Gisa Klönne Nichts als Erlösung

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Inhaltsangabe zu „Nichts als Erlösung“ von Gisa Klönne

Die Jagd nach dem Täter führt Hauptkommissarin Judith Krieger von Köln über Südhessen bis nach Griechenland. Und zu einem lange verschwiegenen Kapitel deutscher Geschichte: dem Schicksal der Heimkinder in der Nachkriegszeit. Doch der Mörder verfolgt seinen eigenen Plan. Einen Plan, in dem Judith die Hauptrolle spielt ...

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    Nichts als Erlösung

    harakiri

    16. January 2016 um 07:29

    Kein Buch, das einfach so überflogen wird, dazu ist es zu komplex. Die Autorin baut am Anfang viele Erzählstränge auf: die Kommissarin Judith und ihr Partner Manni, den Journalist Rene Zobel, Eric der Schatzgräber und auch der Mörder kommt in Briefen zu Wort. Das macht den Roman erst mal etwas schwer zu lesen weil man sich ständig umstellen muss. Andererseits bleibt die Handlung auch spannend. Ihr neuer Fall führt Kommissarin Judith Krieger in die Vergangenheit der Waisenhäuser aus dem 2. Weltkrieg. Böse Missstände werden aufgedeckt im Laufe ihrer Ermittlungen. Mir hat sehr gut gefallen wie sich die Geschichte so nach und nach aufgedröselt hat. Unerwartete Vorkommnisse und neu eingeführte Personen füllen Seite um Seite und halten das Niveau hoch. Nur der Schluss hat mir nicht so richtig gefallen. Das Ende kommt zu abrupt und der Täter führt sein Vorhaben nicht zu Ende. Warum nicht? Das bleibt leider offen. Ansonsten ein gut aufgebauter Krimi, der aber ein bisschen Konzentration erfordert

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  • Heimkinder - ein trauriges Kapitel deutscher Geschichte

    Nichts als Erlösung

    AnnaChi

    10. August 2015 um 15:10

    Gisa Klönne versteht es, brisante Themen gut zu recherchieren und in Krimiform zu verpacken, ohne dass jemals der Eindruck entsteht, es gehe nur um den "Thrill", den so ein Thema hat. In diesem Buch geht es um die unrühmliche Geschichte der Heimkinder, die auch nach der Zeit des Nationalsozialismus mit tiefschwarzer Pädagogik behandelt wurden. Zur Geschichte: In Köln wird in einer Sommernacht die Leiche eines Mannes mit zerstörtem Gesicht entdeckt. Nachdem er als Sohn einer Familie identifiziert wird, die vor Jahren auf mysteriöse Weise verschwand und aller Wahrscheinlichkeit nach ermordet worden war, kommt die Vergangenheit der Eltern als Erzieher im Heim "Frohsinn" ans Licht. Rächt sich etwa ein ehemaliger "Zögling" dieses Heims an seinen Folterern? Geschickt verwebt Gisa Klönne unterschiedliche Handlungsstränge zu einer spannenden Geschichte. Die ermittelnden Kommissare Judith Krieger und Manni Korzelius erscheinen wieder einmal als realistische und in ihrer Menschlichkeit anrührende Personen.  

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  • Der Tote war Jonas

    Nichts als Erlösung

    Islaender

    25. June 2015 um 09:54

    Ein junger Mann wird umgebracht und nachdem es einige Zeit dauert, findet Kommissarin Judith Krieger heraus, wer er war. Das "warum" dauert länger und eigentlich ist der Tote wirklich nur Opfer, denn wer kann was für seine Eltern. Der Mörder handelt motiviert aus seiner eigenen Geschichte heraus und will Rache nehmen bzw. Erlösung bekommen. Judith Krieger ermittelt auf eine teilweise ziemlich unkonventionelle Art - übersinnliche Fähigkeiten werden offenbart - und ihr Kollege Manni kann ihren Gedanken deswegen oft nicht folgen. Privat scheint Judith Krieger einen schweren menschlichen Verlust zu verarbeiten, obwohl mir nicht genau klar wurde, was damals passiert ist. Manni dagegen wird Vater und kann es noch nicht fassen. Für die privaten Ereignisse - der Geburtstag des Stiefvaters inklusive - sollte man wohl die Vorgängerbücher gelesen haben. Für mich persönlich schön war es, daß die Orte, an denen die Geschichte spielt, mir teilweise bekannt sind.

