibat vor. Lediglich auf den letzten Seiten verliert die Geschichte etwas an Glaubwürdigkeit, schlicht weil Details zu rasch oder gar nicht abgehandelt werden.

    Mehr
  • Priestermord in Köln

    Farben der Schuld

    Penelope1

    18. November 2013 um 10:37

    Nachdem an Karneval ein Arzt im Priestergewand ermordet aufgefunden wird, stellt sich für die Polizei zunächst die Frage: galt der Mord dem Arzt oder dem vermeintlichen Priester? Die traumatisierte Kommissarin Judith Krieger nimmt ihren Dienst wieder auf und ermittelt - und deckt ungeheuerliche Tatsachen auf...! Meine Meinung: Ein fundierter Krimi rund um ein Thema, das immer wieder aktuell ist: die katholische Kirche, Missbrauch, Vorurteile... Dabei kommt die Kirche nicht gerade  besonders gut weg, der Krimi bietet einige überraschende Wendungen und die Autorin versteht es, den Leser geschickt in die Irre zu führen. Auch die persönliche Geschichte der Judith Krieger und dem Mädchen "Bat", die auch nach zwei Jahren noch immer unselig um den Tod ihrer Freundin trauert, fand ich sehr interessant. So weit also ein absolut sehr lesenswerter und spannender Krimi. Trotzdem: ich persönlich habe meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, den Dialogen... Ohne genau begründen können, warum, kam ich nicht in die Geschichte hinein, die Sätze wirken oft abgehackt, die Dialoge kurz, oft oberflächlich. Insgesamt geht  Gisela Klönne ohnehin sehr sparsam mit der wörtlichen Rede um, was es mir persönlich sehr erschwert, mich auf das Geschehen - die Geschichte- einzulassen und zu versinken. Fazit: Ein sehr interessantes - und mutiges - Thema, ein fundierter und spannender Krimi, jedoch liegt mir persönlich Frau Klönnes Schreibstil leider nicht.

    Mehr
  • Köln-Krimi über die Facetten der Schuld

    Farben der Schuld

    cachingguys

    16. June 2013 um 07:43

    Köln, die Nacht vor Aschermittwoch:  Ein Mann im Priestergewand wird vor einer Kirche von einem „Ritter“ getötet. Es handelt sich um den Chirurgen Dr. Weiß. - Ein junges Mädchen, Beatrice oder Bat, wie sie genannt werden möchte, zweifelt am Selbstmord ihrer besten Freundin Jana und versucht den vermeintlichen Mörder zu finden. Von ihrer Mutter, die bei der Telefonseelsorge arbeitet, fühlt sie sich unverstanden und flüchtet zu Florian, Janas Freund. - Manni Korzilius, gerade in einer neuen Beziehung zu Sonia, beginnt zu ermitteln. Anfangs noch ohne seine Kollegin Kollegin Judith Krieger, die wegen dem vorherigen Einsatz noch auf ein Verfahren wartet. Als ein zweiter Mord an einem echten Priester geschieht kommt sie, die immer noch mit den Schatten der Vergangenheit kämpft, zurück. Ein solide geschriebener Krimi, mit der nötigen Spannung und einem glaubwürdigen Tätermotiv. In einem flüssigen Schreibstil wird aus den Perspektiven der einzelnen Charaktere geschrieben, was sie einem sehr viel näher bringt. Einzig die Exkurse in Mannis Karate Hobby waren mir persönlich etwas langatmig. Ein kurzweiliger Krimi über die Facetten der Schuld.

