Gisbert Haefs

 3.9 Sterne bei 316 Bewertungen
Autor von Hannibal, Alexander und weiteren Büchern.
Gisbert Haefs

Lebenslauf von Gisbert Haefs

Die Antike neu erleben: Der deutsche Schriftsteller und Übersetzer Gisbert Haefs wurde im Januar 1950 in Wachtendonk geboren. Er studierte Anglistik und Hispanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und begann hinterher als Schriftsteller und Übersetzer von fremdsprachiger Literatur zu arbeiten. Gisbert schreibt vor allem Kriminalromane und historische Werke, wie zum Beispiel "Troja" und "Caesar". Für seine literarischen Leistungen wurde der Autor mit einigen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Krimipreis.

Neue Bücher

Der blaue Express

Neu erschienen am 03.12.2018 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn

Neu erschienen am 06.11.2018 als Hardcover bei Kampa Verlag.

Alle Bücher von Gisbert Haefs

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Hannibal

Hannibal

 (39)
Erschienen am 01.10.1999
Alexander

Alexander

 (25)
Erschienen am 01.04.2005
Troja

Troja

 (20)
Erschienen am 01.06.2004
Die Rache des Kaisers

Die Rache des Kaisers

 (18)
Erschienen am 16.05.2011
Alexander in Asien

Alexander in Asien

 (15)
Erschienen am 11.02.2013
Das Ohr des Kapitäns

Das Ohr des Kapitäns

 (13)
Erschienen am 14.08.2017
Mörder und Marder

Mörder und Marder

 (11)
Erschienen am 01.10.2012
Und oben sitzt ein Rabe

Und oben sitzt ein Rabe

 (10)
Erschienen am 01.06.2012

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Neue Rezensionen zu Gisbert Haefs

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F

Rezension zu "Das Ohr des Kapitäns" von Gisbert Haefs

Sehr interessant, wenn auch stellenweise langatmig.
Fabelhafte_Buecherweltvor 5 Monaten

Als ich das Buch das erste Mal in die Hand nahm, war ich überwältigt. Das Cover sieht nicht nur toll aus, sondern fühlt sich auch angenehm an. Der Papierumschlag ist passend zum Thema des Buches.
Der Klappentext klang vielversprechend und sehr interessant. Ich freute mich schon sehr darauf, das Buch endlich lesen zu können. Geschichtliche Bücher mag ich eigentlich sehr gerne, Militärgeschichte eher weniger. Leider war ein Großteil des Buches aber genau das. Schilderungen von Kriegsverläufen. Diese Stellen waren teilweise auch langweilig und haben sich gezogen. Trotzdem fand ich es sehr interessant zu lesen. Man erfährt sehr viel über den Kolonialkrieg und die damalige Zeit.
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und ich konnte mit ihnen mitfiebern. Durch die besonders detailierten Beschreibungen konnte ich mich sehr gut in die Vergangenheit versetzen. Trotz der derben Sprache war Kapitän Belmonte eine faszinierende Persönlichkeit, die anderen Personen natürlich auch. Durch die vielen Dialoge wirkt die Geschichte sehr lebendig.
Schön fand ich auch die Zitate, die zwischendurch immer wieder vorkamen und den Anfang eines neuen Kapitels zierten. Diese waren beispielsweise von Aristoteles, Heinrich Heine und Alexander von Humbold.
 
Fazit
Interessant und spannend ist das Buch auf jeden Fall. Empfehlen kann ich es allen, die Abenteuer und Militärgeschichte lieben.

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Moni2506s avatar

Rezension zu "Das Ohr des Kapitäns" von Gisbert Haefs

Das Ohr des Kapitäns
Moni2506vor einem Jahr

„Das Ohr des Kapitäns“ von Gisbert Haefs erzählt die Geschichte einer Schatzsuche und des Kolonialkrieges in der Karibik. Erschienen ist der Roman im August 2017 im Heyne Verlag.

Karibik, 18. Jahrhundert: Der spanische Erbfolgekrieg ist vorbei und die englischen Händler haben das Monopol erhalten Südamerika mit Sklaven zu beliefern. Kapitän Jenkins wird auf einer Fahrt, bei der er auch Schmuggelware dabei hat, von den Guardacostas vor Kuba überprüft. Da er nicht kooperiert wird ihm kurzerhand ein Ohr angeschnitten. Dieses bringt er nach England und löst so den Kolonialkrieg aus. Auch der junge Arzt und spätere Schriftsteller Tobias Smollett nimmt an dem Krieg teil.