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  • Erlösung

    Nichts als Erlösung

    harakiri

    Kein Buch, das einfach so überflogen wird, dazu ist es zu komplex. Die Autorin baut am Anfang viele Erzählstränge auf: die Kommissarin Judith und ihr Partner Manni, den Journalist Rene Zobel, Eric der Schatzgräber und auch der Mörder kommt in Briefen zu Wort. Das macht den Roman erst mal etwas schwer zu lesen weil man sich ständig umstellen muss. Andererseits bleibt die Handlung auch spannend. Ihr neuer Fall führt Kommissarin Judith Krieger in die Vergangenheit der Waisenhäuser aus dem 2. Weltkrieg. Böse Missstände werden aufgedeckt im Laufe ihrer Ermittlungen. Mir hat sehr gut gefallen wie sich die Geschichte so nach und nach aufgedröselt hat. Unerwartete Vorkommnisse und neu eingeführte Personen füllen Seite um Seite und halten das Niveau hoch. Nur der Schluss hat mir nicht so richtig gefallen. Das Ende kommt zu abrupt und der Täter führt sein Vorhaben nicht zu Ende. Warum nicht? Das bleibt leider offen. Ansonsten ein gut aufgebauter Krimi, der aber ein bisschen Konzentration erfordert

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  • Nichts als Erlösung - Gisa Klönne

    Nichts als Erlösung

    typisch-mona

    17. August 2014 um 09:51

    Der 5. Fall für Judith Krieger und der 1. Fall für mich. Die Leseprobe war bereits sehr spannend und so freute ich mich endlich auch das ganze Buch lesen zu können: Eine heiße Sommernacht am Rhein, das ist eine schöne Gelegenheit für Touristen, sich seitwärts in die Büsche zu schlagen, um romantisch zu zweit zu sein. Unromantisch wird es allerdings, wenn man dabei eine Leiche findet, der das Gesicht weggeschossen wurde. Und Pech wenn man als Hauptkommissarin auf seiner Laufstrecke am Leichenfundort vorbei kommt. So schnell war ich bisher in keinem Buch mitten im Geschehen drin. Das Mordopfer wird von Judith und ihrem Kollegen Manni Korzilus schnell identifiziert, doch dies wirft nur weitere Fragen auf. Der Tote selbst hat eine prägende Vergangenheit... Ich fand das Buch so spannend, dass ich es erst tief in der Nacht, als ich die letzte Seite gelesen hatte, aus der Hand legen konnte. Gisa Klönne gelingt es den Leser mitzunehmen, dabei legt sie viele falsche Fährten. So bleibt die Geschichte immer spannend und bekommt durch diese immer wieder einen neuen Dreh. Die Charaktere wirken sehr lebendig und sympathisch. Die einzelnen Handlungsstränge werden am Ende gut zusammengeführt und erst da zeigt sich dann wer der Täter ist und was seine Beweggrünge waren. Beeindruckt hat mich, wie gründlich das Thema Kinderheim in der Kriegs- und Nachkriegszeit (also Drittes Reich und die schwarze Pädagogik der 60er) recherschiert wurde. Dabei hat Gisa Klönne dieses sensible Thema sehr einfühlsam behandelt. Ein für mich sehr lesenswertes Buch, das durch seine sorgfältig recherchierte Thematik weit über einen normalen Krimi hinausgeht. Ich werde es gerne weiterempfehlen.

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  • Nichts als Erlösung

    Nichts als Erlösung

    Seehase1977

    Klappentext: Ein Toter ohne Gesicht mitten in der Kölner Altstadt. Die Ermittlungen führen Hauptkommissarin Judith Krieger in die Vergangenheit. Zu einer Familientragödie. Und zu einem Kinderheim, dessen Wurzeln bis in die NS-Zeit reichen. Ist der Täter ein ehemaliges Heimkind? Ist Rache sein Motiv? Schon bald fordert er Judith Krieger zu einem perfiden Wettkampf heraus. Bei einer ungeplanten nächtlichen Joggingtour in einer heißen Sommernacht  stößt Kommissarin Judith Krieger zufällig auf eine Leiche, deren Gesicht durch einen Schuss komplett zerstört wurde. Mit ihrem Kollegen Manni Korzilius nimmt sie sogleich die Ermittlungen auf. Das Opfer ist ein ehemaliger Hauptverdächtiger in einem 20 Jahre zurückliegenden  Mordfall. Damals wurden die Eltern des Toten, ein pensioniertes Ehepaar  und ehemalige Leiter eines Kinderheims  zusammen mit der Schwester getötet, die Leichen wurden nie gefunden, der Fall nie aufgeklärt. Judiths und Manis Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Motiv für den Mord an dem jungen Mann  im früheren Kinderheim zu suchen ist. Gleichzeitig sucht der Täter Kontakt zu Judith - er schickt ihr Fotos... Endlich wieder ein Fall für Judith Kriener! Nachdem  'Farben der Schuld' mich nicht voll überzeugen konnte,  hat die Autorin hier wieder einen von der ersten bis zur letzten Seite gelungenen Krimi  geschrieben. Authentische und sympathische Charaktere gewürzt mit der nötigen Menge an Spannung, ein grandioser Plot voller Überraschungen, reizvolle, vielschichtige Protagonisten sowie eine spannungsgeladene Schreibweise, haben das Buch für mich zu einem echten Page Turner gemacht. Wie gewohnt, greift Gisa Klönne gekonnt ein brisantes Thema auf und bekommt von mir fünf Sterne hierfür und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Krimi- und Krieger-Fans.

