Gisa Pauly Reif für die Insel

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Inhaltsangabe zu „Reif für die Insel“ von Gisa Pauly

Paul fährt nach Sylt, um sich zu erholen. Seine Ehe ist kaputt, der Rosenkrieg hat begonnen. Auf der Insel hat er vor vielen Jahren seine große Liebe getroffen – und verloren. Auch Sophia ist zurück auf die Insel gekommen. Ihr Mann hat sie wegen einer Jüngeren verlassen. Zum Glück ist ihr das schöne Haus am Watt geblieben. Hierhin zieht sie sich voller Selbstzweifel zurück. Am Strand entdeckt Paul die verlorene Sophia wieder ...

Nettes Urlaubshörbuch, auch für zwischendurch, amüsant, aber nicht spannend. Man trifft sich nach 40 Jahren auf Sylt wieder ...

— meisterlampe

Eine schöne Sylt-Geschichte mit "zweideutigem" Titel!

— Julchen77

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  • Als Hörbuch für den Liegestuhl noch vier Sterne wert

    Reif für die Insel

    Antek

    20. August 2017 um 13:51

    Sophia wurde von ihrem Ehemann wegen der jüngeren Sekretärin verlassen und deshalb hat sie die Scheidung gerade hinter sich. Mit dem neuen Cabrio, das sie sich, jetzt da der Göttergatte nicht mehr dagegen redet, gegönnt hat, macht sie sich auf nach Sylt, wo ihr das gemeinsame schöne Ferienhaus direkt am Watt von nun an ganz alleine gehört. Glücklich als Single eine tolle Auszeit auf der schönen Insel verbringen, das ist ihr Plan. Auch Pauls Ehe ist am Ende, er hat sich von seiner Frau getrennt und ein unschöner Krieg ist ausgebrochen. Warum es ihn nach Sylt zieht, da ist er sich nicht sicher, vielleicht weil seine Selbstzweifel dort bei einem Schulausflug vor vielen Jahren ihren Ursprung genommen haben? Vielleicht hat auch das Schicksal einfach bestimmt, dass er dort genau jetzt seiner Jugendliebe Sophia am Strand wieder über den Weg laufen muss. Gisa Pauly schreibt die schönsten und spannendsten Sylt-Romane, dafür wird bei der Buchbeschreibung geworben. Schönes Syltfeeling ist vorhanden, keine Frage, aber spannend könnte ich jetzt nicht unbedingt so bestätigen. Für mich war schnell absehbar, wohin sich die Geschichte entwickelt. Auch wer unter Pseudonym Romane schreibt und bei einer Lesung hier in der Inselbuchhandlung seine wahre Identität preisgeben will, was Sophia viel mutmaßen lässt, war für mich von Anfang an eigentlich vollkommen klar. Pauls Geschichte, die ihn jeglichem Selbstvertrauen beraubt hat und von der man nach und nach immer mehr erfährt, konnte mich leider auch nicht wirklich mitreißen. Vielleicht auch weil ich mich nicht gut in ihn hinein versetzen und ich auch sein Verhalten nicht nachvollziehen konnte. Sophia redet sich ein, als Single nach einer langjährigen Ehe glücklich zu sein. Meiner Meinung nach ist sie das aber auf keinen Fall. Oder woher kommen die plötzlichen Komplexe wegen ein paar überflüssigen Pfunden, woher die Gedanken daran, um was sich ihr Exmann sonst immer alles gekümmert hat und was jetzt ohne ihn schief läuft? Unselbstständig, auf der Suche nach Bestätigung durch einen Mann, so habe ich sie eher empfunden. Ganz amüsant fand ich ihre Freundin Elena, die weitaus selbstbewusster auftritt und der Männerwelt gehörig den Marsch bläst, sie ist allerdings nur eine kleine Nebendarstellerin, die in Telefonanrufen oder Gedanken, Auftritte bekommt. Die weitere Hauptrolle nimmt Paul ein, der nach einem prägenden Erlebnis in Jugendtagen, das schwer an seinem Selbstbewusstsein gekratzt hat und immer noch an ihm nagt. Er erscheint etwas schusselig, tollpatschig und er konnte mich mit seiner Geschichte leider nicht ganz so für sich einnehmen. Amüsiert habe ich mich auch über die Nachbarn, auch wenn diese Sophia sicher keine Freude bereiten. Gut hineindenken konnte ich mich in die gehetzte Verlegerin Tonja und ihr Ehegatte war einfach einer, dem man gerne einmal die Meinung geigen würde. Gut gelungen ist das Regionalkolorit. Ein Paul zelebriert sein Backfisch Brötchen z.B. geradezu und bei Krabben, frischen Matjes und sonstigen meeresfrischen Köstlichkeiten ist mir nicht nur einmal der Mund wässrig geworden. Auch das Strand- und Inselfeeling mitsamt der kleinen Inselbuchhandlung ist gekonnt eingefangen. Die Geschichte wird abwechselnd in Ich-Perspektive von Sophia und von einem Erzähler, der über Paul berichtet, erzählt. Dies kann durch zwei verschiedene Sprecher natürlich gelungen im Hörbuch deutlich gemacht werden. Mir war Marina Köhler, die Sophia spricht, von der Stimmlage etwas angenehmer, als Christoph Jablonka, auch wenn dessen Stimmer sicher sehr gut zum selbstzweifelnden Paul passt. Mich hat schon die Geschichte emotional nicht richtig mitgenommen und daran konnten auch die beiden Sprecher nichts mehr ändern, auch wenn sie sicher alles versucht haben Emotionen in den Vortrag zu legen.

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