Gisa Pauly Der Mann ist das Problem

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Inhaltsangabe zu „Der Mann ist das Problem“ von Gisa Pauly

Helene hat genug! Als ihr Mann sich zu ihrem Geburtstag seinen eigenen Wunsch erfüllt und ihr ein Wohnmobil schenkt, ist das Maß gestrichen voll. Sie setzt sich in das wuchtige Gefährt und düst los, ohne Ziel und ohne Kohle. Letzteres ändert sich jedoch, als sie im Einbauschrank ein kleines Vermögen findet. Wie ist Siegfried an so viel Geld gekommen? Aber pah, was soll‘s! In einem toskanischen Städtchen beginnt für Helene ein aufregendes neues Leben. Als Siegfried plötzlich vor ihrer Tür steht, ist allerdings erst mal Schluss mit Dolce Vita. Doch will er wirklich sie zurück oder nur sein Geld?

Nicht besonders anspruchsvoll. Habe es im Urlaub gelesen und dafür war es genau richtig, "nette".

— LaLaura
LaLaura

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    Der Mann ist das Problem
    abuelita

    abuelita

    24. February 2017 um 09:20

    Gisa Pauly, bekannt durch Ihre Sylt-Krimis, stellt hier einmal eine andere Art von Buch vor. Obwohl…ein bisschen „Krimi“ ist natürlich auch dabei… Helene wird 50. Und was bekommt sie geschenkt von ihrem Mann? Ein Wohnmobil ! Etwas, das er sich selber wünschte….. Jetzt reicht es, denkt sich die Protagonistin, setzt sich in das Gefährt und braust ab in Richtung Süden. Bei einem Zwischenstopp findet sie achthunderttausend Euro im Wohnmobil. Weiss ihr Mann von diesem Geld und wenn ja, woher hat er das überhaupt? In der Toskana findet Helene ein neues Zuhause und auch eine neue Liebe. Plötzlich taucht Siegfried, ihr Mann auf – will er sie zurückhaben oder nur das Geld? Der Schreibstil von Gisa Pauly ist flüssig und unterhaltsam. Die Figuren allerdings sind doch sehr klischeehaft gezeichnet und bei der Story gab es sehr viele „Zufälle“. In die Zeitsprünge dagegen habe ich mich relativ schnell eingefunden.  Nett zu lesen, aber auch schnell wieder vergessen. 

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  • etwas anderes erwartet......

    Der Mann ist das Problem
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    04. February 2016 um 06:59

    Kurzbeschreibung Helene hat genug! Als ihr Mann sich zu ihrem Geburtstag seinen eigenen Wunsch erfüllt und ihr ein Wohnmobil schenkt, das sie nie wollte, ist das Maß gestrichen voll. Sie setzt sich in das wuchtige Gefährt und düst los, ohne Plan, ohne Ziel, ohne Kohle. Letzteres ändert sich jedoch, als sie im Einbauschrank ein kleines Vermögen findet. Wie ist Siegfried an so viel Geld gekommen? Aber pah, was soll‘s! Eine bessere Grundlage für einen Neustart kann es schließlich kaum geben! In einem toskanischen Städtchen beginnt für Helene ein aufregendes neues Leben. Als Siegfried plötzlich vor ihrer Tür steht, ist allerdings erstmal Schluss mit Dolce Vita. Doch will er wirklich sie zurück oder nur sein Geld? Meinung Dieses Buch war eindeutig ein Cover-Tausch. Ich finde es immer noch sehr lustig und ansprechend und der Klappentext hörte sich auch toll an. Also ran ans Lesen. Leider war ich dann doch etwas enttäuscht von der Geschichte. Der Einstieg viel mir ziemlich leicht, die Charaktere wurden vorgestellt und es begann alles mit dem 50. Geburtstag von Helene. Sie ist mit ihrem Leben unzufrieden und wird von ihrem Mann nur als Hausmütterchen abgehandelt. Davon hat sie die Nase gestrichen voll und als sich auch noch ein Wohnmobil, welches ein Wunsch von ihrem Mann war, zum Geburtstag bekommen hatte, nahm sie allen Mut zusammen und düst einfach los. Sie fährt Richtung Süden, in die Toskana und will einen Neustart wagen. Zu ihrem Glück, oder Unglück, findet sie ihm Wohnwagen viel Geld und macht sich so ihre Gedanken. Eines Tages steht ihr Mann vor der Tür und die Probleme nehmen so ihren Lauf. Die Handlung selbst war anfangs ziemlich lustig, mittendrin auch etwas spannend, aber nach einiger Zeit ging mir alles nur noch auf die Nerven. Es wird häufig in der Zeit gesprungen und da musste ich mich schon ganz schön darauf konzentrieren, um den Faden nicht zu verlieren. Der locker, leichte Schreibstil der Autorin half mir dabei auch wenig und ich erwischte mich, wie ich das Buch immer eine Weile zur Seite legte. Besonders aber nervte mich mit der Zeit Helene. In dem einen Jahr, das sie in der Toskana verbrachte, erschien sie mir als sehr stabil und stark. Als jedoch dann ihr Mann wieder vor der Tür stand, benahm sie sich wieder wie das graue Mäusschen, machte alles was er wollte und half ihm sogar bei einer Mordvertuschung. Für all das, was er ihr angetan hatte, hätte ich ihm einen Tritt in den Allerwertesten geben, mehr nicht. Einen kleinen liebenswerten Tick hatte sie auch: sie gab ihrem zerstörten Selbstbewusstsein einen Namen: Franziska. Ihre imaginären Worte wurden im Buch kursiv dargestellt. Irgendwie witzig.  Die anderen Darsteller, waren auch nur so lala. Ich konnte mit keinem so eine richtige Verbindung aufbauen und sie erschienen mir ziemlich flach und aufgesetzt. Die Landschaftsbeschreibungen dagegen fand ich einfach nur klasse. Ich konnte mir die Sonne und die Düfte von Italien vorstellen und wäre am liebsten mit dort gewesen. Das Ende war dann doch ziemlich schnell da und schon vorhersehbar. Alles war wieder Friede-Freude-Eierkuchen und keiner hat irgendwie daraus gelernt oder wurde für sein Handeln zur Verantwortung gezogen. Für mich sehr unrealistisch. Cover Das Cover ist das Beste an dem Buch. Farbenfroh und lustig. Man muss es einfach in die Hand nehmen. Fazit „Der Mann ist das Problem“ ist ein kurzweiliger Roman für mittendrin. Für mich war er etwas überzogen und unrealistisch und die Charaktere gefielen mir auch nicht so besonders. Weil mir aber das Cover so gut gefällt, vergebe ich gutgemeinte 3 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Der Mann ist das Problem" von Gisa Pauly