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  • Judith Krieger

    Nichts als Erlösung

    Luc

    21. November 2013 um 23:19

    Ein Mord ist in der Kölner Altstadt geschehen. Kommissarin Judith Krieger starrt in ein zerfetztes Gesicht. Auf einer Brücke wartet ein Mann und verschwindet in der Dunkelheit. Die Jagd nach dem Täter beginnt. Wer ist der Tote? Ein Ex- Verdächtiger in einem ungeklärten Mordfall, bei dem die Leichen abhanden gekommen sind. Zusammen mit ihrem Ermittlerkollegen Manni Korzilius taucht Judith Krieger tief in die Vergangenheit des Opfers ein. Die Spuren führen bis in die Nazizeit, der Welt von Erziehungsheimen und Prügelschulen. Doch dem Täter ist schwer beizukommen. Er sucht förmlich die Nähe der Kommissarin und legt Fährten aus. Meinung: Der Krimi beginnt mit dem Genre üblichen Mordpaukenschlag. Ein brachialer Auftakt mit Detailverliebtheit und unerbittlicher Exaktheit erzählt, was bisweilen auf Kosten der Spannung geht. Dabei ist die Sprache Gisa Klönnes durchschlagenste Waffe, neben sauber durchkomponierten Handlungssträngen, die am Ende punktgenau zusammenlaufen. Ungemein plastisch werden dem Leser die Begebenheiten vor Augen geführt. Man kann den Muff der monströsen Bilderbuchfamilie im Horrorhaus förmlich riechen, während vor der Haustür die Sommerhitze explodiert. Der Roman liest sich nicht immer flüssig, abschreckend sperrig wird er allerdings auch nie. Gisa Klönne hat einen eher inne haltenden Schreibstil, der zwischen lakonisch-sachlich und emotional-eindringlich wechselt. Die Themenwahl ist ein dicker Pluspunkt. Gisa Klönne nimmt im weitesten Sinne die Kriegsgeneration aufs Korn. Welch ein Ballast müssen diese Straf-Hass und Verachtungspädagogen, die Duckmäusertum und Denunziantentum honorierten, für die Alt Achtundsechziger Generation gewesen sein, die mit Liberalismus, Nonkonformismus, Kreativität und Lässigkeit konterten. Kaum vorstellbare Szenarien spielten sich in den Erziehungsheimen ab. Für manch eine arme Seele kam der Aufstand der Jugend zu spät... Stark, das Ermittlerduo Manni Korzilius und Judith Krieger. Manni, der gerade dabei ist als Vater zu werden. Judith, deren Leben sich langsam von den Dämonen der Vergangenheit befreit. Glaubhafte, runde Charaktere. Ich hatte nach Hundert Seiten einmal das Gefühl auf der richtigen Spur zu sein, was die Täterschaft anging, danach liefen die Handlungsstränge so wirkungsvoll auseinander, dass ich vor einem undurchdringlichen Rätseldickicht stand. Erst ganz am Schluss bestätigte sich mein Anfangsverdacht. Insgesamt ein gelungener Krimi.

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  • Nichts als Erlösung

    Nichts als Erlösung

    bidi66

    19. August 2013 um 16:07

    Judith Krieger findet während einer nächtlichen Joggingtour einen erschossenen Mann und ermittelt bald mit ihrem Kollegen. Der Tote ist Jonas Vollenweider, der seit 20 Jahren in Griechenland lebte und dessen Familie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, das jedoch nie aufgeklärt wurde, da die Leichen seiner Eltern und seiner Schwester spurlos verschwunden blieben. Er wollte während eines kurzen Aufenthaltes in Deutschland sein Elternhaus verkaufen und wurde nun Opfer eines Verbrechens. Die Familie Vollenweider leiteten bis 1986 ein Kinderheim, welches schon während der NS-Zeit existierte, die Polizei als auch die Presse sieht in diesem Kinderheim ein mögliches Mordmotiv. Für Spekulationen bleibt viel Raum und so gehen Judith und Manni allen Spuren akribisch nach, um einen Zusammenhang zwischen dem Verbrechen von damals und dem Verbrechen von heute zu finden. Endlich gelingt ihnen ein Durchbruch, der für Judith und manch anderen zu spät zu kommen scheint. Großartige Story, vieles bleibt bis zum Schluss dunkel, es bleibt viel Raum für eigene Vermutungen und die Polizei scheint so gar keine Fortschritte zu machen. Das Privatleben der Ermittler wird teilweise angerissen, läßt sie aber umso menschlicher wirken. Man muss die ersten Bände nicht gelesen haben um die Story zu verstehen. Es ist ein spannender, logisch aufgebauter und gut nachvollziehbarer Krimi. Gut hat mir gefallen, dass die deutsche Nachkriegsgeschichte, die auch nicht heller war als die Zeit davor, gut und ohne Pathos mit eingearbeitet wurde. Mein Urteil: sehr empfehlens- und lesenswert.

