Gisa Pauly Kurschatten

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Inhaltsangabe zu „Kurschatten“ von Gisa Pauly

Tumult im Kurgebiet: Während Carlotta genüsslich dem Kurkonzert lauscht, stürzt sich nebenan eine Frau vom Balkon! Einmal mehr fühlt sich Carlotta berufen, sich in die Ermittlungsarbeit ihres Schwiegersohns Erik einzumischen, denn die Schwester der Toten ist nicht nur Bauherrin eines Großprojekts, das Carlotta unbedingt verhindern will, sie hat auch nichts Besseres zu tun, als Erik schöne Augen zu machen. Mamma Carlotta ist empört!

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  • Carlotta demonstriert gegen Bauprojekt

    Kurschatten

    sommerlese

    27. November 2016 um 19:15

    Der Sylt-Krimi "*Kurschatten*" ist der 7. Band der Mamma Carlotta-Reihe von Autorin "*Gisa Pauly*". Das Buch erschien 2013 im "*Piper Verlag*". Mamma Carlotta, Italienerin aus Umbrien, besucht mal wieder ihren Schwiegersohn und ihre Enkel auf Sylt. Ihre Enkel protestieren gegen befindet sich Mamma Carlotta im Zwiespalt, denn sie möchte eigentlich ihre Enkel beim Protest unterstützen, gleichzeitig braucht ihr Neffe Nicolo jedoch den Job in dem geplanten Bistro. Die Bauunternehmerin ist Corinna Matteuer, Eriks Schwarm von vor 20 Jahren. Wie immer geschieht während Carlottas Aufenthalt auch noch ein Mord. Mamma Carlotta ist eine typische Italienerin, entsprechend quirlig ist ihr Temperament. Wie sie mit den ruheliebenden Friesen doch immer wieder aneinander gerät, sorgt für amüsante Begegnungen. Carlotta lebt und kocht für ihre Familia. Mit ihren köstlichen Antipasti und anderen Kulinarien verwöhnt sie ihre Lieben und auch alle Gäste, die so eintrudeln. Denn sie pflegt eine offene Gastfreundschaft, die der Geschichte einen entsprechenden Wohlfühlcharakter verleiht. Man wünscht sich direkt, selbst dort zu Gast sein zu dürfen. Sie steckt mal wieder mittendrin in den Ermittlungen, aber natürlich nur rein zufällig. So hat sie schnell wieder die Nase im vorliegenden Mordfall und wie so häufig, den richtigen Riecher. Nach und nach geschehen weitere Mordfälle, die irgendwie mit Corinna Matteuer zusammen hängen. Es ist mal wieder ein Vergnügen, wie sich Mama Carlotta in die Belange der Polizei einmischt. Das ist auch gut so, denn ihr Schwiegersohn Erik hinkt ihr mit seinen Ermittlungserfolgen stets hinterher. In der Krimihandlung hat sich für mich früh etwas abgezeichnet, das auf den wahren Täter hinweist, auch die Morde sind in der Menge etwas übertrieben. Das hat aber der unterhaltsamen Geschichte keinen Abbruch getan und ich wurde am Ende nur in meiner Vermutung bestätigt. Das Ende zeigt eine schnelle Aufklärung durch Erik, der ja mal wieder nicht als hellster Stern am Kommissarhimmel strahlt. Dieser Krimi ist eigentlich ein Regionalkrimi, von der Insel sieht man allerdings nicht sehr viel. Es geht allerdings um die schwierige Immobilienproblematik auf der Insel der Superreichen. Wohnraum für Normalverdiener ist kaum noch bezahlbar. Eine kurzweilige Urlaubslektüre, die die Immobilienproblematik auf Sylt zeigt und mit Mamma Carlotta eine sympathische Protagonistin hat.