    Der Mann ist das Problem
    Fussel1986

    Fussel1986

    Eine Frau, ein Wohnmobil und ein Sack voll Geld In "Der Mann ist das Problem", dem humorvollen neuen Roman von Erfolgsautorin Gisa Pauly, bekommt Helene von ihrem Mann Siegfried ein Wohnmobil zum Geburtstag geschenkt - schade nur, dass sie nie eines haben wollte, sondern er sich damit bloß selbst einen Wunsch erfüllt hat. Und dazu auch noch einen viel zu teuren! Zuerst ist Helene stinkwütend, doch dann schnappt sie sich kurzentschlossen das Ungetüm auf vier Rädern und fährt damit nach Italien, wo sie sich mit dem Sack voll Geld, den sie im Wohnmobil findet, ein schönes Leben macht. Bis plötzlich ihr Mann vor der Tür steht... Mehr zum Inhalt Helene hat genug! Als ihr Mann sich zu ihrem Geburtstag seinen eigenen Wunsch erfüllt und ihr ein Wohnmobil schenkt, das sie nie wollte, ist das Maß gestrichen voll. Sie setzt sich in das wuchtige Gefährt und düst los, ohne Plan, ohne Ziel, ohne Kohle. Letzteres ändert sich jedoch, als sie im Einbauschrank ein kleines Vermögen findet. Wie ist Siegfried an so viel Geld gekommen? Aber pah, was soll‘s! Eine bessere Grundlage für einen Neustart kann es schließlich kaum geben! In einem toskanischen Städtchen beginnt für Helene ein aufregendes neues Leben. Als Siegfried plötzlich vor ihrer Tür steht, ist allerdings erstmal Schluss mit Dolce Vita. Doch will er wirklich sie zurück oder nur sein Geld? Neugierig? Einen ersten Eindruck bekommt ihr im witzigen Buchtrailer mit der Autorin in der Hauptrolle! Lust auf mehr? Dann geht's hier zur Leseprobe! Zusammen mit dem Piper Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Der Mann ist das Problem" unter allen, die mit Helene auf Reisen gehen und das süße Leben in der Toskana genießen wollen. Wenn ihr diesen Roman im Rahmen einer Leserunde lesen, euch darüber austauschen und am Ende eine Rezension schreiben möchtet, dann bewerbt euch* bitte bis zum 09.09., indem ihr auf folgende Frage antwortet: Habt ihr schon einmal ein richtig unpassendes Geschenk bekommen? Wie habt ihr reagiert? * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet außerdem, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas versenden können. 