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  • Spannung pur mit interessantem Thema

    Nichts als Erlösung

    cachingguys

    23. May 2013 um 20:14

    Das Buch beginnt in dem jemand in der Ich-Form berichtet wie er mit einem Koffer in der Hand Abschied von seinem zu Hause nimmt. Er wird vertrieben und hofft auf ein gnädig aufgenommenes Wiedersehen. Diese Gedanken, in einer anderen Schrift verfasst, ziehen sich durch das gesamte Buch und vermitteln Einblicke in die Gedanken des Täters. Weiter geht es am 1.August. Der Leser wird auf den nächsten Seiten in verschiedene Handlungsstränge eingeführt. Da ist zum einen Eric Sievert, der in Biblis nachts als Raubgräber unterwegs ist. Sein Freund und Nachbar Kurt aus Darmstadt hat ihn zu diesem Hobby gebracht. Ein Bronzeschild hat er schon gefunden und illegal im Internet verkauft. Später findet er noch eine moderne goldene Kette und menschliche Knochen, ein alter Soldat, wie er vermutet. Seit Patricks Tod hat Judith Krieger, Hauptkommissarin, Albträume von einem weißen Pferd. Sie erwacht und beschließt am Rhein in der Nähe des Doms in Köln joggen zu gehen. Sie hört Hilfeschreie und entdeckt eine Leiche ohne Gesicht. Dabei hat sie das Gefühl beobachtet zu werden. Dies wird ihr Fall. Zusammen mit Manni Korzilius beginnt sie zu ermitteln. Da ist auch noch Rene Zobel, der junge, überambitionierte Polizeireporter des KURIERs. Der Tote Jonas Vollenweider war vor 20 Jahren Hauptverdächtiger in einem anderen Fall. Seine Eltern und seine Schwester verschwanden plötzlich. Im Haus fanden sich damals, 1986, keinerlei Spuren nur sehr viel Blut, da auch keine Leichen gefunden wurden, musste er freigesprochen werden.  Jonas wandert daraufhin nach Griechenland aus. Nun kam er zurück um sein Elternhaus zu verkaufen und ist wenige Stunden später tot. Steht der Fall im Zusammenhang mit der Vergangenheit der Eltern? Sein Vater kam1945 mit 15 Jahren, als Kriegswaise, in das Kinderheim Frohsinn, das er später, bis zu seiner Pensionierung 1981, leitete. Eine Spur führt die Ermittler nach Darmstadt, eine andere auf die griechische Insel Samos. Es ist ein spannender, logisch aufgebauter und gut nachvollziehbarer Krimi. Gut hat mir gefallen, dass die deutsche Nachkriegsgeschichte, die auch nicht heller war als die Zeit davor, gut und ohne Pathos mit eingearbeitet wurde. Mein Urteil: sehr lesenswert.

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  • Nichts als Erlösung - Gisa Klönne