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  • Recht unterhaltsam, aber das Klischee der italienischen "Mamma" wird zu ausgeschlachtet

    Kurschatten

    Talitha

    04. August 2015 um 19:48

    Mamma Carlotta aus Umbrien, Schwiegermutter des verwitweten Sylter Kommissars Erik, ermittelt auf eigene Faust in einem Mordfall an der Erbin eines Bauunternehmens, gegen welches die Sylter Bevölkerung aufgrund dessen Bauvorhabens auf Sylt Sturm läuft... Der Krimi an sich ist recht spannend und gut zu lesen. Man kann schön miträtseln, kommt auch recht schnell auf die Lösung. Auch die Idee, eine italienische Frau mittleren Alters aus Umbrien, deren Tochter der Liebe wegen nach Sylt gegangen ist, in eben diese fremde norddeutsche Umgebung zu setzen, ist erstmal sehr kreativ. Was leider sehr nervte und mir das Lesen zuweilen wirklich vermieste, war die Überzeichnung eben jener Hauptfigur Carlotta. Da wurde so ziemlich jedes noch so nervige Klischee einer italienischen Mamma in aller Breite ausgewalzt. Ständig ist Carlotta unter Hochspannung, schreit italienisch herum, nervt alle anderen Figuren mit im Text nur nacherzählten Lebensgeschichten der zahlreichen italienischen Verwandten, ihrer Einstellung, die eines Mafiabosses würdig wäre und ihrem italienischen Essenkochen. Als krasser Gegensatz zur quierligen Italienerin wird dann auch der trockene, stumme, dumpfe, aber widerstandsfähige und wettererfahrene Norddeutsche als Typ gezeichnet. Mir waren das in der Gesamtheit zuviele Klischees und so hatte es bisweilen mehr von einer Satire als von einem schönen Regionalkrimi mit Urlaubsfeeling. Letzteres hatte ich vom Klappentext und Cover erwartet und war deshalb etwas enttäuscht. Lesbar und unterhaltsam ist das Buch aber auf jeden Fall und der Mordfall nebst Ermittlungen interessant. Man muss halt selbst anhand einer Leseprobe entscheiden, ob man die "Mamma" in sein Herz lässt oder nicht. Mir ist das leider nicht so ganz gelungen.

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  • Kurschatten im Zwiespalt

    Kurschatten

    LeseJette

    27. June 2015 um 17:47

    Das passiert: Mamma Carlotta, Italienerin aus Umbrien, besucht ihren Schwiegersohn und ihre Enkel einmal mehr auf Sylt. Dieses Mal protestieren die Enkel gegen Bauvorhaben, die die Natur der Insel zerstören. Mamma Carlotta ist im Zwiespalt, wünscht sich doch auf der einen Seite ihr Neffe, dass sie ihm Arbeit im neu entstehenden Gesundheitszentrum verschafft, während die Enkel Unterstützung beim Protest gegen genau jenes Zentrum erwarten. Doch nicht nur Mamma Carlotta hat so ihre Probleme: Erik, Carlottas Schwiegersohn, muss sich entscheiden. Bauunternehmerin Corinna Matteuer, gegen die protestiert wird, ist nicht nur sein früherer Schwarm, der seine Anziehungskraft noch immer besetzt, sie steht auch schnell im Mittelpunkt bei den Ermittlungen um mehrere Todesfälle. So gefällt mir das Buch: Erneut lernt der Leser die typische Italienerin Mamma Carlotta kennen. Auch in diesem Roman erfüllt sie wieder alle Klischees, die Deutsche von Italienern so haben. Inzwischen weiß Carlotta Capella ganz gut, dass ruhebedüftige Friesen und quirlige Italiener nicht so einfach unter einen Hut zu bringen sind. Trotzdem kann sie sich aber nicht immer zurückhalten. Dass so Situationen entstehen, die sehr komisch sind, ist fast schon normal. Allerdings handelt es sich bei dem vorliegenden Roman um einen Krimi und keine Komödie. Relativ schnell hintereinander geschehen einige Morde, die zunächst einmal scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Doch schnell wird klar, dass alle ermordeten Personen etwas mit der unbeliebten Bauunternehmerin Corinna Matteuer zu tun haben. Doch was genau? Das macht einen Großteil der Handlung aus, spannend und kurzweilig, weil eher schwer vorhersehbar. Doch dem durchaus interessanten Mittelteil folgt ein eher schwaches Ende. Auf einmal hat der ermittelnde Kommissar einen Durchbruch, der schon viel eher hätte kommen können, und dann wird recht schnell aufgeklärt, was eigentlich passiert ist. Während die meisten Morde noch recht plausibel erklärt werden, wirkt zumindest einer der Morde sehr konstruiert, eine Krimileiche zuviel könnte man auch sagen. Wie schon bei Inselzirkus fehlt auch diesem Roman das Inselflair, dass man von einem Regionalkrimi schon irgendwie erwartet. Auch der Bezug zum Titel ist eher zufällig. Carlottas Schwiegersohn wurde in seiner Jugend von der Familie der Matteuer als deren Kurschatten bezeichnet. Fazit: Kurschatten ist ein weiterer Regionalkrimi von Gisa Pauly, dem zwar auch das Inselflair fehlt. Dennoch ist der Krimi sehr spannend, nur selten vorhersehbar und kurzweilig. Lediglich das Ende kommt etwas zu abrupt, war da vielleicht die Seitenzahl vorgegeben?