    Mehr
  • Farben der Schuld - Ein echter Klönne

    Farben der Schuld

    Seehase1977

    23. May 2013 um 15:31

    Klappentext: Ein Priestermord in Köln und ein junges Mädchen in Lebensgefahr: Hauptkommissarin Judith Krieger ermittelt in einem dramatischen Fall, hinter dem sich ein dunkles Geheimnis verbirgt. Niemand ist dabei frei von Schuld - auch nicht sie selbst. Karnevalsende in Köln. Ein Mann im Priesterornat liegt ermordet vor einer Kirche. Jemand hat ihm ein Schwert in die Brust gerammt. Kurz darauf geschieht ein zweiter Mord nach demselben Schema. Hasst jemand die katholische Kirche, oder verbindet die beiden Opfer ein dunkles Geheimnis? Trotz fieberhafter Ermittlungen finden Manni Korzilius und seine Kollegen von der Kripo keinen Hinweis auf den Täter. Hauptkommissarin Judith Krieger ist nach einem Einsatz, bei dem sie beinahe ums Leben kam und selbst getötet hat, eigentlich vom Dienst befreit. Als sie sich jedoch an den Polizeiseelsorger wendet, um über ihr Trauma zu sprechen, wird sie sehr schnell in den Mordfall »Priester« verwickelt und beginnt wieder zu ermitteln. Doch genau wie ihre Kollegen stößt sie auf eine Mauer des Schweigens: In der Telefonseelsorge, wo eines der Opfer arbeitete. Bei einem Priester, dem das Beichtgeheimnis wichtiger ist als sein eigenes Leben. Und bei der jungen Bat, die zum Leidwesen ihrer Mutter in die Grufti-Szene abgedriftet ist. Bat, die den Mörder ihrer besten Freundin sucht und dabei selbst in Lebensgefahr gerät. Schuld, Vergebung, Rache und Glauben. Als Judith die Zusammenhänge begreift, plant der Täter bereits seinen nächsten Mord. Wie immer klasse und nachvollziehbar gezeichnete Charaktere, interessant die Einblicke in die Arbeit von Polizei- und Kirchenseelsorgern. Ein Buch, dass beim Leser Fragen nach Schuld, Sühne und Reue aufwirft. Wie schon in den ersten drei Romanen mit dem Ermittlerteam Krieger und Korzilius schreibt die Autorin in kurzen, manchmal abgehackt wirkenden Sätzen. Auch hier gelingt es ihr wieder, einen Spannungsbogen zu erzeugen. Ein Krimi, der auch ohne blutrünstige Details auskommt und der den Leser von Anfang bis Ende fesselt. Ein toller vierter Teil der Reihe von Gisa Klönne und absolut empfehlenswert! Es empfiehlt sich, die drei Vorgängerbücher zu lesen, nicht, weil man diese braucht um Teil vier verstehen zu können, sondern schlichtweg, weil sie so gut sind. Daumen hoch von mir!

    Mehr
  • Rezension zu "Farben der Schuld" von Gisa Klönne

    Farben der Schuld

    Golondrina

    15. July 2012 um 12:25

    Dieser Band konnte mich nicht so mitreissen wie die vorangegangenen. Viel Raum wird der seelischen Aufarbeitung von Judith Krieger eingeräumt, nicht wirklich störend aber für mich immer wieder ein Stopp beim Spannungsaufbau des Kriminalfalls. Ansonsten viele mögliche Täter, viele Spuren und ein etwas abruptes Ende, wie ich finde. Ganz gut zum Runterlesen aber kein wirkliches Highlight. Wer den Band davor nicht gelesen hat, wird Hintergrundinformationen vermissen.