    Nichts als Erlösung

    Zauberzeichen

    06. May 2013 um 17:06

    Zitat: “Er wollte seinen Gegner nicht nur töten – er wollte ihm sein Gesicht nehmen. Weil er selbst sein Gesicht verloren hat. Weil er Gleiches mit Gleichem vergelten will” (S.30) Inhalt: “Ein Toter ohne Gesicht mitten in der Kölner Altstadt. Die Ermittlungen führen Hauptkommissarin Judith Krieger in die Vergangenheit. Zu einer Familientragödie. Und zu einem Kinderheim, dessen Wurzeln bis in die NS-Zeit reichen. Ist der Täter ein ehemaliges Heimkind? Ist Rache sein Motiv? Schon bald fordert er Judith Krieger zu einem perfiden Wettkampf heraus.” Hochsommer in Köln. Die Touristen treibt es zum Rhein. Auch ein amerikanisches Ehepaar wollte in den Büschen ein paar romantische Stündchen verbringen. Doch statt Romantik finden sie einen Toten, dem das Gesicht weggeschossen wurde. Die Hauptkommissarin Judith Krieger kann aufgrund der Hitze nicht schlafen und macht sich auf zu einer Laufrunde am Rhein. Dort trifft sie auf das geschockte amerikanische Paar und den Toten. Obwohl der Kopfschuss das Gesicht unkenntlich gemacht hat, haben Judith und ihr Kollege Manni das Opfer schell identifiziert: Es ist Jonas Vollenweider, der vor 20 Jahren des Mordes seiner Eltern und seiner Schwester verdächtigt wurde. Am Geburtstag seiner Schwester hat die Familie ein letztesmal aufeinander getroffen. Jonas ist angeblich am Abend wieder zu sich nach Hause gefahren. In dem Familienhaus in Hürth wurden Spuren eines Blutbades, jedoch keine Leichen gefunden. Man vermutete, dass Jonas sie “verschleppt” und begraben hat. Er wanderte nach Griechenland aus und erwartet mit seiner Freundin ein Kind. Zunächst muss die Frage geklärt werden, warum er gerade an dem Abend nach Köln kam. Schnell ist aber klar, dass er das Haus verkaufen wollte. Was ist vor 20 Jahren wirklich passiert? Hat Jonas seine Familie getötet, war es der Vater oder gar die Schwester, die sich dann selbst aus dem Staub gemacht haben? Oder war es doch jemand anderes? Vielleicht jemand, der damals in den 60er Jahren in dem Kinderheim lebte, das die Vollenweiders führten und welches bereits abgebrannt ist? Meinung: 5. Fall für Judith Krieger, erster und bestimmt nicht letzter Fall dieser Reihe für mich. Als ursprüngliche Kölnerin habe ich mich direkt wieder zu Hause gefühlt. Die Orte, die beschrieben wurden, konnte ich mir lebhaft in Erinnerung rufen. Alleine deswegen habe ich mich schon sehr auf das Buch gefreut. Dass es dann so spannend und verzwickt war, hat das Lesevergnügen nur gestärkt und ich habe das Buch nur ungerne aus der Hand gelesen. Gisa Klönne versteht es die Spannung von Beginn an zu halten, in dem sie viele falsche Fährten legt und uns verschiedene Perspektiven zeigt. So lernen wir auch den Schatzsucher Eric Sievert und den Reporter Zobel vom Kurier-Report kennen. Sieverts Situation ist ziemlich verzwickt. Er gräbt des öfteren illegal. Einmal stößt er auf eine teure Halskette, die er seiner Frau schenkt und die die Familie noch in Schwierigkeiten bringen wird, ein anderesmal stößt er auf menschliche Knochen. Da er Angst hat, seine Familie und sein Ansehen zu zerstören, schweigt er. Auf der einen Seite kann Sievert einem echt leid tun. Was ist an ein bisschen graben schon so schlimm? Soll er seinem Hobby doch nach gehen. Auf der anderen Seite ist er für mich auch ein charakterschwacher Idiot. Wenn ich auf Menschenknochen stoße, bin ich verpflichtet, das zu melden! Zobel macht nur seinen Beruf und ja, Reporter müssen manchmal Ärsche sein, damit sie ihren Job richtig tun und doch ist er mir unsympathisch. Er ist stark und weiß genau was er will und das ist auch gut so, jedoch habe ich für schlagzeilengeile Reporter überhaupt nichts übrig. Ihren Kollegen Manni und vorallem die toughe Judith Krieger habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Ich fand es sehr schön, auch einen Einblick in das private Leben zu bekommen. Besonders gefallen hat mir, dass man so nah dabei war. Die Ermittlungen waren spannend und verständlich. Die Einblicke in die Gedanken des Täters, auch wenn man bis zum Ende nicht weiß, wer es ist, finde ich sehr schön und das gibt dem ganzen noch eine andere Ebene. Gisa Klönne hat ein sehr sensibeles Thema behandelt: Die Erziehungsmethoden in den 60er Jahren. Ich finde es schrecklich, wie die Kinder damals behandelt wurde. Eigentlich hätten sie gerade in der Zeit viel Zuwendung und Unterstützung gebraucht. Stattdessen waren sie nur Nummern, die mit einem schrecklichen Grundsatz erzogen wurden. Ich bin bei solchen Themen eh sehr sensibel und mir ist regelrecht schlecht geworden. Unfassbar, wie das dort ablief. Eigentlich möchte man davon gar nichts wissen und doch ist es sehr wichtig, dass man auch über solche Themen aufgeklärt wird. Gisa Klönne ist es gelungen, das in ihrem Krimi unter zu bringen. Und zwar sehr gefühlvoll! Fazit: Ein sehr spannender Krimi, mit einem sehr einfühlsamen Thema, der einen auch nach dem Lesen nicht mehr los lässt. Ich war sehr begeistert und werde mich nach weiteren Werken von Gisa Klönne umsehen