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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    • 734
  • Mamma Carlotta ermittelt wieder

    Kurschatten

    ulla_leuwer

    18. October 2013 um 18:01

    Meine Meinung: Als ich meinen Geburtstagsbüchergutschein einlösen wollte, wanderte dieses Buch in meinen Einkaufskorb. Denn die anderen Sylt-Krimis hatten mir bisher gefallen und ich war neugierig auf das neue Buch. Mir gefallen im allgemeinen Serien, in denen auch viel über das Privatleben der Protagonisten geschrieben wird. Auch in diesem Buch erfährt der Leser viel über Carlotta, die inzwischen sehr oft zu Besuch auf Sylt war. Diesmal muss sie sich  mit den Ideen ihrer Enkelkinder auseinandersetzen, die sich einer Bürgerinitiative angeschlossen haben, um Sylt zu retten. Carlotta hat einen sehr liebenswerten Charakter, sie ist eine richtige italienische Mamma, wie aus dem Bilderbuch. Sie verwöhnt ihre Familie und Kollegen von Erik mit ihrem leckeren Essen. Sie setzt sich für ihre Familie ein. Sie hat nur ein Problem, sie ist furchtbar neugierig und gerät dadurch oft in verzwickte Situationen und hat auch manchmal Gewissenbisse. Es macht richtig Spaß zu lesen, was sie immer unternimmt und vorsichtig versucht ihrem Schwiegersohn zu helfen, ohne sich selber zu verraten, denn eigentlich ist es nicht in Ordnung, was sie so treibt. Wenn ich mir das alles vor Augen halte, dann finde ich es nicht so schlimm, ziemlich früh zu ahnen, wer denn der Mörder ist. Allerdings hatte ich mit der Wendung am Ende des Buches  nicht gerechnet. Mir kam es dann aber auch etwas durcheinander vor und irgendwie gar nicht mehr so logisch. Ziemlich wuselig kam es mir vor. Unter dem Buchtitel hatte ich mir eigentlich einen anderen Inhalt vorgestellt. Schnell konnte man aber erkennen, dass dieser Begriff oft in der Erinnerung verschiedener Personen auftauchte. Die Buchcover dieser Sytlkrimis gefallen mir immer sehr gut und wenn man sich das Bild nach dem Lesen genau ansieht, wird es auch besser verstanden. Bei meiner Altersempfehlung habe ich auch Jugendliche geschrieben, denn mir hat gefallen, wie die beiden Enkel sich eingesetzt haben und finde, dass könnten sich Jugendliche auch ruhig zum Vorbild nehmen. Fazit: Als Krimi hat mir diese Ausgabe nicht so gut gefallen, wie ich schon erwähnte, fand ich es zum Ende etwas sehr durcheinander und konnte einiges nicht nachvollziehen. Aber das ist meine persönliche Meinung, manch anderer mag es auch anders verstanden haben. Gefallen hat mir wieder der persönliche Inhalt. Ich überlege, ob meine Neugierde beim nächsten Buch so groß sein wird, mehr von Erik zu erfahren, dass ich es kaufen werde.

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