    Mehr
  • Rezension zu "Farben der Schuld" von Gisa Klönne

    Farben der Schuld

    Spatzi79

    30. November 2011 um 12:24

    "Farben der Schuld" ist der vierte Band aus der Reihe um die Kölner Ermittler Judith Krieger und Manfred Korzilius. Judith kämpft nach den Ereignissen am Ende des letzten Bandes sowohl mit ihrer Gesundheit als auch mit ihrer Psyche. So knapp dem Tod entronnen zu sein und dabei auch noch einen anderen Menschen umgebracht zu haben, wirkt auch bei der ansonsten immer so toughen Kommissarin deutlich nach. Daher ist Manni erstmal mit den Kollegen alleine am Ermitteln, als am Karnevals-Dienstag vor einer Kirche ein ermordeter Priester aufgefunden wird. Als kurz darauf ein zweiter Mord nach demselben Schema geschieht, bricht schon beinahe Panik unter den Geistlichen der Stadt aus. Ist das Motiv im Hass auf die katholische Kirche zu finden oder liegen ganz andere Beweggründe zugrunde? Und dann sind da noch das Mädchen Beatrice, genannt Bat, die nach dem Grund für den Selbstmord ihrer Freundin vor 2 Jahren sucht. Ihre Mutter arbeitet in der katholischen Telefonseelsorge und der ermordete Priester war ihr Chef. Was weiß das Mädchen? Die zentralen Themen dieses Krimis sind Schuld und Glaube. Dass die Autorin nicht besonders mit der katholischen Kirche sympathisiert, liest sich recht deutlich und mir persönlich zu einseitig, auch wenn ich selber nicht gläubig bin. Ähnlich ging es mir mit der anhand Bat geschilderten Grufti-Szene, auch hier wurde mir zu viel mit Stereotypen gearbeitet. Das Privatleben der Ermittler kommt in diesem Band sehr ausführlich zur Sprache. Allerdings sollte man zumindest den letzten Vorgänger gelesen haben, um die vielen Hinweise gerade in bezug auf Judith Krieger und ihr Trauma besser zu verstehen. Der eigentliche Fall kommt aufgrund dieser vielen Verweise in die Vergangenheit ein bisschen kurz. Auch die Auflösung am Ende fand ich etwas aprupt und nicht völlig nachvollziehbar. Insgesamt wieder ein solider deutscher Krimi und Judith Krieger war mir diesmal deutlich sympathischer als in den anderen Bänden, aber völlig überzeugen kann mich die Reihe leider immer noch nicht.

    Mehr
  • Rezension zu "Farben der Schuld" von Gisa Klönne

    Farben der Schuld

    Ilary

    24. October 2011 um 19:57

    Der Kölner Karneval geht zu Ende. In dieser Nacht wird die Leiche eines ermordeten Priesters auf den Stufen der Kirche S. Pantaleon gefunden und dazu wurde MÖRDER geschrieben. Keiner weiß wer das Opfer ist. Handelt es sich tatsächlich um einen Priester oder um eine Verkleidung? Kurz darauf wird in der gleichen Stellung nochmals ein Toter gefunden. Hier handelt es sich jetzt tatsächlich um einen Priester. Auch dieser wurde mit einem Schwert umgebracht und MÖRDER auf die Stufen geschrieben. Die Ermittler stellen sich nun die Frage, wie hängen die beiden Morde zusammen, kennen sich die Opfer oder welche Verbindung gibt es? Judith Krieger ist von ihrem letzten Einsatz noch traumatisiert und steht anfangs noch nicht zur Verfügung. klinkt sich dann allerdings in gewohnter Weise ein und arbeitet wieder mit Manni Korzilius. In einem anderen Strang lernen wir Bat, das Grufti-Mädchen kennen. Sie feiert den 18. Geburtstag ihrer Freundin an deren Grab. Jana hatte sich vor den Zug geworfen und Selbstmord begangen, der für keinen ihrer Freunde und Familie nachvollziehbar war. Lange Zeit laufen diese Stränge nebeneinander und eine Verbindung ist nicht vorstellbar. Es geht hier vor allem auch um das Thema Kirche und Priesterkinder bzw. um die eigene Vergangenheit von Judith. Gise Klönne hat es wieder geschafft, spannend und fesselnd und ohne Längen diesen Krimi zu schreiben. Ich war eindeutig im Vorteil, da ich die Vorgängerbände schon gelesen hatte. Für mich ein echter Pageturner. Das schöne Cover muß auch noch unbedingt erwähnt werden. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf weitere Bände.

    Mehr
  • Rezension zu "Farben der Schuld" von Gisa Klönne

    Farben der Schuld

    AnjaKoenig

    18. September 2011 um 20:13

    auch dieser krimi von gisa klönne hat mir wieder sehr gut gefallen. die thematik rund um katholische kirche, gothicjugend, gewalt gegen frauen hat sich interessant zusammengefügt. auch die persönlichen probleme der kommisarin und der anderen ermittler ist sehr gut beschrieben. freue mich schon auf das nächste buch der reihe und empfehle dieses buch gerne weiter.

