Jeder lügt, so gut er kann

von Gisa Pauly 
2,0 Sterne bei1 Bewertungen
Jeder lügt, so gut er kann
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Leider enttäuschend. Mit Längen, da der Stoff mind 3x erzählt wird. Handlung ist sehr simpel und durchsichtig, die Prota wenig überzeugend.

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Inhaltsangabe zu "Jeder lügt, so gut er kann"

Hände hoch, sonst knallt's!

Mit sechzig beschließt Anna, sich endlich ihren Lebenstraum zu erfüllen - ein Hotel in Siena! Hier in der Toskana möchte sie ihre Herkunft vergessen, denn Anna stammt aus einer Familie, die mit Gaunereien und Diebstählen traurige Berühmtheit erlangt hat. Doch ehe sie sichs versieht, steckt sie selbst mittendrin in einem Verbrechen: Erst stiehlt man ihr das gesamte Geld für den Umbau des Hotels, dann wird sie versehentlich Komplizin bei einem Bankraub. Als plötzlich ihre Tochter vor der Tür steht und Anna es gleich mit zwei Männern zu tun bekommt, die in sie verliebt sind, muss sie feststellen, dass auch in ihrem neuen Leben jeder lügt, so gut er kann...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07FKNMS2N
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:Audio Media Verlag
Erscheinungsdatum:01.08.2018
Das aktuelle Buch ist am 01.08.2018 bei Pendo Verlag erschienen.

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    Wedmavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Leider enttäuschend. Mit Längen, da der Stoff mind 3x erzählt wird. Handlung ist sehr simpel und durchsichtig, die Prota wenig überzeugend.
    Leider nicht so gut wie erhofft.

     

    Auf eine neue Geschichte aus der Feder von Gisa Pauly habe ich mich gefreut. Ihre Mamma Carlotta Krimis mag ich gern. Auch wenn ich den letzten Roman, Venezianische Liebe, nicht so toll fand, habe ich doch gehofft, dass nun etwas Besseres kommt. Vergeblich.


    Klappentext beschreibt den Inhalt recht gut: „Mit sechzig beschließt Anna, sich endlich ihren Lebenstraum zu erfüllen – ein Hotel in Siena! Hier in der Toskana möchte sie ihre Herkunft vergessen, denn Anna stammt aus einer Familie, die mit Gaunereien und Diebstählen traurige Berühmtheit erlangt hat. Doch ehe sie sich versieht, steckt sie selbst mittendrin in einem Verbrechen: Erst stiehlt man ihr das gesamte Geld für den Umbau des Hotels, dann wird sie versehentlich Komplizin in einem Bankraub. Und als plötzlich ihre Tochter vor der Tür steht und Anna es gleich mit zwei Männern zu tun bekommt, die in sie verliebt sind, muss sie feststellen, dass auch in ihrem neuen Leben jeder lügt, so gut er kann. Ganz schön viel für eine Frau ihres Alters. Findet jedenfalls ihre Tochter …“


    Was gleich zu Anfang negativ auffiel: die Leser-/ Zuhörerinnen werden behandelt, als wären sie minderbemittelt und äußerst vergesslich, denn alles wird zwei-drei Mal erzählt und in regelmäßigen Abständen nochmals zusammengefasst und später nochmals durchgekaut, sodass es einfach kein Spaß macht, dabei zu bleiben. Das Ganze zieht sich unheimlich in die Länge. Von Spannung kann keine Rede sein.

    Selbst die Atmosphäre von Siena kommt nicht auf, weil das Erzählte einfach zu gewollt und hölzern wirkt.

    Mit Anna konnte ich nicht viel anfangen. Eigentlich wird sie erst als eine selbstbewusste, resolute Frau dargestellt, die ihr Leben in die Hand nimmt, aber im Laufe der Geschichte offenbart sie sich als ein labiles, armseliges, von Selbstzweifeln geplagtes Persönchen, dass man ihr wünscht, sie wäre lieber doch in Stuttgart geblieben, denn ihr Vorhaben wird sie nicht verwirklichen können, abgesehen davon, dass er schon sehr wertfremd ist, und meist in solchen Romanen oder inszenierten Auswandererserien vorkommt.

    Auch ihr Nachbar und Freund, der früher ermittelnde Kommissar in Deutschland war, wird so dümmlich dargestellt, dass man sich fragt, wie er es bis zu seiner Pensionierung geschafft hat. Auch für ihn dreht sich alles um die Liebe. Als wäre er ein Teenager und kein gestandener Mann mit über sechzig Jahren.

    Eines Abends wird in das Hotel eingebrochen und etwas gestohlen, Anna sagt aber der Polizei, es wäre nichts abhandengekommen. Wer hinter dem Unfug steht, ist von vorn herein glasklar. Es wird aber so getan, als ob es ach so ein großes Geheimnis wäre. Vor allem Anna blickt nicht durch, obwohl es nicht schwer wäre, aber lieber beschäftigt sie sich mit dem Bummeln, den Liebesgeschichten usw. Klar, so stellt frau ein Hotel auf die Beine. Sehr glaubwürdig.

    Manches war auch einfach überzeichnet, wie Annas Tochter, die durch ihre Sprüche: In deinem Alter, Mamma, tut man so etwas nicht, schlicht und einfach auf die Nerven gefallen. Dass es Anna nicht so erging, wunderte schon sehr.

     

    Doris Wolters hat gut gelesen. Man sah, dass sie sich viel Mühe gab, Anna und andren Figuren das Leben einzuhauchen. Aber ihre Art vorzutragen war etwas zu anstrengend, zu eigenwillig insg.

     

    Fazit: Ein sehr seichter Frauenroman, bei dem vieles unglaubwürdig, überzeichnet ist und einfach keinen Spaß macht, da an die unterste Stufe der dümmst anzunehmenden Leserinnen gerichtet ist.

    Ich plädiere dafür, dass diese Unsitte, die Leserinnen so zu behandeln, abgeschafft wird.

    11 Stunden 15 Min., ungekürzt.

     

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