Es fällt mir schwer dieses Buch zu beurteilen. Einerseits hat es mir ganz gut gefallen, auf der anderen Seite hat sich die Geschichte für mich aber auch gezogen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und lässt einen gut im Buch vorankommen.
Sehr irritiert hat mich, dass dieses Buch wohl in der alten Rechtschreibung veröffentlicht wurde. Es war mir nicht bewusst, dass man das überhaupt machen kann. Dies kann ich aber auch nur daran festmachen, dass Wörter wie misslungen oder muss mit ß geschrieben werden.
Des Weiteren ist die Sprache teilweise sehr derbe. Es gibt beispielsweise eine schönärschige Venus-Statue und es wird sehr viel wörtliche Rede benutzt. Es gibt ganz viele Gespräche in dem Buch und es werden nur kurz Dinge beschrieben. Die viele wörtliche Rede hat für mich dazu beigetragen, dass sich die Geschichte ein wenig gezogen hat.
Ansonsten werden die Kapitel aus der Sicht eines der Protagonisten des Buches geschildert. Man erfährt etwas über die Gedankenwelt von Ortiz, Belmonte und auch O’Leary. Diese Einblicke fand ich interessant, da jeder auch einen ganz anderen Blickwinkel auf die Welt hat. Vor jedem Kapitel gibt es Zitate, die etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun haben. Ich muss zugeben, dass ich nicht immer den Zusammenhang verstanden habe, aber die Zitate sind durchaus informativ.
Die Personen in dem Roman fand ich sehr interessant und trotz der derben Sprache sympathisch. Kapitän Belmonte ist auf jeden Fall ungewöhnlich und hat eine bunt gewürfelte Truppe auf seinem Schiff. Juden, Schwarze, Iren, usw. finden sich alle auf der Santa Catalina wieder. Der schwarze Ortiz hat besondere Fähigkeiten. Er kann Unregelmäßigkeiten erkennen und so oftmals wichtige Hinweise liefern und auch ansonsten ist er nicht unbedingt auf den Kopf gefallen. Der Ire O’Leary bringt die Truppe rund um Belmonte und Ortiz auf die Fährte eines Schatzes, den sein Vater während des Kolonialkrieges versteckt hat.
Am Krankenbett des Lazarettarztes Tom Smollett erfährt man dann viel über den Kolonialkrieg. Smollett war auf der Seite der Engländer und Belmonte auf der Seite der Spanier. So wird einem ein sehr detaillierter, aber auch differenzierter Blick auf den Kolonialkrieg gewährt, was mir gut gefallen hat. Nur selten kommen in einem Buch beide Seiten zu Wort. Die ganzen Daten und Details haben mich allerdings auch ein wenig erschlagen und so fühlte sich das Ganze auch sehr wie ein Geschichtsbuch an.

Fazit: Insgesamt ein durchaus interessantes Buch, dass mit der vielen wörtlichen Rede und den vielen Daten und Fakten die Geschichte aber in die Länge zieht. Empfehlenswert für Leute, die gerne Abenteuerromane lesen und nicht vor derber Sprache zurückschrecken.

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olga_oreschkins avatar

Rezension zu "Das Ohr des Kapitäns" von Gisbert Haefs

Schöne Geschichteauftauch
olga_oreschkinvor einem Jahr

In letzter Zeit mag ich immer mehr die Historische Romane zu lesen.
Heute will ich mit Cover anfangen, weil ich in diesem Fall ein Coveropfer war. Ich war sofort verliebt und wollte unbedingt das bei mir zu Hause haben.
Als Vorteil, der ich in mehreren Büchern jetzt sehe, finde ich die Karten am Anfang des Buches. Mir hilft das immer besser alle Bewegungen vorzustellen.
Der Klappentext hat mich noch mehr überzeugt, dass es sehr gutes Buch sein wird.
An sich ist die Schreibweise sehr leicht und gut.
In der Schule hatten wir dieses Teil der Geschichte ganz flach gelernt. Deshalb fehlt bei mir ab und zu die Kenntnisse, aber ich konnte das nachvollziehen.
Mir hat sehr gefallen, dass Information sehr deutlich und interessant vorgestellt wird.
Im Buch gibt es viele Daten. Der Autor hat viel Information studiert und bearbeitet. Es mein erster Roman von Gisbert Haefs. In der Zukunft merke ich die andere seine Bücher für mich. 

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Zusätzliche Informationen

Gisbert Haefs wurde am 09. Januar 1950 in Wachtendonk (Deutschland) geboren.

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