  • Rezension zu "Farben der Schuld" von Gisa Klönne

    Farben der Schuld

    schnegg72

    01. August 2011 um 21:09

    Keiner ist frei von Schuld Eines vorab: Ich habe dieses Buch von vorablesen bekommen und kenne die 3 Vorgänger-Teile der Krieger/Korzilius-Reihe nicht. Dies ist allerdings nur ein kleines Handicap und man liest sich trotzdem schnell ein. Inhalt An Faschingsdienstag wird vor einer Kölner Kirche nachts ein Priester von einem Ritter mit einem Schwert erstochen. Doch der Priester war eigentlich Arzt. Neben ihm schreibt der Täter „Mörder“. Brauchbare Zeugen gibt es nicht. Kurz darauf wird vor dem Priesterseminar ein echter Priester nach dem selben Muster ermordet. Hat es der Serientäter auf die katholische Kirche abgesehen? War der Arzt nur ein Versehen? Nur eines haben die beiden Opfer gemeinsam: eine Vasektomie. Doch warum sollte sich ein Priester sterilisieren lassen? Judith muss wohl im vorhergehenden Teil durch eigenmächtiges Handeln den Täter erschossen haben, der vorher die Zeugin, die sie schützen und vernehmen wollte, erschoss und sie ermorden wollte. Nun fängt sie langsam wieder mit der Arbeit an und bekämpft nebenbei noch ihr Trauma. Zudem ist sie sehr eigenwillig und kann sich den Anweisungen ihres Vorgesetzten nur sehr schwer fügen. Auch die katholische Kirche ist – zum steigenden Ärger von Manni – überhaupt keine Hilfe. Freunde, Vorgesetzte und die Kollegen der Telefonseelsorge des echten Priesters wissen offenbar etwas und schweigen. Aber Manni und Judith wären nicht sie selbst, wenn sie bei den Ermittlungen nicht ihre eigenen Ideen statt die ihres Vorgesetzten verfolgen würden. Selbst als die Tochter einer Seelsorgerin verschwunden ist und in Lebensgefahr schwebt schweigen alle. Doch da haben sie die Rechnung ohne Judith und Manni gemacht, die einfach nicht locker lassen.... Aufbaueindrücke Es gibt mehrere Handlungsstränge, die nach und nach mehr und mehr ineinander verschmelzen. Die beiden Priestermorde und ihre Ermittlungen, die von Judith und Manni bestritten werden. Das Gruftimädchen Bea, die den Mörder ihrer Freundin Jana sucht und immer mehr selbst ins Visier des Mörders gerät. Damit treibt sie ihre Mutter, die in der Telefonseelsorge arbeitet, immer mehr zur Verzweiflung, weil sie ihr zusehends entgleitet. Judith versucht nach der Entlassung aus der Reha ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, steigt stundenweise wieder im Kommissariat ein und lernt zudem noch ihren neuen Nachbarn Karl kennen und lieben. Gleichzeitig laufen noch die internen Ermittlungen gegen sie zum vorherigen Fall. Und sie will nicht noch einmal den selben Fehler machen wie damals. Manni kann sich mit der Ideologie der katholischen Kirche, ihrer Doppelmoral und den Vertuschungsversuchen überhaupt nicht anfreunden. Im Gegenteil: fast scheint er bei den Ermittlungen einen persönlichen Feldzug gegen die Kirche zu führen. Auch er steckt privat in den Anfängen einer neuen Beziehung, die er sich irgendwie auch anders vorgestellt hat. Mein Eindruck Gisa Klönne erzählt „Farben der Schuld“ als Beobachter. Jeder einzelne Akteur hat sein eigenes Schuld-Päckchen zu tragen. Als Leser fiebert man mit jedem einzelnen mit. Die Autorin schreibt äußerst anschaulich, mitfühlend, real und packend und schafft es so auch die Spannung bis zur letzten Seite zu halten. Auf jeden Fall werde ich die drei Vorgänger und den Nachfolgeteil mir demnächst noch zu Gemüte führen. Der Punktabzug ist leider dafür, dass man anfangs ein wenig braucht, um ohne die Vorgänger alle Zusammenhänge zu verstehen. Autorin Gisa Klönne ist Journalistin und Dozentin und lebt in Köln. Ihre Bücher um Judith Krieger werden in mehreren Sprachen vertrieben. Buchdaten Taschenbuch: 384 Seiten Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. März 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3548282725 ISBN-13: 978-3548282725