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  • Spannend bis zum Schluss

    Nichts als Erlösung

    Winterzauber

    01. April 2013 um 00:56

    Ich bin ein großer Fan der Judith Krieger Serie, gut sind alle Bücher von Gisa Klönne, mein uneineschränktes Lieblingsbuch war bisher der 2. Teil - Unter dem Eis !! Judith Krieger findet während einer nächtlichen Joggingtour einen erschossenen Mann und ermittelt bald mit ihrem Kollegen Manni. Der Tote ist Jonas Vollenweider, der seit 20 Jahren in Griechenland lebte und dessen Familie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, was jedoch nie ganz geklärt wurde, da die Leichen seiner Eltern und seiner Schwester nie gefunden wurden. Er wollte während eines kurzen Aufenthaltes in Deutschland sein Elternhaus verkaufen und wurde nun Opfer eines Verbrechens. Die Familie Vollenweider leiteten bis 1986 ein Kinderheim, welches schon während der NS-Zeit existierte, die Polizei als auch die Presse sieht in diesem Kinderheim ein evtl. Mordmotiv. Judith und Manni gehen allen Spuren nach, um einen Zusammenhang zwischen dem Verbrechen von damals auf das Verbrechen von heute zu schließen, nicht so ganz einfach, da die Kinder, die in diesem Heim lebten nicht so einfach zu ermitteln sind. Schließlich gelingt ihnen ein Durchbruch, der für Judith zu spät zu kommen scheint. Großartige Story, vieles bleibt bis zum Schluss dunkel, es bleibt viel Raum für Spekulationen und die Polizei scheint so gar keine Fortschritte zu machen. Das Privatleben der Ermittler wird zwar teilweise nur angerissen, läßt sie aber umso menschlicher wirken. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.

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  • Rezension zu "Nichts als Erlösung" von Gisa Klönne

    Nichts als Erlösung

    Morgoth666

    12. February 2013 um 19:15

    Inhalt Ein Toter ohne Gesicht mitten in der Kölner Altstadt. Die Ermittlungen führen Hauptkommissarin Judith Krieger in die Vergangenheit. Zu einer Familientragödie. Und zu einem Kinderheim, dessen Wurzeln bis in die NS-Zeit reichen. Ist der Täter ein ehemaliges Heimkind? Ist Rache sein Motiv? Schon bald fordert er Judith Krieger zu einem perfiden Wettkampf heraus. Ein wahninnig gutes Buch!Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil, der sich leicht und flüssig liest und schafft es dadurch, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte!

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  • Rezension zu "Nichts als Erlösung" von Gisa Klönne

    Nichts als Erlösung

    Buechersuechtig

    07. January 2013 um 20:49

    "Nichts als Erlösung" heißt der 5. Band der Judith Krieger-Krimireihe, der ein paar Monate nach dem Ende vom Vorgängerband "Farben der Schuld" beginnt. Die Geschichte ist in 5 Teile gegliedert, beginnt am Samstag, 1. August und endet am Dienstag, 11. August. Als Handlungsschauplatz dient neben Köln auch die griechische Insel Samos. DIE GESCHICHTE... Beim Joggen in der Kölner Altstadt stößt Judith Krieger auf eine grausam zugerichtete Männerleiche. Die Spur führt die Ermittler zur Tragödie der Familie Vollenweider. 1986 wurden die Eltern und die damals 21-jährige Tochter Miriam getötet - doch von den Leichen fehlt seitdem jede Spur, genauso wie von Sohn Jonas Vollenweider, der des Mordes an seiner Familie verdächtigt wurde. Doch warum wird dieses Familiendrama nach über 20 Jahren wieder aktuell? Hat die Heimvergangenheit etwas damit zu tun? Und warum schickt der Täter ausgerechnet Kriminalhauptkommissarin Krieger Nachrichten und Fotos, die den Fall betreffen? MEINE MEINUNG: Kriminalhauptkommissarin Judith Krieger hat die schrecklichen Ereignisse aus Band 3 verarbeitet und ist wieder voll einsatzfähig. Inzwischen ist die ehrgeizige 40-jährige Polizistin mit den rotbraunen Locken mit Karl liiert und hat mit dem Rauchen aufgehört. Und auch bei Judiths sportlichem Partner Manni Korzilius hat sich privat einiges getan, denn seine Freundin Sonja ist schwanger, doch Manni kann sich mit der Rolle als werdender Vater nicht so recht anfreunden. Das unterschiedliche, facettenreich gestaltete Ermittlerduo Judith Krieger & Manni Korzilius ist mir inzwischen ans Herz gewachsen und wächst immer mehr zusammen, was mir sehr gefällt. Neben der Polizeiarbeit bekommen wir auch einen Einblick in das Privatleben der sympathischen Ermittler. Leider wirken die russische Pathologin Ekaterina Petrowa und die restlichen Kollegen des KK11 auch diesmal nur am Rande mit - schade, denn vor allem Ekaterina ist ein interessanter Charakter und hätte mehr Raum verdient. In "Nichts als Erlösung" bekommen es Judith Krieger und ihre Kollegen mit einem verzwickten Fall zu tun, der weit in die Vergangenheit zurückreicht und viele Fragen aufwirft. Hier spielen auch die unfassbaren Zustände in Kinderheimen, Familienverhältnisse, Schuld & Rache eine große Rolle. Die Grundidee zu diesem Krimi ist nicht ganz neu, wurde aber dennoch ansprechend in einen packenden Krimi verpackt. "Nichts als Erlösung" präsentiert sich von der ersten bis zur letzten Seite spannend und lässt den Leser dank raffiniert gelegter Irrwege und falscher Fährten atemlos zurück. Es gibt keine Längen oder überflüssige Passagen, denn die rasante Story lässt niemals Langeweile aufkommen. Das Ende ist zwar abgeschlossen, lässt aber ein paar offene Fragen zurück, die hoffentlich in einer Fortsetzung beantwortet werden. Neben den Haupterzählern Judith und Manni (in der 3. Person) schildern diverse Nebenfiguren die Geschehnisse ihrer jeweiligen Sicht und lassen uns an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben. Im 5. Band kommen auch viele Ereignisse aus der Vergangenheit ans Tageslicht, die mit den Begebenheiten in der Gegenwart untrennbar verknüpft sind. Nach und nach verweben die einzelnen, teilweise beklemmenden Handlungsstränge miteinander, ergeben ein schlüssiges Bild und gipfeln in ein dramatisches Finale. Die vielfältigen Erzählperspektiven lassen die Geschichte abwechslungsreich erscheinen. Komplettiert wird der Krimi durch den mitreißenden Schreibstil voller Emotionen und unterhaltsame Dialoge, wodurch sich die 352 Seiten flüssig und schnell lesen lassen. FAZIT: Wie gewohnt, greift Gisa Klönne erneut ein brisantes Thema auf und lässt Judith Krieger & Manni Korizilius ein weiteres Mal ermitteln. "Nichts als Erlösung" beinhaltet alles, was das Herz von Krimilesern höher schlagen lässt: einen grandiosen Plot voller Überraschungen, reizvolle, vielschichtige Protagonisten sowie eine spannungsgeladene Schreibweise. Dafür muss ich 5 STERNE vergeben und freue mich auf weitere Krieger-Krimis.

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  • Rezension zu "Nichts als Erlösung" von Gisa Klönne

    Nichts als Erlösung

    Sonnenwind

    09. August 2012 um 20:59

    Wer kann denn in einem Krimi erlöst werden? Das Opfer wohl nicht, denn es ist tot. Der Mörder? Kann man erlöst werden, wenn man solche Schuld auf sich geladen hat? Der Leser, der Einsichten in das Leben gewinnt? Gisa Klönne nimmt uns mit in die Tiefen des menschlichen Lebens – Liebe und Leid, Schmerz, Verachtung und Rache. Die Kriminalkommissarin Judith Krieger stolpert unerwartet in einen Mordfall: Ein junger Mann, dem das Gesicht weggeschossen wurde, liegt am Rheinufer in der Kölner Altstadt. Sie übernimmt die Ermittlungen und deckt ein dunkles Geheimnis nach dem anderen auf. Hinter diesem einen Mordfall stecken mehrere andere, gequälte Kinder und belastete Erwachsene. Die Handlung entwickelt sich bruchstückhaft, ein Mosaiksteinchen nach dem anderen findet seinen Platz, bis ganz am Ende das Gesamtbild sichtbar wird. Verschiedene Beteiligte entdecken unterschiedliche Facetten derselben Geschehnisse, und der Leser sieht durch ihre Augen. Außerdem beschreibt der Mörder immer wieder seine Empfindungen und Gedanken, was auch seinen Charakter und seine seelischen Wunden beleuchtet. Die Ermittlungen sind spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Als Leser ist man den Kriminalisten nie voraus, obwohl man einige Dinge weiß, die die Ermittlungen noch nicht ergeben haben. Weil aber der Gesamtzusammenhang erst Stück für Stück zum Vorschein kommt, wächst auch das Verständnis für die Zusammenhänge nur langsam. Die tiefere Aussage dieses Buches macht betroffen: Wie nah lasse ich das Leid anderer an mich selbst heran? Berührt es mich wirklich, wenn jemand anders leiblich, seelisch verwundet wird? Oder bin ich nur kurz betroffen, vergesse das Geschehen dann wieder oder lenke mich ab? Ist mir mein Nächster wirklich wichtig, oder reißt mich sein Schicksal nur kurz aus meiner Routine und verblaßt dann wieder? Gisa Klönne versteht es geschickt, hinter der spannenden Handlung eine zweite Schicht einzubringen, eine Botschaft, die innerhalb der Handlung transportiert wird und für einen bleibenden Wert des Gelesenen sorgt. Ein hervorragendes Buch!

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  • Rezension zu "Nichts als Erlösung" von Gisa Klönne

    Nichts als Erlösung

    Bücherwahnsinn

    13. May 2012 um 13:33

    Zum Buch -------------- Ich bin Judith Krieger, arbeite für die Mordkommission als Hauptkommissarion. Eine neue Tat die ich mit meinem Team grade bearbeite erscheint erstmal als ein "normaler" Mord, doch je weiter wir graben desto merkwürdiger wird es, je tiefer geraten wir in die Vergangenheit, eine echt unrühmliche noch dazu. Dass es dazu noch irgendwie mit einem unaufgeklärten Fall vor 20 Jahren zu tun hat macht das ganze nicht einfacher, sondern verwirrt uns wenn wir ehrlich sind, doch ich bin hartnäckig, kann mich verbeissen und mein Bauchgefühl sagt mir das hier was nicht stimmt... Erster Satz: --------------- ........Wenn es je ein Ort gab, der mit ein zu Hause wurde, dann dieser. . . Meine Meinung --------------------- Titel und Cover: Der Titel passt, auch wenn man bis zum Schluss warten muss um es zu verstehen oder damit etwas anfangen zu können aber das Cover, das hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen, passt in meinen Augen eigentlich nicht wirklich. Also wenn man jetzt den Titel mit dem Bild in einen Kontext stellt. . Schreibstil: Jep, dieser ist echt besonders, und hat es mir ganz und gar nicht einfach gemacht, denn dieser war hauptsächlich schuld daran das ich das Buch nicht mochte, es nicht mein Fall war. Mein Mann hat gefragt was denn das Problem ist, und ehrlich es ist nicht ganz einfach in Worte zu fassen. Erstens fühlt sich der Schreibstil emotionslos an. Es kommt mir vor als würde mir ein Prof. ein Vortrag runterrattern, ohne irgendwelcher Spannung. Man schläft fast ein auch wenn das Thema das es grade bespricht eigentlich interessant wäre, wie auch der Plot an sich dieser Geschichte. Anders aus gedrückt kommt es einem auch so vor als würde man ein Actionfilm ins Slow Motion gucken... . Die Geschichte: Wie schon oben erwähnt ist das Thema worum es hier geht an sich sicher kein leichtes, sondern die Autorin setzt sich mit dem heiklen Thema "Kinderheime in der Nachkriegszeit" auseinander, oder mehr, mit den Folgen die die damalige Erziehung und die vielen Misshandlungen nachsich gezogen haben für die einzelnen Personen, wenn sie es dann überlebt haben. Da ihr Schreibstiel aber so kalt und distanziert ist, kommt selten Spannung auf, und wenn, ist es auch gleich wieder vorbei damit und ich musste mich jetzt wirklich jeden Tag abkämpfen um einige Seiten zu lesen. Nicht wegen der Geschichte an sich, die sicher sehr gut recherchiert wurde, aber so was ohne irgendwelche Spannung zu lesen ist echt mühsam. Sie bringt zwar auch die Fäden bis zum Schluss zusammen, auch wenn der Schluss für mich irgendwie dann doch zu schnell und vor allem unlogisch abläuft oder zu konstruiert. Irgendwie nichts war wirklich überraschend noch hab ich das Buch dann befriedigt weg gelegt. . Personen: Die Protagonistin Judith ist ebenfalls sehr kalt wie ich finde, zwar möchte die Autorin etwas weiches in die Person rein schreiben, die immerhin ihrem Bauchgefühl folgt doch das gelingt ihr nicht wirklich, und ehrlich, manchmal nervt sie ganz schön. . Auch Manni, ihr Partner bekommt manchmal seine privaten Momente doch auch bei ihm bleibt es oberflächlich. Scheint einfach als könnte die Autorin sich nicht entscheiden ob privates in der Geschichte Platz haben sollte oder nicht. es wird zwar etwas verraten aber eben doch zu wenig als dass man die Personen dann wirklich im Kopf behalten kann und daher wirken alle nur 2 Dimensional. Daher könnte ich jetzt nicht mal sagen wie die einzelnen Personen aussehen... es entstanden nicht wirklich Bilder in meinem Kopf. Und das find ich einfach schade. .

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