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  • DER Wendepunkt in Helenes Leben

    Der Mann ist das Problem
    Lemala

    Lemala

    28. October 2015 um 20:11

    ,,Der MANN ist das Problem" ist ein humorvoller Roman von Erfolgsautorin Gisa Pauly und ist im September 2015 im Pendo Verlag erschienen . Es handelt sich hierbei um ein grösseres, sehr handliches und broschiertes Taschenbuch. Ein geheimnisvolles Telefongespräch und das dämliche Geburtstagsgeschenk ihres Mannes Siegfried, bringen bei Helene, die jahrelang ,,nur" Mutter und Hausfrau war, das Fass zum überlaufen. Hals über Kopf und völlig planlos begibt sie sich mit einem alten Wohnmobil auf eine abenteuerliche Reise nach Italien. In der Toskana findet die 50 Jährige ihr Glück, sowohl im Job als auch in der Liebe. Jedoch eines Tages holt sie die Vergangenheit ein.... Mich hat dieses spannende Buch gut unterhalten, obwohl ich anfangs etwas mit den Zeitsprüngen zu kämpfen hatte. Der Leser wird inspiriert und eingeladen, einige schöne Stunden in der ,,Locanda Tedesca" in der reizvollen Toskana zu geniessen. Obwohl die Geschichte mal lustig und mal kriminell ist, regt sie auch zum nachdenken an.

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  • Ist wirklich der Mann das Problem?

    Der Mann ist das Problem
    annamaria1601

    annamaria1601

    17. October 2015 um 22:57

    Helene bekommt an ihrem 50sten Geburtstag von ihrem Mann ein Wohnmobil geschenkt, welches er immer haben wollte. Ab da reicht es Helene, dass ihr Leben immer von anderen bestimmt wird. Sie setzt sich in ihr Wohnmobil und fährt weg. In einem kleinen Dorf in Italien bleibt sie stehen und lernt neue Freunde und einen neuen Mann kennen, kauft sich Anteile einer Pension. Sie ist sich jedoch unsicher ob sie in ihr altes Leben zurückkehren möchte oder es endgültig hinter sich lassen und neu anfangen soll. Anfangs war es etwas schwierig in das Buch hineinzufinden, da in der Handlung gleich einmal ein Jahr übersprungen wird und dann immer wieder Rückblenden eingebaut sind. Diese Zeitsprünge sind nicht sofort klar, aber man gewöhnt sich daran. Ich fand es sehr gut, dass auch Helenes Selbstbewusstsein „Franziska“ so manche Handlungen in dem Buch kommentiert und langsam verschwindet als sich Helene immer mehr selbst zutraut. Stellenweise passieren in der Handlung sehr viele Dinge gleichzeitig bzw. kurz hintereinander und es werden auch in der Mitte des Buches immer mehr Personen, die unterschiedlich in der Handlung verstrickt sind. Der Autorin gelingt es sehr gut, dass man nie genau weiß wie das Buch enden wird und ich hatte während des Lesens immer wieder einen neuen Verdacht und am Ende kam dann doch alles anders. Ich finde die Entwicklung von Helene zu Elena während der Geschichte sehr interessant. Sie beginnt sich von ihrer Familie abzukapseln und führt endlich ein unabhängiges Leben mit einem neuen Mann und doch kann sie sich nicht entscheiden ob sie wirklich endgültig mit ihrem alten Leben abschließen soll. Fazit: „Der Mann ist das Problem“ ist ein sehr unterhaltsames Buch mit vielen verschiedenen Handlungssträngen, die irgendwie alle zusammengehören. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, es ist aber entgegen meiner Erwartung kein Roadtrip die zentrale Geschichte der Handlung, sondern wirklich Helenes neues Leben in Italien und das alte in Deutschland.

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  • Der Mann ist das Problem

    Der Mann ist das Problem
    BookObsession94

    BookObsession94

    15. October 2015 um 15:19

    Helene bekommt zu ihrem 50. Geburtstag ein Wohnmobil von ihrem Mann Siegfried geschenkt. Und das obwohl sie an so etwas überhaupt kein Interesse hat. Auch Siegfried wusste das und hat sich mit diesem Geschenk eigentlich eher selbst einen Traum erfüllt. Als dann auch noch Helenes Tochter verkündet, dass sie schwanger ist, platzt Helene die Hutschnur. Weil auch die endlich mal nur an dich denken möchte, ohne rund um die Uhr für andere da zu sein, packt sie kurzerhand ihre Sachen und fährt mit ihrem neuen Geschenk davon. Wie wahrscheinlich viele, habe ich eine Story erwartet, die über die Reise in fremde Länder und durch ganz Europa erzählt. Jedoch hörte die Reise schon nach ein paar Seiten auf, nachdem sie sich in der Toskana niedergelassen hat. Obwohl der Schreibstil der Autorin wirklich gut ist, konnte ich einfach nicht in das Buch hinein finden. Ich fand die gesamte Story eher ziemlich flach und musste mich wirklich zwingen weiterzulesen. Auch die Zeitsprünge ab und zu förderten den Lesefluss nicht gerade, weil die ziemlich plötzlich und unerwartet kamen. Deshalb gibt es von mir nur 2 von 5 Sternen. Mein Fazit: Die eigentliche Grundidee ist gut, aber die Umsetzung ziemlich schlecht.

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  • Kurzweiliger Unterhaltungsroman

    Der Mann ist das Problem
    Tina06

    Tina06

    13. October 2015 um 18:29

    Zu ihrem 50. Geburtstag bekommt Helene von ihrem Mann Siegfried ein Wohnmobil geschenkt. "Tolle Überraschung" könnte man meinen, aber nicht für Helene. Denn das hat sich die Hausfrau und Mutter nun überhaupt nicht gewünscht. Vielmehr hat sich der Gatte seinen eigenen Traum erfüllt. Sein Angelzeug ist bereits an Bord und Helene hat, so ihr Gatte, keine Zeit mitzufahren, da sie sich um die Familie kümmern muss. "So nun mal gar nicht" denkt sich die wütende Helene, setzt sich ins Wohnmobil und fährt alleine ziel- und planlos davon. Was für ein Glück, dass sie für ihre Unabhängigkeit in einem Geheimfach auch noch eine große Menge Geld findet. Woher kommt es? Was hat Siegfried getan oder gehört das Geld gar nicht ihm? So beginnt ein neuer Lebensabschnitt für Helene. Nach kurzer Reise landet sie in der Toskana, lernt erst einen liebestollen Polizisten und anschließend einen tollpatschigen, aber absolut liebenswerten Autor kennen. Allein auf sich gestellt entwickelt sich Helene vom Hausmütterchen zu einer starken Persönlichkeit. Das hilft ihr leider auch nicht, denn mit dem unverhofften Geld schlittert sie prompt in einen Kriminalfall, aus dem so leicht kein Entkommen ist. Der Schreibstil von Gisa Pauly ist flüssig, unterhaltsam und sehr bildlich. Schnell sah ich die Bilder in meinem Kopf. Unterbrochen wird der Lesefluss ein wenig durch nicht angekündigte Zeitsprünge, die oft nicht gleich erkennbar sind und ein Zurückblättern erfordern. Die Protagonisten sind charakteristisch, mitunter sehr klischeehaft und übertrieben dargestellt, aber bis auf wenige gewollte Ausnahmen dadurch auch wieder menschlich und sympathisch. Die Handlung lässt sich nicht in ein bestimmtes Genre einordnen. In ihr finden sich alle Aspekte einer Liebesgeschichte, eines Kriminalromans und eines klassischen Frauenroman wieder. Das macht die Story abwechslungsreich und unterhaltsam. Das ansprechende Cover, der Klappentext und der absolut gelungene Trailer ließen mich zu diesem Buch greifen. Ich hatte eine lustige Roadstory erwartet und war überrascht, dass bereits nach wenigen Seiten die Reise zu Ende war. Weiterhin haben mich ein wenig die vielen Zufälle gestört, die für mich am Ende doch sehr konstruiert wirkten. Schade, ich kann diesem Buch aus diesem Grund leider nur 3 Sterne geben. Ein anderer Leser wird dies bestimmt ganz anders als ich sehen, darum möchte ich niemanden davon abhalten, zu diesem Buch zu greifen.

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  • Der Mann ist das Problem (Gisa Pauly)

    Der Mann ist das Problem
    LieLu

    LieLu

    12. October 2015 um 14:47

    Pendo Verlag Die Autorin Gisa Pauly wurde 1947 in Gronau geboren und lebt derzeit in Münster. Sie war 20 Jahre lang Lehrerin an einer kaufmännischen Berufsschule. Seit 1993 arbeitet sie jedoch als freie Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Journalistin. Der Mann ist das Problem Helene hat wirklich genug. Da schenkt ihr ihr Mann zum 50. Geburtstag einen Wohnwagen, den ER schon immer wollte. Nicht etwa für sie, nein er will damit verreisen. Auch die letzten Wochen behandelte Siegfried sie schon herablassend und nimmt alles als selbstverständlich hin. Davon hat Helene nun wirklich die Nase voll, das Geburtstagsgeschenk bringt das Fass zum Überlaufen. Kurz entschlossen lässt Helene alles hinter sich, ihren Alltag und ihren Mann Siegfried und macht sich mit dem Wohnmobil auf den Weg nach Italien, in die Toskana. Dort entdeckt sie bei näherer Untersuchung eine Menge Geld in ihrem Campingwagen und wundert sich. Bald schon häufen sich die Schwierigkeiten. Fazit Ein interessanter Roman, welcher mich leider nicht wirklich überzeugen konnte. Das Verwirrspiel von Helene, Siegfried und all den anderen Protagonisten gefiel mir zwar ganz gut, allerdings konnte mich das Buch einfach nicht fesseln. Mir fehlte die Spannung und auch die Protagonisten fand ich eher oberflächlich. Dass Helene von Siegfried genug hatte, war zu Beginn des Romans nicht zu übersehen, denn ihr Mann behandelte sie wirklich nicht gerade nett. Siegfried selbst wird daher als unsympathischer Mann dargestellt, welcher seine Frau als selbstverständlich betrachtet. Adam wiederum, der Freund Helenes in der Toskana, finde ich ebenfalls ziemlich anstrengend. Er ist mir eigentlich genauso wenig sympathisch wie Siegfried und ist noch dazu ein ziemlicher Eigenbrödler.  Der Schreib- und Erzählstil der Autorin Gisa Pauly ist recht ansprechend und locker. Besonders zwischen den Zeilen kann man einigen Humor herauslesen. Neben den lustigen Anekdoten und auch ein wenig Stereotypen, kann der Leser im Roman jedoch auch zum Nachdenken kommen, was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Leider konnte mich die Spannung nicht richtig packen und ich hatte Mühe im Geschehen zu bleiben und den Roman nicht aus der Hand zu legen. Angesprochen hat mich vor allem das schön gestaltete Cover, auf welchem besagtes Wohnmobil zu erkennen ist. Leider konnte mich Humor, Spannung und Art und Weise des Romans nicht fesseln und ich hatte Schwierigkeiten die Fäden am Ende zusammenzuhalten und den Kontext zu verstehen.

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  • Roadtrip erwartet.....

    Der Mann ist das Problem
    MiriSee

    MiriSee

    09. October 2015 um 21:55

    Klappentext: Helene hat genug! Als ihr Mann sich zu ihrem Geburtstag seinen eigenen Wunsch erfüllt und ihr ein Wohnmobil schenkt, ist das Maß voll. Sie setzt sich in das wuchtige Gefährt und düst los, ohne Plan, ohne Ziel, ohne Kohle. Letzteres ändert sich jedoch, als sie darin ein kleines Vermögen findet. Wie ist Siegfried an so viel Geld gekommen? Aber pah, was soll's! Eine bessere Grundlage für einen Neustart kann es schließlich kaum geben! In einem toskanischen Städtchen beginnt für Helene ein aufregendes neues Leben. Bis Siegfried plötzlich vor ihrer Tür steht.   Inhalt: Helene fährt einfach mal frei Schnauze Richtung Süden, nachdem sie das schlimmste Geburtstagsgeschenk aller Zeiten von ihrem Mann geschenkt bekommen hat. Als Helene fast eine Million Euro in dem Wohnmobil findet, denkt sie erst, dass ihr Mann das Ferienhaus in Nizza verkauft hat. Schnell stellt sich aber heraus, dass dies nicht der Fall ist und sie macht sich viele Gedanken wo das viele Geld herkommen könnte. Es passieren einige seltsame Dinge, die vermutlich mit dem Geld zu tun haben und Helene wird schnell klar, dass das Geld nicht auf legalem Weg beschaffen wurde. Aber steckt wirklich Siegfried hinter dem Geld, oder wusste er beim Kauf des Wohnmobils gar nichts davon und es war schon vorher darin versteckt worden? Als Helene in der Toskana angekommen ist, wird sie schnell Teilhaberin einer kleinen Urlaubspension und verliebt sich. Das Buch entwickelt sich schnell zu einem Krimi und das Ende ist zum Teil vorhersehbar.   Meine Meinung: Einen interessanten Roadtrip mit vielen verschiedenen und interessanten Charakteren sucht man vergeblich. Zum Ende hin wird es immer spannender und man möchte unbedingt wissen, was es mit dem Geld auf sich hat und wer dahinter steckt. Eine interesante Wendung nimmt das Buch am Ende, wobei dies teilweise schon vorhersehbar war. Es macht durchaus Spaß zu lesen :)

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  • Humorvolle Geschichte mit kriminellen Anteilen

    Der Mann ist das Problem
    Maritahenriette

    Maritahenriette

    06. October 2015 um 17:38

    Zum 50.Geburtstag bekommt Helene von ihrem Mann Siegfried ein Wohnmobil geschenkt. Dabei ist es ehe ein Gefährt für Ihren Gatten. Seine Angel und Gummistiefel sind schon in einem Schrank verstaut. Als die Tochter noch verkündet das sie schwanger ist und die Grossmutter die Stelle der Babysitterin bekommen soll, wird es Helene zu bunt. Kurzerhand setzt sich Helene hinter das Steuer des Wohnmobil und fährt Richtung Süden los. Nach einiger Zeit landet sie in der Toskana und wird dort erst einmal sesshaft.  MEINE MEINUNG : Dieses Buch ist nicht mein erstes Buch der Autorin Gisa Pauly.  Der Schreibstil ist locker und humorvoll. Die Protagonisten sind gut dargestellt und scheinen aus dem realen Leben zu kommen ob es z. B. der liebestolle italienische Polizist, der schusselige Schriftsteller oder die 16 - jährige Teenagerin ist. Helene, vorher Hausfrau und Mutter, versucht jetzt auf eigene Beine zu stehen.  Bei der ersten Hälfte des Buches fehlt es mir etwas an Spannung und Pep. Deshalb fieberte ich das Ankommen Siegfried 's in der Toskana entgegen. Danach nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Das Ende war trotz vieler bekannter Komponenten doch noch recht überraschend.  Die Geschichte an sich war interessant ; ich konnte den Aufbau gut nachvollziehen und ab der 2. Hälfte nicht mehr aus der Hand legen.  FAZIT : "Der Mann ist das Problem " von Gisa Pauly wird durch den Pendo -  Verlag in vielen Formaten wie z.B Taschenbuch und E-book veröffentlicht.  Auch wenn es für mich nicht das beste Buch der Autorin ist kann ich dieses Buch empfehlen. Der Inhalt ist interessant und gut geschrieben. 

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  • Ein tolles amüsantes Buch bei dem ab und zu ein Kichern dabei sein wird.

    Der Mann ist das Problem
    Darkwonderland

    Darkwonderland

    06. October 2015 um 17:16

    Wer diese Autorin kennt wird dieses Buch auch mögen..oder man kann auch Lieben dazu sagen passt auch sehr gut. Es ist kein Mama Charlotta Krimi aber das ist nicht schlimm. Es ist eben etwas neues auch ein Krimi mit ein bisschen Roman gekreutzt, mit komplett neuen Charakteren. Es ist flüssig geschrieben und leicht zu Lesen. Ich denke es wird seinen Lesern das ein oder andere Lachen oder Kichern herraus kitzeln können. Dieses Buch ist amüsant spannend und teilweise lustig bis zur letzen Seite. Einer dieser Eigenschafften kommt in jendem Abschnitt vor. Aber meist zusammen =) Ich kann es euch liebe Gisa Pauly Fans nur ans Herz legen es zu lesen und auch mal herraus zu finden für euch ob euer Selbstbewustsein auch einen Namen hat oder wie groß dieses ist und ob es sich auch immer einmischt =).... Nehmt euch die Zeit kuschelt euch aufs Sofa und trinkt ne Tasse Tee dazu und lest es selbst und wie gesagt vielleicht stolpert man ja in einigen Dingen über sein eigenes Selbstbewustsein..oder auch nicht. =)

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  • Der Mann ist nicht das einzige Problem...

    Der Mann ist das Problem
    jujumaus

    jujumaus

    04. October 2015 um 22:34

    "Der Mann ist das Problem" ist das erste Buch, das ich von Gisa Pauly gelesen habe und leider konnte es mich nicht begeistern. Mir tut es wirklich leid, dass ich das Buch nur mit zwei Sternen bewerten kann, aber es hat mich einfach gänzlich unzufrieden zurückgelassen. Zum einen habe ich etwas ganz anderes von diesem Buch erwartet. Anhand des Covers und des Klappentextes bin cih von einem Road Trip der Protagonistin ausgegangen, die an ihrem fünfzigsten Geburtstag realisiert, dass in ihrem Leben einiges schiefläuft und deshalb mit dem Wohnmobil abhaut, dass ihr Mann ihr geschenkt hat. Nach dieser Szene gibt es allerdings einen Zeitsprung und wir befinden uns mit der Protagonsitin an ihrem Zielort  ein Jahr später(!!!). Da war es mit der Reise mit dem Wohnmobil schon vorbei, ehe ich dachte, dass es anfängt. Zum anderen driftet das Buch ab der Hälfte ca. in ein Genre ab, auf das ich ebenfalls nicht vorbereitet war. Ich möchte allerdings nicht mehr dazu sagen, da es sich sonst um einen Spoiler handeln würde. Insgesamt war ich allerdings sehr angetan von der Schreibweise der Autorin. Es liest sich sehr flüssig und auch die Figuren und erst recht die Orte sind wahnsinnig toll beschrieben, sodass man meint, die Personen zu kennen und glaubt, an dem Ort schon einmal gewesen zu sein. Wäre das Buch anders präsentiert worden und hätte es mir nicht die Versprechungen gemacht (Cover und Klapptext), die es dann nicht halten konnte, wäre ich anders an das Buch herangetreten und wahrscheinlich nicht enttäuscht worden. Schade.

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  • amüsante und skurile Geschichte

    Der Mann ist das Problem
    Waffelcore

    Waffelcore

    03. October 2015 um 13:55

    Ich hatte das Glück, das Buch während der Leserunde zu gewinnen und möchte euch nun meine Eindrücke mitteilen. Die Story:  Helene hat genug. Als ihr Ehemann Siegfried ihr zum 50. Geburtstag nicht ganz uneigennützig ein Wohnmobil schenkt, ist Helene alles andere als begeistert. Sie beschließt kurzerhand, sich ins Wohnmobil zu setzen und auf und davon zu fahren: Ohne genaues Ziel, ohne Plan und ohne Geld. Doch dann entdeckt sie im doppelten Boden des Kleiderschrankes 800.000 Euro und plötzlich stehen ihr alle Möglichkeiten offen. In der Toskana beginnt für Helene ein neues Leben ganz nach ihrem Geschmack.  Bis Siegfried plözlich vor der Tür steht... Mein Eindruck:  Aufgrund des Covers hatte ich eigentlich eine Art Roadmovie vermutet, da sich aufgrund des Klappentextes eine aufregende "Flucht" vorm Ehemann vermuten lässt. Dies konnte sich jedoch überhaupt nicht bestätigen, da die Reise an sich nur beiläufig erwähnt wird. Viel mehr wird ihr neues Leben beschrieben: Wie genau Helene in die Toskana gelangt und wie sie ihr Leben dort gestaltet.  Im Laufe der Geschichte gibt es immer wieder ein paar Zeitsprünge, welche für mich anfangs etwas verwirrend waren: Erst ist sie auf der Reise, dann in der Toskana, dann wieder woanders. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und kann der Geschichte sehr gut folgen.Es scheint sich dabei eventuell auch um den Schreibstil von Gisa Pauly zu handeln. Da es sich jedoch um mein erstes Buch von der Autorin handelt, kann ich dies nicht mit Sicherheit sagen. Es macht spaß das Buch zu lesen, auch wenn ich zu Beginn ein paar Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hinein zu finden. Aber ist man einmal in die Geschichte eingetaucht, so kann man richtig mit Elena mitfühlen, als sie sich zwischen ihrem alten und neuen Leben entscheiden muss. Es gibt immer wieder Situationen, welche mich echt zum schmunzeln gebracht haben. Zudem wird die Locanda Tedesca wirklich schön beschrieben, sodass einen glatt die Reiselust packt. Leider ist es etwas schade, dass die Reise mit dem Wohnmobil nicht weiter beschrieben wird. Ich stelle es mir doch recht komisch vor, mit einem solchen Gefährt auf die Reise zu gehen, wenn ich damit vorher noch nie zu tun hatte. Zumal Helene ja überhaupt nicht begeistert von ihrem neuen Gefährt war. Auch schafft es die Autorin nicht durchweg, die Geschichte spannend zu gestalten, sodass ich sie zwischendurch etwas zäh fand. Doch als Adam Nocke beschließt, einen Roman über die Flucht von Helene zu schreiben und die Geschichte immer wieder zwischen Realität und Romanfantasie verstrickt wird, gelingt es Gisa Pauly, den Leser zu fesseln und für die Geschichte zu begeistern. Ab dem Punkt hat das Lesen mir viel Freude gemacht und ich fand es regelrecht schade, als die Geschichte zu Ende war.  Fazit: Für mich handelt es sich bei "Der Mann ist das Problem" um eine Geschichte über eine gestandene Frau, welche ihr Leben komplett auf den Kopf stellt und sich trotz einiger Zweifel gegenüber ihrem Ehemann behaupten kann. Ich vergebe 3 Sterne, da ich den Schreibstil der Autorin nicht ganz so gelungen finde und die Geschichte mich nicht durchweg fesseln konnte. Trotzdem ist sie gut erzählt und wirklich unterhaltsam.

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  • Rezension Der Mann ist das Problem

    Der Mann ist das Problem
    Linny

    Linny

    02. October 2015 um 10:01

    Der Mann ist das Problem   Gisa Pauly     Ab in den Süden, mit dem ungeliebten Geburtstagsgeschenk. Dieses erweißt sich mit der Zeit ganz nützlich für Helene. Und wie der Titel schon sagt ist der Mann das Problem. Ist es nur der Ehemann oder sind es die Männer im allgemeinen die Helene  auf ihrer Reise trifft? . Mit einer guten Prise Humor erzählt Gisa Pauly ihren Roman. Helene ist ganz genau fünfzig Jahre alt. Als sie die Notbremse in ihrer Ehe zieht. Uns so macht sie sich mit ihrem Wohnwagen, den hat ihr Ehemann ihr zum Geburtstag geschenkt. Wenn man Siegfried kennt, weiß man das, dieses Wohnmobil eher sein Wunsch war. Aber diesmal hat er die Rechnung ohne seine Frau gemacht. Auf ihrer Reise trifft Helene ganz unterschiedliche Leute und macht Bekanntschaft auch mit einem Dieb. Dieses versucht etwas aus dem Wohnwagen zu stehlen. Ihr entwischt er. Aber sie bekommt Hilfe und er wird gefasst. Und so entdeckt sie ein Geldversteck. Mehr verrate ich nicht, den selber Lesen macht viel mehr Spaß. Am Anfang hatte ich ein wenig Probleme der Handlung oder besser gesagt Helene/Franziska zu folgen. Aber dann machte es richtig Spaß den verschiedenen Gedankengängen zu folgen. Helene nutzt diese Chance in ihrem neuen Leben. Das endlich ihr Leben ist. Wer träumt nicht mal davon ganz neu anzufangen. Manchmal ist es nur ein kurzer Augenblick. Aber Träumen darf man ja noch......   Die Autorin Gesa Pauly nimmt den Leser auf eine turbulente Fahrt in den Süden.  