    Mehr
  • Rezension zu "Farben der Schuld" von Gisa Klönne

    Farben der Schuld

    RalfderPreusse

    24. July 2011 um 21:28

    Und wieder zeigt Gisa Klönne, dass sie es so gut kann wie wenige. Die traumatisierte KHK Judith Krieger steigt nach ihren schweren Verletzungen wieder in einen Fall ein. Der Tod eines als Priester verkleideten Arztes und eines echten Priesters geben ihr und ihrem Team viele Rätsel auf. Außerdem erfährt sie, wie ihr leiblicher Vater gestorben ist und findet einen neuen Freund. Am Ende zeigt sich, dass im katholischen Köln die katholische Sexualmoral Ursache der Verbrechensserie ist. Eine spannende Geschichte und eine tiefgründige Ermittlerin. Kann man nur empfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Farben der Schuld" von Gisa Klönne

    Farben der Schuld

    Gruenente

    04. May 2011 um 19:39

    Judith kommt aus der Klinik und will sofort wieder arbeiten. Aber sie hat körperliche und seelische Probleme.
    Trotzdem ermittelt sie auch im Priestermord halbtags mit. Sie lernt einen neuen Mann und einen Freund ihres verstorbenen Vaters kennen.
    Auch im Doppelmord hat sie wieder viel Intuition, Manni steht dem aber nicht nach.
    Spannend und mit viel Kölner Lokalkolorit.

  • Rezension zu "Farben der Schuld" von Gisa Klönne

    Farben der Schuld

    Lilli33

    11. March 2011 um 14:03

    Dies ist der vierte Kriminalroman von Gisa Klönne mit dem Ermittlerteam Judith Krieger und Manni Korzilius. Über weite Teile wird auf den vorherigen Fall angespielt, so dass ich mir gewünscht hätte, ich hätte die ersten drei Bücher auch gelesen. Der hier vorliegende Fall ist aber in sich abgeschlossen, die Rückblenden betreffen nur die Entwicklung von Judith Krieger. In der Nacht zum Aschermittwoch wird vor einer Kirche in Köln ein Mann in Priesterornat ermordet. Ein Zeuge hat nur einen schattenhaften Ritter mit einem Schwert gesehen. Das gothic girl Bat trauert immer noch um die tote Freundin und sucht deren Mörder, wobei sie selbst in Gefahr gerät. Manni und Judith ermitteln, doch es wird von allen Seiten gemauert. Keiner sagt die volle Wahrheit, weder die Kirchenoberen, noch der Telefonseelsorger oder Bats Mutter Ruth. Als wenig später ein Mord nach dem gleichen Schema geschieht, denkt man natürlich sofort an einen Serienmörder. Fieberhaft wird nach einer Verbindung zwischen den beiden Toten gesucht. Gisa Klönne steigt mit dem Mord am Anfang gleich voll ein. Sie lässt eine düstere und mysteriöse Stimmung aufkommen. Eindringlich beschreibt sie, wie das Opfer seine Ermordung empfindet, seine Gedanken, seine Angst. Als positiv sehe ich es an, dass sie auf blutrünstige Details verzichtet. Im Laufe der Ermittlungen wird der Leser geschickt immer wieder auf eine falsche Fährte geführt. Einen großen Teil des Buches nimmt allerdings nicht der Kriminalfall ein, sondern das Privat- bzw. Berufsleben der Kommissare und sonstigen Beteiligten. Auch hier erfahren wir in langen Abschnitten, was die Hauptpersonen denken, wobei es nicht nur Gedanken zum Fall sind, sondern vor allem auch zu früher Erlebtem. Dadurch ging für mich die Spannung immer wieder ein bisschen verloren. Den Fall an sich empfand ich als logisch, wenn auch stark konstruiert. Wo man hinsah, ging es nur noch um Kinder, die von ihren Vätern im Stich gelassen worden waren. Fazit: gute Unterhaltung, für Liebhaber deutscher Krimis sicher lesenswert

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks