Gisa Pauly Die Frau des Germanen

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Inhaltsangabe zu „Die Frau des Germanen“ von Gisa Pauly

Thusnelda ist die Tochter des mächtigen Germanenfürsten Segestes und tut etwas, das unverzeihlich scheint. Sie lehnt sich gegen ihren Vater auf und heiratet Arminius, einen germanischen Heerführer, der große Pläne hat. Als Arminius sich gegen den römischen Heerführer Varus stellt, hat er wenig Rückhalt bei den Germanen. Auch der überwältigende Sieg gegen die Römer stärkt seine Stellung nur vorübergehend. Doch seine gefährlichste Gegnerin sitzt in Rom und schmiedet Rachepläne. Die Nichte des Kaisers hat sich ebenfalls in ihn verliebt und fühlt sich durch seine Ehe mit einer Barbarin verraten. Sie trachtet Thusnelda nach dem Leben.

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  • Rezension zu "Die Frau des Germanen" von Gisa Pauly

    Die Frau des Germanen
    schlumeline

    schlumeline

    23. November 2009 um 16:23

    Mit ihrem historischen Roman Die Frau des Germanen entführt uns die Autorin Gisa Pauly ins römische Reich und ins alte Germanien. Thusnelda, Tochter des Germanenfürsten Segestes, soll einen Mann heiraten. Einen Mann, den sie nicht liebt, den ihr Vater für sie ausgesucht hat. Doch es kommt anders: Thusnelda verliebt sich in Armenius, einen germanischen, aber in Rom aufgewachsenen Krieger. Sie heiratet ihn gegen alle Widerstände und hat von nun an ihren Vater zum Feind. Thusneldas Magd, Inaja begleitet ihre Herrin. Sie scheint in Armenius getreuen Freund Hermut verliebt zu sein, aber der erste Blick täuscht. Inajas Blick ist nach Rom gerichtet und sie sucht nach einem Weg dorthin zu gelangen. So ist sie auch Armenius Bruder Flavus, der weiterhin auf seiten der Römer steht, gefällig und bekommt ein Kind von ihm, immer in der Hoffnung, dass Flavus eines Tages zu ihr steht und sie mit nach Rom nimmt. Unterdessen erwartet Severina, eine verwöhnte junge Römerin, in Rom Armenius erstgeborenen Sohn ohne dessen Wissen. Das Buch lebt von seinen Hauptfiguren. Wenngleich die Handlung auf historischem Hintergrund aufbaut, so ist doch die eigentliche Handlung mehr Unterhaltung. Im Vordergrund stehen nicht die historischen Ereignisse, sondern die Gefühlswelt Thusneldas und die Verwicklungen dreier Frauen in die Politik ihrer Länder. Thusnelda, Severina und Inaja sind drei ganz besondere Charaktere, die diesem Buch seine eigentliche Würze geben. Nicht die Tatsachen, sondern die Ausschmückungen und die erfundenen Personen beeinflussen hier das Leseerlebnis. Hier gibt es nur entweder Gut oder Böse, Römer oder Germane, Herr/Herrin oder Diener/Dienstmagd. Alles dazwischen scheint nicht zu existieren. Ob Thusnelda wirklich so war, wie dieses Buch sie uns schildert, bleibt sicher ungewiss… Ein sehr schönes Buchcover mit Abbildungen einer Schlacht und einer schönen Frau runden das ganze ab. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, gerade weil die historischen Ereignisse nur angerissen werden. Dies ist aber wie bei jedem Buch Geschmackssache.

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