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  • Die Lacher blieben leider aus

    Der Mann ist das Problem
    Betsy

    Betsy

    An ihrem 50. Geburtstag reicht es Helene endgültig, nachdem sie von ihrem Mann ein Wohnmobil geschenkt bekommt, dieser mehr Zeit mit ihr verbringen will und sich auch noch ein Enkelkind ankündigt, bricht sie kurzerhand aus ihrem Leben aus und fährt mit ihrem Geburtstagsgeschenk Richtung Toskana. Unterwegs entdeckt sie 800.000 €, welche im Wohnmobil versteckt wurden und legt damit den Grundstein für ihr neues Leben in der Toskana. Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn nicht immer noch die Frage nach der Herkunft des Geldes im Raum stünde und Helene, die mittlerweile zur Elena wurde, sich plötzlich mit der Ankunft ihre Ehemanns Siegfried konfrontiert sieht. Das Buch hat für mich nach einer sehr unterhaltsamen Geschichte geklungen, war es dann aber leider nicht wirklich. Während ich mir einen lustigen Roadtrip vorgestellt habe, in dem Helene einige amüsante Szenen mit dem Wohnmobil wiederfahren, war dem leider nicht so. Zu Beginn wird die Geschichte in 2 Zeitzonen erzählt. Einmal zum Zeitpunkt von Helenes Geburtstag und dann 1 Jahr später in der Toskana, bis es sich zu einer Ebene verbindet. Dieser Zeitsprung wäre für mich persönlich nicht notwendig gewesen, denn er nimmt schon einiges vorweg und da man auch so in der Handlung das Jahr im Schnelldurchlauf erzählt bekommt, hätte es an und für sich auch nichts geändert, wenn man in der Gegenwart verblieben wäre. Mit der Figur der Helene alias Lenchen alias Elena habe ich mich nicht wirklich anfreunden können. Sie jammert sehr viel und einzig die innere Stimme ihres Selbstbewusstseins, die sie Franziska nennt, fand ich eine nette Idee. Ansonsten scheint sie hier definitiv in der Midlifecrises zu sein, denn das Erstbeste was ihr einfällt ist, alles hinter sich zu lassen, sich einen Liebhaber zu besorgen und ihr Leben zu genießen. Bei ihr scheint es immer nur eine Möglichkeit zu geben, auf Kompromisse scheint sie nicht zu kommen. Sie hat Angst zurück nach Hause zu fahren um ihr Enkelkind zu sehen, da sie dann wohl nicht mehr in die Toskana zurück kann, weil sie wieder schwach wird. Für mich unverständlich, denn zwingen kann sie keiner und nur weil sie Angst hat ihren Enkel nicht widerstehen zu können, verzichtet sie darauf ihn zu sehen. Während sie sich darüber aufregt von ihrem Mann immer unterdrückt worden zu sein und nun ihr eigenes Leben führen will, ohne dass sie sich von irgendjemandem etwas sagen lassen muss, hat sie sich logischerweise einen Mann ausgesucht, der diesmal ihrer starken Führung bedarf, wobei auch dieser zeitweise anstrengend ist. Sie ist eine Frau, der man es einfach zeitweise nicht recht machen kann und die gerne den anderen die Schuld gibt, während sie sich doch nur von ihrem Selbstbewusstsein Franziska einen Arschtritt geben lassen müsste und endlich mal sagen was Sache ist. Die Geschichte des Geldes wird erst in den letzten Zügen erklärt und bot dann auch noch so einige Überraschungen, allerdings war das Ende dann doch für meinen Geschmack etwas zu flach, da die italienische Polizei hier sehr großzügig agiert und es quasi nur einen Sündenbock gibt, obwohl auch Helene meines Erachtens nach nicht ganz so ungeschoren davon kommen hätte sollen. Fazit: Leider für mich eine Enttäuschung, da mir hier definitiv der Humor gefehlt hat. Die Hauptfigur konnte mich auch nicht wirklich für sich einnehmen, auch wenn ihr Selbstbewusstsein mit Namen Franziska, schon etwas für sich hatte. Der Krimi in dieser Geschichte war eher schleichend zu spüren und konnte erst im letzten Drittel endlich Fahrt aufnehmen und einige Überraschungen aufbieten, aber das Ende war mir dann wieder zu illusorisch gedacht.

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    • 3
    Meteorit

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    29. September 2015 um 13:47
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